Zum Hauptinhalt springen

INSIDE Küche

  • Schlagzeile: Inkubator am Start
  • H1: Miele mit eigenem Inkubator

Miele hat im Januar mit der Pioneering GmbH einen Inkubator für die im eigenen Unternehmen entstandenen Start-ups an den Start gebracht. Die neue Gesellschaft ist Tochtergesellschaft von Miele Venture Capital. Als Managing Director verantwortlich ist Dr. Ina Nordsiek, die bei Miele das Intrapreneurship-Programm innerhalb der New Growth Factory leitet und beim 5. INSIDE-Branchen-Gipfel im April als Speakerin dabei sein wird, zusammen mit Hendrik Stengelmann, Director Digital Innovation and Products im Bereich Smart Home.

Die Pioneering GmbH bietet den Corporate Start-ups aus New Growth Factory oder Smart Home den Support, um Geschäftsmodelle am Markt zu validieren und auf den Markt zu bringen. Was es mit dem Miele-Intrapreneurship-Programm auf sich hat, hat Nordsiek im vergangenen Jahr in einem INSIDE-Küche-Talk erläutert. Das Video steht auf www.inside-kueche.de nach wie vor zur Verfügung.

  • Schlagzeile: 12,2 Prozent Plus

Größer könnte die Diskrepanz kaum sein: Während sich die Auftragslage in der Küchenbranche im ersten Quartal spürbar abgeflacht hat, kamen etliche Unternehmen in den letzten Wochen mit Meldungen über zweistellige Umsatzmeldungen ums Eck. Die bezogen sich natürlich auf das vergangene Jahr und waren auch nicht unbedingt mengen-, sondern hauptsächlich preisgetrieben.

Auch einige Miele-Werke sind aktuell schlecht ausgelastet, was in den Bereichen Waschen, Trocknen und Staubsauger über Kurzarbeit abgefedert wird. Hilft nix, 2022 war das Umsatzwachstum wieder enorm, und gemeldet wird ja fürs vorangegangene Gesamtjahr. Und zwar: 12,2 Prozent Plus auf 5,43 Mrd Euro Umsatz. Mit dem Zusatz: „Verkaufte Stückzahlen leicht über Vorjahr.“

Immerhin haben sich die Lieferzeiten endlich wieder normalisiert. Der Verkauf nach Russland wurde bereits im März 2022 eingestellt. Ausnahme: Medizintechnik.

Das Umsatzwachstum im vergangenen Jahr kam in erster Linie aus Osteuropa und Asien, aber auch aus Australien, UK, Holland und den USA. Der Inlandsumsatz erhöhte sich um 5,6 Prozent auf 1,47 Mrd Euro. Unter den Produktgruppen für den Haushalt haben vor allem Geschirrspüler, Wäschepflege und Kochgeräte überproportional gut abgeschnitten.

Beim Personal kann die Gerätemarke mit 23.322 Beschäftigten zum Jahresende 2022 ein Allzeithoch melden. Am Firmensitz Gütersloh richtet Miele momentan 300 zusätzliche Büroarbeitsplätze ein (obwohl kürzlich gemeldet wurde, dass Homeoffice bei Miele aktiv angeboten wird). 29 eigene Marken-Stores wurden im letzten Jahr eröffnet, etwa in Antwerpen, Athen, London, Nizza, Osaka, Perth und Seoul, so dass es nun über 200 eigene Adressen gibt.

  • Schlagzeile: Bauen in Amerika
  • H1: Miele baut Werk in USA

Der Gütersloher Hausgerätehersteller Miele, zuletzt im Inland hier und dort eher mit Auslastungsthemen konfrontiert, baut in Nordamerika ein weiteres Werk für die Produktion von Herden und Backöfen. Wo dieses Werk für die Märkte Mexiko, Nordamerika und Kanada genau entstehen soll, werde sich in den nächsten Monaten klären, so Miele. Die Entscheidung zu bauen, sei aber getroffen.

___STEADY_PAYWALL___

 Man wolle marktnäher produzieren, so Miele. Die Business Unit Cooking entwickle sich weiter gut, sei einer „der wichtigsten Wachstumstreiber“ (liegt bei 1,1 Mrd Euro Umsatz). "Auch für die kommenden Jahre planen wir mit steigenden Stückzahlen“, sagt Mieles Cooking-Chef Dr. Uwe Brunkhorst, „und damit stoßen wir mit unseren bisherigen Produktionsstandorten in Arnsberg, Bünde und Oelde an die Grenze unserer Kapazitäten.“

In Nordamerika wird der achte Miele-Produktionsstandort außerhalb Deutschlands entstehen.

 

  • Schlagzeile: Firma für Deutschland

Seit 2001 hat der Gütersloher Gerätebauer Miele Vertrieb und Service für den deutschen Markt in einer Abteilung innerhalb der Miele & Cie. KG gebündelt. Mit 1.600 Beschäftigten und 1,5 Mrd Euro Umsatz haben die Ostwestfalen nun offenbar die Notwendigkeit gesehen, eine eigene Tochtergesellschaft für diese Aktivitäten zu gründen. Die Miele Vertriebsgesellschaft Deutschland KG wird von Frank Jüttner als Geschäftsführer geleitet, der als Senior Vice President DACH innerhalb der Gruppe auch weiterhin die Verantwortung für die Schweiz und Österreich trägt.

Mit dem Schritt in die rechtliche Eigenständigkeit folgt die neue Firma dem Vorbild der Miele-Vertriebsgesellschaften der übrigen Länder, was unter anderem die Weiterentwicklung und Vereinheitlichung der weltweiten IT-Struktur erleichtere, heißt es aus Gütersloh. Für Mitarbeiter und Geschäftspartner solle sich nichts ändern.

  • Schlagzeile: Auf Eis gelegt
  • H1: Miele stoppt Bürotraktbau

Gestiegene Baukosten, Lieferengpässe beim Baumaterial – das macht den Bau neuer Bürogebäude generell schwierig. Auch für den Gütersloher Premiumhausgeräte-Hersteller Miele. Vor rund anderthalb Jahren hatte der angekündigt, zwei neue Bürokomplexe zu bauen – mit je 300 Arbeitsplätzen. Einer davon wird wohl im dritten Quartal 2024 fertig, wie

Sie möchten den kompletten Artikel lesen?  
 
Login
 
INSIDE-Küche-Abo abschließen

  • Schlagzeile: „Gute Figur“
  • H1: Miele auf Gut Böckel

Miele hat das Erfolgs-Geschirrspülermodell  G7000, das zuletzt im Jahr über 940.000-Mal verkauft wurde, zur IFA um weitere Programme für energieeffiziente und schonende Reinigung upgegraded und (danke dafür, sagt die Outsiderin aus Elternsicht!) die Geschirrkörbe so verbessert, dass auch Flaschen und Trinkhalme gründlich gespült werden können. Die G7000-Serie wird Miele natürlich auch im Küchenherbst auf Gut Böckel dabei haben.

Nicht so auf der Agenda des Küchenhandels gestanden hat bislang der Wäschepflegebereich, sagt Bernhard Hörsch, Commercial Director Sales von Miele Deutschland. Der Wäschepflegeschrank Aerium, findet er, mache aber auch im Wohnumfeld eine „gute Figur“. Das Möbel trocknet, glättet und erfrischt Wäsche, ohne zu waschen. Feuchte oder nach dem Besuch im Schnellimbiss müffelnde Klamotten lassen sich mit dem neuen Produkt fix und energie- und wassersparend generalüberholen. Tipps zum nachhaltigen Kochen und Wirtschaften gibt es außerdem in der Miele-App.

Auch künstliche Intelligenz hält bei Miele Einzug. Smart Food ID nennt der Gerätebauer aus Gütersloh eine Funktion, die die über eine Kamera im Backofen die Zutaten erkennt und das passende Programm vorschlägt. Aus den bislang 30 Rezepten sollen kontinuierlich mehr werden. Eine weitere smarte Innovation nennt sich Meal Sync. Meal Sync stellt sicher, dass alle Zutaten eines Gerichts, ob in den Backofen oder Dampfgarer geschoben, so gestartet und gesteuert werden, dass sie auf den Punkt gleichzeitig fertig sind.

  • Schlagzeile: Abbau am Stammsitz
  • H1: Miele: Stellenabbau am Stammsitz

Auf zwei statt wie bislang drei Schichten wird der Hausgerätebauer Miele zum Jahreswechsel in einem Teil seiner Waschmaschinenfertigung am Stammsitz Gütersloh umstellen. Damit verbunden ist ein nicht näher bezifferter Personalabbau in dem Bereich, in dem laut Spiegel 1.300 Menschen beschäftigt sind.

Sie möchten den kompletten Artikel lesen?  
 
Login
 
INSIDE-Küche-Abo abschließen

  • Schlagzeile: Grüne Projekte
  • H1: Miele: Grüne Projekte

Europaweit steht das Recht auf Reparatur vor der Haustür. Bis zu einer endgültigen Regelung dürfte es noch einige Monate dauern, doch die Hersteller bereiten sich darauf seit einiger schon Zeit vor. Jetzt geht

Sie möchten den kompletten Artikel lesen?  
 
Login
 
INSIDE-Küche-Abo abschließen
  • Schlagzeile: New Home Alabama
  • H1: Miele: New Home Alabama

Miele hat für den im März angekündigten Bau seines US-Werks eine Standortentscheidung getroffen. In Opelika im Bundesstaat Alabama soll das erste Werk auf dem amerikanischen Kontinent entstehen. Bereits Ende 2024 soll es losgehen mit der Produktion – mit 150 Beschäftigten für den Anfang.

Die USA sind der größte Auslandsmarkt des Gütersloher Hausgerätebauers. Eine Vertriebs- und Servicegesellschaft gibt es bereits seit 40 Jahren. Amerika-CEO Jan Heck ist auch Präsident des Branchenverbands NKBA.

Der neue Standort ermöglicht die marktnahe Produktion der großvolumigen Herde und Backöfen, die Miele speziell für die USA, Kanada und Mexiko ins Programm genommen hat. Später sollen hier auch die dazu passenden Dunstabzugshauben produziert werden.

Sie möchten den kompletten Artikel lesen?  
 
Login
 
INSIDE-Küche-Abo abschließen

  • Schlagzeile: Jüttner übergibt

Aus gesundheitlichen Gründen zieht sich Frank Jüttner von der Geschäftsführung der deutschen Miele-Vertriebsgesellschaft und der Verantwortung als Senior Vice President DACH zurück, bleibt aber im Unternehmen.

Sie möchten den kompletten Artikel lesen?  
 
Login
 
INSIDE-Küche-Abo abschließen

  • Schlagzeile: Neue Küchenhelfer
  • H1: Miele: Neue Küchenhelfer

Im 50 m hohen, letztes Jahr in Vilvoorde bei Brüssel eröffneten Innovationszentrum Living Tomorrow zeigen 80 Firmen Ideen für das Leben in der Zukunft. Auch Miele ist im Living Tomorrow vertreten – mit seinem Food Lab. Dort sind die Früchte der Arbeit von Mieles internationalen Design-Teams zu sehen. Die tüfteln unter den Fittichen von Mieles oberstem Design-Chef Andreas Enslin – manchmal jahrelang. Wie der Prozess dazu aussieht, ist schon spannend genug (INSIDE Spezial Küche 8).

Im Food Lab in Vilvoorde

Sie möchten den kompletten Artikel lesen?  
 
Login
 
INSIDE-Küche-Abo abschließen
  • Schlagzeile: Zum Standort Deutschland
  • H1: Dr. Reinhard Zinkann im Focus

Seit den mehr oder weniger öffentlich ausgetragenen Verhandlungen über den weltweiten Stellenabbau und die Verlagerung der Waschmaschinenfertigung nach Polen hatten die Miele-Gesellschafter Dr. Markus Miele und Dr. Reinhard Zinkann viele Gelegenheiten, Ihre Sicht der Dinge in den Medien zu erläutern. Im letzten Focus war wieder Zinkann dran, der im Interview mit Chefautor Thomas Tuma auf die Vorwürfe einging, Miele trage zur deutschen Deindustrialisierung bei. Zinkann stellte klar, dass die Verlagerung bis 2027 sich nur auf die Endmontage von Waschmaschinen für den Haushalt beziehe und Komponenten größtenteils weiterhin in den deutschen Miele-Werken gefertigt würden. Auch weiterhin bekenne sich Miele zudem zum Standort Deutschland, den er als „Hochlohn- und Hochsteuerland mit sehr kurzen Arbeitszeiten und viel Bürokratie“ beschreibt. Acht der weltweit 15 Werke befinden sich in Deutschland, für die nächsten Jahre sind 500 Mio Euro an Investitionen zugesagt. 10.000 der 22.000 Beschäftigten haben hier nach wie vor ihren Arbeitssitz.

Etwas erstaunen mag, dass Miele sich laut Zinkann von der aktuellen Marktflaute „kalt erwischt“ sah.

Sie möchten den kompletten Artikel lesen?  
 
Login
 
INSIDE-Küche-Abo abschließen
  • Schlagzeile: Pearlbeige auf Gut Böckel
  • H1: Miele: Pearlbeige auf Gut Böckel

Mit einer neuen Farbe, Pearlbeige, warten zur Herbstmesse auf Gut Böckel die Miele-Einbaugeräte auf. Marktuntersuchungen und Designtest haben im Vorfeld gezeigt: „Das kommt extrem gut an.“ Sagt Miele-DACH-Chef Christian Gerwens. Im Vordergrund stehen zudem ein neues Design für integrierte und vollintegrierte Geschirrspüler, Dunstabzugshauben und Gerätekombinationen in edlem Mattschwarz.

Neu ist auch die schon auf der IFA verkündete Zusammenarbeit mit dem Zwei-Sterne-Koch Alexander Herrmann, der nicht nur in Berlin und Rödinghausen sein Können unter Beweis stellt, sondern auch für die Dinner-Reihe „Miele Chef Stories“ im Penthouse über der FC Bayern World in München.

Händler sind im Umfeld der Küchenmeile auch zu Werksbesichtigungen im Werk Bünde eingeladen, wo Miele Dampfgarer, Kochfelder und Wärmeschubladen fertigt. Nach wie vor steht Made in Germany hoch im Kurs bei Miele, so die Botschaft. Über Händlerbeiräte, Präsenzveranstaltungen für Händler und überhaupt regelmäßigen engen Kontakt wollen Gerwens und das Vertriebsteam künftig die Wünsche und Bedürfnisse der Miele-Kunden besser verstehen und berücksichtigen. Dazu gehört ganz sicher auch, dass die Öffnungszeiten der Messe auf Gut Böckel bis Donnerstag, 18 Uhr reichen, was in den letzten Jahren nicht immer so war.

  • Schlagzeile: 125 Wochen zum 125-Jährigen
  • H1: Miele: 125 Wochen zum 125-Jährigen

Nach dem großen Mitarbeiterfest im Sommer und dem Dinner auf der IFA lud Miele am Freitagabend vor Beginn der Herbstmesse auch noch Kunden und Geschäftspartner aus dem Küchen- und Möbelhandel zu einem Jubiläumsevent auf Gut Böckel ein. Es gab einen Blick auf die 125-jährige Historie, musikalische Begleitung durch den Konzertpianisten Vladimir Mogilevsky und Flying Dinner aus der Sterneküche von Alexander Herrmann.

Produktseitig wird das 125-jährigen Firmenjubiläum mit eine kostenfreien Garantieverlängerung um 125 Wochen gefeiert, die auf die „125 Gala Edition“ der grifflosen Einbaugeräteserie ArtLine in Obsidianschwarz matt gewährt wird.

Weiß übrigens soll es bei Miele künftig nicht mehr geben. Die neue Trendfarbe heißt Pearlbeige, eine Mischung aus Grau und Beige in hochglänzender Glasoberfläche, die sich mit so ziemlich allem kombinieren lässt. Zum Portfolio von Mieles griffloser ArtLine-Designlinie in Pearlbeige gehören Backöfen, Dampfbacköfen (jeweils für die 45er- und 60er-Nische) und Backöfen mit Mikrowelle. Auch Einbau-Kaffeevollautomaten , Wärme- bzw. Vakuumierschubladen, zwei Weintemperierschränke und die Dunstabzugshaube Sienna mit nur 50 db Geräuschwert sind in Pearlbeige zu haben. Marktstart ist im Januar. Neben Pearlbeige sind Miele-Einbaugeräte dann noch in Graphitgrau, Obsidianschwarz matt oder glänzend und Edelstahl zu haben.

Zu den Neuheiten auf Gut Böckel zählten auch ein neues Deckengebläse mit flacher Bauhöhe und Klicksystem für eine einfache Installation sowie Miele-eigenes Kochgeschirr, das sich für Induktionsfelder mit integriertem Abzug eignet. Der Nutzen der neuen Töpfe und Pfannen leuchtet bei einer kurzen Produktvorführung direkt ein: Ein flacher Ausschnitt im Edelstahlrahmen der Glasdeckel bilden den Dampfauslass, der sich so drehen lässt, dass die Kochdünste direkt auf die Absaugung gelenkt werden.

  • Schlagzeile: Lebenslange Liebe

Einige Kampagnen des Gütersloher Hausgerätebauers Miele haben sich in den letzten Jahrzehnten in den Köpfen eingebrannt. Beispiel: „Miele, Miele sagte Tante, die alle Waschmaschinen kannte.“ Im Rahmen der Jubiläumsfeiern auf der IFA und zur Küchenmeile erinnerte Gesellschafter Dr. Reinhard Zinkann an einige davon und hatte die Lacher auf seiner Seite. Zum 125-Jährigen geht Miele global mit der Kampagne „Einmal Miele, immer Miele“ an den Start und schlägt damit den Bogen zwischen Tradition und Zukunft. Der Slogan, so das Unternehmen, „basiert auf der Überzeugung, dass sich nichts Vergleichbares finden lässt, sobald Kunden die Qualität und Zuverlässigkeit sowie das intuitive Produkterlebnis erfahren haben.“

Die im September gestartete Multimedia-Kampagne, unter anderem mit TV-Werbespots, wird in 49 Ländern ausgerollt und hat eine ganze Reihe von Hausgeräten aus den Bereichen „Kitchen“ und „Cleaning“ im Fokus. Inhaltlich werden emotionale Bilder mit den Funktionen der Geräte kombiniert wie die Selbstreinigungsfunktion von Dampfbacköfen oder das Dosiersystem AutoDos für Geschirrspüler.

Kreativpartner für die Kampagne ist das Amsterdamer Büro der Agentur Wieden+Kennedy.

  • Schlagzeile: Verkäufer-Lernportal
  • H1: Miele mit Verkäufer-Lernportal

Miele hat ein neues digitales Lernportal für Händler und Servicemitarbeiter eingeführt. Nutzer können sich eigene Trainings zusammenstellen – von Online-Kursen bis zu Präsenzveranstaltungen. Das Portal deckt Produktgruppen für Haushalt und Professional ab und hat auch interaktive 3D-Ansichten in petto.

Hubertus Jakob, Director der internationalen Miele Academy: „Der Zugang ist intuitiv gestaltet, orientiert sich am Design von Streamingdiensten und macht Lernen über unsere Produkte einfach und attraktiv." In Deutschland ist das Lernportal bereits verfügbar und soll sukzessive in weiteren Ländern eingeführt werden.

  • Schlagzeile: Ohne Kündigungen
  • H1: Miele: Ohne Kündigungen

Der Stellenabbau bei Miele – zur Erinnerung: zwischen 1.300 und 1.400 Stellen werden an den deutschen Unternehmensstandorten abgebaut, konzernweit sind es 2.000 – soll nun doch komplett ohne betriebsbedingte Kündigungen ablaufen. „Wir ziehen das ab sofort nicht mehr in Betracht“, wird Personalchefin Rebecca Steinhage in einer Mitteilung zitiert. Die Zusage gelte bis Ende 2027.

Umgesetzt werden soll der Personalabbau über Fluktuation und sozialverträgliche Lösungen wie Vorruhestand und Altersteilzeit sowie über Abfindungen. Die Angebote würden gut angenommen, heißt es.

  • Schlagzeile: „Wir haben ein Ergebnis“
  • H1: Miele-Jahrespressegespräch: „Wir haben ein Ergebnis“

Trotz der unverändert ungünstigen Rahmenbedingungen sieht der Hausgeräte-Bauer Miele für das Jahr 2025 wieder positive Anzeichen. Bei dieser Prognose stützen sie sich in Gütersloh auf das Geschäft zum Jahresauftakt und auf das Feedback aus dem Handel zu Produktneuheiten.

2024 war für Miele nicht nur das Jahr des 125. Firmenjubiläums, sondern wie für die gesamte Branche auch ein Krisenjahr. Der nahezu öffentlich ausgehandelte Stellenabbau führte zu negativen Schlagzeilen, die erst im Verlauf des Sommers wieder in den Hintergrund traten. Wie das Jahr letztendlich abgeschlossen wurde, darüber berichteten am Mittwochvormittag die geschäftsführenden Gesellschafter Dr. Markus Miele und Dr. Reinhard Zinkann gemeinsam mit ihrer Geschäftsführungskollegin Rebecca Steinhage auf der Jahrespressekonferenz in Gütersloh.

Miele ist 2024 global und über alle Bereiche hinweg – von Hausgeräten bis zur Medizintechnik – um 1,7 Prozent auf 5,04 Mrd Euro Umsatz leicht gewachsen. Als „durchwachsen“ bezeichnet Markus Miele diese Entwicklung, die sich im Laufe des Jahres allmählich stabilisierte. Der deutsche Markt entwickelte sich rückläufig.

„Wir haben ein Ergebnis.“ Das sagte Reinhard Zinkann auf die immer wiederkehrende Frage nach Gewinn oder Verlust im letzten Geschäftsjahr. Heißt übersetzt:

Sie möchten den kompletten Artikel lesen?  
 
Login
 
INSIDE-Küche-Abo abschließen

  • Schlagzeile: Gut beraten
  • H1: Miele setzt auf Händlerbeiräte

Nachdem bei Miele im letzten Jahr Diskussionen rund um den geplanten Personalabbau das Tagesgeschäft beeinflusst haben, bewegt sich der Hausgerätebauer inzwischen wieder in ruhigerem Fahrwasser.

„Niemand hat so transparent kommuniziert wie wir“, sagt DACH-Chef Christian Gerwens und lässt dabei ein wenig Enttäuschung durchblicken darüber, dass es nun deutlich weniger groß in der Öffentlichkeit stattfindet, welchen sozialverträglichen Regelungen getroffen werden konnten. Immerhin: Miele kommt ohne betriebsbedingte Kündigungen aus.

Der Start ins Jahr 2025 war dann im Vergleich zum holprigen Vorjahr auch recht gut. Gerwens: „Cooking kommt zurück, Cooling auch ein bisschen. Etwas durchwachsen sieht es noch im Bereich Dishwasher aus.“ Das erste Quartal wird Miele in Deutschland auf jeden Fall mit einem Plus zu Ende bringen.

„Natürlich hallen die Jubiläumsaktivitäten noch nach“, sagt Bernhard Hörsch, Vertriebsdirektor bei der deutschen Miele-Vertriebsgesellschaft. Geholfen haben auch neue Produkte, speziell die mattschwarzen Kochfelder und die Serie in Pearl Beige, die jetzt in der Auslieferung ist.

Um näher am Markt, an den Kunden zu sein, haben sie in Gütersloh im vergangenen Jahr drei Händler-Beiräte gegründet,

Sie möchten den kompletten Artikel lesen?  
 
Login
 
INSIDE-Küche-Abo abschließen

  • Schlagzeile: „As soon as possible“

Die Gütersloher Hausgeräte-Marke Miele steht in diesem Jahr physisch nicht auf den Herbstmessen. Man setzt wieder auf die digitale Plattform – nur Miele-Österreich geht auch auf die Küchenwohntrends in Salzburg. Einen direkten Weg nach Gütersloh gibt es übrigens auch hierüber unsere digitale Roadmap.

Mieles DACH-Chef Frank Jüttner hat sich in diesen Tagen den Fragen der INSIDE-Redaktion gestellt. Es geht um die aktuelle Versorgungslage und eine diesbezügliche Einschätzung für die nächsten Monate, es geht um das Megathema Nachhaltigkeit und am Ende im Gespräch auch darum, was Frank Jüttner dazu sagt, dass Miele in diesem Jahr die Position 1 im Vertriebskanal der Küchenspezialisten wieder an Siemens Hausgeräte abgeben musste.