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INSIDE Küche

L&S

  • Schlagzeile: „Smart und simpel“
  • H1: L & S: „Smart und simpel“

„Die Möbel- und Küchenindustrie ist unser größer Abnehmer in Deutschland. Nach dem Corona-High war klar, dass es auf der Flughöhe nicht weitergeht. Wir spüren natürlich alle die Krise. Aber wir haben uns frühzeitig auf das fokussieren, was wir wirklich gut können.“

Alexander Wiebe, Geschäftsführer des Lichtspezialisten L&S in Deutschland mit Sitz in Rödinghausen, blickt zuversichtlich nach vorne. Mit innovativen Produkten steige auch der eigene Umsatz, erste Ergebnisse spüre man bereits, sagt er. Ein erstes Ergebnis der fokussierten Innovationsstrategie bei L&S ist in diesem Herbst auf der Küchenmeile die neue LED-Steuerung „Smart Switch“. Sie ist erstmal exklusiv für Nobilia entwickelt worden.

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  • Schlagzeile: Leadgenerierung für Nobilia-Händler
  • H1: Leadgenerierung für Nobilia-Händler

In UK, wo Nobilias Franchise-System Kütchenhaus inzwischen um die 100 Showrooms zählt, ist die ebenfalls den Verlern gehörende Softwareschmiede RMTsoft seit rund zwei Jahren mit der Leadgenerierungs-Plattform Liv:K am Start. Verschiedene Planungsmöglichkeiten sind Teil des Systems. Los ging es als Service für die Kütchenhaus-Partner, schließlich auch für unabhängige Händler. Auf der Insel wird Leadgenerierung noch nicht so inflationär genutzt wie hierzulande. War also eher eine Marktlücke.

Im Herbst 2025 hat das Softwarehaus aus Stuhr nun eine ähnliche Lösung für den deutschen Markt vorgestellt, wo die Leadgenerierung schon vor fast zwei Jahrzehnten Fuß gefasst hat.

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  • Schlagzeile: Erneute Beteiligung in Frankreich

An der vormals zu Snaidero gehörenden FBD Group (Ixina, Cuisines Plus und Co.), deren Franchisenehmer schwerpunktmäßig in Frankreich und Belgien vertreten sind, ist Nobilia seit Jahren beteiligt. Nun will der Küchen-Riese außerdem eine Minderheitsbeteiligung an der Groupe Abbou übernehmen, die in den letzten 13 Jahren von Naxicap Partners gehalten wurde. Das berichten französische Medien auf Basis einer Pressemitteilung. Die Zustimmung der französischen Wettbewerbsbehörde stehe noch aus.

Mit den Formaten Aviva und Elton Cuisines zählt die Gruppe insgesamt 98 Franchise-Filialen. Nobilia ist bereits Lieferant. Unternehmenschef Georges Abbou erhofft sich von der Nobilia-Beteiligung eine schnellere Expansion, sowohl national als auch international. Aviva ist seit 2007 im Franchise unterwegs und hat es inzwischen auf 93 Standorte in Frankreich geschafft. Die im Premiumbereich positionierte Schiene Elton Cuisines gibt es seit 2016. Deren fünf Filialen befinden sich in Frankreich und der Schweiz.

Laut Les Echos Capital Finance hat sich Nobilia mit seinem Angebot gegen einen Finanzinvestor und zwei weitere Industrieunternehmen durchgesetzt. Es soll um einen Anteil von 25 Prozent an der Groupe Abbou gehen. Frankreich ist bekanntlich Nobilias größter Exportmarkt, auf den 2019 ein Anteil 43 Prozent am Export (641,1 Mio Euro) entfiel. Macht etwa 275 Mio Euro.

  • Schlagzeile: Am stärksten im Fachhandel

Auf diese Zahlen schaut die Branche. Ohne Zweifel wurden die Unternehmenszahlen für 2020, die Nobilia anders als in den vielen, vielen Vorjahren nicht live in Sürenheide verkündet hat, mit Spannung erwartet. Schließlich hat der Branchenprimus im vergangenen Jahr so einiges unternommen, um Produktion und Auslieferung wie ein Uhrwerk aufrecht zu erhalten - und nebenbei den eigenen Marktanteil weiter zu erhöhen.

Der Handel, das hat man in vielen Gesprächen gemerkt, hat diesen Aufwand durchaus zu schätzen gewusst. Das hat sich auch in der Entwicklung des Inlandsumsatzes niedergeschlagen, der 2020 um 9,9 Prozent auf 710,9 Mio Euro gewachsen ist. Mit 47 Prozent hatten die Küchenspezialisten, die sich 2020 auch im Gesamtmarkt am besten geschlagen haben, den höchsten Anteil am Deutschlandumsatz. 41 Prozent entfielen auf Einrichtungshäuser und die übrigen 12 Prozent unter anderem auf den Discount. 

Dass der Gesamtumsatz von Nobilia „nur“ um 6,4 Prozent auf 1,37 Mrd Euro zulegte, lag am hohen Exportanteil von 48,1 Prozent. Der Auslandsumsatz übertraf das Vorjahresniveau mit 658,9 Mio Euro aber ebenfalls um 2,8 Prozent.

Die bei Präsenzpressekonferenzen stets erfragte Ertragslage bezeichnet Inhaber Werner Stickling in guter Tradition als „auskömmlich“. Dass das präventiv in den Presseunterlagen erwähnt wird, ist indes ein Novum.

 

Unter Einbeziehung der Handelsaktivitäten im Ausland – konsolidiert und quotenbereinigt – hat Nobilia im letzten Jahr 1,542 (1,448) Mrd Euro umgesetzt. Weitere Zahlen: 783.000 Küchenkommissionen, 300.000 Schränke und 1,73 Mio Arbeitsplatten wurden 2020 produziert, das entspricht 34.900 Holzteilen oder 3.490 Küchen je Arbeitstag.

 

Zum Jahreswechsel sind planmäßig die beiden neuen Nobilia-Werke in Saarlouis (Werk V) und Gütersloh (Werk III) angelaufen.

  • Schlagzeile: Feierlich in Saarlouis

Vor ziemlich genau zwei Jahren hat die Nobilia-Führungs- und Inhabercrew zusammen mit Lokal- und Wirtschaftspolitikern am Lisdorfer Berg in Saarlouis den Spaten in die Erde gestochen.

In größerer Runde, mit zehn Spaten. Selbst Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier schaufelte mit. Ohne Masken. Ohne Abstand. Man kann sich kaum noch erinnern, aber: Das hat man damals so gemacht.

Um den Jahreswechsel herum hat Nobilia sein Werk V in Betrieb genommen. Mitten im Lockdown, an Feiern war nicht zu denken. Inzwischen geht sowas zumindest im kleineren Kreis mit hohen Sicherheitsvorkehrungen wieder. Am 19.5. findet die offizielle Werkseröffnung statt. Wir werden berichten - sofern nichts dazwischen kommt.

  • Schlagzeile: Corona-Tests für Kitas und Schulen

Schon recht früh zu Pandemiebeginn hat sich der Küchenmöbelmarktführer auf die Fahnen geschrieben, alle nur irgendwie umsetzbaren Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen im Unternehmen anzuwenden. Hausmessebesucher konnten sich im September selbst davon überzeugen, welcher Aufwand in Verl betrieben wird. Zum Konzept gehören bei Nobilia auch drei medizinische Teststatonen, in denen allein 2020 über 10.000 Corona-Tests durchgeführt wurden.

Seit Jahresbeginn arbeitet Nobilia auch mit Selbsttests – hier hat man die auch in Österreich genutzten „Schülertests“ zur Selbstanwendung übernommen. Inzwischen werden alle Mitarbeiter getestet. Ins Unternehmen darf nur, wer tagtäglich einen Negativtest vorweist. „Nur so kann es uns am besten gelingen, Corona aus dem Unternehmen herauszuhalten“, sagt Geschäftsführer Dr. Lars Bopf. Weil viele Infektionen im privaten Umfeld passieren, hat man sich bei Nobilia Gedanken gemacht, auf welche Weise auch das reduziert werden kann. Man kam auf die Idee, Kitas und Schulen mit Selbsttests auszustatten. Schließlich kann jede erkannte Infektion dazu beitragen, das Infektionsgeschehen einzudämmen.

Bopf hat kurzentschlossen zum Hörer gegriffen und den Verler Bürgermeister Michael Esken sowie weitere Unternehmenschefs angerufen. Mit positiver Resonanz. Die ersten 2.500 Tests, mit denen Schüler und Kindergartenkinder in ganz Verl einmal pro Woche getestet werden können, stellt Nobilia zur Verfügung. Die Stadt Verl hat laut Westfalen-Blatt bereits weitere 5.000 geordert, an deren Finanzierung sich Nobilia, Beckhoff Automation, Elektro Beckhoff, Heroal und Kleinemas beteiligen. Benötigt würden zum Start in der ersten Woche 1.500 Tests für Grundschüler und die Abschlussjahrgänge der weiterführenden Schulen. Ab dem 15. März, wenn wieder alle Jahrgangsstufen in Präsenz unterrichtet werden, werden dann pro Woche 3.000 Tests gebraucht. Für die 14 Kindergärten und die von Tagesmüttern betreuten Kinder werden weitere 1.200 Tests pro Woche benötigt.

„Wenn ich tagtäglich lese, wie schwer sich wohl leider bundeseinheitlich organisierte Maßnahmen umsetzen lassen, wollte ich einmal zeigen, dass das vor Ort auch anders gehen muss“, so Bopf zum INSIDE. „(…) Die  Erarbeitung und Umsetzung einer Teststrategie scheint leider nicht so einfach möglich zu sein. Also muss man auch mal versuchen, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen (…). Meine Hoffnung ist nun, dass die Vorgehensweise von anderen Städten und Gemeinden übernommen wird.“ Vielleicht auch vom ein oder anderen Unternehmen.

  • Schlagzeile: Brückenbau

Eine Brücke über die A2, die das Stammwerk in Sürenheide mit dem dritten Werk in Gütersloh-Spexard verbinden soll, hatte der Küchen-Riese Nobilia im Februar in Aussicht gestellt (INSIDE 1107). Los gehen sollte es ursprünglich am Mittwoch dieser Woche, meldete jüngst die Autobahn GmbH des Bundes. Nun verschiebt sich das Vorhaben auf die Zeit nach den nordrhein-westfälischen Sommerferien.

Urlauber werden es danken. Erst zwischen dem 18.8. und 10.12. werden auf einem Teilstück der A2 zwischen der Anschlussstelle Gütersloh und dem Kreuz Bielefeld in beiden Fahrtrichtungen alle drei Spuren nach außen verschwenkt und verengt, damit im Bereich der Mittelleitplanke ein Brückenpfeiler errichtet werden kann. Zur Herbstmesse einplanen: In der Baustelle wird eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 km/h gelten.

  • Schlagzeile: Digitales aus Verl

Welche digitale Lösungen gibt es bei Nobilia und im Umfeld? Das kann man sich beim jährlichen Besuch der Hausmesse erklären lassen. Wer aber wie die Outsiderin bereits von der Produktvielfalt in Verl so geflasht ist, dass er oder sie beim Erreichen des Dienstleister-Marktplatzes schon nicht mehr aufnahmefähig ist, kann es auch im Nachgang nochmal ganz in Ruhe erfragen. Oder hier nachlesen.

Das Team um Nobilias IT-Chef Dirk Fitzke und Dr. Christian Ullrich, zuständig für neue Geschäftsfelder, hat uns bei einem Besuch in der Nobilia-Montageakademie die digitalen Angebote der Unternehmensgruppe noch einmal mit viel Geduld erklärt – entlang der Wertschöpfungskette, von Daten und KI über Konfiguratoren und Shoplösungen bis hin zur Montageabwicklung.

Die Antwort auf einen Verdacht, dem Nobilia im Markt häufig begegnet, nahm Fitzke in der großen Runde gleich vorweg. Man wolle Händler mit dem Serviceangebot keineswegs von Nobilia abhängig machen. Schließlich setze man auf Open Source. Über die von Nobilia Digital Solutions angebotenen Shoplösungen können Händler auch Küchen anderer Lieferanten vermarkten; und auch der Montagedienstleister Montas montiert natürlich nicht nur Produkte eines einzigen Herstellers.

„Wir wollen den Handel im digitalen Prozess unterstützen. Zeit und Know-how sind immer knapp“, so Fitzke. Das mache man gezielt dort, wo Kompetenz gebraucht werde, entlang der gesamten Wertschöpfungskette, ergänzt Marketingleiterin Sonja Diermann.

KI-Lösungen intern und extern

Schon im Jahr 2017 wurde in Verl das erste KI-Projekt angestoßen, erklärt Dr. Kai Kurhofer, Head of AI and Data Science bei Nobilia. Damals ging es um interne Prozesse, die mit Hilfe Künstlicher Intelligenz effizienter gestaltet werden, und um neue Möglichkeiten. Die internen Maßnahmen fasst der Küchenbauer unter NOA (Nobilia Optimization Algorhithm) zusammen.

Natürlich werden bei Nobilia auch Lösungen, die der Markt bietet, permanent evaluiert und gegebenenfalls in den entsprechenden Abteilungen eingeführt. Man will möglichst früh und schnell von diesen Möglichkeiten profitieren. Von „quick wins“ spricht Ullrich. Es kommt allerdings nur Zug drauf, wenn jemand in der Abteilung das auch antreibt, weil er oder sie Lust drauf hat, gibt er zu bedenken.

Inzwischen beschäftigen sie sich bei Nobilia auch sehr stark mit KI-Lösungen für den Markt – für Kunden aus dem Handel und für Endverbraucher. „Was zunimmt im Handel: Kunden bringen ihre eigenen Moodboards mit, weil sie sich beispielsweise bei Pinterest haben inspirieren lassen“, berichtet Sonja Diermann. Über Nobilias KI-Tool Style Transfer zu finden auf nobilia.ai, lassen sich solche Vorschläge auch schnell einbinden. Diermann: „Endkunden erwarten heutzutage ein anderes Herangehen bei der Bedarfsermittlung.“

Richtig trainieren

Missratene KI-Küchenbilder, bei denen zum Beispiel die Spüle über dem Backofen sitzt, hat inzwischen jeder in der Branche mal gesehen. Um solche Fehler auszubessern, KI gar für Planungen in der Praxis einsetzen zu können, dürfen Modelle natürlich nicht von ungelernten Klickarbeitern trainiert werden. Küchenprofis müssen ran. Als Küchenproduzent hat Nobilia die im Haus. So haben im vergangenen Jahr 2.000 eigene Leute über einen Zeitraum von drei Monaten insgesamt 150.000 Produktbilder auf Korrektheit geprüft.

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  • Schlagzeile: Lösungs-Meister

Vernetzung, noch mehr Wohnen, neue Materialien, eine Raumplus-Beteiligung, ein sensationelles Hygienekonzept, der Start ins intensive Marketing mit Social-Media-Star Sally und die Notwendigkeit von Würstchenbuden beim Brückenbau - das ist die grobe Zusammenfassung unserer Erkenntnisse nach dem Messebesuch beim Küchenmarktführer Nobilia.

„Our Passion – Your Solution“ - das diesjährige Messemotto soll ausdrücken, was die Nobilia-Mannschaft sich seit dem ersten Lockdown immer wieder hat einfallen lassen, um Unternehmen und Geschäft am Laufen zu halten. Was neue Lösungen angeht, wurden keine Kosten gescheut. Das ausgeklügelte Hygienekonzept zur Messe, das wieder eins der Hauptgesprächsthemen in diesem Küchenherbst war, ist nur ein Beispiel. So war nicht nur jede Person, die die Ausstellung betrat, taufrisch vor Ort negativ getestet. Auch für eventuelle positive (oder falsch positive Fälle) wurde die Möglichkeit geschaffen, direkt in Sürenheide einen PCR-Test folgen zu lassen.  Das Ergebnis gibt es innerhalb von 40 Minuten. Selbst an ein Quarantänehotel und den sicheren Heimtransport positiv Getesteter wurde gedacht.

Um sich einen oberflächlichen Überblick über die Nobilia-Neuheiten zu verschaffen, musste man auch in diesem Küchenherbst mindestens einen halben Tag einplanen. 111 Planungen waren auf den 5.000 qm Ausstellungsfläche zu sehen - davon „nur“ 52 Küchen. Die bilden zwar noch den Schwerpunkt, aber trotzdem nicht die absolute Mehrheit. In der Präsentation. Auf den Umsatz bezogen schaut’s natürlich noch deutlich traditioneller aus beim Marktführer im Küchenbau.

Mit sechs Hauswirtschaftsräumen, 30 Bädern, zehn Wohn- und Esszimmerlösungen, sieben Garderoben, zwei Ankleiden und vier Home-Office-Planungen zeigt Nobilia inzwischen ziemlich selbstbewusst, was über die Küche hinaus machbar ist. Im dritten Jahr schon gibt es das eigenständige Wohnmagazin. Und weil nicht jeder Wohnmöbelverkäufer gern rechnet und sämtliche Planungsvarianten ausnutzt, hat man sich in Verl nun bemüht, die Vermarktung einfacher und komfortabler zu machen. Beispielsweise hat Nobilia nun eine Sideboard-Kollektion namens „Solo“ in einem eigenen Prospekt dargestellt.

Die Küchenpräsentation mündet in einem komplett vom Geräte-Partner Samsung vernetzten, 175 qm großen Apartment. Ziel ist es, zu zeigen, was geht, ohne dabei zu übertreiben, erklärt Marketingleiterin Sonja Diermann. Zentrale Themen im smarten Heim: Komfort, Sicherheit und Energiesparen. Entsprechend simpel ist auch das aus vier Elementen bestehende Smart-Home-Starterset, das Nobilia zur Verfügung stellt.

Am Messesonntag kochte Samsungs Markenbotschafter Tim Raue in Verl. Am Mittwoch reiste dann Nobilias eigene Kooperationspartnerin, Food-Bloggerin Sally Özcan zum Backen in der Eventküche an. Der Bosch-Backofen, der dabei zum Einsatz kam, wird exklusiv bei Nobilia erhältlich sein. Die entsprechende Küche soll als Leitküche für verschiedene Kampagnen zum Einsatz kommen. Ende September geht es los mit verschiedenen Videobeiträgen. Social-Media-Star Sally wird ihre Followergemeinde in Zukunft über Oberflächen und Funktionalitäten in Nobilia-Küchen informieren - und hat diesbezüglich zur Messe auch gleich Gas gegeben.

Premiere hatte auf der Nobilia-Hausmesse der Armaturenhersteller Grohe mit der „Grohe blue red in one“, einer Sprudel- und Heißwasserarmatur, die besonders leicht montierbar ist. Nobilia kann das Produkt als einziger Küchenhersteller bereits ab Februar und damit vor dem offiziellen Verkaufsstart im April liefern.

Außerdem neu: ein zum Patent angemeldeter Keramikverbundwerkstoff für Arbeitsplatten mit einer Keramikdeckschicht. Der Träger aus recyceltem Blähglas ist etwa so schwer wie Spanplatte und dadurch gut transportierbar. Auch diese Arbeitsplatten können von Nobilia direkt geliefert werden. Exklusiv ist auch das neue Reling-Regalsystem „Sign Emotion“ für Küche, Bad und Wohnen, an das sich Accessoires wie Gläserhalter, aber auch eine Adapterbox für Soundsystem und eine Trafobox andocken lassen.

Das exklusive Raumplus-Gleittürensystem ist jetzt mit Nobilia-Dekoren verfügbar. Seit diesem Jahr ist Nobilia an der Raumplus GmbH, Bremen, mit 25,45 Prozent beteiligt. Weitere 24,55 Prozent gehören einer der Familie Stickling zuzuordnenden Gesellschaft, 50 Prozent der Familie Bergmann.

Das Schnell-Lieferprogramm Nobilia Elements führen inzwischen rund 700 Nobilia-Kunden. Inzwischen kann der vom Unternehmen zur Verfügung gestellte Konfigurator auch an Online-Shops angebunden werden, wobei Elements kein reines Online-Thema ist. Schließlich ist schnelles Liefern ist in diesen Tagen ein rar gewordener Service. Auch das Nobilia-Standardprogramm kommt aktuell eher in zehn als in den gewohnten vier Wochen, obwohl Samstagsarbeit in den Werken nach wie vor an der Tagesordnung ist. Mit Hochdruck arbeiten sie bei Nobilia daran, die Belegschaft im Werk V in Saarlouis aufzustocken. Etwa 180 Leute sind dort nun an Bord, bei der Inbetriebnahme im Frühjahr waren es um die 100. Es kann eigentlich nicht schnell genug gehen.

Gebaut wird nach wie vor auch rund um den Stammsitz. Die Brücke, die das Werk in Verl-Sürenheide mit dem neuen Standort Gütersloh-Spexard auf der anderen Autobahnseite verbinden soll, ist schon in Vorbereitung. Demnächst wird dann ein Kran anrücken, um die eigentliche Brücke über die A2 zu hieven. Man sollte dran denken, zu diesem Anlass eine Würstchenbude aufzustellen, erzählt Nobilia-Chef Dr. Lars Bopf. Wenn man regelmäßig mit größeren Bauvorhaben zu tun hat, kennt man offenbar die Gepflogenheiten. Es wird nicht das erste Mal sein, dass Scharen von „Kranfreunden“ anrücken, um dem Schauspiel beizuwohnen.

  • Schlagzeile: Nochmal mehr Platz

Für Erweiterungen, aber auch Ausgleichsflächen, hat sich Nobilia in den letzten Jahren das ein oder andere Grundstück zugelegt. Jüngster Neuerwerb: Die Immobilie  der insolventen Camping-kaufhaus.com GmbH in der Waldstraße, rund 500 Meter vom Nobilia-Stammsitz entfernt. Nobilia-Chef Dr. Lars Bopf bestätigte den Kauf gegenüber der Lokalpresse, ohne ins Detail zu gehen.

Für das Camping-Kaufhaus hatte sich in der Insolvenz keine Fortführungslösung gefunden.

 

  • Schlagzeile: Unterm Deckel
  • H1: > Nobilia: Unterm Deckel

Eine ostwestfälische Crossmarketing-Connection hat Nobilia mit Dr. Oetker geschlossen. Seit Anfang November bis Ende Januar stecken auf der Siegelfolie unter den Packungsdeckeln der Oetkerschen „Crème fraîche-Reihe“ Gewinncodes, mit denen man eine von 20 Nobilia-Küchen im Wert von bis zu 10.000 Euro gewinnen kann. Nobilia zeigt im Aktionszeitraum passende Rezepte auf seiner Webseite und in den sozialen Medien. „Die auffällig gestalteten Aktionspackungen sorgen direkt am POS für Aufmerksamkeit und erhöhen die Chance auf Impulskäufe. Abgerundet wird das Maßnahmenpaket durch TV-Unterstützung, eine Digital-Kampagne und die attraktiv gestaltete Promotion-Seite“, teilt Dr. Oetker mit.

Nobilia setzt seit wenigen Jahren stärker auf Endverbrauchermarketing, unter anderem in Zusammenarbeit mit der Influencerin Sally Özcan.

  • Schlagzeile: Neue Leute fürs Wohnen
  • H1: Nobilia: Alexander Hesse kommt

Die Ambitionen im Wohnen sind bei Nobilia, dem größten Küchenhersteller im Land, weiter – offiziell – so mittelgroß. Man ist ja Küchenhersteller, die Nummer 1 und konzentriert sich aufs Hauptgeschäft. Und doch wird investiert, in Kapazitäten und Personal. Gerade kam mit Alexander Hesse ein neuer Möbelspezialist im Entwicklungsteam von Christoph Kümmel dazu. Hesse war früher beim EMV, dann bei Lutz, zwischendurch mal kurz bei Wimmer im niederbayerischen Waldkirchen und bei GfM-Trend. Seit dem 1. Dezember ist Hesse nun in Verl, als Produktmanager fürs Wohnen. Ein weiterer soll bald dazustoßen.

  • Schlagzeile: Exportmeister
  • H1: Nobilia: Exportgeschäft kann Inlandsdelle überkompensieren

Beim Marktführer aus Verl war es ausschließlich das Exportgeschäft, das im vergangenen Jahr für ein amtliches Wachstum gesorgt hat. Um 8,2 Prozent auf 1,482 Mrd Euro stiegt der Industrieumsatz von Nobilia 2021. Das waren 112 Mio Euro mehr als im Jahr zuvor und damit in absoluten Zahlen das größte Wachstum der Unternehmensgeschichte. 830.000 Küchenkommissionen wurden produziert – gleich zwei neue Werke, am Hüttenbrink und in Saarlouis, gingen in Betrieb. Im Saarland gingen zum Jahresende rund 300 Küchen am Tag vom Band.

Im Inland konnte Nobilia den Vorjahresumsatz allerdings nicht halten. Er sank um gut 2 Prozent auf 695,5 (Vorjahr: 710,9) Mio Euro, was auf die monatelangen Lockdown-Maßnahmen zurückzuführen waren, die vor allem die Großfläche und Discounter getroffen hatten. Hatte zur Folge, dass Nobilia fast 50 Prozent des Umsatzes bei Küchenspezialisten machte. Ein Riesenplus von 19,4 Prozent beim Auslandsumsatz auf 787 Mio Euro führte dazu, dass die Delle im Inlandsgeschäft überkompensiert werden konnte. Der Exportanteil explodierte nahezu auf 53,1 Prozent.

Unter Berücksichtigung von Nobilias Handelsaktivitäten im Ausland stieg der Nobilia-Gruppenumsatz um 11,2 Prozent auf 1,715 Mrd Euro.

Mehr zum Nobilia-Geschäftsjahr 2021 werden wir in den nächsten Tagen hier auf INSIDE Küche und im nächsten INSIDE-Magazin berichten.

  • Schlagzeile: Ein Rückkehrer
  • H1: Nobilia: Rückkehrer in der Geschäftsführung

Nach sieben Jahren als Leiter Finanzen und Controlling bei Nobilia hatte Karsten Risser zum Jahreswechsel einen Geschäftsführerposten bei der Papierfabrik Palm in Aalen übernommen (INSIDE 1129). Rissers Aufgaben in Verl wurden von seinem Vorgänger Christopher Stenzel übernommen, der gleichzeitig wieder in die Nobilia-Geschäftsführung eingestiegen ist. Stenzel war zwischenzeitlich Finanzvorstand bei Westag in Rheda-Wiedenbrück und Geschäftsführer bei einem Zahntechnikunternehmen gewesen.

In der Nobilia-Geschäftsführung, die seit dem Abschied von Dr. Oliver Streit nur noch aus drei Köpfen bestand, sind sie nun also wieder zu viert: Dr. Lars Bopf (Vorsitzender), Michael Klein, Frank Kramer und Christopher Stenzel. 100 Prozent Männer zwar, aber nicht ganz so viele wie auf dem am Wochenende viral gegangen Foto vom CEO Lunch auf der Münchner Sicherheitskonferenz.

  • Schlagzeile: Mit Bauknecht
  • H1: Nobilia nimmt Bauknecht in die Komplettvermarktug auf

Ab dem 1.3. lieferfähig ist Nobilia mit Geräten seines neuen Lieferanten für die Komplettvermarktung Bauknecht. Das Angebot umfasst 32 Geräten aus allen Produktsegmenten. Für die PassionLine-Geräte kommt eine Fünf-Jahres-Hersteller-Garantie inklusive.

Nach AEG, Siemens, Miele, Bosch, Samsung, Bora, Progress, Leonard, Altus, Junker und Beko baut Nobilia mit Bauknecht den Komplettvermarktungs-Blumenstrauß an Möglichkeiten, der angesichts der Lieferunpünktlichkeit bei diversen Gerätegruppen gute Chancen auf eine nochmals höhere Bedeutung hat, weiter aus.

  • Schlagzeile: Bekannter Vertriebsleiter
  • H1: Markus Hillebrand geht zu Nobilia

Markus Hillebrand, bis Februar geschäftsführender Gesellschafter bei Artego Küchen, hat zum 1.6.  bei Nobilia als Vertriebsleiter angeheuert. Nobilia-Chef Dr. Lars Bopf bestätigt eine Meldung unserer Kollegen von Küchennews: „Ja, das stimmt so.“ Hillebrand berichtet in Verl direkt an Vertriebschef Bernd Weisser.

  • Schlagzeile: Zehn-Jahres-Garantie
  • H1: Nobilia gibt zehn Jahre Garantie auf's Holz

Die große Neuheitenshow ist Mailand für den europäischen Küchenmarktführer Nobilia freilich nicht. Punktuell muss man aber natürlich schon was bieten auf einer internationalen Messe, auch im Vorfeld der Hausmesse. So hatte Nobilia eine Zehn-Jahres-Garantie auf Holz im Gepäck, die ab dem 1.10. gelten wird. Die betrifft nicht nur Küchen, sondern auch für Wohn- und Badmöbel. Außerdem hatten die Verler ein Update des exklusiven Bora-Kochfelds GP4 dabei.

  • Schlagzeile: Richtig rein ins Wohnen
  • H1: Nobilia gibt im Wohnen Gas

Als Key-Account-Manager Wohnen ist seit gut einem Jahr Marco Dahm beim Küchenbauer Nobilia an Bord. Dahm kam wie Vertriebschef Bernd Weisser von Spectrum Brands.

Seit Mai, das verraten in diesen Tagen die Einträge in den sozialen Netzwerken, hat Dahm Verstärkung durch Lars Feldmann bekommen, der zuletzt Vertriebsleiter bei Express Möbel in Germersheim war. Feldmann bildet in Verl als Sales Manager Wohnen die Schnittstelle zwischen Key Account und Außendienst und hat es— wie auch zuvor in Germersheim — mit Kunden aus der Großfläche zu tun. Sprich: Mit Wohnen-Einkäufern, während Nobilia die Wohnmöbel im Küchenfachhandel über die bestehende Vertriebsmannschaft vermarktet.

Hatte Nobilia sein Engagement in den Produktbereichen außerhalb der Küche längere Zeit in der Kommunikation eher klein gehalten, deutete das Messemotto „More than kitchen“ im Jahr 2020 dann schon an, wohin es gehen könnte. Im Herbst 2021 bekam das Wohnsortiment dann erstmals einen eigene Präsentationsfläche.

Das eigenständige Wohnmagazin gibt es inzwischen im vierten Jahr. Ziel ist ganz klar nicht mehr nur der Küchenfachhandel, sondern auch der Möbelhandel, wo trotz der momentanen Flaute im Wohnmöbelsektor zuverlässige Lieferanten gern gesehen sind.

Da nicht jeder Wohnmöbelverkäufer gern rechnet und mit Küchenplanungssoftware umgehen kann, hat Nobilia zur letzten Messe schon andere Ansätze erprobt, beispielsweise einen eigenen Prospekt für eine Sideboard-Kollektion namens „Solo“. In diesem Jahr sollen nun auch spezielle Wohnelemente gezeigt werden, die nicht auf den Küchenprogrammen aufbauen, hört man. Wundern würde es nicht. Schließlich hatte Entwicklungschef Christoph Kümmel sein Team Ende letzten Jahres mit Alexander Hesse um einen Möbelspezialisten ergänzt.

  • Schlagzeile: Abschied aus Verl

Bestätigen mag man Personalien in Verl ja traditionell nicht und auch vom Protagonisten selbst, war kein Statement zu bekommen. Im Markt ist die Info jedoch durch: Frank Schlangenotto, seit 31 Jahren bei Nobilia und eines der bekannten Gesichter im Vertrieb, widmet sich wohl ab dem kommenden Jahr mit uns noch unbekanntem Ziel neuen Aufgaben. Er sei künftig „noch dichter dran am Handel“, heißt es.

  • Schlagzeile: Schlangenottos neuer Job
  • H1: Frank Schlangenottos neuer Job

Im neuen INSIDE, der am Donnerstag erschienen ist, steht auf Seite 32, dass Frank Schlangenotto, seit 31 Jahren bei Nobilia und eines der bekannten Gesichter im Vertrieb, die Küchen-Nummer-1 verlässt und sich ab dem neuen Jahr einer neuen Aufgabe im Handel widmen werde. Enge Partner und Kunde wissen von Schlangenottos Abschied bei Nobilia bereits teilweise seit wenigen Wochen. 

Wo es den Küchenmann hinzieht, haben nun unsere Kollegen von Küchennews zuerst herausgefunden und am Freitagmorgen gemeldet. Demnach geht Schlangenotto zum neuen Jahr als Geschäftsführer nach Berlin, zur GeDK. Dort waren die Geschäftsführer Mirko Döhler und Marten Grundmann am Freitag zuerst nicht für ein Statement zu erwischen. Dann meldete sich doch Döhler zurück und bestätigte den Neuzugang: „Frank Schlangenotto wird ab Januar 2023 zu den Berlinern als COO wechseln. Er soll die Themen rund um die Zukunftsthemen: Digitale Küche / Neue Funktionalitäten und Dienstleistungen der IT-Landschaft für den gesamten Innenraum, die Weiterentwicklung der dafür gegründeten Vertriebslinien und die umfassende Implementierung des neuen Dienstleistungssystems von GEDK bei den Partnern zur Erleichterung von Lagerung, Kommissionierung, Endkunden-Belieferung und Vertragung an den Montageort incl. der Entsorgung ferderführend umsetzen." Und noch ein vorfreudiger Gruß von Döhler hinterher: ‚Wir freuen uns, mit Frank Schlangenotto einen sehr gut vernetzten und geschätzten Branchenkenner gewonnen zu haben. Dieser, für die Gruppe und auch für Frank Schlangenotto selbst, wichtige Schritt wird uns helfen, die nötigen Werkzeuge für die Zukunft unseren Partnern bereitzustellen und den Wettbewerbsvorteil zu erhalten. Nicht zuletzt werden auch durch ihn, die sehr guten Beziehungen zum Lieferantenpartner Nobilia gefestigt und gemeinsame Ideen umgesetzt."