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INSIDE Küche

  • Schlagzeile: Exportschub
  • H1: Artego legt weiter zu

20 Küchen auf rund 800 Quadratmeter erwarteten die Besucher in der Artego-Ausstellung in Kirchlengern in diesem Jahr. „Alles sehr großzügig gestaltet“, sagte der noch recht frische Chef des Unternehmen Jens Oliver Gläsker zur Messe. Vor drei Jahren wurde das Gebäude einmal komplett entkernt. Entsprechend wertig wirkt der Auftritt der Kirchlenger zu den Herbstmessen mittlerweile. „Was die Vertriebskanäle angeht, machen wir, inklusive Ausland, bereits ungefähr 70 Prozent des Umsatzes im Küchenfachhandel“, sagte Gläsker. „30 Prozent entfallen auf Großfläche und SB“.

Es schwingt ein bisschen Stolz mit, wenn Gläsker so spricht. Allerdings ist das auch das Ergebnis einer Entwicklung, die schon vor rund zehn Jahren begann, als sich Artego, ehemals Hobby Küchen, von den zerlegten Ware verabschiedet hat und einen Kurs einschlug, der bis heute die Basis für wachsende Umsätze ist. Wegbereiter dafür war Markus Hillebrand, der sich im Februar als Geschäftsführer und Mitgesellschafter vom Unternehmen verabschiedet hat, und Gläsker ein gut bestelltes Feld hinterließ.

Wer die Ausstellung in diesem Jahr betrat, der wurde recht unmittelbar gleich mit der schematischen Darstellung der vier Produktlinien des Hauses konfrontiert: Q1 (die individuelle Einbauküche), Q2 (die anspruchsvolle Systemküche), Q2 XL (die ergonomische Stauraumküche) und Q3 (die grifflose Designküche). „Das ist alles in einer Preisliste drin“, betonte Gläsker. „Alle Fronten sind in allen Produktlinien lieferbar. Das ist für den Händler ganz einfach und kompakt.“ Über 20 Prozent der Küchen kommen bereits aus dem Grifflos-Bereich, 35 Prozent des Umsatzes macht Artego mit Q1.

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  • Schlagzeile: Start-up für Oberderdingen

Der Berliner Company-Builder Bridgemaker plant zusammen mit der Blanco-Mutter Blanc & Fischer Holding einen High-End-Aufschlag im Esszimmer. Das Produkt: ein Keramik- Tisch mit integrierten Induktionsplatten. Die Produktion startet noch dieses Jahr.

Der erste Kontakt zwischen dem Berliner Company-Builder Bridgemaker und uns Outsidern kam im Frühjahr dieses Jahres zustande. Im Netz stolperten wir über einen Tisch, der neugierig machte. Unter der Marke Atoll, angelehnt an die aus Vulkanen entstandenen Riffe, und mit dem Slogan „Redefining Living Spaces“ will das Berliner Unternehmen ein Hightech-Produkt auf den Markt bringen. Die Idee: Induktionsfelder in einem Keramik-Esstisch zu verbauen. Also quasi unsichtbar.

Wer diesen Tisch produziert, war im Frühjahr nicht in Erfahrung zu bringen. Die Katze aus dem Sack gelassen hat erst der Industriepartner im Sommer auf der hauseigenen Jahrespressekonferenz in Oberderdingen: Die Familienholding Blanc & Fischer, zu der unter anderem Blanco, Blanco Professional und E.G.O. gehören, will ab kommendem Sommer mit Atoll durchstarten. Die Berliner sehen sich dabei als Partner im Hintergrund, die das Traditionsunternehmen aus dem Kraichgau beim Markenaufbau unterstützen. Der Produktionsstart ist in einer eigens angelegten Manufaktur in kleiner Stückzahl noch für dieses Jahr geplant.

Die Keramik-Platten stammen aus Südeuropa, größtenteils aus Spanien und Italien; die Induktionstechnik ist made in Germany. Naheliegenderweise produziert von E.G.O., dem Vorlieferanten für die Hausgeräteindustrie. Dr. Johannes Haupt, CEO der Blanc & Fischer Familienholding: „Atoll steht gewissermaßen sinnbildlich für unsere Mission. Wir wollen mit unseren Produkten und Innovationen den Lebensraum Küche weiter verbessern und komfortabler gestalten und dabei gleichzeitig knappe Ressourcen und das Klima schonen.“ Zum Markteintritt ist Atoll nur Kunden mit dicker Geldbörse vorbehalten. Denn Berlin und Oberderdingen planen einen Markteintritt im High-End-Preissegment. Für die kleinste Größe, 200 x 100 cm, muss man 11.400 Euro auf den Tisch legen. Für 240 x 100 cm muss man schon 12.400 Euro bezahlen und 280 x 100 cm kosten schlappe 13.400 Euro – wie eine ganz passable Einbauküche. Zwei Induktionsfelder sind inklusive. Noch gibt es den Tisch allerdings nicht zu kaufen, nur eine Reservierungsoption ist Stand heute erhältlich. Zu den exakten Zukunftsplänen hält man sich in Berlin, aber auch in Oberderdingen weiter zurück.

Auf der Atoll-FAQ-Seite erfährt man, dass die Tische zwar erstmal nur in Deutschland verfügbar sind, in naher Zukunft soll der Tisch aber auch nach Österreich und in die Schweiz geliefert werden. Atoll soll schon bald nicht nur als Tisch verfügbar sein. Wer will, der kann die Hightech-Platten auch als Arbeitsplatte verbauen. Zusätzlich, so der Plan, soll schon bald eine passende Inselhaube verfügbar sein. Showroom-Pläne liegen auf dem Tisch, der Vertrieb ist auf einen eigenen Online-Shop ausgelegt. Getrommelt wird bislang noch wenig für die junge D2C-Marke. Auf Instagram hat der Kanal Atoll.Berlin 630 Follower. Schaut man sich auf der Atoll-Store-Website ein wenig um, findet man einen Konfigurator, mit dessen Hilfe der Tisch in drei verschiedenen Größen, mit drei verschiedenen Tischbeinen und acht verschiedenen Oberflächen, also in insgesamt 72 Variationen geplant werden kann. Und denen, die ganz old school die Oberflächen vor der Kaufentscheidung anfassen wollen, denen schickt Atoll vier der acht Oberflächen für 20 Euro in einer Musterbox nach Hause. Die ersten Tische sollen Anfang 2022 ausgeliefert werden. n

  • Schlagzeile: Outdoor-Küche kommt
  • H1: Neue Atoll Outdoor-Küche

"Unsere Outdoor-Küche  mit Induktion ermöglicht viel mehr als nur Grillen“, meldet die junge Einrichtungsmarke Atoll. Die Entwicklungsphase sei nach vielen Monaten abgeschlossen. Hinter Atoll steckt die Blanco-Mutter Blanc & Fischer Holding. Den Markenaufbau übernimmt der Berliner Company-Builder Bridgemaker.

Bisher konzentrierte sich Atoll auf den Verkauf eines High-End-Esstisch mit integrierten Induktionsplatten. Kostenpunkt: Ab 11.000 Euro aufwärts. Nun soll’s also auch mit Outdoor-Küchen losgehen. Der Aufbau der Küche für den Garten modular. Der Outdoor-Koch kann Koch-, Kühl- und Lagermodule selbst zusammenstellen. Auch bei der Outdoor-Küche setzt Atoll auf Induktionsplatten.

Laut dem Unternehmen ist die Küche „bald“ im Online-Shop vorbestellbar.

  • Schlagzeile: Outdoorküche am Start
  • H1: Verkaufsstart für die Outdoor-Küche von Atoll

Wer beim zur Blanco-Mutter Blanc&Fischer gehörenden Start-up Atoll auf der Mailing-Liste stand, wurde in den letzten Tagen in enger Taktung über den bevorstehenden Verkaufsstart der Outdoorküche aus Oberderdingeninformiert, die den Namen "Rimo" bekommen hat.

Mit einem High-End-Esstisch mit Induktion gestartet, wagt Atoll sich jetzt in das Trend-Segment Outdoor und setzt wie viele andere auf ein modulares System. Die Besonderheit: Es gibt keinen Grill, nur Induktion.___STEADY_PAYWALL___Die aufsetzbare Grillplatte fürs Induktionskochfeld kann ab 99 Euro dazu gekauft werden.

Bestellen kann man die Atoll-Outdoorküchen seit dem 22.2., preislich geht es deutlich günstiger los als beim Tisch (ab 11.000 Euro). Die Sets sind zum Start je nach Konfiguration für 2.499 Euro (Stauraum plus Kühlschrank) bis 3.999 Euro (Kochmodul mit zwei Induktionszonen, Stauraum plus Kühlschrank) zu haben. Das Kochmodul allein kostet 1.990 Euro.

Per Newsletter zu Wort gemeldet hat sich in dieser Woche auch mal wieder das Outdoorküchen-Start-up Lareh aus Klingenberg am Main. Auch Lareh hat ein paar neue Module an den Start gebracht, die neuerdings auch über einen eigenen Onlineshop bestellbar sind.

  • Schlagzeile: Neue Produktion

Der 2018 gegründete Herforder Plasmafilter-Lieferant Avitana, der unter der Marke „Aira“ namhafte Hauben- bzw. Muldenlüfter-Hersteller beliefert und unter dem Label „by Avitana“ auch komplette Systemlösungen vertreibt, wird die Produktion in diesem Jahr in die Nähe seines Firmensitzes verlegen. „Ein neuer Fertigungsstandort nahe dem Firmensitz steht mit erweiterter Produktion am Start, neue Produkte und Einsatzfelder für Filtersysteme werden vorbereitet“, heißt es dazu aus Herford. Mit Details hält man sich noch bedeckt.

Auf „Europa-Tournee“ gehen will Avitana in diesem Jahr  mit einem Transporter, in dem die Plasmafilter Aira Rondo, Plano, Quadro und Quadro L präsentiert werden.

2022, das erst fünfte Geschäftsjahr, startet mit einer Listungsaktion für die Termacook-Marke Benthaus. Benthaus by Avitana – neben der Partnerschaft zu Galvamet – eine noch junge Markenkooperation für Induktionskochfelder mit und ohne Downdraft-Systeme setzt auf wertige Komplettlösungen im Bereich Kochen. Im Mittelpunkt der Aktion im ersten Quartal stehen die Benthaus-Kochfelder „Kristall“ und „Rubin“, die mit Umluftset und Avitana Aira-Plasmafilter ausgestattet sind.

Avitana hat nach eigenen Angaben jährlich ein Umsatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich erzielt.

  • Schlagzeile: Zwei Neue im Vertrieb
  • H1: Avitana: Zwei Neue im Vertrieb

Der Plasmafilter-Hersteller Avitana aus Herford hat sein Vertriebsteam zum Jahresanfang um Sebastian Kreinberg und Matthias Schönherr erweitert. Schönherr wird mit seiner Handelsvertretung Baden-Württemberg und Teile Bayerns betreuen, Kreinberg die Kunden im Norden von OWL und im östlichen Niedersachsen bis rein nach Hessen sowie einen Teil von Sachsen-Anhalt.

Avitana hat damit neun Handelsvertreter in Deutschland. Um die internationalen Märkte kümmern sich neben der Geschäftsführung die in Varese/Italien ansässige Mares Marketing Srl – mit Ausnahme von Österreich (IMV Vertrieb Pamminger), der Schweiz (Chuchi Arena) und Belgien/Niederlande (Harry van den Boogaard).

  • Schlagzeile: Von Bett bis Bad

„Wir sind nicht unzufrieden.“ Bei Jürgen Heitmann, Co-Founder des Plasmafilter-Herstellers Avitana und Jungunternehmer Ü80, kommt die ostwestfälische Bescheidenheit durch, wenn er über die Unternehmensentwicklung spricht. „Wir wachsen langsam. Rückgänge im Markt können wir bislang über neue Kunden ausgleichen“, sagt Heitmann.

Knapp über 1.000 Kunden hat das von Heitmann vor gut fünf Jahren gemeinsam mit Carmen Ehlebracht und dem früheren Melitta-Manager Winfried Pommeranz gegründete Unternehmen bislang. In Deutschland zählen zum Großteil Küchenstudios zu den Kunden. Etwas schneller als geplant ist Avitana vor wenigen Monaten auch noch zu einer eigenen Produktion gekommen.

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  • Schlagzeile: Mission Mittelstand
  • H1: Axregio: Mission Mittelstand

Der Digitaldienstleister Axregio ermöglicht kleinen Handelsunternehmen über eine Plattform regionales Marketing mit vorgefertigtem Content. Neu ist seit diesem Jahr ein integriertes KI-Tool.

„Wir haben eine super Anwendung gefunden, wie auch der Handel Künstliche Intelligenz nutzen kann", sagt Katharina Epple. Sie leitet bei Axregio den Bereich Möbel- und Küchenhandel. Axregio ist auf einer Mission – kleinen und mittelständischen Unternehmen aus dem Handel den Weg ins digitale Marketing zu erleichtern. Da in einzelnen Unternehmen oft Unsicherheit herrscht, wenn es um Digitales geht, bietet Axregio vorgefertigten Content an, der auf einer Plattform zur Verfügung steht. Diese Plattform wurde schon vor etwa zehn Jahren entwickelt. Epple: „Es geht um regelmäßige Sichtbarkeit in der Region, um Markenbildung, darum, der regionale Ansprechpartner im Fall der Fälle zu sein. Je langsamer sich ein Produkt dreht, umso wichtiger ist das.“

Axregio-Inhaber Armin Hipp hatte sich vor vielen Jahren bereits, als noch niemand so recht an die Zukunft von Werbung im Netz glauben wollte, damit beschäftigt. Seine Agentur Stellwerk3 für regionales Onlinemarketing entwickelte sich voran, ist inzwischen an drei Standorten deutschlandweit vertreten. Über einen großen Kunden mit Filialen in unterschiedlichen Regionen entstand schließlich die Idee zu Axregio – mit dem Geschäftsmodell, eine große Zahl von Einzelhändlern an unterschiedlichen Standorten mit Kampagnen zu versorgen.

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  • Schlagzeile: Die 100 Mio geknackt

Im Corona-Jahr 2020 hat es der Küchenbauer Ballerina – in der letzten INSIDE Küchen-Hitliste auf dem siebten Platz – geschafft, seinen Umsatz um 8,2 Prozent auszubauen. Nach 97,2 Mio Euro nach Erlösschmälerungen im Vorjahr hat das Unternehmen im vergangenen Jahr gut 105 Mio Euro umgesetzt, so die geschäftsführende Gesellschafterin Heidrun Brinkmeyer.

Der Inlandsumsatz legte „in diesem besonderen Jahr“ wie im Gesamtmarkt stärker zu als das Auslandsgeschäft. 62,6 Mio Euro fuhr Ballerina 2020 im Inland ein, 42,5 Mio Euro entfielen auf den Export.

  • Schlagzeile: Knapp 10 Prozent drauf
  • H1: Ballerina ist auch 2021 gewachsen

Auch Ballerina reiht sich wieder ein in die Unternehmen, die stärker gewachsen sind als der Markt. Die 100 Mio Euro-Marke hatte der Küchenbauer im Jahr 2020 hinter sich gelassen, im vergangenen Jahr kam nochmal ein ordentliches Paket drauf. „Der von Ballerina-Küchen im Jahr 2021 erzielte Umsatz liegt bei 115,2 Mio Euro“, so Heidrun Brinkmeyer, Frontfrau in der Geschäftsführung des Küchenbauers aus Rödinghausen. Das entsprach einer Steigerung von 9,7 Prozent. Um 7,5 Prozent legte der Inlandsumsatz zu, der Auslandsumsatz um 12,9 Prozent. Um das gestiegene Volumen händeln zu können, wurden neue Leute eingestellt: „Wir fertigen gut 30.000 individuelle Küchen pro Jahr mit 366 Mitarbeiter (+6 Prozent), davon 20 Auszubildende“ heißt es aus Rödinghausen.

Für die nächsten fünf Jahre hat Ballerina Investitionen von 25 Mio Euro im Plan. Zwischen 10 und 12 Mio davon fließen in das neue Ausstellungs- und Schulungsgebäude, das bis zur Messe 2023 fertiggestellt sein soll.

  • Schlagzeile: Rückblick und Ausblick
  • H1: Ballerina: Rückblick und Ausblick

Mit einem Umsatzzuwachs um 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr hat der Rödinghausener Küchenbauer Ballerina das Jahr 2022 abgeschlossen und die 120 Mio-Euro-Umsatzmarke deutlich übertroffen. Etwa die Hälfte vom Plus führt Heidrun Brinkmeyer, geschäftsführende Gesellschafterin im Unternehmen, auf höhere Preise zurück.

Auch Brinkmeyer sieht allerdings Unsicherheiten bei den Endverbrauchern durch die politischen Rahmenbedingungen, die schon im zweiten Halbjahr 2022 zu begrenzter Entscheidungsfreude beim Küchenkauf geführt haben. Hinzu kamen Konkurrenz ums Budget durch Wärmepumpen und Solaranlagen und Handwerker- und Materialmangel, durch die viele Bauten und Renovierungsarbeiten nicht fertig wurden. Durch solche Verzögerungen verschoben sich zum Teil auch die Liefertermine für Küchen weit ins Jahr 2023 hinein, so Brinkmeyer.

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  • Schlagzeile: Blick in die Bücher
  • H1: Ballerina: Blick in die Bücher

Dass ein Unternehmen bei einer Pressekonferenz ungefragt auf eine rückläufige Entwicklung hinweist, gibt es nicht oft. „Wir werden das Vorjahresniveau wahrscheinlich in diesem Jahr nicht ganz erreichen“ - solche Aussagen sind dann schon verbreiteter momentan, auch wenn die Mengenrückgänge bei vielen deutlich zweistellig unterm Vorjahr liegen.

Ballerina-Chefin Heidrun Brinkmeyer hat das am Dienstag bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Häfele die Zahlen des Küchenbauers recht genau erklärt. Dem satten Plus der Vorjahre (2022 waren es 12,2 Prozent Plus auf 129,2 Mio Euro wobei die Hälfte des Wachstums preisbedingt war) folgte in diesem Jahr wie im Gesamtmarkt ein Abschwung.

Beim wertmäßigen Auftragseingang liegt der Küchenbauer aus Rödinghausen aktuell kumuliert bei -9 Prozent, wobei vor allem der Jahresanfang reinhaute. In der kurzfristigeren Betrachtung ist das Niveau beim AE sogar wieder im Plus. Der Umsatz per Ende Juli

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  • Schlagzeile: Wechsel der Marketingleitung
  • H1: Ballerina: Wechsel in der Marketingleitung

Ende Februar wird der langjährige Marketingleiter von Ballerina Küchen, Andreas Predian, den Rödinghausener Küchenbauer verlassen, um sich „regional zu verändern“, wie die geschäftsführende Gesellschafterin Heidrun Brinkmeyer mitteilt. Predian ist seit 2007 bei Ballerina, er kam von Habemat. Seine Nachfolge regelt Brinkmeyer intern: Jörg Hansel, der ebenfalls schon seit 2001 für Ballerina arbeitet, steigt auf. Hansel hat die Marketingabteilung mit Predian gemeinsam aufgebaut, verantwortete bislang die Gestaltung der Hausausstellung, Messe- und Fotoplanungen sowie den Social-Media-Bereich. Seine bisherige Position soll ebenfalls hausintern besetzt werden.

Brinkmeyer: „Wir wünschen Andreas Predian für seine Zukunft privat sowie beruflich alles Gute und beste Gesundheit. Wir freuen uns, dass wir mit Jörg Hansel unseren Handels-partnern eine konstante Fortführung unserer erfolgreichen Marketingstrategien und Aktivitäten garantieren können.“

  • Schlagzeile: Echte Eiche

Speziell am Messemontag während der Herbstmessen in OWL war die Ausstellung von Ballerina rappelvoll. Den Gegenwind durch die geringe Nachfrage im Markt spürt man bei Ballerina auch. Hofft aber auf einen starken Herbst und auch ein starkes nächstes Jahr. Diese Einschätzung hat Ballerina-Chefin Heidrun Brinkmeyer nicht mit allzu vielen Wettbewerbern gemeinsam. Brinkmeyer sieht unter ihren mittelständischen Partnern

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  • Schlagzeile: Erholung im Plan
  • H1: Ballerina hat 2024 Erholung im Plan

Mit dem 2023 erzielten Umsatz sei man in dem derzeitig schwierigen Marktumfeld zufrieden, so Ballerina-Chefin Heidrun Brinkmeyer auf INSIDE-Nachfrage. Nachdem 2022 (auch preisbedingt) ein Plus von 12,2 Prozent auf 129,2 Mio Euro erreicht worden war, hat der Küchenbauer aus Rödinghausen das Jahr 2023

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  • Schlagzeile: Ein Preis fürs Online-Marketing
  • H1: Ballerina: Ein Preis fürs Online-Marketing

Werbung für die eigene Marke soll bei Ballerina Küchen immer mit dem Namen des Händlers vor Ort im Zusammenhang stehen. „Uns ist es wichtig, dass unser Markenname immer mit guter individueller Serviceleistung vor Ort in Verbindung gebracht wird“, so Ballerina-Chefin Heidrun Brinkmeyer. Daher stehen indirekte Marketingmaßnahmen im Vordergrund wie der vor Kurzem ausgelobte Digital-Award.

Ballerina-Stützpunkthändler – das sind in der Händlersuche auf der Ballerina-Webseite gelistete Händler – können sich bis Ende März mit ihrer digitalen Präsentation der Marke Ballerina über das Ballerina-Extranet bewerben.

In die Bewertung fließen neben der Darstellung auf der Webseite auch die Aktivitäten auf Instagram und Facebook ein. Bewertet werden alle Aktivitäten in den Monaten Mai bis August. Kreativität, Kontinuität und Qualität werden von einer unabhängigen Jury bewertet.

Die ersten drei Plätze erhalten Geldpreise, die in weitere Online-Aktivitäten investiert werden können. Auch die für Anfang 2025 geplante Award-Übergabe vor Ort, so die Empfehlung, kann wiederum medienwirksam genutzt werden.

  • Schlagzeile: In Colornetwork-Farben
  • H1: Ballerina: In Colornetwork-Farben

Ballerina Küchen ist neuer Partner im von Katrin de Louw initiierten Colornetwork und nimmt die vom Netzwerk kuratierten, langlebigen und deshalb als nachhaltig bezeichneten „sustained colors“ ab sofort in sein Angebot auf. Auf der Ballerina-Hausmesse werden Küchen in den Farbvarianten „live simple“, „dive deep“ und „feel jade“ stehen.

Dem Colornetwork gehören um die 40 Unternehmen aus der Branche an, darunter Zulieferer und auch Möbelhersteller, die ihr Angebot auf die Colornetwork-Farben abstimmen. Ballerina-Geschäftsführerin Heidrun Brinkmeyer: „Wir haben das Colornetwork schon länger im Blick und sind überzeugt, dass die Farben für Küchen und Wohnraumlösungen den richtigen Ton treffen.“

  • Schlagzeile: Kooperation um Kooperation
  • H1: Ballerina zur Hausmesse

Zur Hausmesse im September platzte die Ausstellung von Ballerina in Rödinghausen mit Besucherzahlen gut über Vorjahr wieder aus allen Nähten. Nebenan, am künftigen Ausstellungszentrum, wurde unterdessen weitergewerkelt.

Als Messemotto hatte das Team um Geschäftsführerin Heidrun Brinkmeyer wie schon im Vorjahr „kompromisslos anders“ gewählt. Passt auch weiterhin und soll sich nicht nur auf die wieder umfassend upgedateten Produkte beziehen, sondern auch auf die intensive Zusammenarbeit von Ballerina mit dem Fachhandel. „Wir wollen mit unseren Kunden gemeinsam weiterwachsen und unsere Marktposition festigen“, so Brinkmeyer auf der Messe. Man habe sich daher auch bewusst gegen eine Preiserhöhung für 2025 entschieden, selbst wenn das zu Lasten der eigenen Marge gehe.

Das mit dem Wachstum ist 2024 bislang ganz gut gelungen. Auf der Messe konnte Heidrun Brinkmeyer über ein Plus von 8 Prozent zum Vorjahr berichten. Auch beim Personal hat der Küchenbauer zugelegt und neue Leute in der Sachbearbeitung und der Produktion eingestellt. Aktuell hat das Unternehmen somit 397 Beschäftigte.

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  • Schlagzeile: Heidrun Brinkmeyer im Talk
  • H1: Ballerina-Geschäftsführerin Heidrun Brinkmeyer im INSIDE-Talk

Mit rund 115 Mio Euro stand Ballerina Küchen auch im vergangenen Jahr im Umsatzranking der deutschen Küchenmöbelhersteller an siebter Stelle. Für 2022 rechnet Heidrun Brinkmeyer, geschäftsführende Gesellschafterin, mit einem weiteren Mengenwachstum von 5 Prozent. Der Umsatzanstieg wird wegen der Preiserhöhungen voraussichtlich deutlich stärker ausfallen.

Im INSIDE Küche-Talk spricht Brinkmeyer mit Outsiderin Eva Ernst unter anderem darüber, wie es ihr gelingt, trotz des stetigen Wachstums der letzten Jahre zu einem Großteil der Händler persönlich den Kontakt zu halten. 670 Händler hat Ballerina weltweit, davon rund 400 in Deutschland.

Als größte Herausforderung für die Branche sieht Heidrun Brinkmeyer die extrem gestiegenen Kosten, die mit unterjährigen Aufschlägen an den Handel weitergegeben werden müssen, was in einer auf Langfristigkeit aufgebauten Handelsbeziehung zu Schwierigkeiten führt. Die ebenfalls bestehenden Versorgungsprobleme hat Ballerina wie andere Küchenbauer durch eigene Lagerhaltung weitgehend in den Griff bekommen. Beschläge beispielsweise werden in Containern gelagert. Brinkmeyer spricht auch ein weiteres Problem für die Wirtschaft an: Hohe Krankenstände durch Corona-Infektionen, die allein durch Überstunden der gesunden Mitarbeiter aufgefangen werden können. Auch hier fallen hohe Kosten an, die nicht direkt sichtbar sind.

Im INSIDE Küche-Talk erzählt Brinkmeyer außerdem, weshalb sie sich längere Produktentwicklungszyklen wünscht, was man von anderen Branchen lernen kann und auch, welchen Vorteil die Küchenbranche gegenüber anderen Branchen hat. Den Talk gibt's auch als Audio only überall, wo es Podcasts gibt, und auf https://insidetalk.podigee.io/

 
  • Schlagzeile: Enthüllungen
  • H1: Preview von Ballerina und Häfele

Die Tüflter beim Beschlägeproduzenten Häfele in Nagold haben Ballerina-Chefin Heidrun Brinkmeyer (und vor allem ihren Händlern) einen lang gehegten Wunsch erfüllt. Häfele, in der Küche vor allem im Export stark und hierzulande beispielsweise mit Beleuchtung, schafft dadurch auch in der deutschen Küchenmöbelindustrie den Eintritt mit einer der Haupt-Beschlagsgruppen.

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