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INSIDE Küche

  • Schlagzeile: Neuer Chef, neue Pläne

Als Küchenbauer, der europaweit mit einem Franchise-System unterwegs ist, ist die Groupe Schmidt näher dran an ihren Händlern als andere Hersteller. In Deutschland, wo es bislang neben den Partnerhäusern zusätzlich Multimarken-Händler gab, fokussiert sich Schmidt nun wie in anderen Märkten auf die Monomarken-Studios. Dichter dran heißt für den neuen Deutschland- Geschäftsführer Wolfgang Thorwart auch: Themen, bei denen dem Handel immer stärker der Schuh drückt, will er mit den Schmidt-Exklusivhändlern gemeinsam anpacken.

Wolfgang Thorwart hat die Geschäftsführung am deutschen Schmidt-Küchen-Standort Türkismühle zum Jahreswechsel von Jean-Claude Meyer übernommen. Da er schon seit 36 Jahren in der Unternehmensgruppe tätig ist – zuletzt war er in der Gruppenleitung für Produktentwicklung zuständig – brauchte Thorwart keine 100 Tage im Amt bis zu seinem ersten Interview in neuer Funktion. Wir haben Wolfgang Thorwart Mitte Januar zum virtuellen INSIDE-Talk getroffen.

Seit Jahresanfang also ist Thorwart neuer Geschäftsführer der Schmidt Küchen GmbH & Co. KG im Saarland. In dieser Position hat er die Verantwortung für den deutschen Markt und gleichzeitig für das im Produktionsverbund mit den französischen Standorten arbeitende Werk Türkismühle. Als Thorwart vor 36 Jahren im Unternehmen begann, war Schmidt noch nicht die Nummer 1 in Frankreich, sondern rangierte an fünfter Stelle. „Der Größte dürfte damals Mobalpa gewesen sein“, erinnert er sich. Thorwart war in Lièpvre am Hauptsitz der deutsch-französischen Gruppe tätig. Seit September 2021 hat er seinen Arbeitsplatz im rund 250 km entfernten Türkismühle. Dort werden alle Küchen für den deutschen Markt produziert, aber auch Kommissionen für andere Märkte.

Das Werk im Saarland hat im Produktionsverbund der Schmidt Groupe zuletzt stark an Bedeutung gewonnen. Es wurde auf Zweischichtbetrieb umgestellt und damit die Kapazität gegenüber dem langjährigen Wert um 40 Prozent erhöht. 40 neue Mitarbeiter wurden eingestellt, 240 sind es nun. Korpusbauteile für Türkismühle kommen aus Frankreich, im Gegenzug liefert das Werk aber beispielsweise Langteile für die gesamte Gruppe. Europaweit sind die Küchenmärkte in den Corona-Jahren 2020 und 2021 stark gewachsen, auch in Frankreich. Die gesamte Schmidt Groupe hat 2021 ein deutlich zweistelliges Wachstum verbucht, der Jahresabschluss fürs vergangene Jahr steht noch nicht.

Zum Zeitpunkt des Interviews Mitte Januar ist Omikron in Frankreich mit Inzidenzen weit in den Tausendern schon deutlich stärker eskaliert als in Deutschland. Dennoch: Nur 60 von unternehmensweit 2.050 Mitarbeitern der Schmidt Groupe sind in Quarantäne, was Thorwart unter anderem darauf zurückführt, dass Mitarbeiter die unternehmensinternen Schutzmaßnahmen auch im privaten Umfeld beachten. „Das System darf nicht zusammenbrechen. Wenn man Losgröße 1 fertigt, ist das noch viel bedeutender als in Unternehmen, die auf Lager fertigen.“ Als 2020 für die französische Industrie ein siebenwöchiger Produktionslockdown verhängt wurde, konnte wegen fehlender Bauteile auch das deutsche Werk nicht arbeiten. Ein Großteil dieser Kerbe konnte bis zum Jahresende ausgeglichen werden: Der Produktionsumsatz der Gruppe sank 2020 in Anbetracht dieser Umstände um 6 Prozent auf 564 Mio Euro, der Außenumsatz der Händler inkl. der über die Gruppe gelieferten E-Geräte um 7 Prozent auf 1,62 Mrd Euro.

Mit Produktionsstillständen war man dann 2021 glücklicherweise nicht mehr konfrontiert, nur noch mit den Beschaffungsschwierigkeiten, mit denen auch andere zu kämpfen hatten. „Das haben wir aber erfolgreich gemeistert und die Lieferzeiten in einem vernünftigen Rahmen gehalten“, sagt Thorwart. 99,6 Prozent der Lieferungen seien vollständig. Das gilt auf Gruppenebene. In Frankreich, wo anders als auf dem deutschen Markt E-Geräte mitvermarktet werden, wurden hohe Lagerbestände aufgebaut, um die Lieferzuverlässigkeit zu gewährleisten.

Aus weniger soll mehr werden

Das Vertriebsnetz auf dem deutschen Markt, für den Thorwart nun verantwortlich zeichnet, sah lange anders aus als in den übrigen Absatzmärkten der Gruppe. Neben den Exklusivhändlern gab es auch Multimarken-Händler, die Schmidt im Sortiment führten. Von diesen Multimarken- Händlern hat Schmidt sich im Verlauf des letzten Jahres getrennt; dieser Prozess soll bis Ende 2022 abgeschlossen sein. Die aktive Bereinigung des Händlernetzes habe im letzten Jahr entgegen dem Markttrend zu einem leichten Rückgang des Deutschland-Umsatzes geführt, räumt Thorwart ein. Bei den Partnerhäusern allerdings sei ein deutlich zweistelliges Wachstum verbucht worden.

In diese Richtung soll es weitergehen. Aktuell sind es 37 Schmidt-Partner auf dem deutschen Markt, bei denen es natürlich nicht bleiben soll. „Wir wollen jetzt die Flächendeckung erhöhen“, sagt Thorwart. Dabei wird auf Quereinsteiger gesetzt, die neue Küchenhäuser mit Gebietsschutz eröffnen wollen. Einige Neuverträge sind schon in der Pipeline. 2022, das ist schon absehbar, werden acht neue Händler dazukommen. Natürlich sind auch neue Filialen bestehender Händler nicht ausgeschlossen, in Deutschland gibt es bislang noch keine filialisierten Partner. Der größte Schmidt-Händler in Frankreich allerdings betreibt sogar 24 Studios. Auf ein mittelfristiges Ziel bei der Zahl der Partnerhäuser mag Thorwart sich nicht festnageln lassen. Nur so viel: „Wir planen eine merkliche Steigerung von einem Jahr aufs andere.“

Beim Druck aufs Gaspedal sollen neue Gebietsmanager, ein zusätzlicher Expansionsmanager und eine neue Schulungsleiterin für die „Schmidt Akademie“ unterstützen. An der Akademie werden Verkäufer und Händler geschult. Thorwart hat klare Vorstellungen davon, in welche Richtung die Fortbildungsmaßnahmen noch ausgebaut werden sollten. „Wir müssen mit den Händlern gemeinsam Erfolg haben“, sagt er. Nicht umsonst wirbt Schmidt mit dem Motto „Schmidteinander“ um neue Franchisepartner.

Der Gedanke, den Thorwart im deutschen Markt noch stärker vorantreiben will, heißt auf Französisch „entreprise étendu“ – erweitertes Unternehmen. Umschreiben kann man das als Netzwerk um ein Unternehmen herum. Der Erfolg der Netzwerkpartner entsteht durch gemeinsames Handeln. Übersetzt für den Küchenhandel heißt das: Hersteller und Handel stehen nicht auf unterschiedlichen Seiten. „Wir könnten in Deutschland zum Beispiel noch mehr Küchen verkaufen, wenn der Handel die Montagekapazitäten hätte“, sagt Thorwart. Im Küchenmarkt wird gerade spürbar: Engpässe im Handel wirken sich auch auf die Industrie aus. Diese Nadelöhre gilt es zu weiten. „Zukunftsaufgaben müssen Hand in Hand mit dem Handel gelöst werden“, so Thorwart. In dem Zusammenhang wird nun zum Beispiel geprüft, ob über die Schmidt Akademie auch eine Montageausbildung laufen kann. Auch Engpässen bei Auslieferfahrern muss begegnet werden.

Heiße Themen: Auslieferung und Montage

Thorwart: „Es sind viele Berufsfelder vernachlässigt worden. Gesamtgesellschaftlich wird das gerade in der Pflege offensichtlich. Es betrifft aber auch Auslieferfahrer. Als Hersteller kann man den Auslieferern die Arbeit erleichtern. Auch daran muss man arbeiten, wenn man in zwanzig Jahren noch Küchen auf die Straße bringen will.“ Der neue Schmidt-Geschäftsführer glaubt nicht, dass man Küchenmöbel in der Zukunft noch so ausliefern kann wie bislang, denn die Bereitschaft, diese Aufgaben zu übernehmen, wird geringer. In Frankreich hat die Unternehmensgruppe mit einer Produktschiene bereits ein anderes Logistiksystem angestoßen. Da muss sich was tun. Direkt in die Karten schauen lassen will Thorwart sich nicht. „Wenn die Zeit reif ist“, sagt er.

Viele von Thorwarts Zielen setzen den Weg seiner Vorgänger fort. Einige Punkte will er vertiefen. So hält er auch hierzulan- Schon lange mehr als Küche: de eine NPS-Messung für sinnvoll. Unter dem Net Promoter Score, kurz NPS, versteht man eine Kennzahl, die Aufschluss über die Zufriedenheit von Kunden gibt. „Nur ein absolut zufriedener Kunde empfiehlt weiter“, ist Thorwart überzeugt. „Das muss es auch in Deutschland geben, dass man die Endkundenzufriedenheit messen kann.“ Als weiteren Punkt will er die Stärken und Unterschiede der Marke Schmidt stärker erkennbar machen, dazu muss das Marketing konkret an den deutschen Markt angepasst werden. Und auch beim digitalen Verkaufsprozess sollen die deutschen Händler schneller vorankommen. Die digitalen Tools, die in Frankreich bereits erfolgreich genutzt werden, um Kunden in die Geschäfte zu bringen, sollen auch in Deutschland eingeführt werden.

Parallel wird in den Produktionsstandort investiert. Aktuell modernisiert man die Heizzentrale; noch bevor steht auch in Türkismühle die Einführung von Robotik, die in Frankreich bereits umgesetzt ist. Und was ist vom Küchenjahr 2022 zu erwarten? Auch darauf mag Thorwart nur eine „normannische Antwort geben“, wie er sich ausdrückt. Also ausweichend. Da seien zum einen erfolgversprechende Faktoren wie die hohe Bautätigkeit, allerdings ist die Frequenz in den Küchenstudios schon schwächer geworden. „Es sind mehr Anstrengungen nötig, um die Leute ins Geschäft zu bekommen.“ Ziel ist dennoch ein zweistelliges Wachstum.

  • Schlagzeile: Von der Küche ins Bad
  • H1: Von der Küche ins Bad

Vor nicht ganz einem Jahr kam der Spülenhersteller Schock aus Regen unter das Dach des Beteiligungsriesen Triton. Derzeit befinden sich 50 Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von rund 18,1 Mrd Euro und rund 104.500 Mitarbeitern im Triton-Portfolio. Die Möglichkeiten sind mit diesem Backround offenkundig vielschichtig. Denn zum Jahresstart kann Schock-Boss Ralf Boberg einen ziemlichen Hammer melden: Schock kauft den Polen Marmorin.

Marmorin mit Sitz im polnischen Wschowa fertigt freistehende Badewannen sowie Wasch- und Duschbecken und exportiert viel nach Nordamerika. Marmorin gilt als innovativ und kreativ und ist der größte Produzent von Kunst- oder Gussmarmor-Becken in Europa – somit auch wichtiger Lieferant vieler Küchenmöbelproduzenten, die sich auf den Weg ins Bad aufgemacht haben.

So ist der Deal sicher einerseits mit Schock-CEO Boberg so zu erklären: „Marmorin bietet hervorragende Produkte an, hat großes Material- und Design-Know-how und eine Kundenbasis, mit der wir weitere Potenziale in den USA erschließen können. Mit der Akquisition unterstreichen wir unsere Ambition, unsere Position in diesem zentralen Wachstumsmarkt weiter auszubauen.“ Für Schock können sich aber wohl auch Synergien im Geschäft mit der Küchenmöbelindustrie ergeben.

  • Schlagzeile: Iggy Pop Volume 2
  • H1: Schock: Iggy Pop Volume 2

Die Kampagne „Sink Green“, für die der Spülenhersteller Schock vor zwei Jahren Punk-Legende Iggy Pop verpflichtet und mitten im Bayrischen Wald auf einem Thron aus Spülen zwischen bedrohten endemischen Tierarten wie Luchs, Kauz oder Fischotter platziert hatte, schlug ein. Als „positiv irritierend“ hatte Schock-Chef Ralf Boberg die Kampagne bezeichnet.  Für die verantwortliche Agentur Saint Elmo’s war die Kampagne schlicht ein „kommunikativer Knaller“.

Seit dem 13.3. ist Teil zwei der Kampagne am Start: ein einminütiger Spot, der online, auf verschiedenen Social-Media-Kanälen und Out-of-Home ausgespielt wird. Diesmal wird eine farbenfrohe Küchenparty gefeiert. Zusätzlich wurden kürzere Spots produziert, die weitere USPs von Schock wie Langlebigkeit oder Reinigungsfreundlichkeit zur Sprache bringen sollen.

Auch am POS sollen Iggy Pop und die bunte Tierschar bald werben. Kreative Macher sind erneut die Leute von Saint Elmo’s.

  • Schlagzeile: Aus den eigenen Reihen
  • H1: Schock: Aus den eigenen Reihen

Nach dem Abschied von Vertriebsgeschäftsführer Sven-Michael Funck hat der Quarzkomposit-Spülenspezialisten Schock Johannes Arnold und Frederik Schmid befördert. Arnold wird als Director Brand Sales das Markengeschäft führen. In seine Verantwortung fallen die Bereiche Handel inklusive E-Commerce und International Sales sowie das Business Development. Schmid betreut nun als

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  • Schlagzeile: Abschied von Marketingleiterin

Nach dem Abschied von Vertriebsgeschäftsführer Sven-Michael Funck im Dezember ist auch Susanne Dietl weg bei Schock in Regen.

Funck war mehr als zwölf Jahre bei Schock und seit 2016 als Mitglied der Geschäftsführung verantwortlich für die Bereiche Vertrieb, Marketing und Produktmanagement. Dietl, seit gut acht Jahren bei Schock, hatte ihren letzten Arbeitstag beim Quarzkomposit-Spezialisten dann Mitte Januar. In Dietls und Funcks Zeit fielen die Iggy-Pop-Kampagnen des Herstellers aus Regen und vieles mehr. Eine „farbenfrohe Reise voller Teamwork, Triumphen und Neuanfängen“ sei die Zeit bei Schock gewesen, so Dietl.

  • Schlagzeile: Funk-Nachfolger gefunden
  • H1: Funk-Nachfolger gefunden

Im Dezember letzten Jahres hat sich der damalige Schock-Vertriebsgeschäftsführer Sven-Michael Funck bei Schock in Regen verabschiedet. Nun meldet das niederbayerische Unternehmen, das auf Quarzkomposit-Spülen spezialisiert ist, einen Nachfolger gefunden zu haben.

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  • Schlagzeile: "Positiv irritierend"

Mit der Kampagne „Sink Green“ hat sich der Kompositspülenhersteller Schock aus Regen im Bayrischen Wald in eine Position manövriert, von der aus es deutlich einfacher ist, Produkte und Nachhaltigkeitsaktivitäten zu thematisieren. Ein gelungener Coup, der das Thema Nachhaltigkeit in den Vordergrund stellt, ohne den Zeigefinger zu erheben.

Wie macht man sich als Spülenhersteller beim Endverbraucher bekannt? Man setzt Punk-Legende Iggy Pop auf einen Thron aus Spülen mitten in den Bayrischen Wald, umgeben von bedrohten Tierarten wie Luchs, Kauz, Feuerfalter, Fischotter und Feldhamster und lässt ihn die Gründungsgeschichte des Unternehmens erzählen. Ob man nun Fan ist und Iggy Pop auf jedem Möbel cool findet, ob man Fan ist und sich drüber aufregt oder ob man kein Fan ist und sich einfach nur fragt, was das denn bitte soll - die Aufmerksamkeit ist geweckt. Als „positiv irritierend“ beschreibt Schock-CEO Ralf Boberg die jüngste Marketingkampagne des Unternehmens. Als Testimonial wären übrigens auch Senta Berger oder Reinhold Messner im Angebot gewesen. Selbst Alice Cooper.

 

„Das sieht auf den ersten Blick wie ein Missverständnis aus“, schrieb vor einigen Wochen die FAZ, die ebenso wie andere Publikumsmedien groß über die aktuelle Werbekampagne des Spülenherstellers berichtete. Ist es natürlich nicht. Für Arwed Berendts, Geschäftsführer der verantwortlichen Agentur Saint Elmo’s ist die Kampagne schlicht ein „kommunikativer Knaller“ - der als nächstes in Frankreich viral gehen soll.

Iggy Schock Fotor

Mit rund 550 Mitarbeitern hat Schock im vergangenen Jahr rund 100 Mio Euro Umsatz erzielt. Ein wichtiges Thema war Nachhaltigkeit für das Unternehmen schon immer. Schock nimmt auch für sich in Anspruch der einzige Quarzkomposit-Spülenhersteller mit Produktion ausschließlich in Deutschland zu sein. Mit bis zu 75 Prozent Quarzsandanteil wurde bei der Spülenproduktion schon immer größtenteils auf regionale und natürliche Materialien gesetzt. Bereits die Gründerfamilie hatte Nachhaltigkeit hoch aufgehängt. Heute, mit dem Finanzinvestor Triton im Hintergrund, verfolgt man in Regen den Nachhaltigkeitsansatz mit System. Seit Mitte letzten Jahres laufen sämtliche Aktivitäten in dieser Hinsicht in einer Stabstelle zusammen. Eine Person im Unternehmen prüft jeden Schritt nochmal auf das Thema Nachhaltigkeit, erklärt Boberg.

Bei der im September präsentierten nachhaltigen Spülen-Linie Cristadur Green Line setzt sich das Bindemittel aus natürlichen, nachwachsenden oder recycelten Rohstoffen zusammen. Macht zusammen mit dem Quarzsand über 99 Prozent nachhaltige Vorprodukte. Bei Schock sehen sie diese Produktinnovation als Höhepunkt der bisherigen Nachhaltigkeitsaktivitäten. Doch auch hinter den Kulissen wurde zuletzt einiges in Bewegung gesetzt. Marketingleiterin Susanne Zeitlhöfler: „Es geht nicht darum, es sich einfach zu machen, sondern auch die Dinge anzugehen, die wehtun. Also gegebenenfalls etwas kosten.“ Teuer war beispielsweise die Umstellung auf Ökostrom zum Anfang des Jahres. Und als erstes Spülenunternehmen ist Schock klimaneutral zertifiziert.

Dem Handel gibt Schock durch seine Beteiligung als Industriepartner an der Nachhaltigkeitsinitiative Grünergriff ein Konzept mit an die Hand, wie „grüne Themen“ gebündelt in den Vordergrund gestellt werden können. Auch im Handel wird natürlich durch die Iggy-Pop-Kampagne unterstützt. Neben POS-Materialien und Katalogen für die Händler spricht Schock mit Sink Green auch Endverbraucher direkt an. Digital, auf Plaketen und an Litfasssäulen.

 

  • Schlagzeile: Rein in die Küche
  • H1: Schöner-Wohnen-Kollektion: Rein in die Küche

Die zu RTL Consumer Products gehörende Schöner-Wohnen-Kollektion wird künftig auch Küchen-Accessoires anbieten. Die in Kooperation mit Wenko als Lizenzpartner entwickelte Kollektion umfasst 67 Produkte in vier Farbserien (Schwarz, Eukalyptusgrün, Creme und Weiß) sowie in Ausführungen aus Akazienholz und Edelstahl.

Das Sortiment reicht von Aufbewahrungsdosen und Brotkörben über Öl-/Essig-Spender bis hin zu Servierwagen und Klappleitern. „Nach dem erfolgreichen Start mit Bad-Accessoires 2022 war es naheliegend, diese Erfolgsgeschichte in die Küche zu tragen", sagt Category-Manager Niclas Schürrle. Niklas Köllner, Geschäftsführer von Wenko, berichtet über gute Vorverkäufe. Im Handel und online werden die Produkte ab Mitte April erhältlich sein.

  • Schlagzeile: Gesucht und gefunden
  • H1: Schüco: Gesucht und gefunden

Schüco International hat die monatelange Investorensuche für den ostwestfälischen Möbel- und Industriezulieferer Schüco Interior Systems erfolgreich beendet und kann zum Start des neuen Jahres vermelden: „Das Unternehmen wird übernommen

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  • Schlagzeile: Kreative Macher statt Tiere
  • H1: Next125 verabschiedet sich von Kampagnen-Tieren

Mit Tieren als Protagonisten der Marketingkampagnen hatte die Premiummarke Next125 aus dem Hause Schüller jahrelang auf sich aufmerksam gemacht. Kälbchen, Esel, Ziegen und weitere tierische Hauptdarsteller ließen sich an außergewöhnlichen Orten in den Next-Küchen ablichten. Zur Eurocucina im Juni werden die Herriedener einen anderen Ansatz wählen: Anstelle von Tieren werden künftig „Creative Makers“, laut Schüller „Menschen, die mit ihrer Haltung und ihren Themen die Marke gestalten, inspirieren und leben“ Hauptdarsteller der Kampagnen sein. Gleichzeitig wurden Logo und sämtliche typografischen Bestandteile im Auftritt von Next125 überarbeitet. Die verschiedenen Elemente des neuen Looks sollen in Kürze im Handel und im Marketing verwendet werden.

Neue Lead-Agentur für Herrieden ist seit dem vergangenen Jahr Strichpunkt aus Stuttgart, die als erstes Projekt den neuen Auftritt von Schüller.C umgesetzt hat. Zur Herbstmesse trat Schüller mit dem Motto „Live, love, cook“ auf. Strichpunkt zählt u.a. auch Porsche, Otto, DHL, den DFB, Bosch oder Audi zu seinen Kunden.

Einen kleinen Einblick in die neue Gestaltung gibt es in diesem Video: https://www.next125.com/fileadmin/user_upload/Presse/next125-brand-movie-de.mp4

  • Schlagzeile: Möfa-Sponsor
  • H1: Schüller als Möfa-Goldsponsor

Nach der Leonberger Verbundgruppe Der Kreis hat sich nun auch der Küchenbauer Schüller für die kommenden drei Jahre als „Gold“-Sponsor zur Kölner Möbelfachschule Möfa bekannt. Im Rahmen der Kooperation, deren Ziel es ist, neue Fachkräfte fit für die Branche zu machen, hat auch Schüller einen Raum umgestaltet und zwar einen Raum für Materialkunde, der künftig Schüller-Training-Center heißt. Anhand der Küchen und Möbel von Schüller und Next125 können Materialschulungen nun unmittelbar am Produkt durchgeführt werden.

Weitere Eckpunkte der Zusammenarbeit werden Vorträge und Projektarbeiten sowie Exkursionen nach Herrieden sein.

  • Schlagzeile: Kulturwandel
  • H1: Schüller: Kulturwandel

Bei Schüller wurde die Messe im House4Kitchen in diesem Jahr auch genutzt, um über Veränderungen im Unternehmen zu informieren. Zum einen natürlich über die amtlichen Investitionen in die Produktionserweiterung (INSIDE 1142). Zum anderen aber auch über die eigenen Werte, die im Rahmen eines Führungskräfteworkshops zu Papier gebracht wurden. Auf Mut, Vertrauen, Wertschätzung und Verantwortung fiel die Wahl.

Aus den definierten Werten haben sie in Herrieden dann Projekte abgeleitet wie beispielsweise eine neue Besprechungskultur. Das läuft dann so: Nach jedem Meeting online wie offline sind 15 Minuten Pause angesetzt. Das bedeutet für die Länge einer Besprechung, dass sie 45 Minuten dauern kann oder 1,5 Stunden. Eine komplette, zwei oder drei Stunden sind aber nicht drin. Vorab wird zudem an alle Teilnehmer eine Agenda verschickt und ein Ziel definiert.

Mit Verbesserungen beschäftigten sich die Schüllers auch bei ihren Messeneuheiten. Der Tipon-Beschlag zum Beispiel wird nun ab Werk eingebohrt. Das spart dem Monteur Zeit. Hohe Hochschränke gibt es nun auch mit durchgehender Front. Zudem wurde für die Kollektion 2023 von Echt- auf Smartglas matt umgestellt, was mehr Optionen bei der Verarbeitung bietet. Im Bereich Services stand die Planungsprüfung im Vordergrund, die nach KPS im letztes Jahr nun auch für Carat und Winner zur Verfügung steht.

Mit dem Motto „@Home mit Schüller“ zeigte das Unternehmen, dass sich mit seinen Produkten ganze Wohnbereiche einrichten lassen, von der Garderobe mit Schuhschrank bis zum Hauswirtschaftsraum. Das Angebot der Living-Elemente hat Schüller um das Regalsystem Visio erweitert und zur einfacheren Planung fünf Sets vordefiniert.

Schwerpunkt der Schüller-Präsentation, die sich klar von dem schon in Mailand gefeierten Neuauftritt der Premiummarke Next125 abgrenzt, war Vielfalt mit vielen Farben.

  • Schlagzeile: Übernimmt UK-Agentur

Wayne Dance, Inhaber der britischen Handelsagentur Inhouse Inspired Room Design, hat sein Geschäft an den langjährigen Geschäftspartner Schüller verkauft. Schüller vermarktet auf den britischen Inseln seit 18 Jahren über Inhouse.

___STEADY_PAYWALL___Wayne Dance, der in diesem Jahr 65 Jahre alt wird, regelt mit dem Verkauf seine Altersnachfolge. Darüber haben die beiden Firmen die britische Presse informiert. Die weiteren bisherigen Anteilseigner Stuart Dance, Malo Tasle und Chris Dance, bleiben im Unternehmen tätig.

Inhouse beliefert um die 500 Küchenstudios und erwirtschaftet um die 20 Mio Britische Pfund, erfährt man in einem wenige Jahre alten Podcast mit Wayne Dance als Gast. Zum Unternehmen gehört ein Showroom in Hexham, in dem das Headquarter angesiedelt ist. 63 Küchen (Schüller und Next125), Schlafzimmer (Colombini Casa) und Bäder (Pelipal und Leonardo) sind dort ausgestellt.

  • Schlagzeile: KI in Herrieden

„Wir suchen immer für ein Problem eine Lösung, nicht für die Lösung ein Problem“, sagt Max Heller, Produktionsgeschäftsführer beim mittelfränkischen Küchenproduzenten Schüller gleich zum Einstieg des INSIDE-Gesprächs. In Herrieden haben sie darum auch nicht zum Jahresanfang spontan beschlossen, nach Anwendungsmöglichkeiten Künstlicher Intelligenz zu suchen, sondern haben schon seit einiger Zeit entsprechende Systeme dort im Einsatz, wo sie gebraucht wurden.

So gibt es bei Schüller auch kein unternehmensweites KI-Team, sondern es wird situationsbedingt nach Lösungen gesucht. Anfangs nur mit dem bestehenden Team, inzwischen ist man so weit, dass Spezialisten eingestellt werden. Zur Inspiration finden außerdem Workshops mit Hochschulen und Instituten statt. Der Schüller-Geschäftsführer vergleicht dies mit einem Restaurantbesuch, bei dem man manchmal auch erst bei Lektüre der Speisekarte Appetit auf ein bestimmtes Gericht bekomme.

Vor sieben bis acht Jahren bereits, so Heller, habe man im Unternehmen für den Bereich Dokumentenerfassung

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  • Schlagzeile: Leicht überm Schnitt
  • H1: Schüller ist 2023 leicht gewachsen

Anstelle des üblichen Fotos vom Geschäftsführertrio versandte der mittelfränkische Küchenbauer Schüller in dieser Woche mit den Unternehmenszahlen 2023 eine imposante Luftaufnahme, auf der der in den vergangenen Jahren erheblich erweiterte Produktionsstandort des Unternehmens zu sehen ist. Darauf ist man stolz in Herrieden: der einzige Produktionsstandort. 170.000 Küchen werden hier jährlich gefertigt.

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  • Schlagzeile: Fokus auf die Stärken
  • H1: Schüller: Fokus auf die Stärken

Bei Schüller ist heuer wieder Next125-Jahr. Die Neuheiten der Premiummarke zeigen die Mittelfranken ja alle zwei Jahre auf der Eurocucina in Mailand und im Nachgang dann für die Küchenmeile- Besucher auch im House4Kitchen. Der Aufschlag in Mailand in diesem Jahr mit dem Architekten Francis Kéré, der im Superstudio in der Zona Tortona einen optisch durchaus bemerkenswerten Holz-Pavillon kreierte, rief ein besonders lautes Echo hervor.

Kéré ist „Creative Maker“ für die Next125-Kampagne. Die Küchenpräsentation inmitten seines nachhaltigen Bauwerks wird noch so mancher Mailand-Besucher im Kopf haben.

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  • Schlagzeile: Fotos, Video, Interview: Der Next125-Relaunch
  • H1: Next125 Relaunch

„Wir wachsen in die neue Struktur rein“: Manfred Niederauer, Annette Schumacher, Markus Schüller, Max Heller

Die Erweiterung in Herrieden um das neue Werk 2 mit einer Hallenhöhe von fast 20 Metern, um ein mächtig großes Parkhaus (1.800 Stellplätze), also um insgesamt 60.000 qm Gesamtfläche (parallel wurden 230.000 qm Ausgleichsfläche geschaffen), um neue Maschinen und eine allein 180 Meter lange, selbst mitentwickelte Stückzahl-1-Fertigungsstraße: Vor Kurzem sind wir vom INSIDE in Herrieden gewesen, um uns die neuen Dimensionen des Küchenherstellers Schüller anzuschauen. Weiter unten im Text finden Sie viele Bilder und Eindrücke aus Herrieden nach der Erweiterung.

  • Und es wird noch gebaut: Schüller in Herrieden

  • Mehr als 200 Meter lang: Die neue Fertigung 2

  • Im Erdgeschoss des neuen Werks 2: Max Heller

  • Zitronen und Schleierkraut: Die Next-Kampagnenküche

  • Fast wie am Flughafen: Die neue Werkseinfahrt in Herrieden

  • Kreative Ideengeberinnen: Barbara Niederauer, Doris Schüller-Heller

  • War zuletzt gefordert: Designchef Thomas Pfister

  • 1.800 Stellplätzen: Schüllers neues Parkhaus

  • Mehrere Fußballfelder: Der Blick auf Schüllers LKW-Flotte und Werke

  • Aus München nach Herrieden: Markus Schüller mit Ali Güngörmüş

Anlass des Besuchs: Die Schüller-Führung rund um Markus Schüller, Max Heller und Manfred Niederauer hatte nach Herrieden geladen, um die neue Next125-Küche vorzustellen. In Mailand wurde das neue Premiumkonzept bereits präsentiert. Schüllers Marketingchefin Annette Schumacher und Produkt- und Designchef Thomas Pfister haben intensive Monate hinter sich. Im Video-Talk auf INSIDE Küche erklärt Annette Schumacher die Idee hinter dem Markenrelaunch der Premiummarke sowie das Konzept für die komplett überarbeitete Zielgruppenansprache. „Wir wollen die Marke auf ein neues Level heben“, sagt Schumacher zum INSIDE.

Hier geht`s zum Video-Interview mit Annette Schumacher:

Zurück zum Vor-Ort-Besuch in Herrieden vor ein paar Wochen. Anlässlich der Next-Präsentation gab‘s eine Werksführung. Und da läuft man dann mittlerweile schon ein paar Meter, um einmal durch die Fertigung 1 (in der die Schüller C-Kollektion und Next125 produziert werden) und die nigelnagelneue Fertigung 2, in der bisher nur die Hauptkollektion über die Bänder läuft, zu marschieren.

Die neue Fertigung 2 hat beeindruckende Ausmaße, in der Fläche, aber auch in der Höhe. „Wir könnten hier auch eine zweite Ebene einziehen, so ist das angelegt“, sagt Schüller-Geschäftsführer Max Heller beim Rundgang. Derzeit werden quasi nur im Erdgeschoss der neuen Halle Küchen gebaut. Und die Zeiten sind grad ja nicht so, dass man für die nächsten 12 Monate mit Boom rechnet. Könnte also noch dauern, bis ein weiteres Stockwerk eingezogen wird. Per Ende Mai lag Schüller mit 9 Prozent im Plus, bei Lieferzeiten etwas über dem Marktdurchschnitt.

Schüller-Boss Markus Schüller sagt: „Wir können und werden in die neue Struktur reinwachsen. Wir bauen das sukzessive auf.“ Die nächsten Monate sorgen allerdings auch in Herrieden für Unsicherheit. Doch gerade wird die Fertigung 2 hochgefahren. Etwa 100 Mitarbeiter wurden zuletzt eingestellt. 2021 waren im Schnitt 2051 Menschen bei der Schüller Möbelwerk KG in Herrieden beschäftigt. Schüller bleibt „vorsichtig optimistisch“, sagt er. Die Weichen auf Wachstum sind jedenfalls gestellt. Rund 140 Mio Euro wurden nach Schüller-Angaben in die Erweiterung, den Neubau und alle damit zusammenhängenden Maßnahmen investiert. Das ist auch eine Verpflichtung. Rund 780 Küchen werden schon heute am Tag in Herrieden produziert, gut 160.000 Küchen pro Jahr.

Vertriebs-Trio: Patrick Carmona Torres, Veit Neubauer, Frank Bayer

  • Schlagzeile: Übernahme in Frankreich
  • H1: Übernahme in Frankreich

Die Schütte Group mit Sitz in Wallenhorst übernimmt den französischen Küchen- und Badausstatter Luisina aus der Bretagne. Beide Unternehmen sind auf Bad- und Küchenarmaturen sowie Zubehör spezialisiert und wollen nun Synergieeffekte nutzen. Der Zusammenschluss

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  • Schlagzeile: Trauriges Aus
  • H1: Sedia Küchentechnik stellt Geschäftsbetrieb ein

Am gestrigen Dienstag mussten Insolvenzverwalter Prof. Martin Hörmann und Vertriebsleiter Thorsten Meyer den 50 Mitarbeitern von Sedia Küchentechnik die schlechte Nachricht überbringen, dass der letzte Kaufinteressent, offenbar der Wunschkandidat, Ende letzter Woche überraschend abgesprungen sei. Die Kündigungen an die Mitarbeiter gehen noch in diesem Monat raus. 

Noch am Abend wurde auch ein Kundenschreiben versandt, dem zu entnehmen ist, dass der Geschäftsbetrieb noch bis zum 31.1.2023 laufen wird.___STEADY_PAYWALL___"Sofern wir unsererseits noch auf Ware von unseren Lieferanten warten müssen, versuchen wir, mit Ihnen zusammen sinnvolle individuelle Lösungen zu finden. In diesem Zusammenhang bitten wir Sie zu prüfen, ob nicht spätere Liefertermine entsprechend vorgezogen werden können.

Neue Bestellungen können wir nur aufnehmen, wenn wir diese bis zum 31.01.2023 abwickeln können, was in der Regel voraussetzt, dass die Ware auf Lager ist. Auf diese Ware gewähren wir Ihnen einen zusätzlichen Rabatt von 20 %, wenn der Warenwert mindestens 150,00 € netto beträgt", heißt es.

 

 

  • Schlagzeile: Fachhandels-Spagat

Eine Studie zum Informationsverhalten von Verbrauchern im Einrichtungshandel hat jetzt der österreichische Einkaufs- und Dienstleistungsverband Service&More veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen: Viele Händler müssen digitale und stationäre Welt noch besser verknüpfen.

Während die Möbelriesen ihr Heil in dieser angespannten Lage zumeist weiter in den ewig selben Rabattaktionen suchen, bleibt für den Fachhandel im Grunde nur eine Überlebensstrategie: Individualität, Service, Beratung und echte Lösungen statt Rabatt-Bingo. Reicht das? Die neue Studie von Service&More, durchgeführt von der FH-Professorin Astrid Oberzaucher, zeigt: Ohne digitale Präsenz geht nichts – aber wer sich nur darauf verlässt, verliert.

Gestiegenes Interesse fürs Einrichten

Für die Untersuchung wurden 500 Österreicher und Österreicherinnen zwischen 25 und 60 Jahren befragt. Service&More-Geschäftsführer Christian Wimmer bringt es auf den Punkt: „Wir haben oft die Rückmeldung bekommen, dass Kunden heute viel digitaler unterwegs sind –, aber unsere Zahlen zeigen, dass der Schauraum weiterhin ein zentraler Touchpoint ist.“ Mit der Studie kommen auch gute Nachrichten: Das Interesse an Einrichtung steigt. „Unsere Untersuchung zeigt, dass sich das gesteigerte Interesse am Thema Einrichtung auch nach der Pandemie gehalten hat“, sagt Oberzaucher. Mehr als 50 Prozent haben in den letzten fünf Jahren ihr Zuhause neu eingerichtet, 90 Prozent haben in den letzten drei Jahren mindestens ein Möbelstück gekauft. Das Geld ist da. Doch wer holt es ab? Wer sich auf seine Stammkundschaft verlässt und keine digitalen Touchpoints hat, könnte sich bald warm anziehen.

In einem kurzen Video-Interview erklären Wimmer und Oberzaucher unter anderem,

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