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INSIDE Küche

  • Schlagzeile: Heimat in OWL
  • H1: Bosch zieht 2024 in die Architekturwerkstatt ein

Endlich, könnte man sagen, hat auch Bosch Hausgeräte sich für eine Dépendance in Ostwestfalen entschieden. Nachdem die Schwestergesellschaft Siemens sich entschieden hat, im September ins IDF34 in Löhne einzuziehen, ist es eigentlich keine allzu große Überraschung, dass auch Bosch den Schritt nach OWL wagt.

Ab dem kommenden Jahr werden die Münchner sich dann in die Architekturwerkstatt Löhne einmieten, wo bekanntlich Leicht Küchen Hausherr ist. Bosch-Geschäftsführer Andreas Diepold und Leicht-Vorstandschef Stefan Waldenmaier haben einen entsprechenden Vertrag unterzeichnet.

  • Schlagzeile: Abends lang
  • H1: Burnout: Bierchen in Bissendorf

Mit dem Messemotto „Come in and Burnout“ lädt der Bissendorfer Outdoorküchenbauer Burnout während der Messewoche jeden Abend (und auch schon am Morgen) zum Grillen ein. „Wir haben bewusst abends länger auf. Ein Händler, der tagsüber seine Lieferanten abgeklappert hat, ist auch abends um Acht bei uns noch willkommen. Wir sind gern die letzte Station des Tages“, sagt Geschäftsführer Daniel Joachimmeyer.

Im fünften Jahr seines Bestehens hatte Burnout sich ursprünglich eine Umsatzverdopplung vorgenommen und wäre dann zwischen 7 und 7,5 Mio Euro rausgekommen. Während der Plan im ersten Halbjahr noch voll erfüllt wurde, macht sich auch in Bissendorf inzwischen im AE bemerkbar, dass im Handel die Frequenz runtergegangen ist. „Wir müssen uns nun weiter strecken. Unsere Zielgruppe dürfte eigentlich wirtschaftlich nicht so stark von der Krise betroffen sein“, sagt Joachimmeyer. Und: „Jetzt fängt es erst an sportlich zu werden und richtig Spaß zu machen.“ 6 Mio Euro Umsatz werden zum Jahresende mindestens in den Büchern stehen. Noch kommen 90 Prozent der Aufträge aus dem deutschen Markt, die weitere Expansion wird daher in Richtung Export zielen. Burnout bietet sämtliche Unterlagen darum nun auch auf Englisch an. Beim Marketing setzt Burnout im kommenden Jahr unter anderem auf die kürzlich angekündigte Kooperation mit dem Koch Lucki Maurer, mit dem verschiedene Aktionen geplant sind, die vor allem Endverbraucher ansprechen sollen.

Das Start-up Burnout Kitchen wird langsam erwachsen, der Durchschnittspreis ist mitgewachsen. Während anfangs vor allem Griller Kommissionen im Wert von 6.000 bis 8.000 Euro kauften, liegt der Durchschnittswert inzwischen bei 15.000 Euro plus. „Diesen Kunden müssen wir anders und auch gezielter erreichen“, sagt Joachimmeyer.

Neu zur Messe unter anderem: Ein Grill Made in Germany der Marke Flammkraft. Damit gibt es Burnout-Küchen nun komplett aus deutscher Fertigung.

  • Schlagzeile: Raus in die Welt

„Wir haben unsere Produkte weiterentwickelt und nun auch unserer Marke einen neuen Anstrich verpasst. Wir stellen mit dem Rebranding die Themen Lifestyle und Kochen in den Vordergrund“, sagt Daniel Joachimmeyer, Mitgründer des Outdoor-Küchen-Herstellers Burnout Kitchen in Bissendorf. Ein Blick auf die neue Website zeigt schnell: alles recht stylisch.

Es ist der erste Relaunch seit der Gründung.

Fünf Jahre setzten Joachimmeyer mit sein Partner Thomas Pabst auf den ersten Look der Marke Burnout Kitchen. Im Fokus damals: das Grillen. Die Partnerschaft mit dem BBQ-Influencer Klaus Glaetzner, der den Youtube-Kanal „Klaus grillt“ mit 460.000 Follower betreibt, soll fortgesetzt werden. Nun wollen Joachimmeyer und Pabst allerdings deutlich lifestyle-orientierter daherkommen. Joachimmeyer: „Wir stecken mit Burnout im Wandel und gehen nach vorne.“

Bezieht sich auch aufs Produkt. Auf der Hausmesse im Herbst in Bissendorf stellt das Unternehmen eine modulare Stecker-Lösung vor. Joachimmeyer: „Wir zeigen dort eine steckerfertige und elektrifizierte Outdoorküche, die weiterhin modular aufgebaut ist.“

Die beiden Burnout-Inhaber wollen in den nächsten Monaten zudem internationaler werden. Sie planen Offensiven im Mittelmeer-Raum und auch in Amerika. Joachimmeyer: „Die KBIS in Las Vegas hat sich für uns richtig gelohnt. Wir sind kommendes Jahr wieder am Start.“ In Las Vegas wird Burnout nächstes Jahr gemeinsam mit Grill- und Küchenzubehör-Hersteller Flammkraft auf einem Stand stehen. Im Fokus haben die Outdoor-Küchen-Bauer aus Niedersachsen in Amerika auch die weit verbreitete Wohnform der Gated Communities. „Wenn man so einen Auftrag erhält, sind das schnell 40 Häuser, denen man eine Küche in den Garten stellen kann“, so Joachimmeyer. Das Unternehmen arbeitet bereits daran, in den USA eine eigene Gesellschaft zu gründen.

 

  • Schlagzeile: Schützenhilfe für Küchenhändler
  • H1: Burnout: Schützenhilfe für den Küchenhandel

Die Burnout-Gründer Daniel Joachimmeyer und Thomas Pabst haben sich kurz vor der Messe noch eine kleine Auszeit genommen. Eine Oldtimer-Rallye führte die Outdoorküchen-Macher ein paar Tage lang quer durch die Republik. Stressig wird’s mit Beginn der Küchenmeile noch früh genug, denn die Hausmesse in Bissendorf startet Burnout gleich noch mit einem Tag der offenen Tür – vielmehr einem offenen Wochenende. Zwischen 8.000 und 9.000 Leute werden im Burnout Dock erwartet, sofern das Wetter passt.

Besucher aus dem Küchenfachhandel kommen in der Regel dann ab Montag, weil sie zuvor ihren Indoor-Lieferanten einen Besuch abstatten. Für den Küchenfachhandel hat der Outdoorküchenbauer in diesem Jahr ein spezielles Angebot entwickelt.

Zum kurzen Video-Interview mit Daniel Joachimmeyer geht's auf der Burnout-Roadmap-Seite.

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  • Schlagzeile: Neue Tools im Gepäck
  • H1: Neue Tools im Gepäck

Auch in diesem Jahr stellt die MHK-Tochter Carat ihre Neuheiten auf Gut Böckel vor. 200 qm sind gebucht. In Dreieich wurde in den letzten Monaten viel geforscht und entwickelt. Carat-Geschäftsführer Andreas Günther: „Wir sehen aktuell eine Offenheit vieler Unternehmer, Prozesse zu optimieren. Das kommt uns zugute.“

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  • Schlagzeile: Auch auf Chinesisch
  • H1: Dein-Konfigurator: Auf Chinesisch

Für den diesjährigen Auftritt auf der Area30 hat sich Dein-Konfigurator-Macher Albrecht Arenz Verstärkung auf den Messestand geholt und den neuen Kooperationspartner Snag Tal (s. Seite 77) zu sich eingeladen. „Auch ich weiß, wie hart der Einstieg in den Markt sein kann. Wir passen gut zusammen.“ Dein-Konfigurator zeigt auf der Area30 eine Erweiterung seines digitalen Küchenhandbuchs. „Von nun an gibt’s das auch auf Chinesisch“, sagt Arenz, der auch bald wieder persönlich in China aufschlagen will. Insgesamt sei das digitale Handbuch nun in neun Sprachen verfügbar. Zusätzlich präsentiert Dein-Konfigurator zwei neue Themen für den Küchenhandel: ein Tool für die Verwaltung von Musterküchen und eine Ergänzung für Verkäufer am PoS, um mehr Zubehör an den Kunden zu bringen.

 

  • Schlagzeile: Weiter geht’s
  • H1: Deutschland kocht: Weiter geht's

Der Fachhandels-Kochwettbewerb „Deutschland kocht“, bei dem sich im Finale Ende Mai 2023 im Sallycon Valley Hobbyköchin Claudia Thun für den Küchentreff Elmshorn und mit ihrem Deichlamm in Thymiankruste durchsetzte, wird im kommenden Jahr fortgesetzt.

Die Hauptsponsoren Bosch und Nobilia sind erneut am Start und auch das gemeinsame Testimonial Sally Özcan. Erste Anmeldungen von „Wiederholungstätern“ aus dem Handel liegen schon vor.

Der Auftakt für die zweite Ausgabe von „Deutschland kocht“ ist im September. Handelsunternehmen und Supporter können sich in der Innovation Area der Area30 informieren, wo TV-Koch Carsten Dorhs mit den Hobbyköchen aus dem Finale in einer Nobilia-Küche mit Bosch-Geräten kochen wird. Auch auf der Nobilia-Hausmesse in Verl wird Deutschland kocht präsent sein.

  • Schlagzeile: Knalleffekte

Direkt gegenüber von Naber, und damit einem Hauptanker auf der Area30 hat sich in diesem Jahr wieder Dinger Stone präsentiert. Schwerpunkte der Messen waren die Stärkung Keramiksortiments in den Preisgruppen 1 bis 2. Die wurden, so sagt es Dinger-Chef Raphael Dinger, “upgegraded“. Er setzt in den unteren Preisklassen aktuell auf Markenkeramik von Dekton. „Ist schon ein ziemlicher Knaller“, sagte Dinger auf der Messe. „Wir machen das, um der erwarteten Entwicklung der nächsten zwei Jahre Rechnung zu tragen, also der kommenden Abkühlung des Küchenmarktes.“ 

So richtig angekommen ist die Abkühlung bei Dinger Stone allerdings noch nicht. Noch sei Dinger Stone „sehr gut ausgelastet“, erklärt der Dinger-Chef, der das Unternehmen zusammen mit seinem Bruder Simeon seit rund 20 Jahren in 5. Generation führt. „Wir haben immer

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  • Schlagzeile: Neuigkeiten im Herzen
  • H1: Eggersmann: Neuigkeiten im Herzen

Dem Eggersmann-System E3, vor etwas mehr als zehn Jahren in Köln präsentiert, folgt auf der Neuheiten-Präsentation im Eggersmann-Showroom in Hiddenhausen das neue System E4. Vom Material bis zum Innenleben: Eggersmann-Chef Michael Wunram und Team haben den großen Wurf geplant auf ihren laufenden Design Days.

Zur „wichtigen Veränderung im Herzen der Küche“, im Schubkasten, zu der Wunram vor der Messe noch nicht viel sagen konnte, ist nun die News raus. Eggersmann stellt

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  • Schlagzeile: Ralf Birk im Talk
  • H1: Electrolux: Ralf Birk im Talk

In welche Richtung geht es bei den Neuheiten im Einbausegment im Messeherbst? Wie schlägt sich AEG heuer im deutschen Küchen- und Möbelhandel? Was läuft besser (oder eben schlechter): Marke oder No-Name?

Über seine Markteinschätzung in diesem undankbaren Küchenjahr haben wir mit Ralf Birk, Sales Director Kitchen Retail bei Electrolux in Nürnberg, im INSIDE Küche-Talk gesprochen.

Den Talk gibt’s wie immer als Video und hier als Podcast.

  • Schlagzeile: Klein, aber fein
  • H1: Express Küchen zur Hausmesse

Seit der Unternehmensgründung 2010 hat der zur Nolte-Gruppe gehörende Küchenmöbelhersteller Express Küchen ein kontinuierliches Trading-up vorgenommen. Dadurch könnte das Produkt nun in einem von der Inflation beeinflussten Markt bei Verbrauchern an Bedeutung gewinnen, denen das Budget knapp wird.

Mit zehn Wochen Lieferzeit hat Express in diesem Jahr ohnehin noch genug zu tun. Rund 120.000 Küchen werden laut Marketingleiter Jochen Linke jährlich am Standort Melle montiert. Exportiert wird in 60 Länder.

Zur Messe, so Linke, gibt es wieder ein „kleines, aber feines Neuheitenspektrum“, unter anderem einen neuen Grünfarbton bei der Direktbeschichtungsfront Win oder eine schwarze Holz-Repro-Front im Programm Plan und einen zusätzlichen Korpusfarbton. Die sich etablierende Grifflosküche Systemline wird zur Messe um eine beleuchtete Griffspur ergänzt.

  • Schlagzeile: Mehr in den Mittelstand
  • H1: Express Küchen: Mehr in den Mittelstand

Express Küchen gehört zu den wenigen Herstellern im Markt, die sich im ersten und zweiten Quartal noch über eine gute Produktionsauslastung freuen konnten. Das war unter anderem darauf zurückzuführen, dass Express in Sachen Preiserhöhungen im vergangenen Jahr behutsamer vorgegangen war als andere. Zudem gab es im Markt Nachfrageverschiebungen bei den Preislagen. Im Sommer hat es beim Auftragseingang aber auch die Nolte-Schwester aus Melle erwischt. Vertriebsgeschäftsführer Heiko Maibach hofft nun darauf, dass das Geschäft im Herbst wieder anzieht. Stimmen aus dem Handel deuten darauf hin, dass es so kommen wird, wenn auch eher nicht auf dem Niveau der vergangenen Jahre. In Melle wäre man zufrieden, wenn sich der Auftragseingang wieder auf dem Level vom Jahresanfang einfinden würde, sagt Maibach.

Das große Neuheiten-Feuerwerk hat Express zur Hausmesse nicht geplant. „Wir haben sinnvoll ergänzt und die Qualität der Produkte weiterentwickelt“,

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  • Schlagzeile: Plus bleibt im Plan
  • H1: Express Küchen: Plus bleibt im Plan

Am 5. August ist die Produktion bei Express Küchen in Melle nach den Betriebsferien wieder angelaufen. Ebenso bei der großen Schwester Nolte Küchen, die die Ferien zum Abschluss der SAP-Einführung genutzt hat. Dank langer Vorbereitung und etlicher Testläufe ging das ohne größere Schwierigkeiten vonstatten, was bekanntlich nicht bei jeder SAP-Einführung selbstverständlich ist.

Wir haben Express- und Nolte-Vertriebs-Geschäftsführer Heiko Maibach am Tag nach dem Betriebsurlaub zum Kurzinterview für die INSIDE Roadmap getroffen, die ab 9. September auf INSIDE Küche live geht. Den Nolte-Hut musste Maibach da mal absetzen, denn er sprach an dem Tag für Express.

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  • Schlagzeile: Von Amica bis Sansibar
  • H1: Forum26: Von Amica bis Sansibar

Seit 2014 ist Michael Otto mit dem Ganzjahres-Ausstellungszentrum Forum26 am Markt aktiv. Anker-Aussteller in Rödinghausen ist seit jeher Störmer Küchen, wo Otto auch im Aufsichtsrat sitzt.

Dabei sind außerdem unter anderem Andreas Kress mit Studiobecker, Garantiemax, Glass Design, Amica, Wesco oder Rosskopf + Partner.

Im Erdgeschoss des Gebäudes wird Störmer auch in diesem Herbst unter dem Motto Home of the Brands die in Rödinghausen produzierten Küchenmarken Musterring und Villeroy&Boch präsentieren. Das Sansibar-Logo auf der Einladung lässt darauf schließen, dass Familie Ostermann, die seit dem letzten Sommer eine Sansibar-Lizenz-Möbelkollektion vertreibt, das Produktspektrum nun auch auf Küchen ausweitet. Wie man hört, werden die Küchen aus dem Hause Störmer gerade in den Filialen platziert.

  • Schlagzeile: Zurück mit Edelstahl

Die vergangenen Monate waren durchaus bewegt beim Küchentechnik-Hersteller Franke. Anfang des Jahres hat Gregory Oswald die Geschäftsführung der Franke Küchentechnik AG im Schweizer Aarburg und der Franke GmbH in Bad Säckingen, also die Verantwortung für die DACH-Region von Franke Home Solutions, übernommen. Kurze Zeit später kam David Gartner für Rainer Schreiber und übernahm die Gesamtvertriebsleitung DACH.

Die Bereiche Marketing und Produktmanagement wurden personell ebenfalls neu sortiert. Tobias Homberger suchte sich dann eine neue Herausforderung. Und Marta Botey hat als Marketingleiterin übernommen. Dazu die komplexe Marktsituation. Auf den Herbstmessen zeigt Franke im House4kitchen neben anderen Neuheiten ein Edelstahlbecken in Metallic. Im März hatte es bei Franke zwischenzeitlich einen Bestellstopp für Edelstahlprodukte gegeben. Nun geht Franke hier wieder in die Offensive.

 

  • Schlagzeile: Reale Hauben-Vision
  • H1: Franke: Hauben-Vision wird Realität

Im letzten Jahr wurden Hauben mit integriertem Viren-Filter bei Franke im House4Kitchen noch als Studie gezeigt, in diesem Herbst war diese dann umgesetzt. Vertriebsleiter Denis Hoeft zeigt „Mythos Air Hub“-Modelle mit integriertem Luftreiniger, die bereits lieferbar sind. Eine neue Studie ging auch an den Start. Unter dem Namen „Mythos Water Hack“ konnten Besucher Feedback zu Spülensystemen geben.

Ein cleveres Detail beinhaltet die neue Armatur Active L Twist. Hier ist ein Drehknopf integriert, über den sich der Abfluss im Becken schließen und öffnen lässt. Der Drehknopf verbindet die Armatur mit der Spüle, eine weitere Lochbohrung für die Ventilbetätigung wird nicht mehr benötigt. So muss man die Hände nicht mehr ins heiße Schmutzwasser tunken.

  • Schlagzeile: Mehr als Wasserplatz

Franke Home Solutions will im Herbst im House4 Kitchen den schon im letzten Jahr begonnenen Weg hin zum Systemanbieter weiter beschreiten und wird seine Dunstabzugshauben nochmals breiter präsentieren. „Wir wollen die Produktkategorien mehr verbinden und als Systemanbieter über den Wasserplatz hinaus wahrgenommen werden“, sagt Gregory Oswald, Cluster Head DACH.

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  • Schlagzeile: Die App zur Küche
  • H1: Garantiemax: Die App zur Küche

Seit dem Start in den Küchenmarkt vor fast fünf Jahren mit seiner 10-Jahres-Garantie auf die komplette Küche hat das Herforder Unternehmen Garantiemax sein Angebot weit über die Garantiedienstleistung hinaus ausgebaut. Die Herausforderung ist allerdings: Das auch im Markt zu kommunizieren.

Als Garantiedienstleister hat das junge Unternehmen in der Tat schnell Fuß gefasst im Küchenmarkt. Seit dem Start wurde das Kernprodukt XCare+Kitchen aufgewertet, indem die Versicherungssumme pro Schadensfall auf 10.000 Euro angehoben wurde. Zwei zusätzliche Produkte wurden im Februar 2024 eingeführt: XCare+Kitchen light mit fünf Jahren Garantie und XCare+Kitchen Project für den preiswerten Projektbereich – mit 2.000 Euro Schadenssumme und einer Mindestmenge von fünf Küchen.

Zum Hauptprodukt XCare+Kitchen, das schwerpunktmäßig im Küchenhandel angeboten wird, hat Garantiemax eine Web-App entwickelt, die seit dem Launch im vergangenen Herbst stetig erweitert wird. Ziel der Herforder ist es, „die App zur Küche“ unverzichtbar zu machen. Küchenkäufer können über die Web-App auf alle Unterlagen zu ihrer Küche zugreifen – Kaufvertrag, den AMK-Ratgeber Küchenpflege und künftig auch Bedienungsanleitungen. Gespräche dazu mit Industriepartnern laufen.

Eventuelle Schäden können über die App gemeldet werden. Kunden können ihre Schäden dann auch direkt über die App abwickeln, ohne Geld in die Hand zu nehmen, und werden transparent über den Fortschritt informiert. Ziel ist es, den Kundendienst der verschiedenen Lieferanten mit einzubinden.

Entsprechende Gespräche mit Geräteherstellern finden ebenfalls schon statt.

Bereits jetzt ist es möglich, über die App Originalzubehör wie beispielsweise Kohlefilter zu bestellen. Dabei agiert Garantiemax nicht selbst als Shopbetreiber, sondern als Plattform. Händler können ihre eigenen Zubehörshops hinterlegen. Wer das nicht will, bindet den Ersatzteilspezialisten Aswo als Fulfilment-Partner ein. Die Provision, die Garantiemax verdient, wird anteilig an den Handel weitergegeben, der in die Ersatzteilbestellung gar nicht direkt involviert werden muss.

„Wir müssen unser Produkt in die Köpfe der Händler kriegen, darum machen wir das“, sagt Garantiemax-Gründer Marcel Scholle. Im Messeherbst wird Garantiemax wieder auf der Area30 vertreten sein und dort das Thema Schadensabwicklung in den Vordergrund stellen.

Wichtig ist Scholle noch der Hinweis: „Durch die ganzen weiteren Angebote über die Garantieverlängerung hinaus haben wir ein umsatzsteuerpflichtiges Produkt. Anders als versicherungssteuerpflichtige Produkte ist es dadurch in die Planungsprogramme des Handels integrierbar.“

Übrigens: Neben der App gibt es nach wie vor den analogen Weg der Schadensmeldung. Auch der ist bei einigen Kundengruppen noch gefragt.

  • Schlagzeile: Vor der Messe
  • H1: Häcker vor der Hausmesse
 
 
  • Schlagzeile: Mehr Lack, Wohnen und Bora
  • H1: Häcker im Küchenherbst: Mehr Lack, Wohnen und Bora

Als Überschrift über die Produktneuheiten bei Häcker setzt Marcus Roth, Vertriebsleiter Deutschland und Österreich, die weitere Stärkung des Lackbereichs bei der Schiene Concept130. Auf der Hochwertschiene Systemat wird im kommenden Jahr wieder der Fokus liegen.

Unterjährig hatte der Rödinghausener Küchenbauer bereits in diesem Frühjahr die Direktlack-Front Top Soft in Matt in der Preisgruppe 0 eingeführt. Top wird es zur Messe auch mit glänzender Oberfläche geben. Auch bei Perfectsense soll es eine neue Preispositionierung geben. Vertriebsgeschäftsführer Markus Sander sagte Ende August in einem Interview fürs INSIDE Spezial Küche, dass man bei Concept 130 die Preisgruppen 0 bis 2 stärken wolle. Statt Preisaktionen habe man die Antwort im Produkt gesucht (und gefunden).

Nach dem Wohnen-Start vor einem Jahr mit sechs Sideboard-Konfigurationen geht es in diesem Jahr weiter mit Lowboards und Garderoben. Den Hauswirtschaftsraum hat sich Häcker noch einmal gesondert vorgenommen.

Zu den Gerätelieferanten für die Komplettvermarktung kommt in diesem Jahr neu Bora hinzu mit verschiedenen Muldenlüftern und sogar für ein Jahr exklusiv mit der neuen Produktkategorie, um die Bora bis zu deren Launch am 15.9. ein ziemliches Geheimnis macht. Nach Kochfeldern mit Muldenlüftern und dem Dampfgarbackofen X Bo wird Bora, soviel wird aus Raubling schon verraten, in diesem Jahr Produkte vorstellen, die über die Essens-Zubereitung hinausgehen. Beim INSIDE hatten wir vor ein paar Wochen schon recherchiert und sind uns ziemlich sicher, dass es um Kühl- und Gefriergeräte gehen wird. Wofür sonst sollte man die Markenrechte für Bora Cool und Bora Freeze auch nutzen?