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INSIDE Küche

  • Schlagzeile: Neue Partnerschaften
  • H1: Speed Training Küche: Neue Partnerschaften

Schnelle Schulung durch fünf Anbieter – die fünfte Ausgabe des im vergangenen Jahr von The-Wall-Macher Johannes Falk initiierten Speed Trainings Küche findet am 24. Oktober in der Hamburger Speicherwerkstatt statt. Mit dabei sind dieses Mal neben dem Anbieter der Multifunktionsrückwand auch Cosentino und Naumann sowie Gaggenau mit Dunstabzugshauben und der Virtual-Reality-Spezialist Trickpark.

Beschäftigte aus dem Küchenhandel und Küchenplaner sind ab 15 Uhr in die Speicherwerkstatt am St. Annenufer eingeladen. Um 16 Uhr beginnen die jeweils 20-minütigen Trainings, und zum Abschluss gibt’s wieder Snacks und Drinks.

  • Schlagzeile: Über 50.000 Likes
  • H1: Über 50.000 Likes

Über 50.000 Likes und fast 4.000 Kommentare hat die Spitzhüttl Home Company für ein TikTok-Video bekommen, mit dem der Würzburger EMV-Händler bewusst lieblos-langweilig auf Azubi-Suche gegangen ist. Der Humor des Spitzhüttl-Social- Media-Teams kam aber nicht nur bei der Generation TikTok an. Das Video verbreitete sich auch flugs innerhalb der Branche.

  • Schlagzeile: Raus aus der Branche

Im November hat es Stefan Albrink in eine Geschäftsführerpositon außerhalb der Küchenbranche gezogen. Albrink hat die Leitung von Obuk Haustürfüllungen übernommen, einem 30 Mio-Betrieb in Oelde mit rund 300 Mitarbeitern und weiteren Standorten in Sittensen, Polen und der Slowakei, der zur Beteiligungsgesellschaft Indus gehört. In der Branche bekannt ist Albrink aus 16 Jahren Siematic und zuletzt knapp 5 Jahren bei Nobilia, wo er die Positionsbezeichnung Leiter Neue Geschäftsfelder hatte. Bei seinem Einstieg in Verl waren Albrink Aussichten auf höhere Weihen nachgesagt worden.

  • Schlagzeile: Überblick mit Fragezeichen

Orientierung bieten, kritisch testen, fundierte Empfehlungen abgeben – mit diesem Anspruch geht die Stiftung Warentest in der Regel an ihre Produkttests. Ob der aktuelle Test von Dunstabzugshauben diesem Anspruch genügt, darf man allerdings bezweifeln.

Das Ergebnis ist – mal wieder – markerschütternd. 18 Dunstabzugshauben hat die Stiftung Warentest in ihrer März-Ausgabe 2021 unter die Lupe genommen. Nur fünf Modelle „beseitigen Fett und Gerüche insgesamt gut“. Anders herum formuliert: Wer sich eine neue Haube zulegt, der muss ich mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einem Modell begnügen, dessen Qualität aus Sicht der Stiftung Warentest gerademal befriedigend, ausreichend oder gar mangelhaft ist. Die unterschwellige Botschaft des Artikels: Vorsicht, lieber Verbraucher, hier wirst du in den meisten Fällen hinters Licht geführt. Dass die Stiftung Warentest im Lager der Haubenhersteller damit dicke Luft verbreitet, ist nur natürlich. Die nämlich sehen die Sachlage zum größten Teil anders – mit teils gut nachvollziehbaren Argumenten.

Aber zurück zum Test: Konkret wurden sechs Wandhauben mit horizontalem Schirm und acht Wandhaben mit schrägem Schirm untersucht, dazu noch vier Unterbauhauben. In Fokus standen dabei insbesondere die Funktion, also Fett- und Geruchsbeseitigung, (45 Prozent), der Geräuschpegel (25 Prozent), die Handhabung (20 Prozent), der Stromverbrauch (5 Prozent) sowie Sicherheit und Verarbeitung (5 Prozent). Stolz hebt die Stiftung Warentest hervor, dass der Querschnitt des Tests von einer 56 Euro günstigen Kaminhaube bis zur 2.745 Euro teuren Schräghaube reicht.

Aber genau da liegt das Problem.

Denn das Ergebnis ist banal: Die teuren Modelle schneiden deutlich besser ab als die günstigen. Auf den ersten Plätzen rangiert ein Miele-Kaminhauben-Modell für 885 Euro und die Berbel-Schräghaube für 2.640 Euro. Und auch bei den Unterbauhauben steht natürlich das teuerste Modell, eine Haube aus dem Hause Constructa, auf dem Siegertreppchen. So gesehen stehen Preis und Leistung im Haubenmarkt offenbar in einem gesunden Verhältnis. Und die Diagnose sieht damit auch anders aus, als beispielsweise beim Matratzenvergleich, bei dem in den letzten Jahren die Stiftung Warentest regelmäßig die günstigsten Modelle zu den besten zählte.

Insofern führt die Artikel-Überschrift „Viel Lärm für nichts“ sicher in Irre. Zumal die Auswahl der Hauben-Hersteller Branchenkennern die Stirn runzeln lässt. Getestet wurden Miele, Siemens, Ikea, Küppersbusch, AEG, PKM, Berbel, Bosch, Neff, Falmec, Elica, Amica, Respekta, Constructa und Exquisit – eine bunte Mischung aus Vollsortimentern und Haubenspezialisten und mit Ikea auch einem Händler. Unter den Tisch gefallen sind damit Hersteller und Marken wie: Bauknecht, Beko, Gaggenau, Gorenje, Grundig, Oranier, Samsung oder auch Franke, Gutmann, Novy, Silverline und andere, von denen einige erhebliche Marktbedeutung haben. Dass in einem Kasten dazu noch Mulderlüfter-Modelle vorgestellt werden, dort aber der Name Bora nicht einmal auftaucht, macht den Test nicht besser.

Wie sich Verbraucher angesichts eines solchen Tests wirklich orientieren sollen, bleibt auch für viele Protagonisten im Haubenmarkt ein Rätsel. „Zutiefst unseriös“ sei der Test, ist da unter anderem zu hören. Und auch, dass es völlig klar sei, dass die Fett- und Geruchsfilter bei günstigen Modellen eben weniger stark arbeiteten, weil man die Geräuschbelastung durch den Motor reduzieren wolle. Anders herum werden gute Ergebnisse bei der Leistung oft durch ein lauteres Motoren-Geräusch erkauft. Kurzum: Dunstabzugshauben sind ein komplexes Produkt. Ein Test, der einen nicht nur oberflächlichen Überblick über den Haubenmarkt erlaubt, hätte die Branche allemal verdient.

  • Schlagzeile: Neue Struktur
  • H1: Störmer: Neue Struktur

„Veränderung in der Aktionärsstruktur“ steht über einer am Montagabend versandten Mitteilung des Rödinghausener Küchenbauers Störmer. Ganz so anders schaut es dann beim genaueren Hinschauen allerdings doch nicht aus. Die Mehrheit hatte vor ca. zwei Jahren eine Neue Design GmbH, Berlin, aus dem Netzwerk des österreichischen Unternehmers Cevdet Caner erworben. Störmer-Macher Christoph Fughe blieb mit 40 Prozent beteiligt. Neuer Mehrheitseigner ist laut der Pressemitteilung künftig eine im Sommer gegründete Niu Tech GmbH, ebenfalls mit Sitz in Berlin, die offenbar zum selben Netzwerk gehört. ___STEADY_PAYWALL___

Fughe hatte seinen Vorstandstitel im Frühjahr abgegeben, um sich gemeinsam mit Thorben Wiedemann auf die operative Leitung der Dachgesellschaft zu konzentrieren. Seither ist Stefan Hofemeier Alleinvorstand in Rödinghausen, Fughe packt aber im Vertrieb noch mit an.

Wie das neue gesellschaftliche Konstrukt aussehen soll, wurde in den vergangenen Wochen fixiert. Man sieht sich als „vertikal integrierte Gruppe, die aus dem Real-Estate-Bereich heraus Wohnraum mit Fully-Furnished-Konzepten anreichern wird.“ Dazu war Ende April das digitale Vermarktungskonzept Architecto vorgestellt worden, das wir hier ausführlich beschrieben haben. Aufhorchen lässt allerdings die Bemerkung, dass weitere Akquisitionen geplant seien, was wohl in Richtung Erweiterung der Produktpalette zielt. Aber: Architecto ist eine offene Plattform, über die auch externe Lieferanten ihre Produkte vermarkten können.

In der Gesellschaftsstruktur oben steht die kürzlich gegründete Inti SE mit Fughe und Wiedemann als CEOs, die einer Niu Invest gehört. „In der neuen Struktur können wir es jetzt starten lassen“, sagt Fughe auf Nachfrage. Starten lassen heißt: Gas geben im Marketing und Personal einstellen. Ab dem ersten Quartal soll Architecto verstärkt neues Business ranschaffen, und zwar wie geplant zunächst im B2B-Bereich.

  • Schlagzeile: Noch ein Wechsel
  • H1: Stefan Hofemeier ist nicht mehr Störmer-Vorstand

Neuer Vorstand des Küchenbauers Störmer AG ist Michael Cox aus den Reihen der unter Niu Invest auftretenden Berliner Investoren. Das wurde am vergangenen Donnerstag beschlossen. Eine entsprechende Info unserer Küchennews-Kollegen wird aus Rödinghausen bestätigt. Der bisherige Alleinvorstand von Störmer, Stefan Hofemeier, ist momentan freigestellt. Es steht jedoch zu erwarten, dass er in anderer Position an Bord bleibt. Offiziell unbesetzt ist aktuell auch die Vertriebsleiterposition, die zuletzt Stephan Nolte innehatte. Einen Namen konnte Nolte sich in der kurzen Zeit nicht machen in der Branche. Hier könnte es zu einer bekannten Lösung kommen, hört man.

Die Situation rund um Materialbeschaffung bei Störmer und demzufolge auch die eigene Liefersituation hatte sich in den letzten Monaten wieder verschlechtert, was man in der Branche mit dem Trouble im Umfeld der Investoren in Zusammenhang bringt. Stichwort: Adler Group. Im Zusammenhang mit der Ausliefersituation wird auch gesehen, dass Musterring mit der Baumann Group einen zweiten Küchenlieferanten an Bord geholt hat. Darüber hatte ebenfalls in der letzten Woche Küchennews als erstes berichtet.

Störmer-Mitgesellschafter Christoph Fughe, nun im Vorstand der Dachgesellschaft INTI SE, ist bislang allerdings immer noch was eingefallen.

  • Schlagzeile: Doppelter Abschied

Im Januar hatte es einen Vorstandswechsel bei der Störmer AG gegeben. Stefan Hofemeier wurde von Michael Cox abgelöst, der vom Gesellschafter Niu Invest kommt. ___STEADY_PAYWALL___

Der Wechsel an der Unternehmensspitze stand offenbar im Zusammenhang mit einem finanziellen Engpass bei Störmer Küchen, der wiederum auf eine offene Forderung zurückzuführen war. Hofemeier war damit aus der Haftung raus.

Ein paar Tage später war er wieder in Rödinghausen an Bord und arbeitete seinen Nachfolger ein, aber nicht lange. Ab 1.3. hat Hofemeier nun einen neuen Job als kaufmännischer Leiter beim Zulieferer Neelsen aus Bünde. Ebenfalls raus bei Störmer ist Thorben Wiedemann, der zuletzt vor allem das Projekt Architecto vorangetrieben hatte. Wiedemann hat zu Ende Mai gekündigt, wie er heute Vormittag auf Nachfrage bestätigte, und ist bereits freigestellt.

Störmer-Mitinhaber Christoph Fughe klingt am Telefon gewohnt optimistisch: „Natürlich habe ich einen Plan, aber den kann ich Ihnen noch nicht verraten.“ Die Auftragslage in Rödinghausen sei jedenfalls besser als kolportiert. Fughe: „Wir sind momentan bis KW 20 ausgelastet.“

  • Schlagzeile: Update aus Rödinghausen

Um Christoph Fughe, über ein Jahrzehnt mit wechselnden Investoren im Rücken der Mann an der Front von Störmer Küchen, war es ruhig in den letzten Wochen. Operativ ist Fughe schon länger raus. Nun legt er auch sein Mandat bei der Dachgesellschaft Inti nieder und wird seine Gesellschaftsanteile an Störmer an den Mehrheitsgesellschafter Niu Invest aus Berlin abtreten.___STEADY_PAYWALL___Darüber hat Störmer seine Geschäftspartner, falls man sie in der aktuellen Situation überhaupt so nennen kann, schriftlich informiert.

Erstaunlich, dass die Berliner an ihrem Investment festhalten, laut INSIDERN auch einen Verkauf ablehnen, obwohl seit anderthalb Monaten – und damit schon deutlich länger als ursprünglich angedacht – nicht produziert wird in Rödinghausen. Nach wie vor sei geplant, das Unternehmen neu zu kapitalisieren (angeblich über einen Immobilienverkauf) und demnächst weiter zu produzieren, heißt es aus dem Umfeld des Unternehmens. Derweil warten Hunderte von Endverbrauchern auf ihre Küchen und Lieferanten auf ihr Geld. Löhne und Gehälter wurden Ende April immerhin gezahlt.

Damit es weiter gehen kann, müsste zunächst Material beschafft werden. Dürfte allerdings schwierig werden, Lieferanten, die in den vergangenen Wochen keinerlei Kontakt zum Unternehmen hatten, von der Wiederaufnahme der Geschäftsbeziehung zu überzeugen. In der auf den 28.4. datierten Kundeninformation heißt es blumig „Zukunft braucht Herkunft – aber Zukunft braucht jetzt vor allem ein starkes neues Management, welches die Herausforderungen angehen kann. Hierzu hat Niu Invest ein Team installiert, das in den kommenden Monaten seine Arbeit intensivieren wird, um die Störmer AG wieder in die Erfolgsspur als verlässlicher, qualitativer Partner zu führen.“ Klingt angesichts der Inaktivität der letzten Monate schon ziemlich zynisch.

  • Schlagzeile: Verwalter spricht Kündigungen aus
  • H1: Störmer: Verwalter spricht Kündigungen aus

Bei Störmer Küchen, nach langem Leidensweg inzwischen endlich in der Insolvenz, laufen tatsächlich noch Gespräche mit Interessenten. Laut Insolvenzverwalter Manuel Sack gestaltet sich dieser Prozess aber natürlich als schwierig, weil der Betrieb ja schon seit Monaten ruht. Seit etwa Mitte des ersten Quartals wird bei Störmer nicht mehr produziert.

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  • Schlagzeile: Insolvenz statt Börse

Im Markt sind die Störmer-Pleite und das monatelange Drama im Frühjahr längst kein Thema mehr. Insolvenzverwalter Manuel Sack wird allerdings noch länger mit dem Fall beschäftigt sein. Die Neue Westfälische berichtet rückblickend über kuriose Pläne der damaligen Investoren rund um den Österreicher Cevdet Caner. Es sei ein Börsengang an der Wallstreet geplant gewesen, mit dessen Hilfe ein dreistelliger Millionenbetrag hätte eingesammelt werden sollen.

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  • Schlagzeile: Vorläufiger Verwalter bestellt
  • H1: Störmer: Jetzt angeblich wirklich Insolvenzantrag

Das Update ausnahmsweise mal vorweg: Nach langem Leidensweg ist am heutigen Donnerstag, 22.6. um 12.37 Uhr nun tatsächlich ein vorläufiger Insolvenzverwalter für die Störmer AG bestellt worden. Rechtsanwalt Manuel Sack aus Bielefeld (Tel.: 0521/944176-0), der u.a. bei Poggenpohl schon eingehende Erfahrung mit Küchenunternehmen gesammelt hat, übernimmt diese Aufgabe.

Artikel vom 21.6.: Ob nun in der letzten Woche ein Insolvenzantrag für Störmer Küchen gestellt wurde oder nicht, und wenn ja, von wem, das ist immer noch ein Geheimnis des Bielefelder Amtsgerichts. Ein vorläufiger Verwalter jedenfalls ist laut Insolvenzregister nach wie vor nicht bestellt. Das könnte sich bald ändern, denn angeblich hat der Störmer-Vorstand für den heutigen Mittwoch einen Insolvenzantrag vorbereitet.

___STEADY_PAYWALL___In einer Whatsapp-Gruppe von Mitarbeitern des Rödinghausener Küchenbauers kursierte gestern der Screenshot einer E-Mail (liegt der Redaktion vor), aus der hervorgeht, dass die Rechtsanwältin des Störmer-Vorstands den Anwalt des Betriebsrats über diesen bevorstehenden Schritt informiert habe. Endlich, muss man wohl sagen. Produziert wird seit Monaten nicht, Lieferanten und andere Gläubiger warten auf ihr Geld. Am Montagnachmittag hatte der Energieversorger den Strom abgestellt – ausgerechnet während einer Mitarbeiterversammlung.

„Als der Strom abgestellt wurde, haben einige geweint“, sagt ein INSIDER. Offenbar war da der Zeitpunkt gekommen, dass Mitarbeiter, die bis zuletzt an eine Zukunft des Unternehmens geglaubt haben, den Ernst der Lage verstanden haben.

Welche Absicht die Berliner Investoren aus dem Umfeld der kriselnden Adler Group mit ihrem Vorgehen verfolgt haben, erschließt sich nicht. Im besten Fall kann man die Situation noch so auslegen, sie es mit einer noch viel größeren Krise als der bei Störmer zu tun haben und Rödinghausen hier nur ein Nebenschauplatz ist.

  • Schlagzeile: Wie Apfeltaschen

In dieser Woche ist Störmer Küchen mit seiner auf der Herbstmesse vorgestellten Zehn-Jahres-Garantieverlängerung an den Start gegangen.

XCare+ Kitchen wurde das Produkt getauft. Anbieter ist bekanntlich die Garantiemax GmbH mit der Signal Iduna-Gruppe als Rückversicherer. Ideengeber war Störmer-Chef Christoph Fughe, der als Musterring-Lieferant über die Musterring-Fünfjahres-Garantie drauf stieß. Um dabei mitmachen zu können - die Musterring-Garantie ist eine Lieferantengarantie - hätte Störmer Rückstellungen in der Bilanz bilden müssen. Das kam für das Unternehmen nicht in Frage zum damaligen Zeitpunkt. Wie man weiß ist Störmer im Zuge der ERP-Umstellung durch stürmische Zeiten gegangen.

Über die Frage, wie es in anderen Branchen eigentlich so läuft mit der Garantieverlängerung, kam Fughe mit David Finkler, Gründer und CEO von Garantiemax, ins Gespräch. Gemeinsam mit Störmer hat man das Thema angestoßen, Garantiemax spricht aber auch mit anderen Herstellern, mit Verbänden und Händlern.

Bei der Vermarktung von XCare+ Kitchen setzt Fughe auf das Apfeltaschen-Cross-Selling-System von Mc Donalds: Bei jeder Bestellung eine Apfeltasche mit anbieten. Funktioniert ja auch bei Schuh-Pflegespray, meint Fughe, der sieben davon zu Hause hat. Jeder Störmer-Kunde wird also in Zukunft eine Garantieverlängerung mit angeboten bekommen.

Zehn Jahre Garantie, das ist in der Branche schon außergewöhnlich (INSIDE 1102 „Garantieverlängerung - na sicher!“), kostet aber auch ein paar Euro. Dafür gibt es weder Selbstbehalt noch Zeitwertabzüge. Und: Die Garantie gilt nicht nur für Geräte, sondern auch fürs „Holz“ und umfasst u.a. auch sich lösende Folien, Montagefehler, defekte Schließmechanismen, Schäden durch Wasserdampf, Glasschäden, übermäßige Beanspruchung, Schäden an Armaturen, etc.

Zur Messe im Forum26 war ein Komplettpaket für Holz und Geräte vorgestellt worden, das in Deutschland und Benelux verfügbar sein sollte. Inzwischen hat man entschieden, als weiteres Produkt auch eine zehnjährige Garantieverlängerung nur auf Holzteile anzubieten. Und zwar weltweit - das war speziell Störmer-Vertriebschef Thomas Klee wichtig, der weiß, wie der Hase im Export läuft. Mit dem abgewandelten Produkt geht Störmer jetzt in die Offensive.

Auch Fughe geht davon aus, dass die Garantieverlängerung speziell für Exportkunden von Interesse ist, die sich ja in einem anderen Rechtsraum bewegen und andere Sprachen sprechen. „Ich gehe davon aus, dass 50 Prozent unserer Kunden das machen werden“, sagt Fughe. Im Inland ist die Kundenschar mit Küchen aktuell und Segmüller ohnehin überschaubar. Das Komplettpaket zur Versicherung von Holz und Geräten kostet stramme 649 Euro. Fürs Holz allein werden einmalig 249 Euro fällig. Für das Objektgeschäft hat Störmer zusätzlich noch eine preislich auf kleinere Küchen angepasste Version erarbeitet.

Das Umsatzloch der Jahre 2018/2019 konnten sie in Rödinghausen 2020 fast wieder rausholen. Am Jahresende stand bei 27 Mio Euro Umsatz ein Plus von 28 Prozent in den Büchern. Seit Ende 2018 hat der Küchenbauer mit Investor Partners einen Finanzinvestor im Hintergrund, ohne den es wohl nicht weiter gegangen wäre. Fughe kleckert da auch nicht mit Selbstkritik. Die massiven Probleme waren durch die ERP-Einführung verursacht worden. Fughe: „Wenn Sie eine rote Küche bestellt haben, haben Sie eine grüne bekommen“. Eigentlich tödlich für ein Unternehmen, Störmer habe aber Glück gehabt, dass es Leute gab, die an die Story geglaubt hätten. Damit meint Fughe vor allem Küchen-aktuell-Chef Claus Küpers, der sich nicht gescheut hat, den Finger in die Wunde zu legen und darzustellen, wie sich das Unternehmen aus Sicht eines Handelskunden verändern muss. Und als Kunde trotz aller Schwierigkeiten an Bord geblieben ist. „Wir haben die Zuverlässigkeit massiv gesteigert“, sagt Fughe. Rückblickend habe die ERP-Umstellung sich gelohnt, trotz aller Schwierigkeiten.

Einen Rechtsformwechsel hat Störmer Formwechsel im letzten Jahr auch noch hinter sich gebracht - Störmer mit seinen 180 Mitarbeitern ist nun eine AG mit dem Namenszusatz „the digital furniture company“. Warum? Als AG mit einer „Story“ ist es einfacher, Geld für künftige Investitionen zu bekommen, sagt Fughe. Und zwar ohne die klassischen Hausbanksysteme, die die Schwierigkeiten der letzten Jahre negativ bewerten würden.

  • Schlagzeile: 22 Prozent in 2022

Nach einem Umsatzplus von 43 Prozent hat der italienische Küchenbauer Stosa Cucine seinen Umsatz auch im Jahr 2022 nochmal deutlich ausgebaut, und zwar um 22 Prozent auf 183 Mio Euro. Dazu beigetragen haben 41 neue Handelspartner, die die Zahl auf insgesamt 230 steigen ließen.

Im Juni, das berichtet e-duesse.it, will Stosa erstmals einen Nachhaltigkeitsbericht vorlegen.

  • Schlagzeile: Recycling für Natursteinplatten
  • H1: Recycling für Natursteinplatten

Im vergangenen Jahr hat der österreichische Arbeitsplattenproduzent Strasser Steine aus St. Martin im Mühlkreis seinen Umsatz nochmals um 16 Prozent gesteigert und 44,1 Mio Euro vermeldet.

Aber auch die Kosten haben sich im letzten Jahr erhöht. Natürlich auch bei Strasser. „Die Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen sowie der Krieg in der Ukraine haben zu Preiserhöhungen bei Energie und Logistik geführt“, lässt sich Geschäftsführer Johannes Artmayr zitieren. Für die Oberösterreicher – nach eigenen Angaben europäischer Marktführer im Bereich Küchenarbeitsplatten aus Naturstein und Keramik – waren die vergangenen zwölf Monate auch von begonnenen Um- und Ausbaumaßnahmen gekennzeichnet. Ein 23 Mio-Euro-Investitionsprogramm wurde aufgelegt, unter anderem werden Produktion und Infrastruktur modernisiert, die Produktionsflächen auf 9.000 qm vergrößert. Bis 2024/2025 soll auch ein Naturstein-Kompetenzzentrum namens „Stoneum“ entstehen, samt Mitarbeiterbistro und Schulungsräumen. Ab 2023 wird in der neuen Halle produziert; dann soll auch das bisherige Drei-Schicht- in ein Zwei-Schicht-System geändert werden.

Teil des Projekts: Investitionen in die Energieversorgung und nachhaltigeres Wirtschaften. Wenn die neue Halle im Jahr 2023 fertiggestellt wird, wird beispielsweise die derzeitige Heizleistung von 550 Kilowatt auf rund 1,5 Megawatt verdreifacht. Geheizt wird seit 2011 mit Biomasse; Öl oder Gas werden seitdem nicht mehr benötigt. Auch die eigene Stromerzeugung über Photovoltaik soll drastisch gesteigert werden, von 200.000 Kilowatt-Peak auf 500.000 Kilowatt-Peak.

Nachhaltiger wird es auch bei den Produkten: Gerade erst hat Strasser mit Alpinova eine Reihe aus derzeit in fünf Farben lieferbaren, recycelten Platten auf den Markt gebracht. Sie bestehen zu 40 Prozent aus zerkleinertem Naturstein, zu 50 Prozent aus recycelten Materialien und enthalten 10 Prozent Bindemittel. Ausnahme ist „Alpinova Blanco“, für das 25 Prozent Naturstein verwendet wird. Laut Strasser ist dieses „Re-Stoning“, das weltweit erste Kreislaufsystem für Küchenarbeitsplatten. Das System baut Strasser in Deutschland und Österreich auf – und erhofft sich, davon dass alte Küchenarbeitsplatten so besser wiederverwertet werden können.

  • Schlagzeile: Kapazität verdoppelt
  • H1: Strasser mit Kapazitätserweiterung

Vor wenigen Tagen hat der österreichische Natursteinplatten-Spezialist Strasser 6.500 qm zusätzliche Produktionsfläche in Betrieb genommen und die Kapazitäten damit verdoppelt. Die Kapazitätserweiterung ermöglicht auch eine Umstellung vom unbeliebten Drei- auf den Zweischichtbetrieb, was bei der Personalsuche helfen soll. Aktuell arbeiten 285 Leute bei Strasser; weitere 15 bis 20 sollen heuer eingestellt werden.

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Seit Mai 2021 wurden am Standort Sankt Martin im Mühlkreis 25 Mio Euro investiert. Großes Ziel: Bis zum Jahr 2032 die 100-Mio-Umsatzschallmauer zu knacken. Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz um 11,5 Prozent auf 49,1 Mio Euro auf ein neues Allzeithoch. In den wichtigsten Exportmarkt Deutschland exportierte Strasser im letzten Jahr Waren im Wert von 17 Mio Euro.

Auf der Area 30 in Löhne hatte Strasser letztes Jahr die recycelbare Natursteinarbeitspatte Alpinova vorgestellt, die nach Unternehmensangaben gut ankommt. Rund 500-Mal wurde Alpinova bereits verkauft. Künftig ist auch geplant, dass Endkunden die Arbeitsplatten am Ende der Nutzungsdauer wieder über den Händler zurückgeben können. Inhaber Johannes Artmayr: „Mit dem Werksausbau und unseren neuen Re-Stoning-Arbeitsplatten haben wir unsere Hausaufgaben gemacht.“

  • Schlagzeile: Küchenfronten im Gepäck

Bis zum Jahr 2030, so die Prognose der Studie „Arbeitsplatten in Europa“, soll der Anteil an harten Arbeitsplatten, also Naturstein, Quarzkomposit und Keramik, stetig wachsen und bis dahin mehr als die Hälfte der verkauften Arbeitsplatten ausmachen. Auch geht der Trend laut der Studie zu immer dünneren Arbeitspatten. Für den oberösterreichischen Natursteinspezialisten Strasser mit Sitz in St. Martin im Mühlkreis gibt’s also nach wie vor Luft nach oben. In Österreich ist das Unternehmen mit 65 Prozent Marktanteil im Bereich der hochwertigen Arbeitspatten bereits Platzhirsch.

Auf der diesjährigen Area30 

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  • Schlagzeile: Erneuter Umsatzrekord
  • H1: Erneuter Umsatzrekord

Der österreichische Natursteinspezialist Strasser mit Sitz in St. Martin im Mühlkreis hat im Jahr 2023 erstmals die 50-Mio-Schallmauer knacken. Die Bruttoeinnahmen sind um 4,5 Prozent gestiegen auf 51,3 Mio Euro. Auch für das Jahr 2024 plant Inhaber Johannes Artmayr mit einem Umsatzwachstum zwischen 5 bis 7 Prozent. Und das, obwohl die aktuellen Zahlen noch unter Vorjahresniveau sind.

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  • Schlagzeile: Sanfter Übergang

Nach etwa acht Jahren bei Strasser geht Deutschland-Vertriebsleiter Klaus Ablaßmeier, davor viele Jahre bei Juma, am 1. November in den Ruhestand. Für einen sanften Übergang in der deutschen Vertriebsniederlassung des österreichischen Steinspezialisten ist seit 1. September der künftige Kösching-Chef

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  • Schlagzeile: Verstärkung für Barth
  • H1: Strasser: Verstärkung für Barth

Ab 1. April bekommt der österreichische Naturstein-Arbeitsplattenspezialist Strasser Verstärkung im deutschen Außendienst. Ferhat Karatay übernimmt als Gebietsverkaufsleiter die Kundenbetreuung in den PLZ-Gebieten 90000 bis 97999 sowie in Teilen des Gebiets 94. Diese Regionen wurden bisher übergangsweise von Kevin Barth, Vertriebsleiter Deutschland, betreut.

  • Schlagzeile: Attraktion im Mühlviertel

Johannes Artmayr investiert kräftig in seinen Betrieb. Von 23 Mio Euro ist die Rede. Im Video-Interview mit INSIDE Küche berichtet Artmayr über seine Idee der Küche von morgen. Wertigkeit und Warenkorb steigen, so seine Prognose.

 




Im März letzten Jahres, kurz bevor Europa in die erste der vielen Schockstarren gefallen ist, besuchte INSIDE den Unternehmer Johannes Artmayr, geschäftsführender Gesellschafter von Strasser Steine. Strasser hat seinen Sitz in Sankt Martin im Mühlkreis. Mitten im Mühlviertel in Oberösterreich, knapp 30 Minuten von Linz entfernt. Tolle Gegend, man kann es nicht anders sagen: hügelige Wiesen, weiße Bergspitzen am Horizont, und auch die Donau ist nur wenige Gehminuten vom Dorfplatz entfernt. Es ist gemütlich. Und: Die Uhr tickt hier noch ein wenig langsamer. Auf der oberösterreichischen Tourismus-Website steht dazu: „Abseits von Massentourismus sind im Mühlviertel Begegnungen mit den Menschen, die hier wohnen und jenen, die als Gäste kommen, auch heute noch möglich. Fun und Action werden nicht für Sie durchorganisiert, aber gerne gibt man Ihnen Tipps, wo Sie in Sankt Martin schöne Plätze finden.“

Auch wenn die Uhren langsamer ticken, in spätestens zwei Jahren könnte sich die Lage ändern und die Tourismus-Verantwortlichen müssten die Website aktualisieren. Denn Artmayr – hat Strasser Steine im Jahr 2005 ersteigert und mordsmäßig was daraus gemacht – investiert in den Standort. Und auch Touristen dürfen sich in Zukunft über diese Investition freuen. Bis zum Jahr 2023 soll hier das Naturstein-Kompetenzzentrum Stoneum entstehen. Eine Erlebniswelt für den Küchenfachhandel, aber auch für den Verbraucher. „Endkunden sollen die Möglichkeit haben, sich über Naturstein zu informieren“, sagt Strasser. „Wir wollen Naturstein eine Bühne geben und unsere Naturstein-Kompetenz an den Küchenfachhandel und an den Verbraucher weitergeben.“

Zum diesjährigen Gespräch trifft sich der INSIDE-Reporter mit Artmayer leider nicht zwischen Wiesen, Hügeln, Bergen und der Donau, sondern im gut erprobten Teams-Sitzungssaal, zwischen Obst- und Wäschekorb, Sofa und Küchentisch, auch Homeoffice genannt. Auch Artmayr sitzt im Büro vor dem Rechner und berichtet über seine 23-Mio-Euro-Investitionen. Neben der Erlebniswelt will Artmayr auch die Produktion ausbauen. „Wir verdreifachen unsere Produktionsfläche“, sagt er. Heißt: Aus 3.000 qm werden 9.000 qm. Ein Zuwachs von 6.000 qm. Läuft das Geschäft so gut? Ja, sagt Artmayr. Aber das sei nicht der einzige Grund. Es ist schon erstaunlich, was da in Oberösterreich gerade wächst. Team-7-Boss Dr. Georg Emprechtinger hat mal so richtig groß ausgeholt für die Pläne der neuen Team-7-Welt in Ried im Innkreis (INSIDE 1109). Und rund 70 Kilometer entfernt entsteht bald das Stoneum von Artmayr. Die österreichische Möbelwirtschaft könnte sich kaum besser beim Endkunden in Szene setzen, hat man den Eindruck.

Bei Strasser will man perspektivisch von einer Drei-Schicht-Produktion auf eine Zwei-Schicht-Produktion umsatteln. „Es ist einfach zu kompliziert, eine gute Mannschaft für die Nachtschicht aufzustellen. Deshalb bauen wir an“, so Artmayr. Und um mit zwei Schichten die stetig wachsende Auftragslage stemmen zu können, brauche es die neue Halle. Laut Artmayr wächst die Nachfrage für Natursteinarbeitsplatten jährlich. Auch der Strasser-Steine-Umsatz klettert und klettert. „Unser Ziel ist es, zweistellig zu wachsen“, so lautete die Ansage im März 2020 (INSIDE Spezial Zulieferindustrie Nr. 19). Nach eigenen Angaben konnte Strasser Steine im letzten Jahr 37,9 Mio Euro umsetzen. Das entspricht einem Wachstum von knapp 10 Prozent. Ziel erreicht. Wenn auch haarscharf.

Die deutsche Küchenindustrie konnte letztes Jahr bekanntlich ein Bombenjahr hinlegen. Das Gleiche gilt für Strasser in Österreich. Und das trotz des Lockdowns, trotz der Unsicherheiten, trotz Kurzarbeit. Artmayr: „Nie wurde so viel gekocht wie in den letzten Monaten. Begriffe wie Nudeln kochen oder Brot backen sind bei Google durch die Decke gegangen. Uns kommt auch zugute, dass Regionalität und Nachhaltigkeit weiter im Trend sind und bleiben. Man isst heimischen Fisch und man freut sich auch über Küchen-Arbeitsplatten, hergestellt aus Steinen aus der Region.“ Artmayr ist stolz auf seine Firma, restlos überzeugt vom Konzept, das hört man in jedem Satz. Es gibt schlechtere Voraussetzungen, um ein Unternehmen weiterzuentwickeln.

Im deutschen Markt sieht Artmayr noch viel Potenzial, auch wenn es hierzulande zuletzt offenkundig gut vorwärtsging: „Wir konnten in Deutschland 25 bis 30 Prozent zulegen.“ Artmayr plant in den kommenden Jahren mit einem Exportanteil von knapp 50 Prozent. Noch verkauft er die meisten seiner Produkte in Österreich. Aber auch in Russland, China und Spanien ist Strasser Steine vertreten. Gemeinsam mit Klaus Sladko, Geschäftsführer des Erfurter Edeleinrichters K2 Home Design, betreibt Artmayr seit Oktober auch einen Flagship-Store auf Mallorca. „Aufgrund der eingeschränkten Reisemöglichkeiten war die Eröffnung eine Herausforderung. Allerdings sind wohl noch nie so viele Privatjets auf der Insel gelandet“, sagt Strasser. Gut für Artmayr und Sladko. Denn ihre Kunden auf Mallorca brauchen sowieso eine prall gefüllte Geldbörse. Verkauft wird dort die Kücheninsel STONE. Und die kann schnell bis zu 65.000 Euro kosten.

Zurück ins schöne Alpenland. Zurück ins Mühlviertel in Oberösterreich, wo der Spatenstich fürs neue Kompetenzzentrum bereits erfolgt ist. Im Juni ist Baustart für die neue Produktionshalle, im Herbst soll der Bau des Kompetenzzentrums beginnen. Das Architekturbüro X Architekten aus Linz ist mit dem Projekt beauftragt. Im neuen Stoneum (übrigens eine eigene Wortkreation, die sich Artmayr hat schützen lassen) sollen auf 1.000 qm Schulungsräume, eine Kantine, Präsentationsräume und ein sieben Meter hoher Chef‘s Table entstehen. Die Idee: Promi-Koch Johann Lafer (der gebürtige Österreicher Lafer hat in seiner Kochschule in Guldental sogar einen der längsten Mega-Strasser-Blöcke stehen und ist großer Fan) oder Marc Janko, Ex-Kapitän der österreichischen Nationalmannschaft und ehemaliger Spieler von Red Bull Salzburg, sollen dort dann für Artmayrs Händlerschaft kochen. Ein neuer Koch- und Kulinarik-Magnet aus Strasser- Steinen – eine reizvolle Idee.