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INSIDE Küche

AEG

  • Schlagzeile: Viermal kratzfester
  • H1: AEG: Materialneuheit

Bis zu viermal weniger Kratzer verspricht Electrolux für seine Materialneuheit, die der Hausgerätebauer für seine Marke AEG in Berlin auf der IFA dabeihatte und auch im Kitchen Center Löhne in den Mittelpunkt stellen wird.

Die Kochfeldoberfläche Saphirmatt aus mega-kratzfestem Glas könne man außerdem doppelt so schnell reinigen, heißt es aus Nürnberg. Sie wird gleichzeitig mit den „ressourcenschonendsten Hausgeräten aller Zeiten“ vorgestellt, der AEG EcoLine Range. Die entsprechenden Backöfen versprechen 20 Prozent weniger Energieverbrauch beim Dampfgaren. Die Dampfreinigungsfunktion soll gegenüber einer Pyrolyse sogar 95 Prozent Energie einsparen.

  • Schlagzeile: Ökotasten-Pionier
  • H1: Electrolux: Ökotasten-Pionier

Zu einer Art Jahresgespräch, man könnte auch Update zur Lage oder Bestandsaufnahme sagen, waren wir im Sommer in der Deutschland-Zentrale von Electrolux in Nürnberg mit Deutschland-Geschäftsführer Michael Geisler und Küchen-/Möbelhandelsvertriebschef Ralf Birk verabredet. Entwickelt hat sich das Ganze schnell in Richtung eines gesellschaftspolitischen Gesprächs.

Zunehmend populär werdende Themen wie Nachhaltigkeit, Diversität oder Equal Pay/Equal Treatment stehen bei dem Hausgerätebauer seit Langem weit oben auf der Agenda. Die Diskussion darüber ist gewollt und wird auch bewusst gefördert. „Firmen-DNA“ nennt Michael Geisler das. Dass solche Themen schon gezielt angegangen wurden, weit bevor sie auch in Deutschland salonfähig wurden, liegt auch am schwedischen Mutterkonzern. Skandinavien, das ist bekannt, hat hier oftmals die Nase vorn. Ralf Birk, der vor seinem Wechsel nach Nürnberg viele Jahre im Whirlpool-Konzern verbracht hat, formuliert es so: „Der skandinavische Vorteil ist uns nicht zu nehmen.“ Geisler ist inzwischen das zehnte Jahr bei Electrolux und sagt heute: „Ich kann mir gar nichts anderes mehr vorstellen.“

Als erster Hausgerätehersteller hatte sich Electrolux 2019 beispielsweise dem 1,5-Grad-Ziel verpflichtet, andere sind inzwischen gefolgt. „Bei Electrolux leben wir Nachhaltigkeit seit 40 Jahren. Unser Anspruch ist es, die Hausgeräte mit dem niedrigsten ökologischen Fußabdruck zu vermarkten“, sagt Geisler. „Bei uns gab es schon die Ökotaste auf dem Staubsauger, als sie noch keiner wollte.“ Da 85 Prozent des Fußabdrucks eines Hausgeräts bei der Nutzung entstehen und nur 15 Prozent bei der Herstellung, liegt der Fokus logischerweise auf der Energieeffizienz. Dass Hausgeräte so energieeffizient wie möglich sein sollen, das versteht sich heutzutage eigentlich von selbst. Weitere Punkte sind aber Haltbarkeit und Reparaturfähigkeit. Für die Marke AEG lohne sich bei jedem Gerät eine Reparatur, sagt Ralf Birk. Die gibt es nach Ablauf der Garantie zum Festpreis von 249 Euro. Zu den Zielen des Konzerns zählt auch „Cradle to Cradle“, sprich: Vollrecyclingfähigkeit. Die erste Range, die zu 80 Prozent recycelt werden kann, wurde auf der Eurocucina erstmals gezeigt. Geisler: „Wir stellen immer wieder den Status quo in Frage. Nach der Devise ‚Stretch the limit‘.“

Zuletzt stand – auch in der Kommunikation der Schweden – der Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung im Vordergrund, wodurch auch CO2-Emissionen gebremst würden. Lange Haltbarkeit durch besondere Zubereitung und richtige Lagerung sind die Rezepte, mit denen Electrolux als Hausgeräteproduzent Einfluss nehmen kann. Gleichzeitig wird – mehr en passant – eine fleischarme Ernährungsweise gepusht, indem gezeigt wird: Man kann gut essen, auch ohne Fleisch. Das wird auch in den Visuals der 2021 gestarteten AEG-Markenkampagne „Für alle, die mehr erwarten“ aufgegriffen: ein opulentes Mahl ohne Fleisch. „Wir gehen gesellschaftliche Themen an, die nicht zwangsweise zum Geschäft gehören“, sagt Geisler.

Wachstum um jeden Preis ist nicht das Ziel in Nürnberg. Und natürlich stellt man sich nach zwei Boom-Jahren, die in Sachen Lieferfähigkeit so manchen in der Branche an seine Grenzen brachten, ebenso wie der Gesamtmarkt auf ruhigere Zeiten ein. In der Veröffentlichung des schwedischen Mutterkonzerns war die Abschwächung im zweiten Quartal bereits sichtbar. Trotz Preisanpassungen ging der Umsatz auf den europäischen Märkten um 3,2 Prozent zurück. Organisch wurde ein Rückgang um 7,7 Prozent gegenüber einem hohen Vorjahreswert verbucht. Für den Umsatz im deutschen Küchen- und Möbelhandel rechnet Ralf Birk im zweiten Halbjahr mit einer Abschwächung: „Seit April ist die Frequenz in der Großfläche extrem gesunken, das untere Preissegment leidet auch bei Küchen. Wir können mit drei bis vier Monaten Verzögerung kalkulieren. Das werden wir sicherlich auch merken. In den ersten sieben Monaten des Jahres waren Umsatz und Absatz mit dem Küchen- und Möbelhandel aber gut.“

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  • Schlagzeile: 100 Prozent recycelt
  • H1: AKP-Hausmesse in Meiningen

Über 200 Kunden und Lieferanten hat der Thüringer Arbeitsplatten- und Nischenrückwandproduzent AKP am 25. und 26.8. am neuen Standort, dem zum Jahresanfang in Betrieb genommenen Steinwerk samt niegelnagelneuem Showroom, empfangen und mit Shuttlebus auf Wunsch auch zum Massivholz-Standort gebracht.

Hausmesse in Meiningen statt Köln oder OWL. In diesem Jahr macht das zur Premiere der Großinvestition im Industriegebiet Rohrer Berg an der A71 auf jeden Fall Sinn. In OWL werden die Produkte darüber hinaus auch bei RWK Kuhlmann zu sehen sein. Gründer Dietmar Hirn möchte am liebsten auch in den kommenden Jahren „zu Hause bleiben“. „Wer uns hier besucht, meint es wirklich ernst“, sagt er.

Mathera

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  • Schlagzeile: Ausstellerliste online
  • H1: Planungen zur Area30 2022

Die Area30 rückt näher und damit steigen auch die Erwartungen von Ausstellern und Besuchern an das zentrale Messeformat während der ostwestfälischen Herbstmessen. Die Prognose des Trendfairs-Teams sieht aber schon mal so aus: Mit Fachmesse und begleitender Online-Präsenz werden man 2022 „alle Vorgängerveranstaltungen dieses außergewöhnlichen Business-Events toppen“.

Dass die Münchner Messemacher gut im Rennen sind, zeigt ein Blick auf die Ausstellerliste, die jetzt online einsehbar ist. Dort sind wieder eine ganze Reihe wichtiger Player der Branche zu finden – so zum Beispiel Amica, Berbel, Bora, Compusoft, Decker, Dein Konfigurator, Elica, Falmec, Haier, Hansgrohe, Küchenatlas, Küchentreff, Midea, Naber, Novy, Oranier, Quooker, Rehau, Samsung, Schock, Sedia, SHD, Silverline, Strasser, Systemceram, Villeroy & Boch, Vogt, Walden und viele weitere mehr.

Besonders das Segment „Outdoorküche“ soll groß im Herbst gefeiert werden. Geplant ist dafür ein Außenbereich mit sechs Lounges, in denen je ein Produkt eines Herstellers zu sehen ist.

  • Schlagzeile: INSIDE-Talk in Löhne
  • H1: INSIDE-Talk in Löhne: "Was kommt nach dem Boom?"

Zusammen mit Trendfairs organisieren wir im Messeherbst auf der Area30 erstmals einen INSIDE-Talk zu alten und guten sowie neuen und frischen Ideen im Küchenmarkt. Das Thema, das die Outsider Simon Feldmer und Eva Ernst am 18.9. ab 17.30 Uhr bei Drinks und Häppchen mit Machern aus dem Küchenmarkt - und natürlich vor einem möglichst bunten Publikum - besprechen wollen: Was kommt nach dem Boom?

Zugesagt haben bislang: Schüller-Inhaber Markus Schüller, Bora-Gründer Willi Bruckbauer, Quooker-Geschäftsführer Daniel Hörnes, Wilhelmine Goetz (Head of Content Marketing bei Küchenheld), Eggersmann-Chef Michael Wunram, Irene Gotas von Flotho Medientechnik und Bloggerin und Küchenhändlerin Yvonne Zahn (Küchenstudio Proform).

  • Schlagzeile: Gut was los
  • H1: Area30: Gut was los

12.000 Besucher, 28 Prozent Plus zum Vorjahr, und auch kein allzu großer Rückgang gegenüber dem Vor-Corona-Niveau (2019: 14.817) lautet die Bilanz der Area30 in Löhne. Zusätzlich zu den Fachbesuchern kamen 3.000 Vertreter der 140 ausstellenden Unternehmen auf die Messe.

Gut 8.700 der Besucher kamen aus Deutschland, mit über 1.500 Fachbesuchern waren die Benelux-Länder die stärkste Gruppe.

Veranstalter Trendfairs dröselt sogar noch weiter auf: „Nach Herkunft innerhalb der Küchenbranche kamen die meisten Besucher aus Küchenstudios verschiedener Größe (5.400 Gäste). Küchenfachmärkte und der Möbelhandel waren ebenfalls mit jeweils über 1.000 Fachbesuchern in Löhne vertreten. Aus der Küchenmöbelindustrie informierten sich 742 registrierte Experten, mit einigem Abstand gefolgt von Vertretern aus der Elektrogeräteindustrie sowie dem Handwerk (jeweils fast 400 Gäste). Die Klientel der Architekten und Innenarchitekten stellte zusammen mit rund 300 Interessenten eine weitere, wichtige Besuchergruppe.“

Ganz so genau muss man es eigentlich gar nicht wissen. Ein Besuch vor Ort hat ausgereicht, um zu erkennen, dass der Großteil der Aussteller mit der Resonanz nach Corona-Pause und einem Jahr Sparflamme voll zufrieden war.

  • Schlagzeile: Mehr als Messe

Wer im September die Area30 in Löhne besucht, sollte noch ein wenig mehr Zeit mitbringen als sonst. Brauchen kann er die für den ein oder anderen Vortrag in der neuen Innovation Area der Messe, insbesondere natürlich auch für die INSIDE Happy Hour am Sonntag, 17.9. ab 17.45 Uhr mit Miele Designchef Andreas Enslin und Produktdesignerin Ana Relvão.

Für den Händler-Kochwettbewerb „Deutschland kocht“ wird Fernsehkoch Carsten Dorhs aus Remagen von Samstag bis Montag in Löhne brutzeln und das Orga-Team von Deutschland kocht die Weiterentwicklung der Kochshow vorstellen. Slots auf der Bühne haben auch die US-amerikanische Branchenorganisation NKBA mit Tipps zum Markteinstieg in den USA und die Messemacher von Trendfairs selbst, die die neue Schweizer Einrichtungsmesse Swiss Interior Expo vorstellen werden. Future+You aus dem ostwestfälischen Petershagen will im Rahmen von Vorträgen und Talks die Themen künstliche Intelligenz, smarte Küchenplanung, Zirkularität und Verschiebung der Märkte beleuchten. Future+You kuratiert zudem auf der Messe eine physische ‚Bibliothek‘ mit nachhaltigen und zirkulären Materialien für die Küchenbranche.

Hier geht's zum Programm: https://www.area-30.de/alles-ueber-die-messe/innovation-area/programm-stage/

Zu den Ausstellern der Innovation Area, die speziell auf innovative, zukunftsweisende und fortschrittliche Themen abzielen soll, gehören die Firmen Axregio, Elleci, Exposicam, Future+You, Häcker Küchen, KEK, KWC Group, OCO, Ozonos, Plaza Digital Innovation & Communication, SEB-Steuerberatung sowie das Thomas Beck Studio.

Am Dienstagabend ist übrigens erstmals auch Messeparty auf der Area30. Los geht es ab 18 Uhr unter dem Motto „Area&Friends“.

  • Schlagzeile: Innen wie außen

Im März hatte Jens Oliver Gläsker, seit Juni 2015 Vertriebsleiter bei Artego Küchen, Markus Hillebrand als zweiten Geschäftsführer abgelöst und freut sich nun riesig auf die Messe. Dort soll eine neue Korpusfarbe den Schwerpunkt in der Ausstellung bilden. „Das ist ein ganz, ganz dunkler Anthrazit-Graphit-Farbton, außenseitig wie innenseitig“, sagt Gläsker. Damit will sich Artego noch stärker gegenüber dem Wettbewerb differenzieren. Ideal auch für alle Wohnmöbel aus dem Hause Artego, ein Bereich, in dem die Kirchlengerner nachlegen wollen. „Das ist unser Hauptthema. Aber wir haben auch eine sehr umfangreiche Produktentwicklung im Bereich der Fronten hinter uns“, sagt Gläsker. 14 neue Fronten gibt`s auf der Messe zu sehen, genauso wie ein neues Lack-Konzept im Hochwertbereich.

 

  • Schlagzeile: Exportschub
  • H1: Artego legt weiter zu

20 Küchen auf rund 800 Quadratmeter erwarteten die Besucher in der Artego-Ausstellung in Kirchlengern in diesem Jahr. „Alles sehr großzügig gestaltet“, sagte der noch recht frische Chef des Unternehmen Jens Oliver Gläsker zur Messe. Vor drei Jahren wurde das Gebäude einmal komplett entkernt. Entsprechend wertig wirkt der Auftritt der Kirchlenger zu den Herbstmessen mittlerweile. „Was die Vertriebskanäle angeht, machen wir, inklusive Ausland, bereits ungefähr 70 Prozent des Umsatzes im Küchenfachhandel“, sagte Gläsker. „30 Prozent entfallen auf Großfläche und SB“.

Es schwingt ein bisschen Stolz mit, wenn Gläsker so spricht. Allerdings ist das auch das Ergebnis einer Entwicklung, die schon vor rund zehn Jahren begann, als sich Artego, ehemals Hobby Küchen, von den zerlegten Ware verabschiedet hat und einen Kurs einschlug, der bis heute die Basis für wachsende Umsätze ist. Wegbereiter dafür war Markus Hillebrand, der sich im Februar als Geschäftsführer und Mitgesellschafter vom Unternehmen verabschiedet hat, und Gläsker ein gut bestelltes Feld hinterließ.

Wer die Ausstellung in diesem Jahr betrat, der wurde recht unmittelbar gleich mit der schematischen Darstellung der vier Produktlinien des Hauses konfrontiert: Q1 (die individuelle Einbauküche), Q2 (die anspruchsvolle Systemküche), Q2 XL (die ergonomische Stauraumküche) und Q3 (die grifflose Designküche). „Das ist alles in einer Preisliste drin“, betonte Gläsker. „Alle Fronten sind in allen Produktlinien lieferbar. Das ist für den Händler ganz einfach und kompakt.“ Über 20 Prozent der Küchen kommen bereits aus dem Grifflos-Bereich, 35 Prozent des Umsatzes macht Artego mit Q1.

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  • Schlagzeile: Rund um den Herforder Kirchturm
  • H1: Avitana: Rund um den Herforder Kirchturm

Der Plasmafilter-Profi Avitana expandiert. Die Produkte des Unternehmens werden für den Einsatz im Sanitärbereich, in der Klimatechnik, in der Industrie und der Medizin weiterentwickelt. Gemeinsam mit dem Produktionspartner soll zudem in eine neue Fertigung investiert werden.

Trotz seiner 79 Jahre kann Jürgen Heitmann sich als erfolgreichen Jungunternehmer bezeichnen. Heitmann und seine Mitgesellschafter sind mit dem Plasmafilter-Unternehmen Avitana aus Herford inzwischen im fünften Jahr. In drei Jahren soll ein zweistelliger Millionenumsatz erreicht sein. Eine Kombination aus Aktivkohle und elektrisch induzierter Reduktion im Plasma macht aus „verbrauchter“ Luft – mit Rauch, Bratgeruch, Viren, Bakterien oder Allergenen – beim Filteraustritt frische, unbelastete und gesunde Raumluft. Ein besonderer Fokus liegt bei Avitana auf dem Umluftverfahren, das in Niedrigenergie- und Passivhäusern zwingend notwendig, ratsam im Hinblick aufs Energiesparen aber auch in anderen Gebäuden ist. Eine der jüngsten Entwicklungen, der Aira Quadro L, positioniert die Luftreinigung für Muldenlüfter grundlegend neu, nämlich direkt hinter dem Lüftermotor und platzsparend an der Unterschrank-Rückwand. Neben Down-Draft-Lösungen kommen Avitana-Filter auch bei klassischen Dunstabzügen und Schräghauben zum Einsatz.

Vor Jahrzehnten hat Heitmann zusammen mit Horst Ehlebracht den Möbelzulieferer Ehlebracht aus Enger mit aufgebaut, war dort bis 2002 im Vorstand tätig. Die Küchenbranche ließ ihn nicht los. 2015 kam Heitmann mit einem Unternehmer in Kontakt, der in der Plasmatechnologie zu Hause war und ein Konzept brauchte, um diese Technologie in den Küchenbereich zu bringen. Das entwickelte Heitmann für ihn. Die damaligen Geschäftsbeziehungen existieren nicht mehr, wohl aber das Know-how, denn die Patente liefen auf Heitmann, der Anfang 2018 schließlich gemeinsam mit Carmen Ehlebracht, Tochter von Horst Ehlebracht, und dem früheren Melitta-Manager Winfried Pommeranz Avitana gründete. Ein weiterer, stiller Gesellschafter kam durch eine Kapitalerhöhung dazu. 

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  • Schlagzeile: Gewinner unter Gewinnern
  • H1: Zu Besuch bei Ballerina

Umsatzverdopplung in zehn Jahren, steigender Durchschnittspreis, Investitionen. Beim mittelständischen Küchenbauer Ballerina in Rödinghausen ging es zuletzt nur in eine Richtung: nach vorn. Auch von den Erwartungen fürs nächste Jahr will man sich nicht unterkriegen lassen. Ein Besuch in Rödinghausen kurz vor den Herbstmessen.

„Ballerina hat eine Riesen-Fanbase. Zwischen Ballerina und die Ballerina-Händler geht kein Blatt dazwischen. Keiner kann das so gut wie Ballerina.“ Höchstes Lob, das hier aus dem Mund eines Wettbewerbers kommt. So wie dieser Marktbegleiter sehen es viele. Ohne Frage gehörte Ballerina zuletzt zu den Gewinnern im ohnehin wachsenden Küchenmarkt. Heidrun Brinkmeyer, geschäftsführende Gesellschafterin, sagt es so: „Unsere Händler verkaufen Ballerina ganz einfach wegen unserer Qualität. Und fast immer über Mehrwerte wie die Oberfläche Resopal Pro.“

Knapp 30.000 Küchenkommissionen werden bei Ballerina pro Jahr gefertigt. Laut Heidrun Brinkmeyer sind die Stückzahlen in den vergangenen Jahren relativ konstant geblieben. Gleichzeitig stieg aber der Umsatz. Seit 2012 hat er sich sogar mehr als verdoppelt, während die Gesamtbranche um circa 35 Prozent wuchs. Ballerina verkauft immer hochwertigere Küchen. Der 2021 fakturierte Umsatz von gut 115 Mio Euro kann in diesem Jahr nochmal deutlich gesteigert werden. Real +9 Prozent hält Brinkmeyer für wahrscheinlich. Bis einschließlich Juli lief ein Plus von 13,1 Prozent auf, im Inland sogar von 17,2 Prozent. Beim Auftragseingang bekam Ballerina im Sommer allerdings auch die Abschwächung im Küchenmarkt zu spüren. Beim INSIDE-Besuch Ende August in Rödinghausen berichtete Brinkmeyer über ein Minus von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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  • Schlagzeile: Blick in die Bücher
  • H1: Ballerina: Blick in die Bücher

Dass ein Unternehmen bei einer Pressekonferenz ungefragt auf eine rückläufige Entwicklung hinweist, gibt es nicht oft. „Wir werden das Vorjahresniveau wahrscheinlich in diesem Jahr nicht ganz erreichen“ - solche Aussagen sind dann schon verbreiteter momentan, auch wenn die Mengenrückgänge bei vielen deutlich zweistellig unterm Vorjahr liegen.

Ballerina-Chefin Heidrun Brinkmeyer hat das am Dienstag bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Häfele die Zahlen des Küchenbauers recht genau erklärt. Dem satten Plus der Vorjahre (2022 waren es 12,2 Prozent Plus auf 129,2 Mio Euro wobei die Hälfte des Wachstums preisbedingt war) folgte in diesem Jahr wie im Gesamtmarkt ein Abschwung.

Beim wertmäßigen Auftragseingang liegt der Küchenbauer aus Rödinghausen aktuell kumuliert bei -9 Prozent, wobei vor allem der Jahresanfang reinhaute. In der kurzfristigeren Betrachtung ist das Niveau beim AE sogar wieder im Plus. Der Umsatz per Ende Juli

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  • Schlagzeile: Enthüllungen
  • H1: Preview von Ballerina und Häfele

Die Tüflter beim Beschlägeproduzenten Häfele in Nagold haben Ballerina-Chefin Heidrun Brinkmeyer (und vor allem ihren Händlern) einen lang gehegten Wunsch erfüllt. Häfele, in der Küche vor allem im Export stark und hierzulande beispielsweise mit Beleuchtung, schafft dadurch auch in der deutschen Küchenmöbelindustrie den Eintritt mit einer der Haupt-Beschlagsgruppen.

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  • Schlagzeile: Die Rille für den Einstieg
  • H1: Baumann Group: Die Rillenfront in Preisgruppe 1

Unter dem Motto „It’s a match“ zeigt die Baumann Group – vor wenigen Jahren auf einen zweijährlichen Kollektionswechsel umgeschwenkt – in diesem Jahr wieder eine breite neue Kollektion für beide Marken. 20 Frontneuheiten für Burger und um die 60 für Bauformat werden im Haus Beck in Löhne zu sehen sein.

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  • Schlagzeile: Schieflage

Im vergangenen Jahr war der Outdoor-Küchen-Spezialist Belmento noch auf der Area30, aktuell sucht man ihn vergeblich auf der Ausstellerliste. Beim Wachtberger Unternehmen, geleitet von den Geschäftsführern Daniel Ernst Ackermann, Holger Schmieding und Volker Podendorf, hat sich die Lage zugespitzt: Der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens wurde nun gestellt.

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  • Schlagzeile: Next Generation
  • H1: Blanco 2022 auf Gut Böckel

Zu viel verraten will Thorsten Neelen, gerade zum Managing Director DACH bei Blanco befördert, im Vorfeld der Messe auf Gut Böckel nicht. Nur so viel: Im Hinblick auf Workflow, Optik und Installation werde die Blanco Unit (also die Einheit aus Spüle, Armatur und Abfallsammler) auf ein völlig neues Niveau gehoben.

Bei der Geschäftslage zeichnet Neelen ein zweigeteiltes Bild. Der Umsatz entwickelt sich stabil bis leicht wachsend. Die Kostensteigerungen in allen Bereichen hauen aber natürlich auch in Oberderdingen rein und schmälern die Freude ein wenig. Was die Nachfrage angeht, läuft Blanco momentan mit dem Markt. Heißt: Aktuell bröckelt der konsumige Bereich, während der Hochwertbereich sich nach wie vor gut entwickelt. Insgesamt sei die Bedeutung des Wasserplatzes in der Küche in den letzten Jahren gestiegen, sagt Neelen, was sich auch in stetig steigenden Auftragswerten widerspiegelt. Spüle, Armatur und Abfallsystem sind die am meisten genutzten Produkte in der Küche. Auch die Trinksysteme gewinnen an Bedeutung.

Neben einem neuen POS-Konzept hat man in Oberderdingen für 2023 verschiedene Social-Media- und Printkampagnen geplant, um dem Handel gezielt Kunden zuzuführen.

  • Schlagzeile: Mehr als kochen
  • H1: Bora steigt in neue Produktkategorie ein

Wenn es am 16.9. los geht in Herford, im neuen Bora-Showroom, wo neben den Hausherrn aus dem Süden eine ganze Reihe von Küchen- und Möbelherstellern ihre Produkte anteasern werden, dann wird Bora auch mit einer neuen Produktkategorie am Start sein.

Der Slogan „More than cooking”, mit dem der Product Launch am 15.9. angekündigt wird, weist recht geheimnisvoll darauf hin,

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  • Schlagzeile: Der Plan für Herford
  • H1: Bora: Der Plan für Herford

Bora baut in Herford fertig und plant ein neues Kojen-Konzept mit weiteren Küchen- und Möbelherstellern. Der ziemlich auffällige Neubau von Bora-Boss Willi Bruckbauer an der Ahmser Straße in Herford schreitet voran. Die Außenfassade ist fast fertig. Beim Innenausbau müssen die Bora-Leute nochmal ein einige Watt härter treten. Bis zur Herbstmesse, so hört man aus der Bora-Zentrale in Niederndorf, wird aber alles fertig.

Auf dem Baustellenschild steht Bora „The End of Normal“. Was auch sonst? Die Kampagne soll auch in Ostwestfalen ihre Kraft entfalten – und möglichst viele Endkunden ansprechen. Fokus Endkunde: Bruckbauer und sein Team haben sich, so hört man, neben der eigenen großen Bora-Präsentation in Herford zum Ziel gesetzt, Top-Küchenhersteller aus Deutschland mit möglichst extravaganten Planungen in den Herforder Showroom zu kriegen.

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  • Schlagzeile: Gegen jede Wette
  • H1: Bora: Gegen jede Wette

Eigentlich hätte Willi Bruckbauer gern direkt neben Blum gebaut in Herford. Aber es war schnell klar: „Der Blum verkauft seine Wiese nicht.“ Nette Andekdote zum Einstieg bei der Eröffnungsfeier des neuen Bora-Flagschiffs am 15. September, zu der rund 300 Gäste, überwiegend aus der Branche, geladen waren – einen Steinwurf entfernt von Blums begehrter Wiese auf der gegenüberliegenden Seite der B239.

Bis zum Schluss liefen die Wetten, ob Bora das imposante Gebäude bis zur Messe wirklich fertigbekommen würde. Es wurde geschafft, und die erste Messe ist auch schon gelesen, obwohl die letzte Bauabnahme erst am Eröffnungstag erfolgte und obwohl drei Wochen zuvor noch ein Unwetter die provisorische Abdeckung an der Nordseite zerstört hatte. Das war dann wenigstens für eine weitere Anekdote gut: Der Bora-Gründer zeigte vor versammelter Gästeschar Fotos von den vielen Kinderplanschbecken, mit denen die Bauarbeiter die Regenmassen auffingen.

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  • Schlagzeile: Endlich angekommen

Mit dem ersten Auftritt auf der Küchenmeile reiht sich Bosch Hausgeräte endlich ein in die Idee der Küchenmeile. Es hat lange gedauert, war ein weiter Weg. Deutlich schneller war Bosch auf der Marathonstrecke der letzten zehn Jahre unterwegs – auf dem Weg zur Nummer 2 im Möbelhandel und zur Nummer 3 im Küchenfachhandel. Ein Besuch an den Wurzeln der Marke Bosch.

Ditmar Krusenbaum, einst legendärer Vertriebschef der BSH in München, war bekanntlich nicht so der Fan von Ostwestfalen. Die Geschichte ist seit Jahren tausendmal erzählt, wie Krusenbaum einst auf Gut Böckel im Parkplatz-Schlamm nicht wirklich gut draufkam. Die Idee, die Marken der BSH, immerhin des deutschen Hausgeräte-Marktführers, auf die Küchenmeile zu bringen, die war damit schon gestorben, schon bevor die Küchenmeile vor zwanzig Jahren so richtig Fahrt aufnehmen konnte.

So war das dann auch. Die Leitmesse der BSH war die IFA. Berlin, Metropole. Glamour, Journalisten, Fernsehen, globale Reichweite. Nur? Immer weniger Kunden aus der Küchenszene gingen nach Berlin. Die Küchenmeile wurde wichtiger und wichtiger. Und die BSH in München? Blieb mit ihren Marken, mit Ausnahme von Neff und Gaggenau, auf der IFA.

Industriehistorie pur: Das Robert-Bosch-Haus in Stuttgart

Lange her. Aber in einer Geschichte zur Historie der Marke Bosch, zur Bosch-Rallye der letzten zehn Jahre im Hausgerätemarkt, zum bemerkenswerten Aufstieg zur Nummer 2 im Möbelhandel und zur Nummer 3 im Küchenfachhandel, gehört eben auch diese Geschichte. Denn, wo sich Bosch in den vergangenen Jahren im BSH-internen Wettstreit bestens geschlagen hat, so zäh war der Bosch-Weg nach OWL. Neff ist schon Jahre im House4Kitchen an einem der besten Orte der Messe unter dem Schüller-Dach vertreten. Siemens macht das IDF34 seit letztem Jahr zur Bühne und baut die Präsenz dort kontinuierlich aus. Und Bosch? Ist nun auch endlich da.

Auch noch in der 1a-Location Architekturwerkstatt in Löhne, zusammen mit Leicht Küchen und Hausgeräte-Playern wie Liebherr und V-Zug, was für Leicht-Boss

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