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INSIDE Küche

  • Schlagzeile: Bald 75 Händler
  • H1: Electroplus/Kücheplus: Bald 75 Händler

Das Electroplus-Konzept der EK/Servicegroup nähert sich gegen Jahresende der 75-Mitglieder-Marke: Neueröffnungen hatte es zuletzt in Paderborn (das 73. Haus) sowie in Augsburg beim Elektrohaus Zimmerly gegeben, das der 74. Electroplus-Händler ist.

Das schwäbisch-bayerische Elektrohaus Zimmerly

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  • Schlagzeile: Vertikal vorwärts
  • H1: Elica: Francesco Casoli im Interview

Mailand  - das war der Auftritt der großen italienischen Marken, aber auch deutsche Hersteller von Geräten und Küchenmöbeln haben sich diesen Jahr teils stark ins Szene gesetzt. Und dann gibt es noch die italienischen Marken, die man hierzulande mittlerweile von vielen Messeapräsenzen kennt, wie etwa Elica. Wir haben Elica-Präsident Francesco Casoli auf dem Messegelände von Rho getroffen. In einem kurzen Interview sprach er über die Bedeutung und den Verlauf der Eurocucina, über die Ziele im deutschen Markt und die Frage, wie er mit Elica die aktuelle Situation meistert.

 

INSIDE: Herr Casoli, können Sie mir sagen, wie wichtig diese Messe für Sie ist?
Francesco Casoli: Ich glaube, dass diese Messe für alle wichtig ist, die sich mit Design, Kochen und Haushaltsgeräten professionell beschäftigen. Natürlich war es in diesem Jahr eine besondere Herausforderung, hier zu sein. Kaum jemand konnte sich sicher sein, ob die Messe wirklich gut besucht wird. Heute aber, am zweiten Tag der Messe, weiß ich, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben. Außerdem bin ich überzeugt, dass auch andere Messen in Europa für uns wieder verstärkt an Bedeutung gewinnen werden – in Frankreich und in Deutschland.

Was Sie sagen ist interessant, denn manche Branchenplayer sehen Messen heute viel kritischer als noch vor der Pandemie. Immerhin haben viele ja auch Erfahrungen mit digitalen Plattformen und alternativen Präsentationsformen gewonnen.
Casoli:
Wollen Sie die Wahrheit erfahren? Ja, ich bin sehr zufrieden mit dem, was Sie sagen, denn ich hoffe, dass alle meine Konkurrenten so denken. Genau so. Für uns bringt es nur Vorteile, dieses Jahr hier zu sein und den Besuchern die Möglichkeit zu geben, unser Angebot mit denen anderer im Markt zu vergleichen. Eine Messe ist der Ort, an dem man zeigt, was man kann. Das ist wichtig für den Markt und die Unternehmen, auch für die eigene Unternehmenskultur.

Sind Sie denn mit der Besucherfrequenz und -qualtität rundum zufrieden? Immerhin sind in diesem Jahr doch deutlich weniger Besucher aus Asien angereist.
Casoli:
In der Tat sind bislang weniger Besucher aus Asien gekommen. Hinzu kommen fehlende Besucher aus Russland und der Ukraine. Dafür registrieren wir mehr Besucher aus dem Rest Europas, als das in der Vergangenheit der Fall war. Selbst aus Deutschland, obwohl es in Ihrem Land auch sehr starke und wichtige Messen gibt, auf denen wir uns zeigen.

Meinen Sie also, dass die Deutschen nicht unbedingt nach Mailand kommen müssen?
Casoli:
Nein, nein, nein. Ich denke, dass Deutsche unbedingt nach Mailand kommen müssen, weil eine Messe, und diese Messe besonders, nicht nur der Ort ist, wo man Produkte zeigt, sondern wo man spürt, was im Markt passiert, und wo man Menschen begegnet.

Was sind Ihre Ambitionen im deutschen Markt?
Casoli:
Unser Ziel in Deutschland ist es, unsere Marke in unserem Bereich zu konsolidieren. Wir wachsen und wir stellen immer wieder neue Ideen vor, wie jetzt LHOV, eine Innovation die Kochfeld, Backofen und Dunstabzug verbindet, eine neue Typologie. Wir sind uns sicher, dass es einen Platz für dieses Produkt im Markt geben wird – auch in Deutschland.

Wie gehen Sie bei Elica mit den aktuellen Problemen wie den angespannten Lieferketten und erhöhten Rohstoffpreisen im Markt um, die ja so ziemlich alle Player beschäftigen?
Casoli:
Sie treffen den Nerv. Gerade jetzt können wir unsere Stärken zeigen, weil wir sehr vertikal organisiert sind und ja einige Komponenten, wie etwa Motoren selbst produzieren. 

Sie sehen sich also im Vorteil im Vergleich zu Ihren Mitbewerbern?
Casoli:
Ja, wir sind im Vorteil. Und wissen Sie was? Vor fünf Jahren haben das viele als Nachteil gesehen, weil jeder nach China gehen wollte. Wir produzieren in Italien und Polen und nicht in China. Das verkürzt unsere Lieferketten und macht uns weniger abhängig.

  • Schlagzeile: Abzug für den Backofen
  • H1: Elica: Abzug für den Backofen

Der italienische Abzugsspezialist Elica hat in Mailand groß aufgefahren. Neben der Präsenz auf dem Messegelände hatte das Unternehmen im Innenhof des Palazzo Litta im Kulturviertel der Cinque Vie gemeinsam mit dem japanischen Designstudio We+ eine Installation namens Straordinaria geschaffen,

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  • Schlagzeile: Mehr Gewicht im Handel
  • H1: Elica: Mehr Gewicht im Handel

Die italienische Dunstabzugs-Größe Elica, die es weltweit auf knapp 500 Mio Euro Umsatz bringt, will tiefer rein in den größten europäischen Küchenmarkt. Dass Elica es ernst meint mit dem Engagement hierzulande, konnte man schon im letzten Herbst mit dem Einzug des Unternehmens ins IDF34 in Löhne sehen. In diesem Jahr soll die Ausstellung auch unterjährig stärker genutzt werden, für Meetings oder Schulungen, sagt Samanta Simonetti, die seit Herbst 2023 als General Managerin an der Spitze der DACH-Organisation von Elica steht.

Simonetti: „Hier sind wir nah dran an unseren Kunden aus der Küchenmöbelindustrie, aber auch nah an den Showrooms unserer Wettbewerber aus der Geräteindustrie.“ Da Ostwestfalen auch von Belgien oder den Niederlanden gut erreichbar ist, werden die Kollegen aus diesen Ländern den Showroom ebenfalls nutzen. Gemeinsam mit der Ausstellergemeinschaft – Neolith, Swiss Krono, Dekora Pur, HWB, Inoart by Becher, Technistone, Siemens und Bauteam – wird Elica am 5. Mai beim Netzwerkevent Spring Market dabei sein.

Elica hatte seine Strategie für den deutschen Markt vor zwei Jahren komplett überarbeitet, Lücken im Sortiment geschlossen und entschieden,

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  • Schlagzeile: Beim Amtsgericht
  • H1: Beim Amtsgericht

Derzeit möchte oder kann sich in Arnsberg noch keiner dazu äußern: Am Dienstag dieser Woche musste die Geschäftsführung des Möbelteile-Herstellers Eltec Elemente GmbH beim Arnsberger Amtsgericht Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens stellen. Der Spezialist für Verbundelemente und beschichtete Spanplatten war schon vor einem Jahr in Schieflage. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte das Amtsgericht nun Dr. Jan Janßen (Tel.: 02932 465292-90) aus Köln.

Geschäftsführer bei Eltec sind Axel Beuth und Matthias Lürbke. Bereits im Januar des vergangenen Jahres hatte der damalige Inhaber Thomas Wülbeck für seine Eltec Elemente-Technik für Möbel- und Innenausbau GmbH die Reißleine gezogen(LINK). Eine Auffanggesellschaft unter der Führung von Beuth und Lürbke startete im Sommer neu.

Eltec, gegründet 1983, war ursprünglich mal eine Schwestergesellschaft von Duropal. Als Duropal an Pfleiderer ging, wanderte auch Eltec zum Holzwerkstoff-Multi, bis Wülbeck Anfang 2003 per Management-Buy-out unternehmerisch aktiv wurde.

  • Schlagzeile: Kosten runter
  • H1: Eine hartes Jahr für Electrolux

Blickt man allein auf den Nettoumsatz, den Electrolux 2022 erwirtschaften konnte, so hätten die Schweden fast sagen können: Es war ein gutes Jahr. Der Nettoumsatz stieg auf 134,880 Mrd SEK (rund 11,9 Mrd Euro) und legte damit um rund 7,4 Prozent zu. Aber in diesen Zeiten ist der Umsatz eben nur die eine Seite der Medaille. Beim Betriebsergebnis hatten die Schweden ein herbes Minus zu verkraften. Das sank auf 831 Mio SEK von 7.528 Mio SEK im Vorjahr. Als Grund gibt Elektrolux an: eine schwächere Marktnachfrage und erhöhte Kosten aufgrund von Problemen in den nordamerikanischen Produktionsstandorten. Eine Konsequenz: Der Verwaltungsrat schlägt vor, für 2022 keine Dividende auszuschütten.

___STEADY_PAYWALL___Kosten sparen ist angesagt. Das bedeutet auch, dass die Produktion im ungarischen Werk in Nyíregyháza eingestellt werden soll - und zwar schon Anfang 2024. Was den Schweden damit an Kühlgeräten fehlt, soll durch Outsourcing ausgeglichen werden, aber auch durch Produktionsverlagerungen. Aber es gibt auch Positives zu berichten. CEO Jonas Samuelson stellt in seinem Jahresabschluss heraus, dass es Electrolux immerhin gelungen ist, den Klimafußabdruck erheblich zu reduzieren. 2022 habe man das Klimaziel für 2025 erreicht, das lautete, die CO2-Emissionen in den eigenen Betrieben um 80 Prozent im Vergleich zu 2015 zu senken.

Die Gesamt-Prognose des schwedischen Hausgeräteproduzenten ist dennoch nicht sehr optimistisch: Electrolux geht davon aus, dass das Volumina im Jahr 2023 im Jahresvergleich zurückgehen wird.

  • Schlagzeile: „Küchen sind keine Fleischwurst“
  • H1: EMMK: „Küchen sind keine Fleischwurst“

Etwa 120 Lieferanten (davon rund 40 aus der Küche) waren vor Ort am vergangenen Wochenende auf der EMMK-Messe in Leipzig. EMV und Garant hatten zudem mehr als 15 eigene Stände für die Kollektionen und Service-Themen aufgebaut und gut Aufwand betrieben. Das wurde auch honoriert. Gut 30 Prozent mehr Anmeldungen waren eingegangen als bei der letzten EMMK-Messe in Leipzig 2021. Um die 2.000 Leute haben die kooperierenden Verbundgruppen dann auch zur Abendveranstaltung am Sonntag zusammengetrommelt.

Und die Messe, die wurde auch zur Schilderung der Lage im Möbel- und im Küchenmarkt genutzt. So sagte Garant-Geschäftsführer Jens Hölper, der interimsweise gerade auch den Kücheneinkauf in Rheda-Wiedenbrück managt: „Das Thema Neubau, das wird uns im Küchenbereich nächstes Jahr richtig erwischen. Ob Bestandsrenovierungen das zum Teil abpuffern, ist schwer einschätzbar.“ Hinzu kommt der Effekt: „Ins Jahr 2023 sind viele im Handel noch mit dickem Polster gestartet. Das wird 2024 anders sein.“ Während bei Wohnen und Polstermöbeln 2024 mit einer Stabilisierung gerechnet wird, wird das bei Küche also vermutlich noch nicht der Fall sein. Immerhin: Seit Oktober gibt es auch immer wieder Stimmen, die von einer Belebung berichten. Es scheint aber auf und ab zu gehen. Und: Von Küchenstudio zu Küchenstudio schaut’s anders aus. Das sagte in Leipzig auch Willibald Fröschen, Geschäftsführer des Fahrenzhausener EMV-Schwesterverbands für Küchenspezialisten KSV, der außerdem darauf setzt, dass sich in der auftragsschwächeren Zeit ein Bedarf aufbaut.

Küchen sind keine Fleischwurst

EMV-Geschäftsführer Felix Doerr hatte das beim Pressegespräch am Sonntag so ausgedrückt: „Küchen und Möbel sind keine Fleischwurst.“

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EMV

  • Schlagzeile: Heimwerkerkönig verpflichtet
  • H1: Fahrenzhausen verpflichtet Mark Kühler

„Wohnen nach Wunsch“, „Schrauben, Sägen, Siegen“ und „Mein Mann macht das“ – so heißen einige TV-Formate, mit denen Mark Kühler mittlerweile Celebrity-Status erlangt hat. Nun hat der Promi, der nach Ansicht des EMV den Mittelstand und die Werte der Marke EMC bestens verkörpert, eine weitere Mission. Ab 1. März übernimmt Mark Kühler die Rolle des Marken- und Qualitätsbotschafters der Europa Möbel Collection (EMC). Welche Erwartungen man in Fahrenzhausen hat, ist klar: Der offizielle Vertreter der Handelsmarke soll die Bekanntheit und das Image der Marke EMC steigern.

EMV

  • Schlagzeile: Homepoet-Küchen
  • H1: EMV: Homepoet-Küchen am Start

Wenige Tage vor Beginn der Kollektionspräsentation im Gummersbach hat der EMV nun das Küchenportal in seinen zentralen Onlineshop www.homepoet.de integriert. Der Launch war an diesem Donnerstag; am Sonntag ___STEADY_PAYWALL___wird der neue Chief Marketing Officer Andreas Merz es den nach Gummersbach gereisten EMV-Händlern im Rahmen einer größeren Präsentation neuer Marketingthemen des Mittelstandsverbands aus Fahrenzhausen präsentieren.

Aktuell hat Homepoet rund 40.000 Unique Users im Monat. Das weitere Ziel ist klar: Wachstum. „Wir haben hier noch viel vor, stehen da sicher erst am Anfang“, sagt EMV-Geschäftsführer Ulf Rebenschütz. Die oberste Maxime sei, den Händlern qualifizierte Leads zu übermitteln.

Das Küchenportal hatten sie in Fahrenzhausen ursprünglich mal gemeinsam mit moebel.de aufbauen wollen. Dann kam in Hamburg XXXLutz zum Zug. In Digitalisierungsdingen kooperiert der EMV bzw. der Schwesterverband KSV seit dem letzten Sommermit Kitchenadvisor.

EMV

  • Schlagzeile: Überraschender Abschied

Seit rund acht Jahren leitet Roland Brandl den Einkauf Küche in Fahrenzhausen. Brandl, davor eine halbe Ewigkeit bei Möbel Biller, wird nur noch bis Ende November für Fahrenzhausen unterwegs sein.

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  • Schlagzeile: Live aus Leipzig

Am Samstagabend fuhren die Wasserwerfer durch Leipzig – und der eine oder andere Aussteller oder Besucher der EMV-Garant-Kooperationsmesse mit EMMK-Flagge hatte Mühe ins Hotel zu kommen.

 

Doch auf der Messe in Leipzig war alles friedlich und safe. Am Samstagabend wurde gemeinsam in den Abend reingefeiert, in einer großen Halle, in der sich am Ende rund 1.400 EMV- und Garant-Händler mit Lieferanten mischten. 3G, Maske und Vorabregistrierung wurden und mussten als Maßnahme eingehalten werden – auch Sachsen fährt die Corona-Bestimmungen wieder hoch.

 

Die Stimmung auf der ersten gemeinsamen Messe der zwei Mittelstandsverbände war dann aber richtig gut. Die Garant-Führung rund um Jens Hölper und Torsten Goldbecker und die EMV-Geschäftsführer Ulf Rebenschütz und Felix Doerr betonten im Gleichklang: Die EMMK und alles, was mit der gemeinsamen Einkaufsgesellschaft auf die Reise geschickt wurde bisher, habe sich eingespielt. Das sehen auch die Lieferanten so. Es ging schnell, trotz Pandemie und lange erschwerten Bedingungen: Die EMMK ist nun ein Gewicht im Mittelstandslager, mit knapp über 2,2 Mrd Euro EK-Volumen. Etwas über 1 Mrd Euro steuern die Küchen bei. So taxierten jedenfalls die EMMK-Chefs das EK-Volumen ihrer Händler, das über die Messe Leipzig spazierte. Doerr: „Wir sind schon eine Macht im Mittelstand in dieser Konstellation.“ Rund 120 Aussteller standen dann auf der EMMK-Messe. Tendenz: Es werden eher weiter weniger. Man konzentriert sich.

 

Ponsel, K&W und Schösswender kamen neu rein ins EMMK-Leistungssortiment in der Warengruppe Wohnen und Speisen, Claudius Gansbühler steuert mit Quadrato ein neues Wohnprogramm für das hybride Homepoet-Konzept bei. Rund 200 Händler setzen mittlerweile auf die Homepoet-Idee.

 

EMV, KSV und Garant mit Küchen Areal: Es kommt jedenfalls was zusammen. In einem außergewöhnlichen Marktumfeld, in dem, was sonst, „der Mittelstand klar profitiert“. So sagte das Jens Hölper. Garant meldet – einmal mehr ohne absolute Zahlen – für das laufende Jahr in Deutschland 12 Prozent Plus. Hölper: „Nun laufen wir gegen das vierte Quartal 2021, insofern wird es wohl am Ende etwas weniger.“ Auf dem Garant-Partnerforum, das in diesem Jahr mit einem House of Brands in einer eigenen Halle direkt neben der großen EMMK-Halle abgehalten wurde, standen alle Garant-Markenkonzepte. Nun auch erstmals eine Aera-Küche. Sie kommt von Schüller. Die komplette Schüller-C-Kollektion wird entsprechend gelabelt. Die Liva-Küchen kommen weiter von Ballerina und Brigitte; die Küchen für die Garant-Kollektion von Häcker.

 

Die Bedeutung von Schüller für die beiden Mittelstandsverbände steigt durch die nächste Marken-Kooperation dennoch. Beim EMV ist Schüller schon lange der stärkste Küchenlieferant. Bei Garant ist das Nobilia. Bei der EMMK liegt aber mittlerweile auch Schüller vorn.

 Willibert Fröschen

Willibert Fröschen

Insgesamt kann man für beide Verbände sagen: Die Möbelkonjunktur ist ein Segen für sie. Je mehr ein Händler auf Küche und Hochwert setzt, desto mehr Dampf und Zuwachs hat er. Die Nachfrage nach geplanten Küchen ist nach wie vor nicht mehr wirklich geordnet zu bewältigen für viele Händler. Im möbelgetriebenen Hochwertlager ist die Stimmung ebenfalls bestens. Mike Giebel aus Rostock: „Ich hätte das nie für möglich gehalten, als Corona kam. Es ist ein Hammer. Heute sind wir die Gewinner. Aber es kommen auch wieder andere Zeiten.“

 

Die Wohndesign-Schiene, die in diesem Jahr ohne die Brand-Zero-Partner aus der Industrie auf der Messe war, hätte vor diesem Hintergrund in diesen Zeiten sicher einen größeren Platz auf dem Garant-Partnerforum verdient gehabt. Einen Nachfolger für den nach Rheinbach ziehenden Marc Mispelkamp gibt es noch nicht. Meinolf Buschmann lotst die Hochwertschiene inklusive Brand Zero erstmal weiter. Hölper: „Wir haben das Konzept über Jahre aufgebaut und absolut keinen Druck.“

 

Auch die EMV-Chefs Doerr und Rebenschütz melden Plus. Man liege über Vorjahr, sagte Doerr. Da im EMV aber ja nicht nur Segmüllers mitgerechnet werden, sondern auch andere Große wie Hofmeister, Möbelhof und Kollegen, hat die Lockdown-Zeit in Fahrenzhausen etwas gröber gebremst. Der klassische Mittelstand in Fahrenzhausen liege aber sicher auch zweistellig im Plus, so Rebenschütz. Und für den KSV meldet Fahrenzhausen 20 Prozent Plus im laufenden Jahr. Die Küchenspezialisten mal wieder. Über zu wenig Kundschaft klagt auch hier gerade jedenfalls keiner. Die liebe Online-Lead-Generierung wird dennoch zentral ausgebaut. Nach und nach sollen nun auch die KSV-Händler und die Küchen-Areal-Häuser an das neue moebel.de-Küchenportal herangeführt werden. Bislang machen 95 EMV-ler mit. Auf diesem Feld wollen die EMMK-Chefs nun auch auf Dienstleistungsebene zusammen was machen. Ansonsten steht der reine Wareneinkauf im Vordergrund. Auch eine gemeinsame Handelsmarke ist weiterhin nicht geplant. Würde auch wenig Sinn machen.

 

Die Probleme mit der Warenverfügbarkeit wurden natürlich am Wochenende ebenfalls rauf und runter diskutiert. Mit den Hausgeräte-Marken Miele, Siemens, Bosch, Neff waren aber auch die Häuser da, die sich nicht auf der Herbstmesse gezeigt haben – und die im Handel in bestimmten Produktgruppen schon lange nicht mehr hinterherkommen. Dass Samsung in diesen Zeiten weniger Lieferprobleme hat, wird im Händlerlager gerne erwähnt.

 

Bleibt die Frage, um wie viel teurer die allgemeinen Preissteigerungen auch im Mittelstand die Möbel im neuen Jahr machen werden. „Zwischen 5 und 8 Prozent“, sagt Rebenschütz. Bei Küchen eher 5, bei Importware eher 8 Prozent. Auch wenn in Leipzig keiner eine Glaskugel dabei hatte, so rechnete zumindest in der EMMK-Chefetage keiner mit einer nachhaltiger Eintrübung der Möbelkonjuntur. Diesem positiven Ausblick zumindest wollte aber nicht jeder Hersteller in der Halle folgen.

 

  • Schlagzeile: Duo-Messe in Rheda
  • H1: EMMK-Messe in Rheda-Wiedenbrück

Nach der Premiere in Leipzig 2021 fand die zweite EMMK-Ordermesse an diesem Wochenende erstmals auf Garant-Heimatboden statt, im A2 Forum in Rheda-Wiedenbrück, bei strahlendem Sonnenschein vor der Türe. Der Verbandsmesse-Reigen wurde an diesem Wochenende also eröffnet, ein intensiver November steht der Industrie bevor. Die EMV- und Garant-Händler können sich am umsatzstärksten Tag in der Woche nun wieder ums Möbel- und Küchen-Verkaufen kümmern.

EMV und Garant, die mittlerweile seit drei Jahren gemeinsam einkaufen, berichteten jeweils von Besucherzahlen etwa auf Vor-Pandemieniveau. Das Stimmungsbild kann man wie schon bei den Branchentreffs der letzten Wochen und Monate fast floskelhaft mit „besser als die Lage“ zusammenfassen. Schlechter reden als sie ist, will man die Lage ohnehin nicht. Aktuell sind es die erfolgsverwöhnten Küchenfachhändler, denen der Auftragseingang einbricht, auch wenn sie in der Auslieferung noch zu tun haben (Garant beispielsweise liegt im Bereich Küche kumuliert noch mit 15 Prozent im Plus). Im Möbelbereich dagegen war der Oktober nach einem fast verzweifelnd tiefen Sommerloch im Schnitt gar nicht mehr ganz so schlimm.

Grund zum Jubeln, das steht fest, hat aber aktuell keiner. Das liegt neben dem Kriegsschock und den inflationsbedingt fehlenden Budgets auch daran, dass der Möbelkonsum wieder stärker mit anderen Ausgaben konkurriert. Bei den Gutverdienern, die auch in der Krise noch Geld ausgeben, fließen sie oft in energetische Maßnahmen. Um bei den notwendigen Preislagen infolge der Inflation nicht komplett die Bodenhaftung zu verlieren, setzen Händler in der Platzierung Produkte mit weniger Funktionen ein. Küchenhändler beschäftigen sich zum Teil auch mit neuen Holz-Lieferanten, wenn ihre Stammlieferanten zu stark nach oben abdriften, haben die Verbandsvertreter beobachtet. 

Die Liefer-Problematik bei E-Geräten hat sich erfreulicherweise entspannt, was zu einem großen Teil darauf zurückzuführen ist, dass Händler sich bevorratet haben – und dadurch auch gleich die ein oder andere Teuerungsrunde umgehen konnten. Für die Geräte-Lieferanten wiederum bedeutet dieser Lagereffekt schwierige Aussichten für die Nachfrage in den kommenden Monaten.___STEADY_PAYWALL___Mega-Thema nach wie vor: die weiterhin steigenden Energiekosten. Um diese Herausforderung zu stemmen, boten beide Verbände auf der Messe gemeinsam unterschiedliche Beratungsangebote von Energie­beratern an.

EMV-Geschäftsführer Felix Doerr fasst die Lage so zusammen: „Die letzten Jahre mussten wir alle auf Sicht fahren. Das ist in Ordnung, aber den Radar sollte man nun auch noch anschalten.“ Und: „Rezepte, um durch die Krise zu kommen, haben wir nicht. Aber Maßnahmen. Das Rezept werden wir vielleicht im nächsten Jahr kennen.“ Aktuell sehen sich die beiden Verbundgruppen zum einen ein wenig als Mutmacher. Zum anderen werden die Mitglieder bzw. Gesellschafter auch ermuntert, wieder stärker in Marketingmaßnahmen und Lead-Generierung zu investieren. Die Zeiten, in denen Aufträge nur eingesammelt werden mussten, sind vorbei. 

Das Geschäftsführer-Quartett Doerr, Torsten Goldbecker, Jens Hölper und Ulf Rebenschütz hob bei dem kleinen, lockeren, ganz ohne Agenda geführten Pressegespräch am Samstagvormittag auch nochmal hervor, dass auch für die Industrie Synergien entstehen, beispielsweise durch nur einen Messeauftritt statt wie früher zwei. Mit einem gebündelten Einkaufsvolumen von gerundet 2,5 Mrd Euro, davon je zur Hälfte Möbel und Küche, ist der EMMK ja auch ein beachtlicher Partner. Mit dem Vorteil der Risikostreuung. Dass XXXLutz auf einen Schlag Hunderte von Mittelständlern übernimmt, ist schließlich eher unwahrscheinlich, während die Übernahmen der Österreicher allein in diesem Jahr zeigen, dass ansonsten so gut wie nichts mehr sicher ist. Der XXXLutz-Einstieg bei moebel.de war es dann auch, der den EMV dazu veranlasst hat, sein Küchenportal nun beim zentralen Onlineshop homepoet.de zu integrieren.

Beim EMV hatte das Küchen- und Bad-Vermarktungskonzept der Europa Möbel Collection (Lieferant: Nobilia) Premiere. Als Ziel haben sich EMC-Vertriebsleiter Oliver Hemmerich und Küchen-Einkaufschef Roland Brandl fürs erste Halbjahr 75 Lizenznehmer gesetzt. 25 davon hatten bereits am Samstagmittag unterzeichnet. Die Zahl der EMC-Lizenznehmer insgesamt war im vergangenen Jahr verbunden mit dem Relaunch von rund 300 auf 150 zurückgefahren worden. Nur diejenigen blieben an Bord, „die es auch leben“, so Hemmerich. Ein Pilot-Store wurde bei Multimöbel in Kirchhasel eingerichtet, wo andere Händler schauen können, wie die Kollektion im Optimalfall präsentiert werden soll. 

Noch eine Bemerkung am Rand: Die Garant-Zahlen zu Mitgliedern und Umsatzentwicklung der einzelnen Module gibt es erst Ende März, wenn die Jahreszahlen bekannt sind. Dass in der Vergangenheit gewohnheitsmäßig im November ein „krummes“ Zahlenwerk veröffentlicht wurde, hing in erster Linie mit dem Messetermin zusammen.

  • Schlagzeile: „Kein Freibrief für die Industrie“

Zurück zu Konventionalstrafen mitten in Zeiten heißer Beschaffungsthemen und langen Lieferzeiten? Mancher aus der Industrie hat da in der vergangenen Woche geschluckt, als er ein Schreiben aus Fahrenzhausen auf dem Tisch hatte, dem zu entnehmen war, dass man ab dem 1.9.2021 wieder „auf die vertraglichen Regelungen hinsichtlich einer Nichteinhaltung der angegebenen Lieferfristen zurückgreifen“ wolle.

Anruf bei Ulf Rebenschütz, EMV- und KSV-Geschäftsführer, der erklärt, dass die Lieferantenverträge in Fahrenzhausen standardmäßig Konventionalstrafen-Regelungen enthalten und diese im Zuge der Pandemie auch nicht wie bei anderen Verbänden explizit ausgesetzt wurden. Nichtsdestotrotz hätten sich die Gesellschafter der Industrie gegenüber kollegial verhalten, wenn es zu Verzögerungen kam. „Wir haben das nie offiziell gemacht, weil wir wussten, dass unsere Gesellschafter sich fair verhalten“, sagt Rebenschütz. „Jetzt ist es aber an der Zeit wieder in ein normales Fahrwasser zu kommen“. Bei allem Verständnis für die Beschaffungssituation auch auf Lieferantenseite brauche der Handel, der schließlich auch dem Endverbraucher verpflichtet ist, zuverlässige Aussagen. Was man nicht wolle sei ein „Freibrief für die Industrie.“

Wenn die Lieferzeiten statt acht Wochen zwölf Wochen betragen, sei das auch akzeptabel. Bloß müssen die zwölf Wochen dann auch eingehalten werden. „Wir sind nach wie vor bereit, Lieferzeiten, die temporär befristet erforderlich sind, zu berücksichtigen. Setzen Sie sich in diesem Fall mit uns in Verbindung“, steht dann auch in dem Lieferantenschreiben. Rebenschütz: „Das Problem entsteht, wenn es kurzfristige Änderungen gibt oder der Termin mehrmals verschoben wird. In den letzten Monaten konnte zu oft gar keine Aussage zur Lieferzeit getroffen werden oder es kam zu kurzfristigen Verschiebungen. Manche Hersteller scheuen sich auch vor der realistischen Lieferzeitenangabe, weil sie sie als Wettbewerbsnachteil sehen. Doch für Händler, die ja im Vorfeld alles organisieren mussten, bedeutet es einen Riesenaufwand, wenn der Termin platzt, und auch hohe Kosten. Mal davon abgesehen, dass es schwierig ist, manchen Kunden zu besänftigen. Das fällt auf das Image des Handels zurück.“

Zum knallharten Konventionalstrafen-Bolzer wird sich EMV mit seiner Ansage sicher nicht entwickeln. „Industrie und Handel kriegen das nur gemeinsam gestemmt“, sagt Rebenschütz. „Es geht um Zuverlässigkeit.“

  • Schlagzeile: Neutral aus Verl
  • H1: Europa Möbel Collection jetzt auch für Küche und Bad

Beim EMV-Küchentag im Frühjahr war es schon angekündigt worden, im Januar geht es los: In Fahrenzhausen erweitern sie die Handelsmarke Europa Möbel Collection ab dem kommenden Jahr um die Warengruppen Küche und Bad. Zu sehen ist das Konzept am 5. Und 6.11. auf der EMMK-Messe in Rheda.

Als Lieferant wurde Nobilia ausgewählt. Bislang ist traditionell Schüller der wichtigste Küchenlieferant des EMV.

Alle KSV- und EMV-Händler, die schon mit Nobilia zusammenarbeiten, können das Küchen- und Badsortiment der Europa Möbel Collection bald anonymisiert vermarkten und sich so der Vergleichbarkeit entziehen. POS-Material, Social-Media-Maßnahmen und Bildmaterial gibt’s dazu.

  • Schlagzeile: Tschakka, Alpaka!
  • H1: Haus-Garten-Freizeit Leipzig

Im neuen INSIDE-Magazin, das am Freitag erscheint, haben wir uns einen Jahrzehnte alten Vertriebskanal vorgenommen, der nicht nur uns Outsider auch im Jahr 2024 noch verblüfft: Verbrauchermessen.

Deutschland-, ja europaweit gibt es zig dieser Publikumsmessen, von denen einige auch für die Möbelbranche Relevanz haben. Die Haus-Garten-Freizeit, die am Wochenende in Leipzig mit mehr als 150.000 Besuchern zu Ende ging, hat innerhalb dieser Formate einen besonderen Stellenwert. Wir waren da.

Die Buchungen von Möbelhändlern (und teils auch Herstellern) erstaunten in diesem Jahr auch alte Hasen. Von Höffner, Mahler Siebenlehn, Alno Direktvertrieb, XXXLutz, Meda Küchen, Polster Fischer bis Wohnfabrik Pforzheim waren die Hallen dicht mit Möbel-, vor allem Küchenanbietern besetzt. Der gute alte Meterpreis hatte Hochkonjunktur in drei Messehallen. Und das zwischen lebenden Tieren, Handyhüllen und Fellmützen sowie rustikaler Gastronomie.

Den ausführlichen Bericht mit Stimmungsbild aus Leipzig und natürlich noch viele weitere große Geschichten und kleine Meldungen aus der Branche gibt’s ab Freitag im neuen INSIDE, natürlich dann auch im E-Paper.

  • Schlagzeile: Konfigurieren wie im Autohaus
  • H1: Era of Arc: Konfigurieren wie im Autohaus

Den Zugang zu dem komplexen Produkt Küche so einfach wie möglich zu machen ist das Ziel, das Frieder Urban und Timo Krenz mit dem Hamburger Online-Küchenvermarkter Era of Arc verfolgen. „Wir machen Küche kaufen einfach, schnell und sexy“, versprechen die beiden auf der Unternehmenswebseite. Beide waren zuvor für die Edelküchenschmiede Bulthaup aktiv. Krenz hat zudem Erfahrungen aus der Automobilindustrie mitgebracht, die beeinflusst haben, wie Era of Arc an die Küchenvermarktung herangeht – „das Brick-and-Mortar-Modell des Küchenhandels in die Jetztzeit überführt“, wie die beiden es ausdrücken.

Eins vorweg: Die INSIDE-Redakteurin hat es ausprobiert und eine fixe Küche konfiguriert. Es ist echt einfach, was darauf zurückzuführen ist, dass hinter dem Konfigurator wie im Automobilbereich bereits fertig konfigurierte Modelle liegen. Rund 20.000 Konfigurationen sind es momentan. Dadurch startet man mit der Planung zu einem späteren Zeitpunkt. Wem es dennoch zu komplex ist, der kann auch eine Video-Planung bekommen.

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  • Schlagzeile: Rente mit 67? Lieber Gründer!
  • H1: Rente mit 67? Lieber Gründer!

Erich Geiger hat nach seiner erfolgreichen Karriere als Handelsvertreter mit 67 Jahren einen neuen Weg eingeschlagen und sich vorgenommen, ein eigenes Sortiment an Küchengeräten aufzubauen. Ein kluger Schachzug, wie sich heute zeigt. Ein Besuch in Graben in der bayrisch-schwäbischen Provinz – dem Stammsitz der Erge Küchentechnik.

Die Fahrt aus München ins schwäbische Dorf Graben bei Augsburg wird von Kilometer zu Kilometer idyllischer. Felder, Bauernhöfe, das bayrische Schwabenland ist einfach schön. Es riecht nach Land. Erich Geiger steht in der Tür. Fester, angenehmer Händedruck. Geiger: „Wir, also meine Frau und ich, haben uns vor einigen Jahren dafür entschieden, von der Stadt aufs Land zu ziehen. Und so sind wir samt unserer Firma Erge Küchentechnik in Graben gelandet.“

Geiger, Inhaber und Geschäftsführer von Erge Küchentechnik, die sich auf den Vertrieb einer eigenen Kollektion von Kochfeldern, Dunstabzugshauben und Muldenlüftern spezialisiert hat, ist heute 77 Jahre alt und ein alter Hase im Küchenmarkt. Seine Karriere hatte er mit einer Lehre als Großhandelskaufmann gestartet. Schnell zog es ihn in den Küchenmarkt zu Siematic. Nach fünf Jahren im Außendienst wurde Geiger damals schon zum Vertriebsleiter befördert. Im Jahr 1989 dann machte sich Geiger mit der Erich Geiger Handelsagentur selbstständig und landete relativ zügig einen ersten großen Coup. Geiger: „Wir waren in Rödinghausen und haben mit Familie Finkemeier erfolgreich verhandelt. Das Ergebnis:

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  • Schlagzeile: Aus Ende Oktober
  • H1: Aus bei Ergro Ende Oktober

Die Luft wird noch dünner im ostwestfälischen Zuliefermarkt. Fast ein Jahr hat der Möbelteileproduzent Erwin Gronemeier aus Hüllhorst, besser bekannt als Ergro, nach dem Insolvenzantrag im August 2023 weiter gemacht. Die Investorensuche blieb dennoch erfolglos. Geschäftsführer Marcel Scheibe musste

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  • Schlagzeile: Annahmestopp
  • H1: Auftragsannahmeschluss bei Ergro

Dass der Möbelteileproduzent Ergro die Produktion Ende Oktober einstellt, da in der Insolvenz kein Investor gefunden werden konnte, hatte Geschäftsführer Marcel Scheibe Ende Juli schon verkündet. Paradox, dass das bei „hervorragender Auftragslage“ passiert.

In einem weiteren Schreiben vom 27. August informiert Ergro über einen Auftragsannahmeschluss. „Aufgrund der hervorragenden Auftragslage und der bereits begonnenen dreimonatigen Ausproduktion sind unsere Kapazitäten bis zum 31.10.2024 vollständig ausgeschöpft. Leider können wir daher keine weiteren Aufträge mehr annehmen“, so das Ergro-Team.

  • Schlagzeile: Leiners zweites Küchenhaus

Die zweite Filiale von Eskole - der neue Küchenableger des österreichischen Vollsortiments-Filialisten Leiner, der preislich da starten soll, wo Leiner aufhört - ist am 7.10. in Linz an den Start gegangen. Nummer eins steht in Graz, Nummer drei soll noch in diesem Herbst in Wien folgen.

 

Im Eskole Linz im WohnSpot Dostal werden auf 1.300 qm Küchen der Marken Modulnova, Leicht und Team7 sowie der Eigenmarke Eskole (Lieferant: Häcker), Speisezimmer, Leuchten von Foscarini und Moltoluce, Küchengeräte, Besteck, Porzellan und Gläser sowie Weine feilgeboten. Neben einer Weinprobe stand am Eröffnungsabend auch ein Brotseminar auf der Agenda. Eingeladen wurde gemeinsam mit dem Gourmetmagazin Fallstaff.