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INSIDE Küche

  • Schlagzeile: 3D-Show für die nBox
  • H1: Nobilia: 3D-Show für die nBox

Die Nobilia-Hausmesse in einem kurzen Bericht zusammenzufassen, ist eine eigentlich unlösbare Aufgabe. Wir sagen’s lieber gleich vorab. Auch sechs Stunden im Nobilia-Messezentrum – für 5.400 qm Ausstellungsfläche und einen Abstecher zur Montage-Akademie – reichen nicht aus, um sich wirklich alle Produkt- und Serviceangebote von digitalem Verkaufshandbuch über Atak, KI-Küchenplaner bis hin zu den neuen Montagepaketen von Montas umfassend erklären zu lassen. Insgesamt 127 Planungen zeigt Nobilia zur Messe, darunter 50 Küchen, 36 Bäder und 41 Wohn- und Esslösungen sowie fünf komplett ausgestattete Apartments. Wir werden im Laufe der nächsten Wochen nochmal nachlegen.

Hauptdarsteller in Verl ist bei der noch bis Anfang Oktober laufenden Hausmesse das gemeinsam mit Hettich entwickelte neue Schubkastensystem nBox, dessen Launch auf einer eigenen, 400 qm großen Ausstellungsfläche entsprechend inszeniert wurde. Wer den Innovationstunnel mit einer Installation aus Spiegeln und Animationselementen durchschritten hat, kriegt im 3D-Kino gleich zum Start des Rundgangs mit 3D-Brille auf der Nase die ersten Einblicke in die Technik.

Mit schlanker 10.7-mm-Zarge, dunklem Innendesign, unsichtbarer Technik, Individualisierungsmöglichkeiten löst die nBox das vor gut einem Jahrzehnt eingeführte System Profi+ zum Jahreswechsel ab. Ohne Mehrpreis. Ab dann werden alle Nobilia-Kommissionen mit dem neuen Schubkastensystem ausgestattet. Die erste Produktionsanlage ist bereits umgestellt. Über die Weihnachtsferien sollen dann die letzten Maßnahmen in der Produktion erfolgen.

Dass der Schubkastenwechsel in eine Zeit fällt, in der Kapazitäten nicht voll ausgelastet sind, könnte man als Glück im Unglück für Nobilia bezeichnen.

Das „Musterküchenproblem“, das durch die Umstellung im Handel entsteht, geht Nobilia mit einem gläsernen Demo Center an, das Händler kostenfrei bestellen und in die Ausstellung integrieren können. Die Ausstellungsküchen können dann nach und nach umgerüstet werden. Auch nach der Umrüstung kann das Demo Center in der Ausstellung stehen bleiben, um die Technik zu erklären und die Designvarianten Eiche Sierra und Bronze Metallic zu zeigen, die über ein nachrüstbares Dekorprofil umsetzbar sind.

Mit der nBox und dem neuen Innendekor Schiefergrau sowie dem neuen Echtholz-Furnier-Wohnprogramm spielt Nobilia nun endgültig ernsthaft im Living-Segment mit.

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  • Schlagzeile: Rendezvous zur Lage
  • H1: Nolte Küchen: Rendezvous mit Melanie Thomann-Bopp, Marc Hogrebe und Simon Hoecker

Nach dem plötzlichen Abschied von Vertriebsgeschäftsführer Eckhard Wefing in der ersten Augusthälfte war in der Branche für Sommer-Gesprächsstoff gesorgt. Warum? Wer macht’s? Wer nicht? Allesamt Fragen, auf die man in Löhne natürlich keine Antwort erwarten kann. Drin ist aber immerhin ein kurzes Gespräch mit der Geschäftsführung.

Melanie Thomann-Bopp, die Wefings Aufgaben vorübergehend zusätzlich zu ihrem kaufmännischen Ressort übernommen hat, und Technik-Geschäftsführer Marc Hogrebe geben im INSIDE-Gespräch ein kurzes Update zur Lage und zum Stand der Investitionen bei Nolte Küchen und bei der Schwestergesellschaft Express Küchen. Marketingleiter Simon Hoecker fasst die wesentlichen Messeneuheiten von Nolte zusammen.

Mit einem ordentlichen Polster ins Jahr gestartet, wird Nolte auch 2022 mit Umsatzwachstum abschließen. „Wir sind nach wie vor gut unterwegs“, so Melanie Thomann-Bopp, die aber auch darauf hinweist, dass sich das Umsatzplus aufgrund der bekannten Kostensteigerungen bei Material, Transport und Energie natürlich nicht voll im Ergebnis wiederfinden wird. Bei den Lieferzeiten sei man „im Mittelfeld“, sagt sie. Sprich: Manche sind schneller, andere haben noch deutlich längere Lieferzeiten. Die Neubesetzung der Vertriebsgeschäftsführer- Position wird bei Nolte, wenn sie denn geplant ist, wohl noch einige Zeit dauern. Bei Express Küchen wurde zum 1.9. Vertriebsleiter Heiko Maibach zum neuen Marketing- und Vertriebsgeschäftsführer befördert. Da die Formulierung zu den „unterschiedlichen Auffassungen über die weitere strategische Ausrichtung“ in der Mitteilung zu Wefings Weggang offensichtlich zu Nachfragen geführt hat, stellt Thomann- Bopp klar: „Ein grundsätzlicher Strategie-Shift ist nicht geplant.“ Wie die anderen Großen in der Branche hat auch die Nolte-Gruppe in den vergangenen Jahren viele Millionen für Investitionen in ihre Küchenmöbelunternehmen in die Hand genommen. Die Erweiterung bei Express Küchen in Melle, wo 12 Mio Euro investiert wurden, ist inzwischen umgesetzt (s. INSIDE Spezial Küche Nr. 5). Hier wurde die Produktionsfläche um 3.000 qm auf 15.000 qm erweitert. In Löhne wurde in den letzten Jahren im dreistelligen Millionenbereich investiert, berichtet Marc Hogrebe. Das neue Ausstellungszentrum feierte zur Hausmesse 2021 Premiere. Ganz frisch ist das Invest in mehr Oberflächenkompetenz. So kommt das Mattlackkonzept nun in Teilen aus eigenem Haus.

Große Investitionen stehen bekanntlich am Nolte-Standort Melle bevor. Hier will das Unternehmen seinen Betrieb in Richtung Süden um 12.500 qm erweitern. Wenn alle Genehmigungen durch sind, könnte im kommenden Jahr endlich mit dem Bau begonnen werden. Die Pläne sehen u.a. eine Steigerung der Ausbringungsmenge um 50 Prozent vor – Kapazitäten, die auch jetzt schon gut gebraucht werden könnten, schließlich muss Nolte in der Montage bereits teilweise in den Drei-Schicht-Betrieb gehen. Angesichts der in der Branche erwarteten Abschwächung könnte es sich für Nolte allerdings auch noch auszahlen, dass nicht so rasant aufgebaut wurde wie beim Wettbewerb. Bis in Melle der Spaten für den Neubau in die Erde gestochen werden kann, konzentriert man sich auf Ersatzinvestitionen, beispielsweise in der Fertigung von Arbeitsplatten, Wangen und Nischen.

Das Motto der diesjährigen Hausmesse – „Natürlich Nolte“ – soll sich nicht nur in der Optik der aktuellen Kollektion wiederfinden, sondern auch in der Unternehmenskultur, erklärt Marketingleiter Simon Hoecker.

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  • Schlagzeile: Mittendrin
  • H1: Nolte Küchen: Mittendrin

Das Messemotto „Natürlich Nolte“ bezog sich in Löhne nicht nur auf die Neuheiten. Nolte Küchen hat zur Messe auch seinen ersten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht, auf dessen Inhalte wir im Mitte Oktober erscheinenden INSIDE Spezial nochmal näher eingehen wollen.

Geschäftsführerin Melanie Thomann-Bopp, die seit dem Abschied von Eckhard Wefing neben dem kaufmännischen Bereich auch den Vertriebspart verantwortet, betont, dass man damit einen Überblick gebe, wie sich Nolte engagiert – nicht nur mit Zertifikaten, sondern auch mit täglichen Dingen.

Irgendwann würden eine Dokumentationspflicht und die Umsetzung entsprechender Maßnahmen ohnehin politisch festgesetzt werden. Da surfe man aktuell vor der Welle. Banken beispielsweise oder große Kunden forderten entsprechende Angaben bereits jetzt ein. „Nachhaltigkeit muss eine Leistungskennzahl werden wie Umsatz und Ergebnis“, sagt Thomann-Bopp. Ein weiterer Grund für das Engagement: Wer gute Mitarbeiter gewinnen will, muss in der Hinsicht transparent sein. „Die Mitarbeiter von heute brauchen das.“

Nachhaltigkeit beziehen sie in Löhne ausdrücklich nicht nur auf Umweltschutz, sondern auch auf soziale Themen wie Gemeinschaft. Beim Widufix-Lauf in Löhne stellte Nolte Küchen in diesem Jahr mit knapp 100 Leuten die stärkste Truppe, nachdem das Engagement in den Vorjahren etwas eingeschlafen war. Eingeführt wurden auch Onboarding-Tage für neue Mitarbeiter, an denen die Geschäftsführung teilnimmt, Deutschkurse zur Integration fremdsprachiger Produktionsmitarbeiter oder auch „Breakfast@Nolte“. Bei letzterem sind Mitarbeiter eingeladen, der Geschäftsführung Fragen zu stellen oder Anliegen zu äußern. Mittendrin sein ist Melanie Thomann-Bopp ein wichtiges Anliegen, sagt sie. Drum ist sie am Nikolaustag auch verkleidet durch die Produktion gelaufen – nicht mit Rute, sondern im Engelskostüm.

Auch Marketingleiter Simon Hoecker geht in der Kommunikation neue Wege. „Man hört Endverbrauchern bislang zu wenig zu“, sagt er und will das unter anderem dadurch ändern, dass das eigene Ausstellungszentrum regional zu Informationszwecken mehr in den Fokus gestellt wird. Dass Endkunden von der Darstellung der Küchen, die noch weit über die im Handel hinaus geht, ziemlich geflasht sein können, hat er an der Reaktion von Influencern gesehen, die zur Messe eingeladen waren.

  • Schlagzeile: Personalsuche auf TikTok
  • H1: Nolte Küchen: Vollgas auf Social Media

Seit Nolte Küchen Ende 2021 entschieden hat, Vollgas in den sozialen Medien zu geben, wurde schon Marktführer Nobilia bei der Followerzahl auf Instagram knapp überholt. Gut 58.500 Leute folgen Nolte Küchen inzwischen auf Insta. 8.200 Follower sind es bei LinkedIn. Präsent sind die Löhner auch auf YouTube, Facebook und Pinterest und bald auch auf TikTok.

Aktuell wird kräftig daran gearbeitet, Pinterest zu stärken. Mit TikTok will der Küchenbauer frühzeitig einen Touchpoint setzen, auch wenn sich die aktuelle Zielgruppe von Nolte Küchen dort eher nicht herumtreibt.

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  • Schlagzeile: Start für „Küche im Glück“
  • H1: Nolte: Start für "Küche im Glück"

Über die Social-Media-Maßnahmen in Löhne haben wir auf INSIDE Küche vor ein paar Wochen schon ausführlich berichtet.

Die hauseigene Show „Küche im Glück“ mit Eva Brenner wird Nolte Küchen ab August auf Instagram und Co. ausspielen. Wir haben Nolte-Küchen-Marketingleiter Simon Hoecker zur SoMe-Offensive nochmal vor der Kamera befragt.

Den INSIDE Küche-Talk gibt’s wie immer auch als Podcast hier oder auf Spotify.

 

  • Schlagzeile: Stammspieler
  • H1: Vom Auswechselspieler zum Stammspieler

Für Oranier bringt der Herbst 2022 gleich zwei Herausforderungen mit sich. Auf der einen Seite boomt das Thema Küche weiterhin, auf der anderen Seite verkauft Oranier auch Kaminöfen. „Aufgrund der aktuellen Lage ist die Nachfrage bei den Kaminöfen enorm. Und, ähnlich wie bei Küchengeräten, ist die Beschaffung nicht immer leicht“, sagt Nikolaus Fleischhacker, Inhaber und Geschäftsführer des Hausgeräte- und Kaminofenherstellers Oranier. Fleischhacker vergleicht die Situation seiner Firma im Hausgerätemarkt gerne mit der eines Fußballspielers: „Wir waren lange der Ersatzspieler. Da wir unsere Bestellungen sehr gut  bedienen konnten, wurden wir eingewechselt und konnten zeigen was in uns steckt. Wir haben die PS auf den Platz gebracht.“ In den Büchern steht ein Plus über 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Oraniers Vertriebsleiter Küche Sinisa Stanimirovic freut sich, in Löhne auf der Area 30, ein „weiterentwickeltes und gestrafftes Sortiment“ präsentieren zu können. Im Preiseinstieg zeigt Oranier zwei neue Dunstabzugshauben. Weiterhin beliebt bei Oranier: die Farbe Schwarz, die laut Stanimirovic weiterhin im Trend ist. Auch die Kochfeldabzüge wurden in Haiger weiterentwickelt. Fleischhacker und Stanimirovic freuen sich auf TV-Koch Sebastian Lege, der in Löhne am Sonntag und Montag aufschlagen wird. Lege, so sagt es Fleischhacker, hat in den letzten Monaten die Hausgeräte durchleuchtet und viele Impulse gegeben, um die Gebrauchstauglichkeit der Produkte weiter zu verbessern. „Vieles davon haben wir umgesetzt“, sagt Fleischhacker.

Und was ist der Trend der Küche? „Kochen wie ein Sternekoch. Vom Anstich bis zur Präsentation auf dem Teller“, sagt Stanimirovic. Möglich sei dies durch „guided cooking“, das für Oranier ein großes Thema bleibt. 

  • Schlagzeile: Demokratische Produkte

„Vor knapp zehn Jahren haben wir damit begonnen, nicht mehr primär auf die Umsätze zu schauen. Wir leben nicht vom Umsatz, aber vom Ertrag. Deshalb schauen wir auf den Deckungsbeitrag einzelner Produkte. Das ist eines der Erfolgsgeheimnisse von Oranier“, sagt Inhaber Nikolaus Fleischhacker. Das heißt auch, dass Oranier individuelle Preisanpassungen auf einzelne Produkte vornimmt statt Preiserhöhungen (oder -senkungen) mit der Gießkanne anzugehen. „Händler verstehen in Preisverhandlungen, dass wir für einzelne Produkte den Preis erhöhen müssen. Aber eben nicht für alle. In diesen Zeiten, in denen die Umsätze nicht von alleine sprudeln, ist offene Kommunikation sehr wichtig“, findet Fleischhacker.

Auf der Area30 in Löhne stellt das Unternehmen einen XXL-Backofen mit Pyrolyse- und Dampf-Funktion in einem Gerät vor. EBD830 heißt er und verfügt über einen Backraum in der 80-Liter-Klasse mit sechs Einschub-Ebenen, die allesamt beleuchtet sind. „Wir haben außerdem unsere Geschirrspüler und die Kochfelder mit Kochfeldabzug komplett überarbeitet“, so Sinisa Stanimirovic, Vertriebsleiter Küche bei Oranier. Neu ist, dass die Hauben und Kochfeldabzüge optional mit wartungsfreien Plasmafiltern ausgestattet werden können. Die sollen nicht nur Gerüche eliminieren, sondern auch Bakterien, Schimmel, Pilzsporen und andere unerwünschte Verunreinigungen.

Zusätzlich können die Hauben direkt über das Kochfeld gesteuert werden. „Hoodcon-Steuerung“ nennen sie das in Haiger.

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  • Schlagzeile: Start-up mit Tradition
  • H1: Der Osta-Küchen-Neustart
  • Werbepartner: 2

Hans Winkler ist Designer, Entwickler und Netzwerker. Mit seinem Team in Grafenau hat er nun auch die Wiederbelebung der einstigen Berliner Traditionsmarke Osta übernommen. Designelemente für die Küche als Marktlücke? Im Küchenhandel stößt die Idee schon vor der Premiere zur Area30 auf Interesse.

Osta, Osta, Osta, da war doch was. Ja, da war was. Gegründet 1934 in Stuttgart von Fritz Osterloh, entwickelte sich Osta in den Wiederaufbaujahren nach dem Krieg zu einem wachsenden Familienunternehmen, das neben Küchen Ladeneinrichtungen und auch Büromöbel herstellte. Der Schwabe Osterloh zog früh nach Berlin, und 1960 stieg der Betrieb früh in die Serienfertigung ein. Es folgten die Umbenennung in Osta-Werke Küchenmöbelfabrik, mit Sitz in Berlin, viele florierende Jahre und nach der Wende: das Ende. Die Markenrechte wurden damals von Zeyko übernommen.

Geplant war, die Idee in Mönchweiler wieder aufzubauen und hochzufahren. Am Ende stand da dann aber nur ein tolles Osta-Konzept – und erblickte nie die Welt. Osta wurde stillgelegt. Osta ging für fast 30 Jahre unter, aber irgendwie nicht ganz. Mit Original-Logo und vielen Ideen ist Osta nun wieder da. Einige haben dabei mitgeholfen, vor allem der Hans-Dampf-in-allen-Küchengassen Andreas Kress, der Osta auch in seinen vielen Zeyko-Jahren immer mit sich herumgetragen hatte. „Ein Osta-Revival im Markt wieder mitanzuschieben, das war immer eine Idee von mir“, sagt Kress heute. Und so kam dann eins zum anderen.

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  • Schlagzeile: … Stefan Waldenmaier
  • H1: Leicht-Chef beim Kochen

Mal gemeinsam kochen und dabei über Gott, die Welt und die letzten 25 Jahre bei Leicht Küchen plaudern – das war so ungefähr der Plan, den wir hatten, als wir Stefan Waldenmaier zum Kochabend nach München eingeladen haben. Auch der Leicht-Boss hat grad viel um die Ohren, er kam dennoch entspannt angefahren. Ein offenes Gespräch am frühen Abend – kulinarisch begleitet von Stefan Waldenmaiers Lieblings-Burrata-Variante und hausgemachter Pasta mit Soße nach sardischer Familientradition.

Von Simon Feldmer

Liegt ja eigentlich nahe. Wir bewegen uns im Küchenmarkt. Ein kleines INSIDE-Kochstudio aufzumachen, in dem man dann persönliche Gespräche führen kann, das war schon lange der Plan. Weil diese Kolumne schließlich „Outside mit …“ heißt, haben wir uns dann mit Stefan Waldenmaier am Viktualienmarkt getroffen, genauer gesagt: am Viktualienmarkt 8. Direkt vorm Kustermann. Mitte Juli, es ist warm in der Stadt. Waldenmaier kommt mit dem E-Roller angefahren, hat etwas weiter weg geparkt.

225 Jahre Tradition, so steht es über dem Kustermann-Eingang. Erscheint uns mal als der richtige Startpunkt für ein Gespräch über Vergangenheit und Zukunft. Direkt gegenüber presst unser INSIDE-Branchen-Gipfel-Saftbar-Chef auch an Nicht-Gipfel-Tagen seine kraftspendenden Säfte. Wir sind kaum da, sind wir schon angekommen und mittendrin – Stefan Waldenmaier und die zwei Outsider.

Es geht direkt los, ohne Warmlaufen. Der Küchenmarkt ist in Unruhe, Leicht Küchen noch nicht ganz so. Das hat Gründe, die auch viel mit Stefan Waldenmaier und seiner Akribie, dem Ehrgeiz des Leicht-Teams und den schwäbischen Wurzeln des Unternehmens zu tun haben. Keine 8 Kilometer entfernt von Leicht Küchen in Waldstetten ist Waldenmaier mit vier Geschwistern aufgewachsen. Der Vater war Uhrmacher. Waldenmaier hat BWL studiert, Schwerpunkt Absatzwirtschaft. So hieß damals der Marketing-Zweig. Zur Küche kam Waldenmaier über Umwege, sozusagen zurück in die Heimat. Nach Stationen bei Ritter Sport, einem Käse- und einem weiteren Süßwaren-Hersteller kam der Ruf aus Waldstetten: Als Leiter Marketing und Produktentwicklung kam Waldenmaier 1998 zu Leicht. 63 Mio DM hat der schwäbische Küchenhersteller aus dem Hause Welle damals gemacht. Leicht hat sich seitdem verdreifacht.

Unser Plan: Einkaufen am Viktualienmarkt, vielleicht noch einen kleinen Spritz zusammen nehmen, zum Auflockern. Dann direkt rüber in den Bora-Store ein paar Meter weiter in der Dort ist eine riesengroße Küche für uns reserviert, ein anderer Kochabend wurde vom Bora-Team freundlicherweise verschoben, damit wir am Herd dilettieren können. Weißwein ist kalt gestellt, Gewürze sind da. Wir haben es leicht an diesem Abend, ein durchaus ehrgeiziges Projekt in Angriff zu nehmen. Ein italienischer Abend im Herzen von Italiens nördlichster Stadt. Der Menü-Plan für München lautet: drei Gänge, viele Fragen und hoffentlich genauso viele Antworten.

Die Einkäufe sind schnell erledigt. Zwei große Tüten vom Obststand, geschwind an der Käsetheke Halt gemacht, Burrata und Gorgonzola brauchen wir. Baguette. Es wird auf Vorschlag von Waldenmaier eine – Spoiler – supergute Burrata mit geschmolzenen Tomaten und Mango-Radicchio-Salat geben als Vorspeise, im Anschluss hausgemachte Pasta nach Eva Ernsts Lieblingssoßenrezept, das auf ihren Stiefvater Giovanni, einen „deutschen Sarden“, wie Eva immer sagt, zurückgeht. Es erfreut sich in Kollegins Familie offenbar großer Beliebtheit.

Wir gehen davon aus, dass wir danach pappsatt sind. Deshalb hat der zweite Outsider als Nachspeise einen leichten Obstsalat im Visier. Noch schnell den vereinbarten Spritz mit Blick auf den Alten Peter – und rüber zu Bora.

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  • Schlagzeile: Modulküchen aus Schlangen
  • H1: Pelipal: Modulküche vor dem Start

Schon seit vielen Jahren drängen die großen deutschen Küchenmöbelhersteller mehr und mehr ins Bad-Segment vor. Nun macht es der Badmöbelmarktführer Pelipal umgekehrt und stellte auf der Hausmesse in Schlangen eine Modulküche für die Lizenzmarke Leonardo vor, gedacht für den Verkauf über die Großfläche.

Angeschoben hat hier vor allem

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  • Schlagzeile: Weitere Ebene im Vertrieb
  • H1: Pino: Weitere Ebene

Pino-Vertriebsgeschäftsführer Jörg Deutschmann schafft im Vertrieb zum 1.7. zusätzlich zum Außendienst zwei Key-Account-Positionen, die mit Jürgen Mendick und Oliver Wille besetzt werden.

Mendick ist bereits seit dem Neustart im Jahr 2017 für Pino als Außendienstler unterwegs. Oliver Wille war zuletzt bei Bega und Impuls und davor bei Amica sowie lange Jahre für Alno tätig und wechselt im Juli nach Coswig.

  • Schlagzeile: Neue Perspektiven
  • H1: Pino zur Hausmesse in Verl

Traditionell als Zeilenproduzent und Blockspezialist bekannt, wird Pino Küchen, die Nobilia-Tochter aus Sachsen-Anhalt, ihr Produktsortiment zu den Herbstmessen so ergänzen, dass künftig deutlich mehr Planungsvielfalt möglich ist. „Für uns ändert sich gerade die komplette Perspektive“, sagt Vertriebs-Geschäftsführer Jörg Deutschmann. „Wir werden weiterhin einfach und schnell sein. Es kommen aber durch ein paar Ergänzungen extrem viele Möglichkeiten hinzu.“

Ganz vorn auf der Agenda steht das Thema grifflos. Die grifflose Küche wird künftig auch bei Pino zu haben sein. Ein weiteres Beispiel ist die neue Arbeitsplattentiefe 120 cm, die beispielsweise Inselplanungen möglich macht oder Planungen für individuellere Räume.

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  • Schlagzeile: Neue Perspektiven

Seit der Übernahme von Poggenpohl durch die chinesische Jomoo Group vor vier Jahren kam die Herforder Edelküchenschmiede nicht in ruhiges Fahrwasser. Die Personalfluktuation hielt bis zuletzt an, die Konjunktur tat ihr Übriges. Seit der Trennung vom letzten CEO Dirk Lange im Herbst letzten Jahres fehlte ein Chef vor Ort. Kurz vor der Hausmesse wurde dann allerdings ein neuer CEO vorgestellt, einer mit Premiummöbel-Background, der auf offene Kommunikation zu setzen scheint. 

Lars Eriksen, früher Chef bei Dedon und Gloster Furniture, will anschieben in Herford. „Für mich ist es wichtig, dass ich bei Poggenpohl vieles transparenter und offener mache", sagte Eriksen auf der Messe. 

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  • Schlagzeile: Markenaufbau

„Diversity for Life“ heißt das Motto zum 50. Jahr des Bestehens in Vlotho. „Wir wollen damit den Zeitgeist von heute erfassen“, sagt Pronorm-Geschäftsführer Roger Klinkenberg. „Es geht dabei um Individualisierung und die Tatsache, dass wir mit unserem Sortiment schon sehr breit und tief aufgestellt sind.“ Eine Produktstrategie auf Basis des Plattform-Denkens sieht er als riesigen Vorteil im Wettbewerb der Küchengrößen.

Grundsätzlich werden 30 Prozent der Ausstellung bei Pronorm vor jeder Messe komplett ausgetauscht. Das ist auch dieses Jahr so, um aktuelle Trends aufzunehmen. So werden authentische Steindekore und Metallic-Akzente heuer eine große Rolle in der Ausstellung spielen. I-Luminate, 2020 entwickelt und im vergangenen Jahr vorgestellt, ist in diesem Jahr im Handel gestartet. 75 Händler sind aktuell dabei. „I-Luminate als Premiummarke aufzubauen ist ein Prozess, der etwas Zeit in Anspruch nimmt“, sagt Klinkenberg.

Ende Juli ist die neue Webseite für I-Luminate online gegangen, inklusive einer Händlersuche. Gleichzeitig stemmt Pronorm bekanntlich gerade eine Rieseninvestition von über 16 Mio Euro, vor allem für eine 2.500 qm große Produktionshalle. Veränderungen gibt es in diesem Jahr auch an der Außenfassade der Ausstellung. „Das komplette Gebäude wird gedämmt, um bis Ende des Jahres energieneutral zu sein“, sagt Klinkenberg. Hinzu kommt eine komplett neue Heizung. Kurzum: Pronorm rüstet sich für härtere Zeiten.

 

  • Schlagzeile: Die INSIDE-Bilanz zum Messeherbst
  • H1: Roadmap, Run, Spezial: Die INSIDE-Bilanz zum Messeherbst

Heute endet die INSIDE Roadmap 2024, unser redaktioneller Wegweiser durch den Messeherbst!

Seit dem 9. September war die digitale Roadmapnun vier Wochen lang live – ganz oben auf der Startseite von INSIDE Küche. Im Roadmap-Zeitraum konnten wir wieder knapp 10.000 Unique Vistors auf unserem Portal zählen und rund 130.000 Ereignisse.

Wir haben die Roadmap, unser Newsarchiv und den Instagram-Messeticker vor den Herbstmessen, von den Messen und danach fleißig gefüttert. Und noch sind wir nicht durch mit allen Messenews und damit, die Inhalte von 120 Seiten INSIDE Spezial Küche online zu stellen.

In diesem Jahr haben 16 aktive Roadmapper eigene Inhalte zu ihren Roadmap-Firmenseiten beigesteuert. Die meisten von ihnen haben zudem in den kleinen Videointerviews unsere „Drei Fragen an …“ kurzweilig beantwortet und ihre Messeneuheiten auf den Punkt gebracht.

Jüngstes Baby der INSIDE-Redaktion ist die analoge Verlängerung der Roadmap – ein Heft, das als Teil des INSIDE Spezial Küche noch vor den Herbstmessen versandt wurde. Auch hier sind die aktiven Roadmapper prominent präsentiert und ihre jeweiligen Roadmap-Seiten über QR-Codes mit der Digitalversion verknüpft.

Sportliches Highlight unserer Aktivitäten zu den Herbstmessen war der 2. INSIDE Morning Run am 22. September. Zugegeben: Kurz haben wir schon an unserem eigenen Geisteszustand gezweifelt, als wir am Messesonntag noch bei totaler Finsternis in Richtung Löhne aufgebrochen sind. Die Zweifel waren aber schon in dem Moment vorbei, als wir auf den Parkplatz von Haus Beck einbogen und sahen, dass ein top motiviertes, großes Team aus der Baumann Group mit den Vorbereitungen für den 2. INSIDE Morning Run schon fertig war. Und erst recht, als wir später frisch geduscht nach einem kurzen Frühstück, mit einer schönen Laufrunde in den Knochen pünktlich auf der Messe standen. Die Baumänner und -frauen hatten wirklich an alles gedacht, an Frontrunner, Schlussläufer, Streckenposten und an den Applaus auf den letzten Metern. Sogar eine Strecke für eine spontan entstandene Walkinggruppe wurde noch abgesteckt. Gelaufen sind wir dann übrigens natürlich nicht im Dunkeln, sondern bei Sonnenaufgang. Den 3. INSIDE Morning Run wird es ganz sicher wieder geben. Den Termin, 21. September 2025 um 6.45 Uhr, können Sie gleich schon mal in Ihren Kalender eintragen!

  • Schlagzeile: Rein in die Ankleide
  • H1: Rotpunkt nimmt sich den Ankleide-Bereich vor

„Wir stehen voll im Saft“, antwortet Rotpunkt-Vertriebsgeschäftsführer Sven Herden auf die Frage nach der aktuellen Lage. Auch in Bünde sind die Auftragsbücher voll. Auf die Zukunft blicke man trotz des unsicheren Marktumfelds mit einer gehörigen Portion Grundoptimismus — den man aktuell eigentlich auch nur bei Fachhandelslieferanten findet.

Herdens Messehighlight: Endlich wieder Messe ohne Pandemieeinschränkungen. Bei den Neuheiten heißt es in Bünde: Weniger ist mehr. Es werden nicht 40 neue Farben gezeigt, sondern Innovationen gezielt auf den Bedarf des Handels abgestimmt, sagt Herden. Dazu gehören auch die Vereinfachung von Bestellungen oder Montage, beispielsweise Plug-and-Play-Lösungen bei der Beleuchtung.

Beim Sortiment außerhalb der Küche, wo viele Wettbewerber im Bad oder Wohnbereich ansetzen, hat sich Rotpunkt nach dem Hauswirtschaftsraum in diesem Jahr den Bereich Ankleide vorgenommen.

  • Schlagzeile: Im Vorwärtsgang
  • H1: Rotpunkt: Im Vorwärtsgang

Am Messesonntag platzte der Outsider bei Rotpunkt in Bünde in ein volles Haus. Lag auch daran, dass es viel zu sehen gab.

"Wir haben die Vielfalt extrem aufgebohrt", sagt Vertriebsgeschäftsführer Sven Herden. "Wir reden über 2.600 neue Artikel in Summe, die nochmal bei dazugekommen sind." 

Teil der Offensive ist auch, dass Rotpunkt seinen Kunden das gesamte Fenix-Sortiment 2025, also 27 Fenix-Farben, nun als Lagerware anbietet. Zudem wurde die gesamte Beleuchtung von 12 auf 24 Volt umgestellt, um dem Trend zu mehr Energieeffizienz Rechnung zu tragen.

Insgesamt setzt die Rotpunkt-Kollektion auf warme, erdige Farbtöne wie Taupe und Greige, die die bisher dominierenden dunklen Farben ablösen. Neu sind außerdem

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  • Schlagzeile: Wortspiele
  • H1: Rotpunkt: Hausmesse 2023

Das eine Produkthighlight wird man auf der Rotpunkt-Hausmesse in Bünde auch dieses Jahr wieder vergeblich suchen. „Wir sehen immer das Gesamtpaket“, sagt Vertriebsgeschäftsführer Sven Herden. Der ostwestfälische Hersteller, der sich gern als „Variantenweltmeister“ bezeichnet, wird genau hier nochmals nachlegen und die Variantenvielfalt weiter erhöhen. Herden: „Wir werden auch bestehende Produkte nochmal anpacken und optimieren und zeigen, dass wir unseren Partnern zugehört haben, was sie brauchen.“

Das Produkt soll mit der diesjährigen Messe noch besser „greifbar“ werden – Achtung: Wortspiel.

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  • Schlagzeile: Andere Verhältnisse

Nach Informationen aus dem Markt war der Küchenbauer RWK & Kuhlmann zuletzt auf der Suche nach einem neuen Vertriebschef. Diese Position übernimmt nun aber der frühere Geschäftsführer und Inhaber Ralf Marohn selbst. Christian Reupke, der gemeinsam mit Hilmar Fröhlich erst im Frühjahr 2022 die operative Leitung übernommen hatte, verlässt das Unternehmen.

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  • Schlagzeile: 100 Jahre und neue Lizenz
  • H1: RWK Kuhlmann: 100 Jahre und neue Lizenz

Zum 100. Firmenjubiläum hat der mittlerweile in Löhne ansässige Küchenproduzent RWK Kuhlmann, der seit kurzem Ralf Marohn gehört, eine neue Lizenzpartnerschaft am Start und wird das Produkt in drei Ausführungen auf der Hausmesse im September präsentieren.

Seit Jahresbeginn lässt das Schweizer Unternehmen Kitchoo seine gleichnamige Premium-Kompaktküche bei Kuhlmann fertigen und hat auch den Vertrieb an die Löhner übertragen.

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