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INSIDE Küche

  • Schlagzeile: Neue Leute

Dass Frank Schlangenotto Nobilia zum Jahresende verlässt, um als Geschäftsführer bei der Berliner Verbundgruppe GEDK einzusteigen, ist inzwischen bekannt. Seinen Vertriebsbereich wird sein bisheriger Kollege Daniel Patrzek übernehmen, für den im Süden bereits Ersatz gefunden wurde: Marc Metzen, zuletzt bei Dross & Schaffer, kehrt zu Nobilia zurück. Weitere Verstärkung im Vertriebsteam bekommt Nobilia zum Jahreswechsel von Patrick Walljasper, ebenfalls Rückkehrer, der aktuell noch bei Alliance unter Vertrag ist.

Auch international gibt es Zuwachs: Philippe Giovanni, zuvor Directeur Général von Bricomarché, Bricorama & Brico Cash, soll sich bei Nobilia um die Koordination der unabhängig geführten Auslandsbeteiligungen im Handel kümmern.

  • Schlagzeile: „Der letzte Rasterschritt”
  • H1: Nobilia zur Hausmesse

Nobilia wird sein „Verler Raster“ zur Hausmesse vervollständigen. Heißt: Jede Schrankkombination kann jetzt mit vollständiger Linienführung geplant werden, was mehr Planungsfreiheit bringen soll. „Ready to create“ lautet entsprechend das Messemotto. Viel mehr lässt sich Vertriebschef Bernd Weisser im Vorfeld nicht entlocken.

Stärker angreifen wird Nobilia, wie man hört, aber auch im Wohnmöbelbereich. 10 Prozent vom Umsatz – aktuell wären das über den Daumen gepeilt 150 Mio Euro — sollen mittelfristig realistisch sein. Plausibel, wenn man die Entwicklungen allein im letzten Jahr beobachtet. Gerüchten zufolge soll zur Messe nun eine mit Furnplan planbare Wohnmöbelkollektion an den Start gebracht werden, die auch Einkäufer aus anderen Bereichen als dem Küchensegment auf den Plan rufen soll. Die Vorteile für Vollsortimenter: Lieferung aus einer Hand. Zudem ist Nobilia wegen der Riesen-Volumina so gut wie jeden Tag an jedem Ort der Republik und hat einen Lieferzeitenvorteil. Mindestbestellwerte braucht es da kaum.

  • Schlagzeile: Fußabdruck verkleinern
  • H1: Nobilia mit Wasserstoff Lkws

20,6 Mio Kilometer legen die gut 400 Nobilia-Fahrer jährlich auf den Straßen zurück. Zur Einordnung: Das entspricht 40.000 Fahrten von München nach Berlin. Laut eigenen Angaben ist der Transportbereich in Verl für 40 Prozent der CO2-Emmision verantwortlich. In Zukunft will Nobilia den CO2-Fußabdruck von der Straße verkleinern und setzt auf Lkws mit grünem Wasserstoff-Antrieb. Bereits auf der diesjährigen Hausmesse in Verl, die morgen beginnt, stellt Nobilia die neue Kooperation mit dem regenerativen Energieversorger GP Joule vor. 

Der Plan: GP Joule baut und betreibt in Nähe des Unternehmens eine Wasserstofftankstelle, die von Nobilia-Lkws, Pkws und auch von Wasserstoff angetrieben Fahrzeugen anderer Betriebe genutzt werden kann. GP Joule will auch Wasserstoff-Fahrzeuge bereitstellen.

„Mithilfe der grünen Wasserstoffinfrastruktur und emissionsfrei fahrenden Lkws wird Nobilia seinem Ziel, den eigenen CO2-Fußabdruck deutlich zu verkleinern, einen wesentlichen Schritt näherkommen“, sagt André Steinau, Geschäftsführer von Gp Joule Hydrogen.

  • Schlagzeile: Von Wohnen bis Wasserstoff
  • H1: Nobilia: Messenachlese

Vor der Messe lässt man bei Nobilia traditionell nicht gern viel raus. Dafür folgt dann vor Ort in Verl die Informationskeule. Die 5.000 qm Ausstellungsfläche waren wieder mit 138 Planungen (davon „nur“ 52 Küchen), mit den Beteiligungen Pino, Raumplus und RMTSoft und externen Dienstleistern voll belegt. Die Gerätepräsentation musste wegen der schieren Masse an Eigenmarken und Exklusivmodellen (neu sind Laurus von Vestel, Grundig, Whirlpool und Candy für den französischen Markt, Bauknecht gibt es seit März) diesmal ohne Belegschaft der Hersteller stattfinden, und auch darüber hinaus gab es einiges zu erfahren: Vom digitalen Verkaufshandbuch von Go2B über einen Lead-Generator für den Handel, einen Wasserstoff-Truck, Marketingunterstützung und E-Commerce-Lösungen bis zur neuen Montageakademie mit Export-Showroom, die wir fürs Mitte Oktober erscheinende INSIDE Spezial bereits genauer unter die Lupe genommen haben.

Die Anmeldungen zur bis zum 27.9. dauernden Nobilia-Messe kamen mit rund 12.000 ans Vor-Corona-Niveau heran, obwohl nach wie vor einige ausländische Besuchergruppen fern blieben. Mit dem Messemotto „Ready to create“ nahm Nobilia Bezug auf sein „Verler Raster“ n144, das jetzt einheitliche Fugenbilder über alle Fronten und Räume möglich machen und Planungssicherheit bieten soll. 1.700 Schranktypen mussten für den letzten Rasterschritt neu konstruiert werden. Sechs neue Fronten wurden gezeigt (drei davon Antifingerprint), auslaufen werden aber keine.

Im Wohnen – gerüchteweise hat Nobilia mittelfristig einen Umsatzanteil von 10 Prozent mit Living im Visier – gab es neben dem frei planbaren Sortiment in diesem Jahr auch eine Präsentation für die Großfläche mit fertig konzipierten Modulen und Vorschlagswänden. Insgesamt gibt es acht Produktlinien mit eigenen Verkaufsunterlagen. Und auch Couchtische sind neu im Sortiment. Die Produkte für die Großfläche sind nun auch mit Furnplan planbar.

Wieder vor Ort war Food-Bloggerin Sally, mit der Nobilia gemeinsam mit Bosch und der Werbeagentur Flotho das neue Format „Deutschland kocht“ für den Handel an den Start bringen wird. Aus der Kooperation entstanden sind weitere Bosch-Exklusivgeräte für Nobilia, und auch von Siemens gibt es nun eine kleine exklusive Modellreihe für Nobilia.

Eine weitere Marketing-Kooperation ging kürzlich mit der Sat.1-Kochshow „The Taste“ an den Start. In der Show sind insgesamt vier große Nobilia-Küchen im neuen Fjordblau mit Easytouch bestehend aus 16 Inseln und acht Zeilen zu sehen.

930 Mio Ad-Impressions hat Nobilia mit diversen Kampagnen in den letzten zwölf Monaten erreicht. Für 2023 sind wieder drei Kampagnen geplant, eine vierte mit den Highlights noch fürs eventuelle Sommerloch. „Wir bringen die Idee von Vermarktung und Platzierung zusammen“, erklärt Marketingleiterin Sonja Diermann. Heißt: Der Außendienst empfiehlt den Händlern spezielle Platzierungen, weil für diese Produkte Werbungen geplant sind.

Auch mit der Kommunikation des Themas Nachhaltigkeit hat sich Nobilia stärker befasst und seine Aktivitäten in einem eigenen Journal und auf einer Landingpage zusammengefasst.

  • Schlagzeile: Kümmel-Nachfolge geregelt
  • H1: Ein Abschied, zwei Aufstiege und ein Neuzugang

In der vergangenen Woche hat Nobilia-Entwicklungschef Christoph Kümmel sich von seinen Nobilia-Kollegen und Geschäftspartnern verabschiedet und seinen Resturlaub angetreten. Kümmel – im Sommer zuvor von Interlübke nach Verl gewechselt – hatte 2019, nach dem Weggang von Nobilia-Urgestein Andreas Bielefeld den Titel Leiter Produktstrategie bekommen. In seinen Verantwortungsbereich fiel neben Produktentwicklung und -management auch das Nobilia Creativ Studio, das die Ausstellungsplanung im Haus und auch für die Handelspartner weltweit anbietet. Um die 45 Leute gehörten insgesamt zu Kümmels Team.___STEADY_PAYWALL___

Dass Kümmel sich in Verl verabschieden würde, hat sich in der Branche längst herumgesprochen. Die Bestätigung bekam man aber von Nobilia lange nicht. Kümmels Vertrag läuft noch bis Jahresende. Man ist nun so verblieben, dass er von München aus noch eine Zeit lang beratend für das Unternehmen tätig bleiben soll.

Offenbar gibt es inzwischen auch eine Regelung für Kümmels Nachfolge: Neuer starker Mann im Produktmanagement (Titel: Leiter Produktmanagement) wird künftig Ronny Viehrig sein, bislang Produktmanager Bad und Kümmels Stellvertreter. Mehrere Produktmanager haben sie in Verl außerdem für Wohnen, E-Geräte und natürlich für Küche. Neu ins Team kommt im nächsten Jahr zusätzlich Steffen Hagemann, der bis 31.12. noch bei Nolte-Küchen tätig ist.

Das Nobilia Creativ Studio wird künftig zusammen mit der Montagesteuerung als neuer Bereich „Creativ Studio und Montagesteuerung“ bei Jörg Arndt angesiedelt sein, der seit zwei Jahrzehnten bei Nobilia arbeitet. Wie zuvor Christoph Kümmel und nun auch Ronny Viehrig berichtet Arndt an Vertriebschef Bernd Weisser. Die direkte Verantwortung für die Montagesteuerung bleibt bei Andreas Fuhst.

  • Schlagzeile: Für jedes Problem eine Koje
  • H1: Nobilia: Für jedes Problem eine Koje

Nur eine vollständige und richtig montierte Küche ist eine gute Küche. Weil das durch den viel besprochenen Fachkräftemangel allerdings schon längst nicht mehr selbstverständlich ist – manche Organisationen schauen sich sogar schon in Nordafrika nach Logistik- und Montagekräften um –, bietet Nobilia seinen Händlern seit Oktober in einer Montageakademie individuelle Schulungen für Monteure an. Gelauncht wurde die Montageakademie zur Hausmesse im September und zwar auf 2.800 qm Fläche im ehemaligen Campingkaufhaus in der Waldstraße, nur 700 Meter vom Nobilia-Sitz entfernt. Die Immobilie hatte Nobilia im letzten Herbst erworben, die Infrastruktur der Ausstellungshalle für Wohnmobile blieb beim Umbau erhalten. Gleich im vorderen Bereich des Gebäudes hat Nobilia eine Ausstellung mit besonders kniffeligen Planungen auf Niveau der Premium-Exportmarke Noblessa mit integrierten Raumplus-Lösungen eingerichtet, anhand derer den Monteuren direkt eventuelle Schwierigkeiten aufgezeigt werden.

Exportshowroom Nobilia Fotor

Im vorderen Bereich ein Exportshowroom

Da solche Planungen vor allem im Ausland verkauft werden, hat Nobilia zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Das Team um Exportleiter Matthias Keudel kann die Ausstellung gleichzeitig als Export- Showroom nutzen. Und hinter verschlossenen Türen zeigen die Ostwestfalen dann in einer Art Geheimprojekt auch noch speziellen Übersee-Kunden, dass sie sich auch auf ganz besondere Bedarfe einstellen können.

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  • Schlagzeile: FBD mit 920 Mio Euro

Bei der Nobilia-Bilanzpressekonferenz, zu der die Einladung in diesem Jahr noch aussteht, werden die Umsätze der Franchise- und Handelsaktivitäten im Ausland traditionell eher klein gehalten. Bei den Franchise-Organisationen fließen lediglich die Franchise-Gebühren ein, nicht etwa der Außenumsatz der Händler. Die Handelsaktivitäten werden um die Innenumsätze bereinigt und auch nur unter Berücksichtigung der Beteiligungsverhältnisse einbezogen. 2021 kam die Unternehmensgruppe Nobilia so auf 1,715 Mrd Euro Umsatz gegenüber 1,482 Mrd Euro, die der Küchenhersteller selbst meldete. Eine Differenz von 233 Mio Euro.

Die Zahlen, die die zu Nobilia gehörende Franchise-Organisation FBD gerade für 2022 herausgegeben hat, hätten eigentlich Potenzial, um in Verl mit noch höheren Umsatzgrößen nach außen zu gehen:

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  • Schlagzeile: Premiere im TV
  • H1: Nobilia mit Sally Özcan bei "Let`s dance"

So vor zwei, drei Jahren hat sich angedeutet, wohin der Weg von Nobilia führt - plötzlich waren Nobilia-Logos auf den Verler Küchen zu sehen. Man kann es so sagen: Während es früher zum guten Ton beim Branchenriesen gehörte, keine gesteigerten Ambitionen in Richtung Marke zu zeigen, hat sich die Lage nach und nach verändert. Im vergangenen Jahr hatte Nobilia eine Kochshow auf Sat.1 mit vier Küchen ausgestattet.

Jetzt geht Nobilia noch einen deutlichen Schritt weiter. Am 17. Februar ist der Küchenhersteller erstmals mit einer Werbeplatzierung im Rahmen der RTL-TV-Sendung "Let's dance" präsent. Entschieden hat man sich in Verl für ein siebensekündiges Werbeformat in Form eines Skyscrapers. Auslöser für die Entscheidung war sicherlich: Eine der Kandidatinnen bei "Let's dance" ist Sally Özcan, ihres Zeichens Flood-Bloggerin und - vor allem - Kooperationspartnerin von Nobilia.

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  • Schlagzeile: Noch eine Beteiligung
  • H1: Nobilia will bei französischem Händler einsteigen

Im Rahmen einer Kapitalerhöhung will Nobilia mit einer Minderheitsbeteiligung beim französischen Handelsunternehmen Ubaldi einsteigen, sobald die behördliche Genehmigung da ist. Laut einer von Ubaldi veröffentlichten Mitteilung steht eine weitere Expansion auf der Agenda. Neben einem „Multistore“-Format soll künftig mit einer Einrichtungs-Vertriebsschiene expandiert werden.___STEADY_PAYWALL___

Ubaldi hat neben einem Onlineshop zwölf stationäre Filialen, die teils von selbstständigen Unternehmern geführt werden. Zum Sortiment zählen neben Hausgeräten und Elektronik auch Möbel und Küchen sowie DIY-Produkte. Auf der Webseite tummeln sich nach Unternehmensangaben 4 Mio unique visitors im Monat. Für Nobilia geht es bei der Beteiligung um einen weiteren Absatzkanal im Hauptexportmarkt Frankreich. „Eine sehr gute Verstärkung der bisherigen Vertriebswege“, wie sich Nobilia-Chef Dr. Lars Bopf zitieren lässt. Nobilia ist in Frankreich gut bei den Filialisten But, Conforama und Darty vertreten, die Tochtergesellschaft Pino fokussiert sich auf den Baumarktbereich. Neben der Franchiseorganisation FBD hält Nobilia in Frankreich seit zwei Jahren zudem eine Minderheitsbeteiligung am Franchiseunternehmen Aviva.

  • Schlagzeile: Fast 900 Mio im Export
  • H1: Die Nobilia-Zahlen für 2022

Auf diese Zahlen blickt die Branche zum Jahresanfang immer besonders genau: Europas Küchenproduzent Nummer 1, Nobilia, hat seinen Umsatz im Krisenjahr 2022 erneut zweistellig gesteigert. Um 11,9 Prozent oder 177 Mio Euro auf 1,659 Mrd Euro stiegen die Erlöse. Dass das zu einem Teil auf höhere Preise zurückzuführen war und auch wenig über die aktuelle Lage aussagt, die speziell im konsumigen Segment schonmal besser war, ist klar. Aktuell werden schließlich auch beim Branchenprimus Zeitkonten abgebaut.

Drum haben wir in dem 22-seitigen Dokument auch gleich zum Punkt „Ausblick“ weitergescrollt, in dem neben der Einschätzung, dass es für die Einrichtungsbranche ein „herausforderndes Jahr“ wird, immerhin das Wort „Zuversicht“ fällt. Zuversichtlich sind sie in Verl unter anderem wegen der breiten Aufstellung im Export. Eine genauere Prognose spart Nobilia traditionell aus.

Der Exportumsatz erhöhte sich auch im abgelaufenen Jahr mit +13,9 Prozent auf 896,3 Mio Euro stärker als der Umsatz im Inland, der aber ebenfalls um 9,7 Prozent auf 762,8 Mio Euro zulegte. Mit Ausnahme von China wurden in allen wesentlichen Exportmärkten Zuwächse verzeichnet; die Exportquote kam auf 54 Prozent.

Unter Berücksichtigung der Handelsaktivitäten im Ausland, die Nobilia stetig ausbaut, steht das Unternehmen kurz davor, die 2-Mrd-Euro-Umsatzmarke zu knacken. Inklusive dieser Akvititäten (konsolidiert und quotenbereinigt) erreichte die Unternehmensgruppe Nobilia einen Umsatzanstieg um 12,2 Prozent auf 1,924 Mrd Euro. Von den Franchiseaktivitäten fließen hier lediglich die Gebühren ein.

Auch das Produktionsvolumen stieg im letzten Jahr und erreichte 8,5 (Vorjahr: 8,3) Mio Schränke. Investiert wurden 100 Mio Euro, speziell in Sürenheide und Kaunitz sowie im Werk V in Saarlouis. Personell wurde vor allem im Fuhrpark sowie im Vertriebsinnendienst aufgestockt. 250 Neueinstellungen führten bis zum Jahresende zu einer Mitarbeiterzahl von 4.523.

  • Schlagzeile: Bahn-Transport
  • H1: Nobilia: Bahn-Transport

Zumindest für Teilstrecken soll bei Nobilia künftig die Bahn zum Einsatz kommen.

Als „Hybridtransport“ bezeichnen sie in Verl das Projekt, für das erste Tests laufen, denn natürlich fährt die Bahn nicht direkt bis zum Küchenhändler. Die Auflieger müssen am Zielbahnhof von Zugmaschinen übernommen werden, die den Rest der Strecke zurücklegen. Ökonomisch sinnvoll ist das logischerweise nur auf langen Strecken, räumt Nobilia-Chef Dr. Lars Bopf auf Nachfrage ein. Das Projekt befindet sich noch in der Anfangsphase.

  • Schlagzeile: Arbeit an der Front
  • H1: Nobilia: Upgrade für Senso

Es ist Druck drauf im Markt, Kapazitäten müssen gefüllt werden. Das ging in der Küchenindustrie vor den goldenen Jahren, die mit der Schließung des Wellmann-Werks begannen und in den Corona-Jahren gipfelten, traditionell über den Preis. So richtige Schweinepreise, allein für die Auslastung, die wollen sich heute allerdings nicht mehr viele erlauben. Vielleicht ist die Erinnerung an die Alno-Jahre noch nicht verblasst.

Heute geht man sensibler vor. Häcker zum Beispiel hat im Frühjahr für die Concept130-Kollektion unterjährig ein neues Produkt in der Preisgruppe 0 eingeführt, die supermatte Direktlackfront Top Soft, die auf einer Antifingerprint-Oberfläche von Egger basiert. Positioniert ist sie unterhalb von Perfect Sense.

Schon beim ersten Anteasern dieses Produkts auf den Küchenkompetenz-Tagen in Rheinbach im März fühlte sich mancher an die im Herbst vorgestellte Senso-Front von Nobilia erinnert. Die Positionierung von Top Soft in der Preisgruppe 0 sorgte dann so richtig für Gesprächsstoff. Kurze Zeit später wurde dann aus dem Handel von Aktionspreisen aus Verl für individuell definierte, gut laufende Fronten berichtet, was von Händlern wiederum als Reaktion auf das neue Häcker-Produkt interpretiert wurde. Ob zu Recht, das wird man kaum bestätigt bekommen.

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  • Schlagzeile: Neuheiten im Raffer
  • H1: Nobilia vor der Hausmesse

Die Produktneuheiten von Nobilia „kurz zusammenzufassen“, das war schon in den vergangenen Jahren eine journalistische Herausforderung. Schließlich kann man schon bei einem „schnellen“ Rundgang durch die runderneuerte Ausstellung in Verl-Sürenheide gut mal drei bis vier Stunden einplanen. Dankenswerterweise hat auch in diesem Jahr wieder Vertriebschef Bernd Weisser im Rahmen der am 1.9. an den Start gehenden INSIDE Roadmap einen kleinen Auszug aus dem Neuheitenspektrum präsentiert, was uns die Selektion erspart.

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  • Schlagzeile: Eigener Kochfeldabzug
  • H1: Nobilia: Eigener Kochfeldabzug

Eines der Messehighlights bei Nobilia war die Eigenentwicklung XTra Hob, der ersten im Gerätebereich, was wohl heißt: Weitere können folgen.

Gemeinsam mit dem elsässischen OEM-Lieferanten Arpa und dem Schott Glas hat Nobilia ein Induktionskochfeld mit Abzug entwickelt, das sich optisch in das Arbeitsplattendekor 373 Grauschiefer der ebenfalls selbst entwickelten Xtra-Arbeitsplatten einfügt.

Die Details: ungeführte Umluft, 2-in-1 Touch-Bedienung und Automatikmodus Hob²Hood. Xtra Hob kann aufgesetzt oder flächenbündig geplant werden und ist mit drei Modellen in zwei Breiten lieferbar.

Hasenpusch Christoph Nobilia

Christoph Hasenpusch, Produktmanager Elektrogeräte bei Nobilia

  • Schlagzeile: Praxistraining mit IHK-Test
  • H1: Nobilia: Praxistraining mit IHK-Zertfikat

Nach dem Start der Nobilia-Montageakademie im Herbst 2022 hat der Küchenproduzent fürs kommende Jahr gemeinsam mit der IHK Ostwestfalen eine Reihe von Praxis-Seminaren entwickelt, die IHK-Zertifikat abgeschlossen werden können. Der „Grundlehrgang Küchenmontage (IHK)“  für Quereinsteiger und Neulinge ohne Vorkenntnisse startet im Juni 2024, dauert 3,5 Wochen und ist zum Beginn für 1.500 Euro inkl. Zertifikatstest buchbar.

Für Monteure und Hilfskräfte mit Grundkenntnissen gibt es den zweiwöchigen Kurs „Fachkraft für Küchenmontage (IHK)“ für 1.000 Euro; und Monteure, die sich weiterentwickeln wollen,

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  • Schlagzeile: Vier Kampagnen
  • H1: Nobilia: Vier Kampagnen

Nobilia hat ab Oktober wieder vier Kampagnenthemen geplant und diese mit den entsprechenden Platzierungsempfehlungen für seine Händler verknüpft. „Wir gehen davon aus, dass breit platziert wird“, so Marketingleiterin Sonja Diermann in Verl.

Los ging es im Oktober für die nächsten drei Monate mit Sally und der neuen Senso-Front. Im ersten Quartal 2024 wird dann der Kochfeldabzug Xtra Hob, die zur Messe vorgestellte Eigenentwicklung, hervorgehoben. Thema des zweiten Quartals ist die Grifflosküche Line N, und ab Juli geht es in der Werbung dann um „Küche und Essbereich aus einem Guss“.

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  • Schlagzeile: Blick ins Labor
  • H1: Nobilia: Blick ins Labor

Wer zur Nobilia-Hausmesse im Herbst noch ein wenig mehr Zeit mitgebracht hat – oder auch nicht mehr Zeit mitgebracht hat, aber immer an neuen Tools und Denkweisen interessiert ist wie wir Outsider –, der konnte sich per Shuttle ein paar Hausummern weiter in Nobilias im letzten Herbst eröffnete Montageakademie befördern lassen. In der oberen Etage stand dort in diesem Jahr Nobilias KI-Team Rede und Antwort zu den Aktivitäten des Küchenbauers in diesem Segment. Auch erste Tools für Endkunden und Händler wurden hier erklärt.

Den Bereich Künstliche Intelligenz verantworten bei Nobilia IT-Chef Dr. Dirk Fitzke und Dr. Christian Ullrich gemeinsam. Ullrich hat in Verl bei neuen Geschäftsfeldern vom Schnelllieferprogramm Elements bis zur Montageakademie den Hut auf – dazu gehört eben auch die Künstliche Intelligenz. Weitere zwei Mitarbeiter gehören zum KI-Team. „Mitarbeiter Nummer 1“, Dr. Kai Kurhofer, wurde vor etwa zwei Jahren an Bord geholt.

Damals waren sie bei Nobilia zu dem Schluss gekommen, dass es geradezu fahrlässig wäre, die Masse an Daten, über die das Unternehmen schon allein aufgrund seiner Größe verfügt, nicht sinnvoll zu nutzen. Kurhofer hat auf seiner Visitenkarte die Jobbezeichnung „Data Scientist“ stehen.

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  • Schlagzeile: Weitere Beteiligung
  • H1: Nobilia: Weitere Beteiligung in Frankreich

Erneut hat sich Nobilia an einem französischen Küchenfranchise-System beteiligt. Die Gruppe SEIP (Société européenne d’investissement et promotion) mit Sitz in Bettembourg/Luxemburg, zu der die Vertriebsschienen Ecocuisine, Möbel cuisine und Novo cuisine gehören, hat an diesem Dienstag bekannt gegeben, dass Nobilia einen nicht näher bezifferten Anteil am Kapital von Ecocuisine übernommen habe. 

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  • Schlagzeile: Zur Lage in Verl
  • H1: Nobilia: Zur Lage in Verl

„Intern kommunizieren wir zurzeit sehr offen. Wir arbeiten wirklich intensiv daran, die Stimmung im Unternehmen auf einem guten Niveau zu halten“, sagt Dr. Lars Bopf. In der Lokalpresse liest der Nobilia-Chef die intern ausgegebenen Informationen dann allerdings nicht so gern. Weder die motivierenden über neue Großaufträge noch die über gestrichene Schichten. In der Neuen Westfälischen ist am Wochenende ein Artikel über Nobilia erschienen, den man mit der wenig überraschenden Aussage zusammenfassen kann: Der Rückgang im Küchenmarkt ist auch am Marktführer nicht vorbeigegangen.

Wie bzw. ob sich das 2023 in konkreten Umsatzzahlen niedergeschlagen hat, wird man erst in den kommenden Tagen oder Wochen sehen, wenn Nobilia – etwas später als gewohnt – sein Zahlenwerk vorlegen wird.

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  • Schlagzeile: Für die letzte Meile
  • H1: Nobilia steigt bei Montas ein

Auch auf dem deutschen Markt kann Nobilia seinen Kunden künftig Montage mit anbieten. Der Marktführer aus Verl beteiligt sich an einem weiteren Dienstleistungsunternehmen. In Zukunft soll das Konzept internationalisiert werden.

Vor gut einem Jahr hätte Dieter Siegmann, Inhaber des Montage-Dienstleisters Montas die Mehrheit der Unternehmensanteile fast schon einmal an die Störmer-Dachgesellschaft INTI verkauft. Nicht weil er musste, sondern weil er was übrig hat für neue Geschäftsmodelle, für digitale Geschäftsmodelle – wie damals Architecto. Als das Drama rund um Störmer kurze Zeit später seinen Lauf nahm, konnte Siegmann noch die Notbremse ziehen. Nun hat er einen neuen, finanzkräftigeren Investor gefunden, der zudem noch die Nobilia-eigene Montageakademie betreibt.

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