- Schlagzeile: Mit in den Strudel
- H1: Eskole: Mit in den Strudel
Im österreichischen Möbelmarkt geht`s rund, seit vor nicht einmal zwei Wochen zunächst der Verkauf des Großflächen-Filialisten Kika/Leiner, dann die Schließung von 23 Standorten zum 31.7. und schließlich ein Insolvenzantrag für die übrigen Filialen angekündigt wurde. Von den Schließungen betroffen sind auch die „Eskole“-Küchenhäuser in Graz und Wien.
___STEADY_PAYWALL___Das Studio in Linz ist auf der Firmenwebseite schon gar nicht mehr aufgeführt.
Der im Zuge der Übernahme verabschiedete CEO Reinhold Gütebier hatte mit dem Premium-Konzept Eskole („Essen, Kochen Leben“) einiges vor. Auch Deutschland sollte ins Visier genommen werden mit Filialen zwischen 800 und 1.200 qm. In Österreich war Eskole mit den Holz-Lieferanten Leicht, Team7 und Häcker (für die Eigenmarke Eskole) an den Start gegangen, nach oben abgerundet mit dem Italiener Modulnova, der im Wiener Store exklusiv vermarktet wird.
Auf dem österreichischen Möbelmarkt ist Kika/Leiner die Nummer 3 nach XXXLutz und Ikea. Die Beratungsgesellschaft Standort+Markt hat laut Puls24 ausgerechnet, dass der Anteil schon allein durch die Schließungen auf 12 Prozent einbrechen wird.