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INSIDE Küche

  • Schlagzeile: Trauer um Werner Stickling
  • H1: Trauer um Werner Stickling

Nach längerer Krankheit ist am frühen Freitagmorgen Nobilia-Inhaber Werner Stickling im Alter von 79 Jahren verstorben.

Stickling wurde im Nobilia-Gründungsjahr geboren und ist in Gütersloh aufgewachsen. Nach einer Tischlerlehre stieg er im Jahr 1967 ins Unternehmen ein, das damals noch sein Vater Johann Stickling führte. Er war für Produktion und Technik zuständig, während sein Bruder Heinz Stickling, der später bei einem Verkehrsunfall viel zu früh verstarb, sich um Vertrieb und Verwaltung kümmerte.

Während Werner Stickings Zeit als Gesellschafter ist Nobilia zum unangefochtenen Marktführer in Deutschland und zu einem der weltweit größten Küchenproduzenten aufgestiegen. 

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  • Schlagzeile: Neuer Vertriebsgeschäftsführer
  • H1: Neuer Vertriebsgeschäftsführer bei Nobilia

Nobilia hat einen fünften Geschäftsführer und hat mit dem Neuzugang innerhalb der Geschäftsführung auch das Vertriebsressort wieder besetzt, das nach dem Ausscheiden von Dr. Oliver Streit Ende 2020 zunächst nicht nachbesetzt worden war. In der Geschäftsleitung hatte damals Bernd Weisser Streits Aufgaben in den Bereichen Vertrieb, Marketing und Produktstrategie übernommen. Weisser wird auch weiterhin der Geschäftsleitung angehören

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  • Schlagzeile: Im Team mit Philips Hue
  • H1: Nobilia: Kooperation mit Philips Hue

Auch als Fachredakteurin kann man immer wieder staunen, in welchen anderen Bereichen Zeitschriften und Blogs für Dinge existieren, die wir eher unter „special interest“ verbuchen würden. In Bochum zum Beispiel betreibt eine mit Iphone- und Ipad-Berichterstattung gestartete Appgefahren GmbH die Seite Hueblog.de – alles rund ums smarte Licht von Philips Hue. Blogger Fabian Schneider hat nach eigenem Bekunden um die 50 smarte Leuchten daheim und hat zum IFA-Start ziemlich schnell aufgegriffen, was Philips Hue da vermeldet hat: eine Kooperation mit Nobilia. Auch für Computerbild, Smartlights.de und andere ist die neue Partnerschaft schon Thema.

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  • Schlagzeile: Innen alles neu
  • H1: Nobilia: Innen alles neu

Es hatte sich schon nach den Bretterschauen herumgesprochen: Ganz großes Thema auf der Nobilia-Hausmesse in Verl, die vom 21. September bis zum 1. Oktober stattfindet, wird das neue Schubkastensystem N-Box sein, mit 10,7-mm-Zarge und Unterflurführung.

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  • Schlagzeile: Nähe ausbauen
  • H1: Nobilia: Nähe ausbauen

Der Rückgang im Küchenmarkt ist, klar, auch am Marktführer nicht vorbeigegangen. Bei Nobilia in Verl investieren sie in dieser Zeit dennoch. Oder erst recht.

Nobilia-Chef Dr. Lars Bopf fackelt nicht lang, wenn man ihn fragt, mit welchen Zutaten Nobilia für die Zukunft kocht: „Ein gutes Produkt zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis, Services und Lösungen, von denen der Handel profitieren kann, und ein breiteres Sortiment, mit dem unsere Kunden in Zeiten geringerer Frequenz zusätzliche Umsätze generieren können. Wir wollen es einfacher machen für unsere Kunden.“

Sowohl am Serviceangebot als auch am Sortiment über die Küche hinaus arbeitet Nobilia nun schon ein paar Jahre – angefangen bei Bad, über Living bis rein ins Speisen. Im vergangenen Jahr war sogar ein eigenes Stuhlsystem eingeführt worden. Auch die Raumplus-Beteiligung läuft natürlich in diese Richtung. Inzwischen wird ein Schuh draus aus dem, was manche anfangs doch etwas misstrauisch beäugt hatten.

„Das Positive an der schwierigen Nachfragesituation ist: Die Leute haben jetzt Lust auf neue Lösungen und Ideen“, so der Nobilia- Chef. Jüngster Neuzugang im Nobilia-Dienstleistungsportfolio

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  • Schlagzeile: Nobi smart für PG 0
  • H1: Nobilia führt mit Nobi smart die PG 0 ein

Auch wenn es erste Anzeichen für eine Erholung des Konsums gebe – „Die Preissensitivität der Verbraucher bleibt weiterhin auf einem hohen Niveau.“ So begründet Nobilia-Chef Dr. Lars Bopf die Einführung des neuen Preiseinstiegsprogramms Nobi smart, das im Handel seit Kurzem verfügbar ist. Man setze „neue Impulse im Markt“, von denen „sowohl unsere Handelspartner als auch Endverbraucher profitieren können“.

Und nicht zuletzt profitiert natürlich auch die Auslastung des Herstellers selbst, sollte das neue Produkt zu mehr Verkäufen führen, auch wenn das so nicht Teil der offiziellen Kommunikation ist.

Für Nobi smart hat Nobilia die Preisgruppe 0 neu

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  • Schlagzeile: Logistik in Texas
  • H1: Nobilia: Logistikstandort in Texas

Mit einer ziemlichen Intensität beackern seit mehreren Jahren Nobilias Nordamerika-Chef Mikael Åkerberg und sein Team vom Headquarter in Miami/Florida aus den US-Markt. Jenseits des Projektgeschäfts arbeitet Nobilia mit sogenannten Independents, also unabhängigen Händlern – inzwischen auch mit einigen, die auf das Nobilia-eigene Franchiseportfolio zurückgreifen: Kütchenhaus und Noblessa.

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  • Schlagzeile: Küchenplanung mit KI
  • H1: Nobilia: Küchenplanung mit KI nicht mehr in weiter Ferne

Das richtige Training macht’s, mit starker Betonung auf „richtig“. Missratene KI-Küchenbilder, bei denen zum Beispiel die Spüle überm Backofen sitzt, hat inzwischen jeder in der Branche mal gesehen. Um solche Fehler auszubessern, KI gar für Planungen in der Praxis einsetzen zu können, müssten die Modelle von Küchenprofis trainiert werden.

Bei Nobilia haben im vergangenen Jahr 2.000 eigene Leute über einen Zeitraum von drei Monaten mit ihrem Know-how insgesamt 150.000 Produktbilder auf Korrektheit geprüft und nebenbei bewertet, was gefiel. Einen Vorteil hat das Unternehmen schon bei Erstellung des Datenpools, denn Nobilia verfügt über

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  • Schlagzeile: Mit 14.000 Gästen und Helene Fischer
  • H1: Nobilia Familientag: Mit 14.000 Gästen und Helene Fischer

Nobilia

Mit 14.000 Gästen und Helene Fischer

Familientag bei Nobilia in Spexard am 19. August 2023

Auf dem Gelände des jungen Werks III in Gütersloh-Spexard, auf der anderen Autobahnseite vom Stammsitz Sürenheide aus gesehen, hat Nobilia am Samstag kombiniert mit dem „Familientag“ für die Mitarbeiter seine Feier zum 75. Firmenjubiläum nachgeholt und sich das auch im schwachen Küchenjahr 2023 einiges kosten lassen. 75 wurde der ostwestfälische Küchenbauer schon im ersten Pandemie-Jahr 2020.

Über 14.000 Menschen strömten dann am Samstag auf den in Spexard aufgebauten Jahrmarkt samt Riesenrad, Karrussel, Kletter- und Hüpfgarten. Showeinlagen gab’s von Anna-Maria Zimmermann, Tay, Schmedtmann, Truck Stopp und speziell für die kleinsten Gäste: Simone Sommerland.

Als weiterer Überraschungsgast rockte am Abend Helene Fischer die Bühne. Die Überraschung war offenbar gelungen. Auch wir Outsider bekamen die ein oder andere Nachricht zugesteckt, als wären es „Hot-News“ aus der Branche.

Im Vorfeld hatte es in der Lokalpresse schon Spekulationen gegeben, inklusive neugieriger Fotos über den Zaun. Die Originalbilder aus Verl folgten dann am Nachmittag von Nobilia selbst – zu sehen in der Bildergalerie unten.

  • 2023 08 19 Nobilia Vorab C Image Kollektiv 018

  • 2023 08 19 Nobilia Vorab C Image Kollektiv 005

  • 2023 08 19 Nobilia Vorab C Image Kollektiv 008

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  • 2023 08 19 Nobilia Vorab C Image Kollektiv 045

  • 2023 08 19 Nobilia Vorab C Image Kollektiv 047

  • Schlagzeile: Zweite Heimat

Küchen-Marktführer Nobilia hat sich mit seinem neuen Werk in Saarlouis erstmals mit der Produktion aus seiner ostwestfälischen Heimat herausgewagt. Am 19.5. wurde der Standort feierlich in Betrieb genommen. Wir waren dabei. Ein Blick ins neue Nobilia-Werk V.

Das Hygiene- und Schutzkonzept, das Nobilia bei seiner „kleinen“ Feier mit 100 Gästen aufgefahren hatte, beeindruckte zwar mal wieder schwer. Die auf dem Werksgelände positionierten Polizisten waren dann aber doch nicht da, um die Einhaltung der Hygienemaßnahmen zu kontrollieren, sondern gehörten zum Personenschutz der saarländischen Regierungsmitglieder - Ministerpräsident Tobias Hans und Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger.

Tobias Hans Dr Lars Bopf Werner Stickling Anke Rehlinger Fotor

Nobilia-Inhaber Werner Stickling, in Begleitung seiner Tochter Marion Stickling, war es vorbehalten den Start-Buzzer zu drücken - und schon rollten „wie von Zauberhand“ die Bänder an. Doch warum überhaupt im Saarland? Bekannt ist, dass Nobilias Erweiterungsmöglichkeiten in Sürenheide begrenzt und in Kaunitz durch langwierige Genehmigungsverfahren ausgebremst sind. Ministerin Rehlinger erinnert sich heute daran, wie schwer es der Familie Stickling fiel, einen Schritt aus ihrer Produktionsheimat Verl hinaus zu machen. Und fand gerade das sympathisch.

Im Februar 2018 unterzeichnete man den Kaufvertrag für das 290.000 qm große Grundstück am Lisdorfer Berg in Saarlouis. Das werden die Sticklings nicht bereuen, ist sie sich sicher und verweist auf einen Slogan aus der Saarland-Kampagne: „Will bleiben liegt direkt neben willkommen.“ Nobilia-Chef Dr. Lars Bopf bezeichnete das Saarland in Bezug auf die Anbindung an Exportmärkte wie Frankreich und die Benelux-Länder als „unschlagbar“. Zudem habe man sich - auch Bopf gebraucht das Wort - jederzeit willkommen gefühlt. Das scheint auch so zu sein. Schließlich sprach der Ministerpräsident viel vom Strukturwandel am bisherigen Automobilstandort. Investoren wie der Küchenbauer, die der saarländischen Wirtschaft auf die Sprünge helfen, sind erwünscht, um das „Wunder an der Saar“ zu fördern. Nobilia wird es in der Endausbaustufe (1.000 Mitarbeiter und 1.600 Küchen/Tag) unter die 15 größten Arbeitgeber des Bundeslandes schaffen. Mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 200 Mio Euro.

Werk V 4 Fotor Fotor

Warum ausgerechnet das Saarland der richtige Standort für die Küchenproduktion ist, sieht Tobias Hans so: „Die Deutschen geben Geld für Küchen aus und weniger fürs Essen. Bei den Franzosen ist es umgekehrt. Und der Saarländer schätzt beides.“ Und als INSIDE-Redakteurin lernt man auch gleich noch, was die saarländische Küche ausmacht, nämlich Spezialitäten wie Mehlknepp und Dibbedabbes. Wie die Produktion im neuen Nobilia-Werk aufgebaut ist, haben wir dann noch bei einer exklusiven Werksführung mit Werkleiter Alexander Quirin und Stefan Dresing, Leiter Fertigungsplanung, gelernt. Wir berichten im nächsten INSIDE Wohnen-Magazin, das in der nächsten Woche versandt wird.

Werk V 3 Fotor

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  • Schlagzeile: In der vierten Welle

Das letzte, was die Branche angesichts der bestehenden Versorgungsengpässe brauchen kann, sind weitere Produktionsstillstände. Die könnten aber bei möglichen Corona-Ausbrüchen drohen. - Man erinnert sich an den Stillstand mehrerer Werke, von dem Miele im Frühjahr betroffen war. Der österreichische Polsterer Ada hat gerade aufgrund der stark steigenden Infektionszahlen die Produktion am Stammsitz ausgesetzt. Prophylaxe ist angesagt.

Einer, der in den vergangenen anderthalb Jahren so ziemlich alles an Schutzmaßnahmen ausgeschöpft hat, was geht, und das eindrücklich auch auf den Hausmessen bewiesen hat, ist der Küchen-Marktführer Nobilia. Wie beurteilt man in Verl die aktuelle Lage? Wir haben bei Nobilia-Chef Dr. Lars Bopf nachgefragt.

(Den INSIDE-Talk gibt es hierauch als Podcast.)

 

  • Schlagzeile: Jetzt sind die Köpfe offen

Befeuert durch den Lockdown, aber nicht nur dadurch, hat Nobilia sein vor gut einem Jahr gestartetes Schnelllieferprogramm Nobilia elements deutschlandweit breit ausgerollt.

Dr. Christian Ulrich, der in Verl den Bereich Unternehmensstrategie leitet und sich zuletzt maßgeblich um Nobilia elements gekümmert hat, zählt aktuell rund 550 Händler, die das Schnelllieferprogramm im Angebot haben. Fast täglich werden es mehr. 

Als reines E-Commerce-Produkt will man elements bei Nobilia nicht verstanden wissen. Auch nicht als Billigprodukt. Elements ist eigentlich sowieso kein Produkt-, sondern ein Logistikthema. Mit einem kleinen Auszug aus dem regulären Sortiment (eine Frontfarbe, ein Griff, zwei Arbeitsplattendekore, 155 Artikel im Bereich Küche, 34 im Bad und 43 im Living) und der Lagerhaltung von ca. 2.000 Schränken setzt elements vor allem auf Schnelligkeit und auf einfache Planbarkeit.

Die Lieferung kann aus dem elements-Lager in Sürenheide innerhalb von 24 Stunden erfolgen (INSIDE 1081). „Elements ist ein Produkt, das es schon gibt und von dem wir wissen, dass die Kunden es wollen“, sagt Ullrich. Dennoch eröffnet es Händlern neue Möglichkeiten: Sie können deutschlandweit Geschäfte machen, also darüber den Einstieg in die Online-Vermarktung finden. Auch die Vermarktung einzelner Schränke wird interessanter, und durch die einfache Planbarkeit kann theoretisch auch der Azubi eine Küche verkaufen.

Den Anstoß gegeben hat schon vor mehreren Jahren ein tschechischer Nobilia-Kunde, der ein eigenes Lager mit einem eingeschränkten Sortiment betreibt. Statt kommissionsweise zu bestellen kann dieser Händler Küchen aus dem begrenzten Portfolio schnell ausliefern.

Ob die aktuelle Entwicklung von Nobilia elements allein dem Lockdown geschuldet ist, lässt sich nicht klar sagen, denn richtig los ging es mit dem Konzept eigentlich zeitgleich mit dem ersten Lockdown. Eine günstige Zeit für die Akzeptanz neuer Konzepte ist es aber auf jeden Fall. Ullrich: „Jetzt sind die Köpfe offen.“ Auch für die jüngste Idee aus dem Hause Nobilia: die hybride Lagerhaltung.

Händler, die die Montage lieber selbst übernehmen als das vergleichsweise teure und zeitaufwändigere Zwei-Mann-Handling zu buchen, können auf die preiswertere und schnellere Alternative Palettenversand zurückgreifen. Da Artikel über 2,10 m Länge sich für den Palettenversand nicht eignen, aber bloß 5 Prozent aller Artikel ausmachen, könnte es sinnvoll sein, diese 5 Prozent selbst auf Lager zu nehmen. 4 m lange Arbeitsplatten zum Beispiel. Und gegebenenfalls ergänzend noch Artikel aus dem Standardsortiment. Verschiedene Starterpackages für die Lagerausstattung können über Nobilia bezogen werden.

Als Unterstützung für den Einstieg in den E-Commerce bietet Nobilia dem Handel inzwischen auch kostenlos einen Konfigurator an, der auf der Händlerwebseite eingebunden werden kann. Entwickelt wurde der Konfigurator vom Bielefelder Online-Händler topshelf.de (INSIDE 1085). Zu dem Deal kam es, als im April nach Lösungen für Händler im Lockdown gesucht wurden. In das Shopsystem anderer Händler lässt sich der Konfigurator nicht integrieren, dafür wird er automatisch aktualisiert. Alternativ kann ein Endkunde auch auf der Nobilia-elements-Seite planen, muss dann mit dem Output aber den Händler seiner Wahl ansprechen.

  • Schlagzeile: Neue Läger

Keine Produktlinie, sondern ein Logistikthema. So sieht man das hauseigene Schnelllieferprogramm Nobilia elements in Verl (INSIDE 1106).  Elements umfasst einen kleinen Auszug aus dem regulären Nobilia-Sortiment (eine Frontfarbe, ein Griff, zwei Arbeitsplattendekore, 155 Artikel im Bereich Küche, 34 im Bad und 43 im Living), ein paar Tausend Schränke sind auf Lager. Das Programm ist einfach planbar und innerhalb von 24 Stunden lieferbar. Zusätzlich zum Lager in Sürenheide hat nobilia inzwischen Abholläger in Hamburg, Berlin, Rotterdam, Frankfurt und Oberhausen aufgebaut. Ganz frisch dazu gekommen sind Köln und Kassel. Weitere werden folgen.

Schnelle Lieferung wünschen sich Händler aktuell mehr denn je. Eine Idee auf dem Weg dorthin - zumindest für ein abgespecktes Nobilia-Sortiment - haben wir im INSIDE Wohnmarkt Magazin im Februar unter die Lupe genommen: die hybride Lagerhaltung.

Mit einem Steady-Zugang können Sie den Bericht hier nochmal nachlesen:

Nobilia elements: „Jetzt sind die Köpfe offen“

Befeuert durch den Lockdown, aber nicht nur dadurch, hat Nobilia sein vor gut einem Jahr gestartetes Schnelllieferprogramm Nobilia elements deutschlandweit breit ausgerollt.

Dr. Christian Ullrich, der in Verl den Bereich Unternehmensstrategie leitet und sich zuletzt maßgeblich um Nobilia elements gekümmert hat, zählt aktuell rund 550 Händler, die das Schnelllieferprogramm im Angebot haben. Fast täglich werden es mehr. Als reines E-Commerce-Produkt will man elements bei Nobilia nicht verstanden wissen. Auch nicht als Billigprodukt. Elements ist eigentlich sowieso kein Produkt-, sondern ein Logistikthema. Mit einem kleinen Auszug aus dem regulären Sortiment (eine Frontfarbe, ein Griff, zwei Arbeitsplattendekore, 155 Artikel im Bereich Küche, 34 im Bad und 43 im Living) und der Lagerhaltung von ca. 2.000 Schränken setzt elements vor allem auf Schnelligkeit und auf einfache Planbarkeit.

Die Lieferung kann aus dem elements-Lager in Sürenheide innerhalb von 24 Stunden erfolgen (INSIDE 1081). „Elements ist ein Produkt, das es schon gibt und von dem wir wissen, dass die Kunden es wollen“, sagt Ullrich. Dennoch eröffnet es Händlern neue Möglichkeiten: Sie können deutschlandweit Geschäfte machen, also darüber den Einstieg in die Online-Vermarktung finden. Auch die Vermarktung einzelner Schränke wird interessanter, und durch die einfache Planbarkeit kann theoretisch auch der Azubi eine Küche verkaufen.

Den Anstoß gegeben hat schon vor mehreren Jahren ein tschechischer Nobilia-Kunde, der ein eigenes Lager mit einem eingeschränkten Sortiment betreibt. Statt kommissionsweise zu bestellen kann dieser Händler Küchen aus dem begrenzten Portfolio schnell ausliefern.

Ob die aktuelle Entwicklung von Nobilia elements allein dem Lockdown geschuldet ist, lässt sich nicht klar sagen, denn richtig los ging es mit dem Konzept eigentlich zeitgleich mit dem ersten Lockdown. Eine günstige Zeit für die Akzeptanz neuer Konzepte ist es aber auf jeden Fall. Ullrich: „Jetzt sind die Köpfe offen.“ Auch für die jüngste Idee aus dem Hause Nobilia: die hybride Lagerhaltung.

Händler, die die Montage lieber selbst übernehmen als das vergleichsweise teure und zeitaufwändigere Zwei-Mann-Handling zu buchen, können auf die preiswertere und schnellere Alternative Palettenversand zurückgreifen. Da Artikel über 2,10 m Länge sich für den Palettenversand nicht eignen, aber bloß 5 Prozent aller Artikel ausmachen, könnte es sinnvoll sein, diese 5 Prozent selbst auf Lager zu nehmen. 4 m lange Arbeitsplatten zum Beispiel. Und gegebenenfalls ergänzend noch Artikel aus dem Standardsortiment. Verschiedene Starterpackages für die Lagerausstattung können über Nobilia bezogen werden.

Als Unterstützung für den Einstieg in den E-Commerce bietet Nobilia dem Handel inzwischen auch kostenlos einen Konfigurator an, der auf der Händlerwebseite eingebunden werden kann. Entwickelt wurde der Konfigurator vom Bielefelder Online-Händler topshelf.de (INSIDE 1085). Zu dem Deal kam es, als im April nach Lösungen für Händler im Lockdown gesucht wurden. In das Shopsystem anderer Händler lässt sich der Konfigurator nicht integrieren, dafür wird er automatisch aktualisiert. Alternativ kann ein Endkunde auch auf der Nobilia-elements-Seite planen, muss dann mit dem Output aber den Händler seiner Wahl ansprechen.

  • Schlagzeile: 1.000 Euro pro Meter
  • H1: Nobilias Franchise-Tochter FBD mit neuem Konzept Cake Kitchen

910 Mio Euro bringen die Händler von Nobilias französisch-belgischer, ach, eigentlich schon fast weltweit aktiver, Franchise-Organisation FBD zusammen auf die Umsatzwaage. 2021 ging es um 28 Prozent aufwärts; gut 500 Stores der Labels Ixina, Cuisine Plus, Cuisines Références und Vanden Borre gibt es aktuell.

Im Juli und Oktober sollen nun Pilot-Stores eines komplett neuen Konzepts namens Cake Kitchen eröffnet werden, an dem die FBD-Strategen drei Jahre lang getüftelt haben. Nummer eins geht im Einkaufszentrum Westfield Parly 2, nördlich von Paris an den Start; Nummer zwei irgendwann im Herbst. FBD-Chef Loïc Paitel sagt: „Wir sind uns bewusst, dass wir mit unseren bisherigen Marken immer noch einen Teil des Marktes nicht erreichen.“ Also hat man Cake Kitchen erfunden. Das Konzept erinnert an das des gerade in der Branche stark beobachteten Berliner Digital-Start-ups Küchenheld.

Seinen Namen verdankt Cake Kitchen einem Wortspiel mit dem Firmenmotto „Créer sa cuisine équipée c’est du gâteau.“ Wörtlich aus dem Französischen übersetzt hieße das: „Seine Einbauküche zu planen ist ein Stück Kuchen.“ Natürlich ist das mit dem Kuchen eine Redensart – Küchenplanung ist demnach auch kein Kuchen, sondern „ein Klacks“. Der Anspruch von Cake Kitchen: Die Customer Journey muss einfach und auf allen Kanälen möglich sein; Preis und Qualität müssen stimmen. Bei Cake Kitchen gibt es einen Meterpreis: 1.000 Euro kostet ein Meter Küche. Inklusive sind bis zu sechs Geräte, Spüle, Armatur und sonstiges Zubehör.

Kern des Konzepts ist ein einfach bedienbares Lead-Generierungs- und Planungstool. Als Kücheninteressent gibt man die gewünschte Höhe, Breite und seinen Vornamen an. Sobald man persönlich ansprechbar ist, wird um einen Grundriss und ggf. ein Foto der alten Küche gebeten und sofern möglich um die Lage der Anschlüsse. Dann wird man an den bislang einzigen Cake-Kitchen-Store im Land verwiesen. Aber — keine Panik, wenn man in Bordeaux lebt – es geht auch ganz auf Distanz. Nach der Eingabe weiterer Planungsdetails wird einem schonmal der Preis ausgeworfen. Zum Design kommt man dann später. Die Küchen „aus deutscher Produktion“ — lange Rätselraten, wer der Lieferant sein könnte, ist wohl nicht nötig — gibt es in 15 Fronten und vier Materialarten. Die Geräte kommen von Candy, Beko, Bosch, Whirlpool, Faber oder Franke.

Die anderen Marken der FBD-Gruppe sollen in Sachen Digitalisierung von Cake Kitchen lernen.

  • Schlagzeile: Internationalisierung und City-Formate
  • H1: Nobilias Franchise-Tochter FBD wächst leicht

Nobilias internationale Franchise-Tochter FBD, zu der die Marken Ixina, Cuisine Plus, Cuisines Références und Vanden Borre Kitchen gehören, erzielte 2025 einen Umsatz von 828,8 Mio Euro – ein Plus von 2 Prozent. Der kleine Rückgang aus dem Vorjahr ist wieder ausgebügelt. Für 2026 sind 6,5 Prozent Wachstum und 32 Neueröffnungen geplant.

Das Wachstum im vergangenen Jahr entspricht der Marktentwicklung, die das französische Marktforschungsinstitut Ipea für das Küchenmöbelsegment ebenfalls mit +2 Prozent beziffert. FBD-Geschäftsführer Loïc Paitel sieht die Nachfrage zunehmend in Richtung Renovierung verschoben. Inflation, hohe Zinsen und Immobilienkrise zwingen dazu, Positionierung, Finanzierung und Standortstrategie zu überdenken.

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  • Schlagzeile: Toasten auf der Arbeitsplatte, Sound aus der Nische
  • H1: Nobilias Küche von morgen

Insgesamt 120 Personen haben an dem Projekt mitgewirkt. Ihre Namen liefen auf der Nobilia- Hausmesse im neuen InnovationLab über die „Wall of Fame“. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern Continental und WMF zeigte Nobilia im Herbst anhand der „Küche von morgen“, wohin die Reise der Küche einmal gehen könnte. Im Unternehmen setzte Nobilia mit dem Projekt auch ein Signal, dass der vor einigen Jahren begonnene Umdenkprozess Früchte trägt: Nach langen Jahren als „Follower" treibt Nobilia inzwischen selbst Innovationen voran.

„Wir müssen wieder neu denken, Spaß an Innovationen haben. Das ist in der Branche in den letzten Jahren etwas eingeschlafen“, sagt Florian Degenhardt, Leiter Innovation in Verl. Einige der in der Zukunftsküche eingesetzten Materialien und Technologien sind bereits serienreif, andere befinden sich noch im Prototypenstadium.

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  • Schlagzeile: „Handwerkszeug"
  • H1: Pino: "Handwerkszeug für den Handel"

Als Mitglied der Verler Küchenfamilie standen Pino und seine Neuheiten zum Küchenherbst wieder im Nobilia-Ausstellungszentrum auf rund 180 qm Fläche. Auf dem Themenplan stand dort für den Küchenbauer aus Coswig zum einen die Weiterführung des im Vorjahr eingeführten Dropshipping-Konzepts: Die Online-Küche ist nun in der Breite konfigurierbar und ist sowohl mit als auch ohne E-Geräte erhältlich. Auch die Oberflächenauswahl wurde erweitert. Außerdem ist ein Online-Konzept nun auch für Küchenfachhändler verfügbar.

Zweiter Punkt, den Vertriebsgeschäftsführer Jörg Deutschmann dort hervorhob: ein Schnellplaner mit einfacherer Planungslogik. „Durch die einfache Planbarkeit lassen sich Pino-Küchen auch von weniger erfahrenen Verkäufern gut verkaufen. Das ist ein Pluspunkt“, sagt Deutschmann. In der jüngeren Vergangenheit sah es ja in der Tat so aus, dass der Handel deutlich mehr hätte verkaufen können, als sich umsetzen ließ. Deutschmann: „Wir bieten dem Handel ein Handwerkszeug, mit dem schnell großer Effekt erzielt werden kann.“ Dass der Händler Lieferung und Montage optional bei Pino mit buchen kann, kann bei Personalmangel ebenso zur Entlastung beitragen. Mit drei bis vier Wochen regulärer Lieferzeit und zehn bzw. fünf Tagen im Schnelllieferservice sieht sich Pino zudem als schnellster Lieferant im Markt.

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  • Schlagzeile: Weitere Ebene im Vertrieb
  • H1: Pino: Weitere Ebene

Pino-Vertriebsgeschäftsführer Jörg Deutschmann schafft im Vertrieb zum 1.7. zusätzlich zum Außendienst zwei Key-Account-Positionen, die mit Jürgen Mendick und Oliver Wille besetzt werden.

Mendick ist bereits seit dem Neustart im Jahr 2017 für Pino als Außendienstler unterwegs. Oliver Wille war zuletzt bei Bega und Impuls und davor bei Amica sowie lange Jahre für Alno tätig und wechselt im Juli nach Coswig.

  • Schlagzeile: Neue Perspektiven
  • H1: Pino zur Hausmesse in Verl

Traditionell als Zeilenproduzent und Blockspezialist bekannt, wird Pino Küchen, die Nobilia-Tochter aus Sachsen-Anhalt, ihr Produktsortiment zu den Herbstmessen so ergänzen, dass künftig deutlich mehr Planungsvielfalt möglich ist. „Für uns ändert sich gerade die komplette Perspektive“, sagt Vertriebs-Geschäftsführer Jörg Deutschmann. „Wir werden weiterhin einfach und schnell sein. Es kommen aber durch ein paar Ergänzungen extrem viele Möglichkeiten hinzu.“

Ganz vorn auf der Agenda steht das Thema grifflos. Die grifflose Küche wird künftig auch bei Pino zu haben sein. Ein weiteres Beispiel ist die neue Arbeitsplattentiefe 120 cm, die beispielsweise Inselplanungen möglich macht oder Planungen für individuellere Räume.

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  • Schlagzeile: Mehr zu bieten
  • H1: Pino Küchen: Mehr zu bieten

Neben der Grifflosküche und Produktergänzungen, die mehr Planungsvielfalt ermöglichen wie die neue Arbeitsplattentiefe 120 cm, hat die Nobilia-Tochter Pino-Küchen auch beim Geräteangebot ein Upgrade aufzuweisen.

Die Zugehörigkeit zu Nobilia macht’s möglich: Auch in Coswig sind nun Bora-Kochfeldabzüge in der Komplettvermarktung erhältlich. „Das haben wir im vergangenen Jahr unterjährig eingeführt“, so Vertriebsgeschäftsführer Jörg Deutschmann. „Wir haben jetzt deutlich mehr zu bieten als früher.“ Wird einer der Gründe dafür sein, dass Pino gegen den Markttrend sogar bei den Stückzahlen noch gut unterwegs ist.