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INSIDE Küche

  • Schlagzeile: Auf den Straßen von OWL
  • H1: Die INSIDE Roadmap startet am 9. September!

Wir sind auf der Straße! In den vier Wochen ab dem 9. September – vor den ostwestfälischen Küchenmessen, während der Messen und danach – ist die digitale Roadmap wieder live. Zum vierten Mal inzwischen wird sie wieder vier Wochen lang prominent ganz oben auf Startseite von www.inside-kueche.de stehen.

Mithilfe der Roadmap, unserem etwas anderen redaktionellen Wegweiser durch den Messeherbst, können Sie sich vor oder während Ihrer Messetour durch Ostwestfalen einen Überblick über die Entwicklungen bei den ausstellenden Unternehmen verschaffen. Die Ausstellerunterseiten sind wieder mit dem umfangreichen Meldungsarchiv von INSIDE Küche verlinkt. Heißt: Auf der Unterseite der jeweiligen Firma haben Leser den Überblick über die aktuellen und in der Vergangenheit auf INSIDE Küche veröffentlichten Meldungen zu diesem Unternehmen.

Schnelle und unterhaltsame News live von den Messen, die wir von der INSIDE Redaktion wieder zu viert bereisen, liefern wir im integrierten Newsticker via Instagram und bereiten sie im Nachgang der Messen kompetent auf.

Als aktive Roadmapper in nochmals hervorgehobener Position sind in diesem Jahr am Start: AEG, die Baumann Group, Bega Küchen, Bosch, Burnout Kitchen, Carat, Express, Garantiemax, Häcker, das IDF34, Leicht, Miele, Neolith, Nobilia, Rotpunkt und Siemens. Diese Firmen ergänzen ihre Roadmap-Unterseiten mit eigenen digitalen Inhalten und Informationen. In kurzen Video-Interviews mit aktiven Roadmappern (Drei Fragen an …) werden zudem die zu erwartenden Neuheiten auf den Punkt gebracht.

Über die „Station des Tages“ informieren wir Sie täglich in den Social-Media-Kanälen von INSIDE Küche.

Neu ist in diesem Jahr die analoge Verlängerung der Roadmap als Teil des INSIDE Spezials Küche. Das Heft erscheint am Mittwoch vor Beginn der Herbstmessen. Zu den Roadmap-Präsenzen der aktiven Roadmapper gelangen Sie von dort über die ins Heft integrierten QR-Codes. Oder Sie navigieren sich ganz klassisch auf INSIDE Küche durch. Viel Vergnügen dabei!

  • Schlagzeile: Neustarter im Fokus
  • H1: KMG Zumbrock: Neustarter im Fokus

Robin Hood ist groß geworden. Pia Zumbrock und Rudolf Siemens von KMG Zumbrock waren auf INSIDE Küche zu Gast für die Talk-Serie „Verbände im Gespräch“.

Als Hans Ulrich Zumbrock die KMG vor 23 Jahren gegründet hat, stand das auch im INSIDE. Geschäftsführerin Pia Zumbrock hat als Vorbereitung auf das Interview in diesem Sommer das historische Heft hervorgeholt.

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  • Schlagzeile: Revue: Die Woche in OWL
  • H1: Messenachlese: Die Woche in OWL

Anders als bei den Wohnmöbeln, wo Einzelkunden seit vielen Jahren seltene Erscheinungen sind und die Einkaufskommissionen großer Filialisten und Verbände den Großteil der Messebesucher stellen, ging es in den Küchenmessezentren in OWL seit dem letzten Wochenende wieder lebhaft bis eng zu. Teils wurden die Vor-Corona-Besucherzahlen erreicht oder gar getoppt, teils lag man leicht drunter oder auf dem Vorjahr. Mit dem neuen Bora-Flagship-Store und Siemens im IDF34 sind aber natürlich auch zwei hochfrequentierte neue Anlaufstellen dazugekommen, die eventuell Zeit für andere Besuche abknapsten. Nutzen Händler die Flaute, um in ihren Ausstellungen klar Schiff zu machen, um zu investieren? Hält man sich sparsam zurück? Beide Varianten gibt es.

Im Großen und Ganzen muss man sagen: Der Besucherzustrom bei den Küchenmessen war weniger das Problem. Schwerer wiegt nach wie vor die Lage draußen im Markt, die allerdings nahezu überall aktiv totgeschwiegen und von der Messefreude ohnehin ausgestochen wurde.

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  • Schlagzeile: Zehn Fragen nach dem Neustart
  • H1: Lechner: Zehn Fragen an Florian Mitzscherlich

Seit März ist beim Rothenburger Arbeitsplattenproduzenten Lechner der Investor Livos aus Zossen in Brandenburg an Bord, der die wesentlichen Aktivitäten aus der Insolvenz übernommen hat. Wie geht es weiter in Rothenburg? Zehn Fragen an den neuen Geschäftsführer Florian Mitzscherlich.

Der Investorenprozess für Lechner war schon vor dem Insolvenzantrag angekündigt worden. Kam Livos überraschend dazu oder bestand schon länger Interesse?

Die Livos Gruppe ist im Verlauf des vierten Quartals 2021 in den Investorenprozess eingestiegen.

Hatten Sie früher schon Berührungspunkte mit der Küchenbranche? Falls ja, welche?

Nein, vorher gab es keine Berührungspunkte mit der Küchenbranche. Allerdings konnten wir seit Beginn der Beteiligung am Investorenprozesses einen guten Einblick in die Küchen-/Möbelbranche gewinnen. Das liegt vor allem auch an den sehr branchenerfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei Lechner, mit denen wir seit Anfang an intensiv und konstruktiv zusammenarbeiten.

Ist die Branche für Livos auch in Bezug auf weitere Investments interessant?

Das kann zu einem späteren Zeitpunkt durchaus der Fall sein, sofern sich eine passende Option ergeben sollte. Aktuell liegt jedoch unser voller Fokus auf der nachhaltigen Ausrichtung und Optimierung des operativen Geschäfts von Lechner.

Kurz zusammengefasst: Mit welchen Standorten aus der früheren Lechner-Gruppe ist das neue Unternehmen Lechner an den Start gegangen? Was ist aus dem Standort in Ungarn geworden?

Die Livos Gruppe hat die Standorte in Deutschland und in Schweden übernommen. Der Standort Ungarn ist zum 10. August erfolgreich an einen lokalen ungarischen Investor übergegangen.

Wie sieht das Produktportfolio heute aus im Vergleich zu vor der Insolvenz? Mit welchen Produkten will Lechner sich weiterentwickeln?

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  • Schlagzeile: 12 Millimeter
  • H1: Leicht Küchen: 12 Millimeter

Bei Leicht Küchen in Waldstetten sind nach wie vor weniger die Auftragseingänge sondern eher die Lieferzeiten das Thema. Man bestätigt für den Januar. Das Jahr 2022 ist voll. Leicht-Boss Stefan Waldenmaier: „Wir haben durch zusätzliche Maßnahmen nun nochmal eine Kapazitätserweiterung hinbekommen, sodass wir im November weiter aufstocken können.“ Das neue Werk laufe prima, die Probleme kommen eher aus den eigenen Zulieferwerken und aus den Partnerbetrieben. Vor allem geht es um die Fronten. Vor allem geht es offenbar aber auch um das enorm erhöhte Volumen. Leicht liegt – Stand heute – 19 Prozent über Vorjahr. Man werde, so Waldenmaier, das laufende Jahr mit 15 bis 20 Prozent Plus abschließen.

Getrieben wird die Steigerung auch vom vor zwei Jahren eingeführten Programm Bossa. In diesem Herbst wird Leicht dem eher voluminösen Holzeinbauprogramm nun mit Contino 12 ein neues, eher filigraneres Programm an die Seite stellen. Der Name ist Programm: Es hat ausschließlich 12-Millimeter-Fronten. Waldenmaier: „Das wird unser Hero-Programm fürs nächste Jahr.“ Wie plant Leicht für 2023? Der Leicht-Chef: „Wir planen konservativ, also auf Vorjahresniveau. Das Niveau werden wir halten, davon gehe ich fest aus.“

 

  • Schlagzeile: Gut was los
  • H1: Leicht: Messe in der Architekturwerkstatt

Richtig gut besucht war die Messe in der Architekturwerkstatt. Leicht-Boss Stefan Waldenmeier und Team waren gut beschäftigt. Es kamen deutlich mehr Besucher als im Vorjahr.

Auch der niederländische Arbeitsplattenspezialist Dekker zog und sorgte für zusätzliche Frequenz. Wie Dinger Stone sind auch die Dekker-Chefs Ben van Elk und Leo van der Velde angesichts der Lechner-Lage im Handel im Fokus – und haben im deutschen Vertrieb um Patrick Peters entsprechend aufgerüstet.

Bei Leicht Küchen aus Waldstetten sind nach wie vor weniger die Auftragseingänge sondern eher die Lieferzeiten das Thema. Man bestätigt für den Januar. Das Jahr 2022 ist voll. Waldenmaier: „Wir haben durch zusätzliche Maßnahmen nun nochmal eine Kapazitätserweiterung hinbekommen, sodass wir im November weiter aufstocken können.“ Auch bei Leicht rechnen sie mit schwierigen Zeiten, doch man rechnet auch mit einem halbwegs stabilen Markt im Leicht-Segment.

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  • Schlagzeile: Ergänzungen im Einstieg
  • H1: Leicht Küchen: Ergänzungen im Einstieg

Leicht Küchen hat in den letzten Jahren Oberflächen rausgebracht, die den Markt geprägt haben, sagt Leicht- Boss Stefan Waldenmaier und nennt konkret die Fronten Bossa und Bahia, die im oberen Preisbereich positioniert sind.

Da Leicht in den kommenden Jahren mit einer Verschiebung in Richtung des Preiseinstiegs rechnet, rüstet man nun auch in Waldstetten in den unteren Preisgruppen auf.

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  • Schlagzeile: Mit Bahia in die Werbung
  • H1: Leicht in der Architekturwerkstatt

Highlight in dem zur Messe einmal wieder komplett umgekrempelten Leicht-Showroom in der Architekturwerkstatt sollen neben einer Erweiterung der im letzten Jahr eingeführten 12-mm-Front Contino 12 das Programm „Bahia“ werden – wie die „Bossa“ mit vertikaler Fräsung, verrät Vertriebsleiter Ulrich Barth.

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  • Schlagzeile: Vakuum-Revolution
  • H1: Liebherr: Vakuum-Revolution

Liebherr hat zuletzt wieder Marktanteile gewonnen im Küchen- und Möbelhandel. Die neue Einbaugeräterange, die vor drei Jahren Zug um Zug auf den Markt gebracht wurde, sie zieht im gehobenen Segment.

Auf der IFA zeigte die Liebherr-Hausgeräte GmbH nun gleich mehrere Neuheiten von der Autodoor, also der vollautomatischen Kühlschranköffnung (auch bei Bosch gab es hier den nächsten Entwicklungsschritt zu sehen) bis zur kleinen Kühlschrank-Kamera, die ab Frühjahr für 150 Euro auf den Markt kommt und in Kombination mit der Hungry- App Verbraucher ins Liebherr- Ökosystem ziehen soll. Viele Geräteanbieter forschen an der Vakuum-Technik. Zumindest, was Gefrierschränke angeht, haben die Ochsenhausener nun als erster den Schritt in die Serie geschafft.

Von Energieeffizienz (alleine eine Vakuum-Tür im Liebherr-Gefrierer macht zwei Energieeffizienzklassen aus) bis zur Kreislauffähigkeit: „Das ist eine Revolution“, sagt Verkaufsleiter Jochen Roth. Wie man hört, ist auch die BSH bei der Technik weit – Fokus hier aber auch: Kühlschränke. Liebherr wiederum ist als erster serienreif – und hat alles auch in OWL in der Architekturwerkstatt dabei.

 

  • Schlagzeile: Besser als A
  • H1: Liebherr im Messeherbst

Für die IFA hatte sich der Kühlgeräte-Spezialist in diesem Jahr die Überschrift  „Enter the circle of freshness“ ausgedacht. Dieses Motto, erklärt Liebherr-Hausgeräte-Sprecher Martin Dambacher, beinhaltet den Ansatz, nicht nur die Produkte des Unternehmens zu betrachten, sondern ihren gesamten Lebenszyklus – den Kreislauf von der Entwicklung über Produktion, Nutzung bis hin zum Recycling.

Kühl-/Gefrierkombinationen mit weniger Stromverbrauch als Energieeffizienzklasse A wurden in Berlin gezeigt, die im letzten Jahr vorgestellte neue Isolationstechnologie BluRox nochmals erläutert.

Und auch in der Architekturwerkstatt in Löhne wird Liebherr nun im Rahmen der Küchenmeile mit diesen Produkten das Nachhaltigkeitsthema feiern. Zweites Oberthema: Design. Black-Steel-Interieur passt gut in dunkle Küchen. Auch die überarbeiteten Geräte der "Premium-Premium"-Reihe Monolith können Messebesucher erleben, ebenso neu aufgelegte Vinidor-Weintemperierschränke, Geräte mit automatischer Türöffnung und -schließung sowie Geräte mit ausziehbaren Glasschubladen.

Da Wohnraum und Küche bekanntlich immer mehr verschmelzen, hat Liebherr auch am Sound der Kühl- und Gefrierschränke gearbeitet. Die extrem leisen Geräte sind mit "ultra silent" gekennzeichnet. Die
"leisesten Liebherr-Kühlschränke aller Zeiten" sind fünf Einbaugeräte mit 27 dB. Sie sind ab kommendem Jahr im Handel erhältlich.

Alle Kühl- oder Gefriergeräte von Liebherr sind entweder bereits ab Werk vernetzbar oder können nachträglich über die so genannte "Smart Device Box" vernetzt werden. Die entsprechende App weiß, wo Lebensmittel am besten aufgehoben sind, um sich lange zu halten.

 

  • Schlagzeile: Martin Ludwig im Talk
  • H1: Liebherr. Martin Ludwig im Talk

Seit Anfang letzten Jahres ist Martin Ludwig als Mitglied der Geschäftsleitung bei der Liebherr Hausgeräte Vertriebs- und Service GmbH (LHV), Ulm, für das Deutschlandgeschäft des Kühlgerätebauers zuständig. Ludwig war zuvor bei WMF in Geislingen, also schon recht dicht dran – sowohl räumlich als auch bei den Marktkenntnissen.

Wichtigstes Standbein von Liebherr im Hausgerätemarkt ist der Elektrofachhandel. Im Küchenhandel ist Wachstum geplant und wird selbst in diesem harten Küchenjahr bislang sogar erreicht. Gestärkt werden soll der Kanal unter anderem durch das zuletzt aufgebaute eigene Innendienstteam mit acht Leuten. Kürzlich wurde auch eine Kundenreise nach Österreich organisiert, an der ausschließlich Unternehmen aus dem Küchensegment teilnahmen.

Im INSIDE Talk, den es auch hier oder auf Spotifyzu hören gibt, erzählt Martin Ludwig mehr zur Lage bei Liebherr Hausgeräte.

  • Schlagzeile: Schickes Schwarz

Bei Miele auf Gut Böckel haben sie sich am Wochenende über eine Besucherfrequenz über Vorjahr gefreut. „Die Leute freuen sich, auch in einer volatilen Zeit, wieder auf die Messen zu kommen“, sagt Tom Westerwalbesloh, Verkaufsleiter Möbelhandel und Küchenfachmärkte.

Zu sehen war in den historischen Gemäuern vor allem: Matt-Schwarz. Konkret hat Miele eine neue Serie von Einbaugeräten in Obsidianschwarz matt vorgestellt. Backöfen, Dampfbacköfen, Backöfen mit Mikrowelle, Einbau-Kaffeevollautomaten, Kochfelder, Wärme- und Vakuumierschubladen gehören dazu. Auch Dunstabzugshauben, Weinschränke sowie Frontverkleidungen für Geschirrspüler mit Knock2Open-Technologie, alle im grifflosen ArtLine-Design. Etwas abseits vom herkömmlichen Portfolio präsentierte Miele auch den neuen Wäschepflegeschrank, der das Produkt auf der Ifa gewesen sein soll. Als Warm-up für die Endkundenberatung im Handel empfiehlt Westerwalbesloh den Schrank, der Kleidung glätten, entfeuchten und desinfizieren kann.

Miele – immer mit vorne dabei, wenn es um Nachhatligkeit geht – hat sich beim Standkonzept für eine Lösung entschieden, bei der die Materialien aus dem vergangenen Jahr zu 95 Prozent wiederverwendet wurden.

Und wie sieht die Lage insgesamt aus? „Das Markumfeld ist angespannt“, sagte Westerwalbesloh. „Wir merken aber auch, dass es seit Herbst wieder aufwärts geht, weil sich die Läger leeren und damit auch neue Bestellungen reinkommen.“

  • Schlagzeile: Mission Vernetzung
  • H1: Miele: Mission Vernetzung

Die teils etwas schräge Berichterstattung in der Wirtschafts- und Publikumspresse rund um den Stellenabbau und die Verlagerung der Waschmaschinenmontage nach Polen hat Mieles DACH-Vertriebschef Christian Gerwens und sein Team sowie Carsten Prudent, Leiter der Miele-Unternehmenskommunikation, im ersten Halbjahr dieses Jahres schwer gefordert. Ihr Rezept: Wieder näher dran sein an den Kunden.

Was den Stellenabbau angeht, wurde an manchen Stellen so einiges falsch verstanden, von einer großen Zeitung sogar der Miele-Unternehmenssitz aus Gütersloh ins Ausland verlegt. Christian Gerwens und Carsten Prudent haben im INSIDE-Gespräch berichtet, wie sie in Gütersloh begonnen haben, das einzufangen, und wie Miele im Küchenhandel Marktanteile zurückgewinnen will. Bei der Kommunikation in Richtung Öffentlichkeit war Krisenmanagement gefragt. Unter anderem stellte Miele-Gesellschafter Dr. Reinhard Zinkann in einem großen Focus-Interview klar, dass sich die bis 2027 geplante Produktionsverlagerung nur auf die Endmontage von Waschmaschinen für den Haushalt beziehe. Komponenten kommen größtenteils weiterhin aus den deutschen Miele-Werken. Und überhaupt beschäftige Miele auch weiterhin 10.000 der 22.000 Mitarbeiter hierzulande und hat 500 Mio Euro an Investitionen für deutsche Standorte zugesagt.

Im Vertrieb machte sich Christian Gerwens, der nach dem krankheitsbedingten Rückzug von Frank Jüttner dessen Aufgaben übernommen hatte, mit einem Teil der Mannschaft auf die Socken, um proaktiv Feedback von „draußen“ einzuholen – Stimmen aus dem Handel und über diese Schiene dann auch von Endverbrauchern. 13 Händler in vier Tagen standen für Gerwens, Bernhard Hörsch und Kollegen auf dem Reiseplan, vom Küchenspezialisten bis zu XXXLutz.

„Zur Wahrheit gehört, dass wir die Reaktionen unterschätzt haben, die die Nachrichten bei Verbrauchern und im Handel auslösten“, so Gerwens.

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  • Schlagzeile: 125 Wochen zum 125-Jährigen
  • H1: Miele: 125 Wochen zum 125-Jährigen

Nach dem großen Mitarbeiterfest im Sommer und dem Dinner auf der IFA lud Miele am Freitagabend vor Beginn der Herbstmesse auch noch Kunden und Geschäftspartner aus dem Küchen- und Möbelhandel zu einem Jubiläumsevent auf Gut Böckel ein. Es gab einen Blick auf die 125-jährige Historie, musikalische Begleitung durch den Konzertpianisten Vladimir Mogilevsky und Flying Dinner aus der Sterneküche von Alexander Herrmann.

Produktseitig wird das 125-jährigen Firmenjubiläum mit eine kostenfreien Garantieverlängerung um 125 Wochen gefeiert, die auf die „125 Gala Edition“ der grifflosen Einbaugeräteserie ArtLine in Obsidianschwarz matt gewährt wird.

Weiß übrigens soll es bei Miele künftig nicht mehr geben. Die neue Trendfarbe heißt Pearlbeige, eine Mischung aus Grau und Beige in hochglänzender Glasoberfläche, die sich mit so ziemlich allem kombinieren lässt. Zum Portfolio von Mieles griffloser ArtLine-Designlinie in Pearlbeige gehören Backöfen, Dampfbacköfen (jeweils für die 45er- und 60er-Nische) und Backöfen mit Mikrowelle. Auch Einbau-Kaffeevollautomaten , Wärme- bzw. Vakuumierschubladen, zwei Weintemperierschränke und die Dunstabzugshaube Sienna mit nur 50 db Geräuschwert sind in Pearlbeige zu haben. Marktstart ist im Januar. Neben Pearlbeige sind Miele-Einbaugeräte dann noch in Graphitgrau, Obsidianschwarz matt oder glänzend und Edelstahl zu haben.

Zu den Neuheiten auf Gut Böckel zählten auch ein neues Deckengebläse mit flacher Bauhöhe und Klicksystem für eine einfache Installation sowie Miele-eigenes Kochgeschirr, das sich für Induktionsfelder mit integriertem Abzug eignet. Der Nutzen der neuen Töpfe und Pfannen leuchtet bei einer kurzen Produktvorführung direkt ein: Ein flacher Ausschnitt im Edelstahlrahmen der Glasdeckel bilden den Dampfauslass, der sich so drehen lässt, dass die Kochdünste direkt auf die Absaugung gelenkt werden.

  • Schlagzeile: Internationaler

Das größte Produkt-Update seit Firmengründung hat die BSH-Marke Neff in Löhne dabeigehabt. Teil des großen Ganzen: Flex Design. Eine in vier Farben erhältliche Designleiste lässt sich an Backofen, Kochfeld, Haube oder Kaffeevollautomat andocken und auf Wunsch auch austauschen. Mehrere übereinander gebaute Geräte können als optische Einheit dargestellt werden. Hier sind nun acht statt bislang zwei Längen verfügbar, insgesamt gibt es 19 Kombinationsmöglichkeiten. Zum neuen Konzept gehören auch der magnetisch haftende und flexibel einsetzbare Bedienknebel Twist Pad Flex, den es in den passenden Farben gibt, und das 6,8-Zoll-Display Flex Control, das in der Ausstellung des Handels auch als stiller Verkäufer Erklärvideos abspielen kann.

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  • Schlagzeile: Vernissage in Löhne
  • H1: Neolith: Vernissage in Löhne

Am Sonntag während der Herbstmesse im IDF34 ist Neolith mit einem Whatsapp-Channel eigens für den deutschen Markt – auch in deutscher Sprache – an den Start gegangen. „Jeder liest Whatsapp“, sagt DACH-Chefin Evie Van Maele. E-Mail-Newsletter dagegen würden eher mal weggeklickt. Einmal im Monat sollen in dem Channel dann künftig Infos zu Neuheiten Tipps und die Küche des Monats gepostet werden, alles datenschutzkonform. Auch intern setzt das Neolith auf Whatsapp-Kommunikation, nämlich mit einer Gruppe für Ideen aus dem Team.

Rainer Weber Evie Van Maele

Rainer Weber, Evie van Maele

Für die Präsentation auf der Messe wurde der Stil einer Vernissage gewählt. Statt Rohplatten der neuen Materialien sind drei Skulpturen inszeniert worden.

Auch wenn Neolith nicht direkt an den Küchenhandel vermarktet, sondern an die Konfektionäre, kommen viele Händler vorbei. „Wir schaffen die Nachfrage in den Küchenstudios“, so Van Maele. Der dauerhafte Einzug von Siemens ins IDF gibt Rückenwind. Die Münchner haben Frequenz mitgebracht.

Bereits vor der Ausstellerpartnerschaft im IDF wurde eine Kooperation zwischen Siemens und Neolith eingetütet. Nicht nur in Löhne zeigt Siemens den Neolith-Werkstoff als Wandverkleidung und als Kücheninsel. Weitere Neolith-Kooperationspartner in diesem Küchenherbst sind unter anderem Ballerina oder Kuhlmann Küchen, die die Neolith-Produkte in ihre Ausstellung integriert haben. Die Partnerschaft mit Siemens geht aber noch einen Schritt weiter: Es gibt gemeinsame Vermarktungsaktionen im Handel.

Die Neuheiten bei Neolith wurden in diesem Jahr stärker auf den europäischen Markt ausgerichtet, nachdem bei den letzten beiden Kollektionen der US-Markt im Fokus gestanden hat. In Europa sind weniger Adern in der Steinoptik gefragt. Erdige, sandige Töne stehen im Vordergrund.

  • Schlagzeile: „Der letzte Rasterschritt”
  • H1: Nobilia zur Hausmesse

Nobilia wird sein „Verler Raster“ zur Hausmesse vervollständigen. Heißt: Jede Schrankkombination kann jetzt mit vollständiger Linienführung geplant werden, was mehr Planungsfreiheit bringen soll. „Ready to create“ lautet entsprechend das Messemotto. Viel mehr lässt sich Vertriebschef Bernd Weisser im Vorfeld nicht entlocken.

Stärker angreifen wird Nobilia, wie man hört, aber auch im Wohnmöbelbereich. 10 Prozent vom Umsatz – aktuell wären das über den Daumen gepeilt 150 Mio Euro — sollen mittelfristig realistisch sein. Plausibel, wenn man die Entwicklungen allein im letzten Jahr beobachtet. Gerüchten zufolge soll zur Messe nun eine mit Furnplan planbare Wohnmöbelkollektion an den Start gebracht werden, die auch Einkäufer aus anderen Bereichen als dem Küchensegment auf den Plan rufen soll. Die Vorteile für Vollsortimenter: Lieferung aus einer Hand. Zudem ist Nobilia wegen der Riesen-Volumina so gut wie jeden Tag an jedem Ort der Republik und hat einen Lieferzeitenvorteil. Mindestbestellwerte braucht es da kaum.

  • Schlagzeile: Fußabdruck verkleinern
  • H1: Nobilia mit Wasserstoff Lkws

20,6 Mio Kilometer legen die gut 400 Nobilia-Fahrer jährlich auf den Straßen zurück. Zur Einordnung: Das entspricht 40.000 Fahrten von München nach Berlin. Laut eigenen Angaben ist der Transportbereich in Verl für 40 Prozent der CO2-Emmision verantwortlich. In Zukunft will Nobilia den CO2-Fußabdruck von der Straße verkleinern und setzt auf Lkws mit grünem Wasserstoff-Antrieb. Bereits auf der diesjährigen Hausmesse in Verl, die morgen beginnt, stellt Nobilia die neue Kooperation mit dem regenerativen Energieversorger GP Joule vor. 

Der Plan: GP Joule baut und betreibt in Nähe des Unternehmens eine Wasserstofftankstelle, die von Nobilia-Lkws, Pkws und auch von Wasserstoff angetrieben Fahrzeugen anderer Betriebe genutzt werden kann. GP Joule will auch Wasserstoff-Fahrzeuge bereitstellen.

„Mithilfe der grünen Wasserstoffinfrastruktur und emissionsfrei fahrenden Lkws wird Nobilia seinem Ziel, den eigenen CO2-Fußabdruck deutlich zu verkleinern, einen wesentlichen Schritt näherkommen“, sagt André Steinau, Geschäftsführer von Gp Joule Hydrogen.

  • Schlagzeile: Von Wohnen bis Wasserstoff
  • H1: Nobilia: Messenachlese

Vor der Messe lässt man bei Nobilia traditionell nicht gern viel raus. Dafür folgt dann vor Ort in Verl die Informationskeule. Die 5.000 qm Ausstellungsfläche waren wieder mit 138 Planungen (davon „nur“ 52 Küchen), mit den Beteiligungen Pino, Raumplus und RMTSoft und externen Dienstleistern voll belegt. Die Gerätepräsentation musste wegen der schieren Masse an Eigenmarken und Exklusivmodellen (neu sind Laurus von Vestel, Grundig, Whirlpool und Candy für den französischen Markt, Bauknecht gibt es seit März) diesmal ohne Belegschaft der Hersteller stattfinden, und auch darüber hinaus gab es einiges zu erfahren: Vom digitalen Verkaufshandbuch von Go2B über einen Lead-Generator für den Handel, einen Wasserstoff-Truck, Marketingunterstützung und E-Commerce-Lösungen bis zur neuen Montageakademie mit Export-Showroom, die wir fürs Mitte Oktober erscheinende INSIDE Spezial bereits genauer unter die Lupe genommen haben.

Die Anmeldungen zur bis zum 27.9. dauernden Nobilia-Messe kamen mit rund 12.000 ans Vor-Corona-Niveau heran, obwohl nach wie vor einige ausländische Besuchergruppen fern blieben. Mit dem Messemotto „Ready to create“ nahm Nobilia Bezug auf sein „Verler Raster“ n144, das jetzt einheitliche Fugenbilder über alle Fronten und Räume möglich machen und Planungssicherheit bieten soll. 1.700 Schranktypen mussten für den letzten Rasterschritt neu konstruiert werden. Sechs neue Fronten wurden gezeigt (drei davon Antifingerprint), auslaufen werden aber keine.

Im Wohnen – gerüchteweise hat Nobilia mittelfristig einen Umsatzanteil von 10 Prozent mit Living im Visier – gab es neben dem frei planbaren Sortiment in diesem Jahr auch eine Präsentation für die Großfläche mit fertig konzipierten Modulen und Vorschlagswänden. Insgesamt gibt es acht Produktlinien mit eigenen Verkaufsunterlagen. Und auch Couchtische sind neu im Sortiment. Die Produkte für die Großfläche sind nun auch mit Furnplan planbar.

Wieder vor Ort war Food-Bloggerin Sally, mit der Nobilia gemeinsam mit Bosch und der Werbeagentur Flotho das neue Format „Deutschland kocht“ für den Handel an den Start bringen wird. Aus der Kooperation entstanden sind weitere Bosch-Exklusivgeräte für Nobilia, und auch von Siemens gibt es nun eine kleine exklusive Modellreihe für Nobilia.

Eine weitere Marketing-Kooperation ging kürzlich mit der Sat.1-Kochshow „The Taste“ an den Start. In der Show sind insgesamt vier große Nobilia-Küchen im neuen Fjordblau mit Easytouch bestehend aus 16 Inseln und acht Zeilen zu sehen.

930 Mio Ad-Impressions hat Nobilia mit diversen Kampagnen in den letzten zwölf Monaten erreicht. Für 2023 sind wieder drei Kampagnen geplant, eine vierte mit den Highlights noch fürs eventuelle Sommerloch. „Wir bringen die Idee von Vermarktung und Platzierung zusammen“, erklärt Marketingleiterin Sonja Diermann. Heißt: Der Außendienst empfiehlt den Händlern spezielle Platzierungen, weil für diese Produkte Werbungen geplant sind.

Auch mit der Kommunikation des Themas Nachhaltigkeit hat sich Nobilia stärker befasst und seine Aktivitäten in einem eigenen Journal und auf einer Landingpage zusammengefasst.

  • Schlagzeile: Neuheiten im Raffer
  • H1: Nobilia vor der Hausmesse

Die Produktneuheiten von Nobilia „kurz zusammenzufassen“, das war schon in den vergangenen Jahren eine journalistische Herausforderung. Schließlich kann man schon bei einem „schnellen“ Rundgang durch die runderneuerte Ausstellung in Verl-Sürenheide gut mal drei bis vier Stunden einplanen. Dankenswerterweise hat auch in diesem Jahr wieder Vertriebschef Bernd Weisser im Rahmen der am 1.9. an den Start gehenden INSIDE Roadmap einen kleinen Auszug aus dem Neuheitenspektrum präsentiert, was uns die Selektion erspart.

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