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INSIDE Küche

  • Schlagzeile: Intelligenter kühlen und kochen
  • H1: Samsung: Intelligenter kühlen und kochen

Generell sollen bis 2024 90 Prozent der Samsung-Hausgeräte WLAN-fähig werden. Der südkoreanische Hersteller hat sein Portfolio an Hausgeräten an einigen Stellen erweitert. Bei den Kühlschränken ist in der Serie RS8000 nun auch die Farbe „Premium Black Steel“ verfügbar. Wie bei vielen anderen E-Gerätespezialisten setzt man dabei auch verstärkt auf Vernetzung und KI-Funktionalitäten. So können nun alle WiFi-fähigen Kühlschränke des Herstellers

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  • Schlagzeile: Kulturwandel
  • H1: Schüller: Kulturwandel

Bei Schüller wurde die Messe im House4Kitchen in diesem Jahr auch genutzt, um über Veränderungen im Unternehmen zu informieren. Zum einen natürlich über die amtlichen Investitionen in die Produktionserweiterung (INSIDE 1142). Zum anderen aber auch über die eigenen Werte, die im Rahmen eines Führungskräfteworkshops zu Papier gebracht wurden. Auf Mut, Vertrauen, Wertschätzung und Verantwortung fiel die Wahl.

Aus den definierten Werten haben sie in Herrieden dann Projekte abgeleitet wie beispielsweise eine neue Besprechungskultur. Das läuft dann so: Nach jedem Meeting online wie offline sind 15 Minuten Pause angesetzt. Das bedeutet für die Länge einer Besprechung, dass sie 45 Minuten dauern kann oder 1,5 Stunden. Eine komplette, zwei oder drei Stunden sind aber nicht drin. Vorab wird zudem an alle Teilnehmer eine Agenda verschickt und ein Ziel definiert.

Mit Verbesserungen beschäftigten sich die Schüllers auch bei ihren Messeneuheiten. Der Tipon-Beschlag zum Beispiel wird nun ab Werk eingebohrt. Das spart dem Monteur Zeit. Hohe Hochschränke gibt es nun auch mit durchgehender Front. Zudem wurde für die Kollektion 2023 von Echt- auf Smartglas matt umgestellt, was mehr Optionen bei der Verarbeitung bietet. Im Bereich Services stand die Planungsprüfung im Vordergrund, die nach KPS im letztes Jahr nun auch für Carat und Winner zur Verfügung steht.

Mit dem Motto „@Home mit Schüller“ zeigte das Unternehmen, dass sich mit seinen Produkten ganze Wohnbereiche einrichten lassen, von der Garderobe mit Schuhschrank bis zum Hauswirtschaftsraum. Das Angebot der Living-Elemente hat Schüller um das Regalsystem Visio erweitert und zur einfacheren Planung fünf Sets vordefiniert.

Schwerpunkt der Schüller-Präsentation, die sich klar von dem schon in Mailand gefeierten Neuauftritt der Premiummarke Next125 abgrenzt, war Vielfalt mit vielen Farben.

  • Schlagzeile: Support für Social Media
  • H1: Schüller: Support für Social Media

Komplett neu gedacht (und neu gemacht) hat Schüller zur Herbstmesse die untere Etage im House4Kitchen. Schallschluckende Materialien senkten den Lärmpegel und damit auch das Stresslevel beim INSIDE-Besuch am Samstagnachmittag.

Wie auch andernorts drehte sich die Messe bei Schüller nicht allein um neue Produkte. In der aktuellen Marktlage ist gutes Marketing wichtiger denn je. Welche Unterstützung Schüller seinen Händlern in dem Segment bietet, das wird ab Oktober quartalsweise in einem extra Marketing-Newsletter angekündigt. Das Unternehmen stellt dem Handel fertig geschnittene Videos und Bilder mit passenden Texten für Social Media ebenso zur Verfügung wie Newsletter-Material. Seit zwei Jahren gibt es im Extranet auch einen Medienkonfigurator, mit dem Vorlagen individualisiert werden können. Geplant sind künftig unter anderem Webinare.

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  • Schlagzeile: In Schieflage

Kein guter Start in den Messeherbst. Der Wind wird rauer: Am Freitagvormittag hat der Küchenzubehör-Großhändler Sedia aus Benningen am Neckar Kunden aus dem Küchenhandel über einen bevorstehenden Insolvenzantrag informiert. Die offizielle Bestätigung ließ nicht lange auf sich warten. Um 13:30 bestellte das Amtsgericht Heilbronn Prof. Dr. Martin Hörmann aus Ulm von der Kanzlei Anchor&Partner (0731/93807790), bekannt von der Insolvenz der Alno AG, zum vorläufigen Verwalter.

Der Geschäftsbetrieb läuft zunächst weiter, wie Sedia-Geschäftsführer Thomas Franz am Freitagnachmittag gegenüber INSIDE betonte. Zu den Gründen für die wirtschaftliche Schieflage mochte Franz zum jetzigen Zeitpunkt nicht ins Detail gehen. In dieser Woche hatte Sedia bereits seine Beteiligung an der Area30 abgesagt.

SHD

  • Schlagzeile: Cloudbasiert

"Montag und Dienstag waren fantastisch", sagt SHD-Chef  Frank Pohl, wenn man ihn fragt, wie denn die Herbstmesse bisher für ihn gelaufen ist. Aber auch Sonntag und Mittwoch seien super gewesen. Insofern: Es läuft nach Plan - insbesondere, was KPS.Max angeht. Die Andernacher sind bekanntlich Anfang des vergangenen Jahres mit einer kompletten neuen Küchenplanungs-Lösung an den Markt gegangen und trommeln. Das war schon ein kleiner Meilenstein in der Branche, denn das Gros der anderen Lösungen im Markt basiert noch immer auf Software-Entwicklungen aus den 1990er Jahren. Mit KPS.Max gibt`s jetzt zum Beispiel "Echtrenderings in höchster Qualität", sagt Pohl, "und das komplett cloudbasiert". Gut geeignet für Strukturen wie etwa Verbände oder Filialisten, die täglich viele Daten distribuieren müssen.

Auf der Messe geht es nicht nur um die eigentliche Planungssoftware, sondern auch um KPS.Max web, einen intuitiven Konfigurator für die Kundengewinnung und um die KPS.Max protect, eine Küchenplanungsprüfung, bei der auch eine direkte Verbindung zur Schüller-Produktion hergestellt wurde.

Die Übernahme-Laune von SHD ist Strategie: In allen wichtigen Märkten Europas hat SHD in den vergangenen Jahren eingekauft. Zuletzt, im Sommer dieses Jahres war das, erwarb die italienische SHD-Tochter Tesy Software die Mehrheitsbeteiligung an Sintesys.

 

  • Schlagzeile: Auf Augenhöhe
  • H1: Siematic stellt Mondial vor

Nicht ganz 1.000 km Luftlinie liegen zwischen Mailand und Löhne. Für Siematic liegen die Städte aber dicht beieinander. Denn die Vorstellung der neuen Stilwelt Mondial im herbstlichen Löhne war bereits zur Mailänder Möbelmesse im Juni vorbereitet worden. „Die neue Stilwelt ist extrem gut in Mailand angekommen, insbesondere bei unseren Partnern und in den Medien“, konnte denn auch Pressechef Jörg Overlack berichten. Es ist die vierte Stilwelt von Siematic, neben Pure, Urban und Classic, die es schon seit einigen Jahren gibt. Es geht um Einfachheit, geometrische Formen, kombiniert mit der „Opulenz expressiver Materialien“, so Overlack, „um die Balance zwischen feinen, filigranen und monumentalen Elementen“.

Unabhängig vom Produkt ging es in diesen Herbsttagen bei Siematic aber noch um mehr. Nach dem Ausscheiden des früheren Gesellschafters und Chefs Ulrich W. Siekmann Mitte 2020 war es, zumindest an der Siematic-Spitze, zuletzt unruhig. Hanjo Runde hatte das höchste Amt beim Edelküchenbauer übernommen, um es Ende 2021 wieder abzugeben. Aufgenommen hatte den Staffelstab im Herbst 2021 dann der Ex-Lechner-Mann Daniel Griehl, der wiederum Mitte 2022 zu Warendorf wechselte. Für ihn sind nun zwei langjährige Mitarbeiter am Ruder: Michael Kersting und Axel Maek.

Kersting und Maek haben einige Aufgaben vor der Brust. Erst in diesem Jahr wurde die komplette Bauteile-Fertigung auf modernste Produktionsprozesse umgestellt. Maek: „Wir investieren in allen Bereichen, in Anlagen, vor allem in eine robotergesteuerte Fertigung. Wir investieren aber genauso in Märkte und Menschen.“

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  • Schlagzeile: Mehnerts Marktführer-Strategie
  • H1: Siemens: Mehnerts Marktführer-Strategie

Eigentlich waren wir im Frühjahr im Biergarten verabredet, am Chinesischen Turm. Das Treffen war lange vereinbart. Ein Jahr nach Michael Mehnerts Beförderung zum Geschäftsführer der größten BSH-Marke Siemens in München, zum Nachfolger von Siemens-Hausgeräte-Legende Roland Hagenbucher, wollten wir uns zusammensetzen. Besprechen, was war, was ist, was kommt. Es kam anders, erstmal.

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  • Schlagzeile: Grill an zum Studioline-Jubiläum
  • H1: Grill an zum Studioline-Jubiläum

Der Partykalender der Münchner Hausgerätegröße Siemens und der übrigen Ausstellergemeinschaft im IDF34 steht. Los geht’s in Löhne mit einer Grillparty am Messesamstag mit „Brotinfluencer“ Jo Semola. Sonntags gibt’s Schmankerl beim bayerischen Abend, bevor am Montag dann noch ESC-Teilnehmer Isaak auftreten wird. Am Dienstag stehen italienische Häppchen auf der Speisekarte, und am Mittwoch wird der Grill ein letztes Mal angeschmissen.

„Wir haben uns einiges überlegt“, so Siemens Hausgeräte Geschäftsführer Michael Mehnert zum 15-jährigen Jubiläum von Studioline, dem Exklusivsortiment für den Küchenfachhandel. 

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  • Schlagzeile: Das neue Bunt

Uwe Blanarsch-Simon, langjähriger BSH-Mann, weitgereist und international erfahren, hatte als neuer Smeg-Deutschland-Chef seinen ersten Auftritt auf Gut Böckel. Das Team von Smeg kommt – nach dem Ausscheiden von Olaf Nedorn – insgesamt mit recht frischer Führungsmannschaft nach Ostwestfalen – mit Silke Eckstein als Vertriebsleiterin und Mirjam Jentschke als Marketingleiterin. Smeg will in DACH den Küchenfach- und den Möbelhandel wieder besser bedienen und näher ran an den Markt mit den hauseigenen Großgeräten.

Da war der Auftritt auf Gut Böckel ein wichtiger Schritt. Was den Messeverlauf und die Besucherfrequenz in den ersten Tagen angeht, erklärte

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  • Schlagzeile: Galileo und Schampus
  • H1: Smeg: Galileo und Schampus

Manchmal muss man einfach auch die Sektkorken knallen lassen: Gerätebauer Smeg, der schon mit seinen Dolce-&-Gabbana-Hausgeräten – vom Toaster bis zum Kühlschrank – Farbe und Glamour ins Leben bringt, lässt in diesem Jahr eine Kooperation aus dem Jahr 2009 wieder aufleben.

Damals hatte Smeg mit der Champagnermarke Veuve Clicquot zusammengearbeitet. Klar, dass auch im 250. Jahr des Bestehens der Marke eine neue Kollaboration folgt. Aber auch im Einbaubereich will Smeg weiterkommen. Entsprechend werden im Küchenherbst auch auf Gut Böckel diverse Neuheiten ausgestellt. Nicht knall-bunt, aber edel kommt normalerweise die mit dem Architekten Guido Canali entwickelte Classici-Linie daher, diesmal nicht nur wie gewohnt in Edelstahl, sondern auch in einer mattschwarzen Variante.

Zu sehen sein werden zwei mattschwarze Geräte: die neue Kompakt-Mikrowelle mit 40-Liter-Garraum und ein Einbauofen. Technisch gehören beide zur neuen Galileo-Generation. Bedeutet: Die Mikrowelle kommt ohne Drehteller aus, dafür aber mit Großflächengrill. Beim Ofen wurde der 68 Liter fassende Garraum neu konzipiert. Die Konvektionsströmung soll die Heißluft schneller und gleichmäßiger verteilen – unabhängig von der gewählten Garmethode, ob klassisch mit Ober-/Unterhitze, Umluft, Turboheißluft, Grill oder Pizza-Funktion. Das Multicooking-Modell wird über ein LCD-Display bedient. Smeg verspricht, dass alle Galileo-Modelle die Wärme besser im Ofen halten können und so 10 Prozent weniger Energie verbrauchen und daher die Energieeffizienzklasse A++ erreichen. (Gar-)Zeit sparen können soll man übrigens auch: um bis zu 70 Prozent. 150 Automatikprogramme helfen bei der Auswahl der richtigen Zubereitungsmethode. Ein Pyrolyse-Reinigungsprogramm ist für Ofenputzmuffel ebenfalls dabei. Wer braucht da noch einen mit dem Schriftzug Veuve Clicquot gebrandeten Kühlschrank?

 

  • Schlagzeile: Marktlücke Nachbearbeitung
  • H1: Snag-Tal: Marktlücke Auftragsnachbearbeitung

Die Digitalisierung der Küchenbranche ist im vollen Gange. Die Werke sind bereits weitgehend automatisiert, und seit Corona gehören digitale Küchenplanungen zum Alltagsgeschäft. Ein Trio aus Herford sieht allerdings noch Nachholbedarf bei der digitalen Nachbearbeitung der Aufträge. Eine Marktlücke?

„Snag Tal richtet sich in erster Linie an den Küchenfachhandel und die Monteure, die im letzten Schritt die verkaufte Küche beim Kunden montieren. Unsere Erfahrung zeigt: Hat ein Monteur mit unserer Lösung gearbeitet, will er sie nicht mehr im Arbeitsalltag missen“, sagt Thomas Leimbrock, Gründer und Geschäftsführer von Snag Tal in Herford. Leimbrock ist schon lange in der Küchenbranche unterwegs. Er war kaufmännischer Leiter bei Küchen Aktuell in Mülheim und übernahm danach die Leitung eines Serviceteams bei Häcker Küchen. Die letzten sechs Jahre vor Snag Tal arbeite Leimbrock als Innendienstleiter bei Pronorm. „Prozesse optimieren wollte ich seit jeher. So ist auch die Idee entstanden, die Prozesskette zwischen Industrie, Handel, Monteur und Endverbraucher zu verbessern.“ Alleine schafft man es bekanntlich nur selten, so groß formulierte Ziele zu erreichen. Leimbrocks Handball- Buddy Lars Pilgrim, IT-Spezialist, und Anke Lübbe, eine frühere Pronorm-Arbeitskollegin, waren angetan von der Idee einer Unternehmensgründung und starteten Mitte 2021 mit Snag Tal. „Einige Prozesse in der Küchenbranche, dazu zähle ich die Produktion und auch die Auftragserfassung, sind bereits sehr stark digitalisiert. Wir sehen aber noch eine grüne Wiese bei der Nachbearbeitung der Aufträge. Bei Montage und Abnahme. In diese Marktlücke wollen wir mit Snag Tal“, sagt Pilgrim.

Leimbrock, Pilgrim und Lübbe wollen also ran an den Küchenhandel. Und an die Monteure. Im Großen und Ganzen sammelt Snag Tal Daten aus verschiedensten Quellen und speist diese in sein Programm Snag Web ein. Der Monteur kann vor Ort beim Endkunden mit der Snag-App auf die Daten zugreifen, Fehler melden. Checklisten abarbeiten.

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  • Schlagzeile: Nachgehorcht in München
  • H1: Solitaire: Ein Gespräch mit Annette Hollemann

Mit dem Einstieg in eine völlig neue Gerätekategorie hat bei den IFA-Previews im Sommer die BSH überrascht. In München nimmt man in Zukunft auch den Wasserplatz ins Visier — und will keine kleinen Brötchen backen. Wir haben mit Annette Hollemann gesprochen, die den Bereich Solitaire The Waterbase mit aufgebaut hat und verantwortet, und haben dabei gelernt, warum „Spülentagebücher“ geführt werden.

Solitaire ist eine Kombination aus Armatur, Spüle und Abfallsystem mit jeder Menge technischen Finessen. Im Zoom-Gespräch Anfang August erzählt Annette Hollemann, dass sie 2006 zur BSH kam und zunächst im Kleingerätebereich tätig war. Als man sie vor einigen Jahren fragte, ob sie Interesse habe, etwas ganz Neues für die BSH mitzuentwickeln, zögerte sie nicht lange. „Ich liebe es, neue Felder zu eröffnen, zu schauen, welche Wünsche Kunden haben und dafür Lösungen zu entwickeln“, so Hollemann. Man überlegte, in welchen Bereichen der Küche die BSH bislang kein Angebot hat und eventuell eines schaffen könnte – immer im Hinterkopf, dass die BSH ihren Anspruch an Technologie einbringen wollte – und entschied sich für den Bereich Spüle.

Vor fünf Jahren etwa stiegen die Münchner in tiefere Recherchen ein. Endkunden, Architekten und Küchenfachhändler wurden interviewt, insgesamt 500 Interviews waren es und qualitative Studien in mehreren Ländern. Diese ergaben, dass die Spüle normalerweise keine positiven Assoziationen hervorruft. Besonders eingeprägt hat sich Annette Hollemann die Aussage, die Spüle sei ein „schwarzes Loch“. Man ließ „Spülentagebücher“ führen. Wie oft und wozu nutzt man die Spüle? Dabei stellte man fest: Es ist oft gar nicht mehr das Spülen, das wir dort tun, eher das Händewaschen, Getränkezapfen oder Wasserholen. „Die Tätigkeiten haben sich verändert, also müssen wir auch den Ort neu denken“, sagt Annette Hollemann. Ein zentrales Thema war auch das Wegräumen. Während mancher Proband die Spüliflasche nach jedem Gebrauch ordentlich verstaute, blieb der Lappen stets draußen. Klar: Den nassen Lappen räumt man nicht in den Schrank. Bei Solitaire kann man nasse Lappen und Schwämme sowie feuchte Handtücher in speziellen Trocknungsfächern verschwinden lassen. Der Trick: ein Ventilator, eine leichte Heizung und ein Timer.

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  • Schlagzeile: Immer internationaler
  • H1: V-Zug vor der Herbstmesse

Im vergangenen Jahr hatte V-Zug mit der Einführung der Excellence Line in der Architekturwerkstatt in Löhne eine Neuheit im Gepäck, mit der die Schweizer wieder einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht haben. Anders gesagt: Es geht voran mit der Internationalisierung der Marke.
Nicht zuletzt auch mit der Eröffnung der neuen Showrooms in Paris und London im ersten Halbjahr und einem starken Auftritt in Mailand. Vier Messehighlights stehen in Löhne diesmal im Vordergrund. Gezeigt wird ein Power- Steamer mit drei Funktionsarten, also Heißluft, Dampf und Mikrowelle, ebenso ein 90 cm breiter Combi-Steamer, ein neues Induktionskochfeld mit Dampfabzug und ein marktfrischer Weinkühler.
Auch in der Schweiz tut sich was. Anfang des Jahres konnte der neue Produktionsstandort für Kühlgeräte in Sulgen in Betrieb genommen werden und, so hört man aus der Schweiz, es zeigen sich bereits erste Produktivitätssteigerungen gegenüber dem alten Werk in Arbon.

  • Schlagzeile: Geheimoperation abgeschlossen
  • H1: Walden: Geheimoperation abgeschlossen

Mangels Nachmieter für die zuvor von der insolventen Neuen Alno belegten Flächen hielt der Team7-Abkömmling Walden im Cube30 in Löhne heuer nochmal allein die Stellung. Erst 2014 in einer Art Geheimprojekt gegründet kann man Walden fast noch als Start-up bezeichnen. Als etabliertes Start-up allerdings. Zuletzt ging es steil bergauf: Zwischen Juni 2021 und Juni 2022 haben sich die Kommissionsumsätze nicht weniger als verdoppelt.

„Wir haben die einzige grifflose Massivholzküche mit Profil. Ein Riesenthema wird ganz sicher auch unser Linol“, sagt Vertriebsleiter Olaf Brennecke. Firmenchef Dr. Georg Emprechtinger hat Linol-Oberflächen seit 30 Jahren auf dem Schreibtisch, den er seinerzeit vom Firmengründer Erwin Berghammer übernommen hat. Da Linol gerade in Deutschland oft mit PVC-Fußböden verbunden wird, sei einiges an Aufklärungsarbeit nötig, denn es handelt sich nicht um Kunststoff, sondern um ein aus Naturmaterialien hergestelltes Produkt. Für den Point of Sale stellen die Österreicher darum auch kleine Gläschen mit den Inhaltsstoffen zur Verfügung.

Kleine Gläschen gab’s im Cube 30 auch gefüllt mit Marmelade, denn Walden kooperiert mit der österreichischen Food-Bloggerin Sophie Kovac (www.sophieschoices.at), die sich auf Rezepte mit regionalen und vegetarischen Lebensmitteln spezialisiert hat. Zusammen mit der kleinen Tochter von Stefan Radinger, Waldens kreativem Kopf, und dem Hund einer Planerin stand Sophie Kovacs auch in den Küchen Modell.

  • Schlagzeile: Der erste Streich
  • H1: Warendorf: Hobbyköche im Visier

„Warendorf-Kunden sind speziell“, sagt Daniel Griehl, der seit 1.7. als geschäftsführender Gesellschafter bei der Edelküchenschmiede an Bord ist. „Sie kaufen hochpreisig. Gleichzeitig ist eine Warendorf-Küche aber kein reines Prestige-Objekt, sondern wird auch viel genutzt.“ Und: „Wir haben ein Top-Produkt, was wir brauchen ist eine Differenzierungsstrategie.“
Da eine Differenzierung über Farben und Formen schwierig ist, geht es in Warendorf in diesem Messeherbst vor allem um Konzepte. Der Küchenbauer hat die täglichen Probleme verschiedener Nutzergruppen analysiert, beispielsweise von Familien, von so genannten DINKS (Double Income No Kids) oder von versierten Hobbyköchen.
Zur diesjährigen Messe hat man sich die Hobbyköche vorgenommen, in Zusammenarbeit mit dem Sternekoch Heiko Antoniewicz Abläufe analysiert und unter dem Namen „Warendorf Konzept 1“ Lösungen zur Vereinfachung dieser Abläufe entwickelt. Zu viel verraten will Griehl vor der Messe nicht, nur ein kleines Beispiel als Teaser: Wohin mit dem vollen Einkaufskorb, wenn man die Lebensmittel nach dem Einkauf verräumen will? Auf den Boden oder auf die Arbeitsplatte? Beides hat die falsche Höhe. Konzept 1 arbeitet hier mit abgesenkten Höhen. Die Konzepte 2, 3 und 4 sollen dann mit einem großen Aufschlag zum 50-jährigen Firmenjubiläum im kommenden Jahr präsentiert werden. Gefragt nach seiner weiteren Strategie, antwortet Griehl: „Die Marke schärfen. Im Inland ist Warendorf im Premiumbereich positioniert, im Export als Luxus. Wir wollen aber keinesfalls arrogant sein, sondern authentisch.“ Beim weiteren Ausbau des Händlernetzes werde man speziell das europäische Ausland forcieren. Der chinesische Markt wird über den Gesellschafter Jeffrey Wang bearbeitet.

 

  • Schlagzeile: Managed in Germany
  • H1: Warendorf: Managed in Germany

Nach einigen Jahren in chinesischer Hand tritt Warendorf zur diesjährigen Hausmesse erstmals wieder als komplett deutsche Küchenmarke auf. Ende März hatte die Münsterländer Möbelmarke Hülsta Warendorf aus der Eigenverwaltung übernommen und verfolgt mit der neuen Sortimentsgruppe einen ganz eigenen Plan.

Hintergrund dieser Übernahme war freilich auch der Einstieg der Marke Hülsta ins Küchensegment. Unabhängig davon verfolgen die Warendorf-Geschäftsführer Daniel Griehl und Waldemar Bauer auch ihren Plan für die Fachhandelsmarke Warendorf weiter. Zur Messe nach Warendorf laden sie unter dem Motto „Functional Luxury“ ein. Funktion und luxuriöses Design sollen zu einer Einheit verschmelzen. „Wir zeigen drei Küchen, die wirklich etwas Neues sind“, sagt Griehl. Ein „absoluter Eyecatcher“ sei darunter. Mehr Infos gibt’s dann zur Messe. Griehls Vision: Sich von der Ähnlichkeit so absetzen, dass eine Warendorf-Küche unter den Küchen aller anderen Hersteller erkennbar ist.

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