10. Oktober 2022, 19:58
Bei Schüller wurde die Messe im House4Kitchen in diesem Jahr auch genutzt, um über Veränderungen im Unternehmen zu informieren. Zum einen natürlich über die amtlichen Investitionen in die Produktionserweiterung (INSIDE 1142). Zum anderen aber auch über die eigenen Werte, die im Rahmen eines Führungskräfteworkshops zu Papier gebracht wurden. Auf Mut, Vertrauen, Wertschätzung und Verantwortung fiel die Wahl.
Aus den definierten Werten haben sie in Herrieden dann Projekte abgeleitet wie beispielsweise eine neue Besprechungskultur. Das läuft dann so: Nach jedem Meeting online wie offline sind 15 Minuten Pause angesetzt. Das bedeutet für die Länge einer Besprechung, dass sie 45 Minuten dauern kann oder 1,5 Stunden. Eine komplette, zwei oder drei Stunden sind aber nicht drin. Vorab wird zudem an alle Teilnehmer eine Agenda verschickt und ein Ziel definiert.
Mit Verbesserungen beschäftigten sich die Schüllers auch bei ihren Messeneuheiten. Der Tipon-Beschlag zum Beispiel wird nun ab Werk eingebohrt. Das spart dem Monteur Zeit. Hohe Hochschränke gibt es nun auch mit durchgehender Front. Zudem wurde für die Kollektion 2023 von Echt- auf Smartglas matt umgestellt, was mehr Optionen bei der Verarbeitung bietet. Im Bereich Services stand die Planungsprüfung im Vordergrund, die nach KPS im letztes Jahr nun auch für Carat und Winner zur Verfügung steht.
Mit dem Motto „@Home mit Schüller“ zeigte das Unternehmen, dass sich mit seinen Produkten ganze Wohnbereiche einrichten lassen, von der Garderobe mit Schuhschrank bis zum Hauswirtschaftsraum. Das Angebot der Living-Elemente hat Schüller um das Regalsystem Visio erweitert und zur einfacheren Planung fünf Sets vordefiniert.
Schwerpunkt der Schüller-Präsentation, die sich klar von dem schon in Mailand gefeierten Neuauftritt der Premiummarke Next125 abgrenzt, war Vielfalt mit vielen Farben.