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INSIDE Küche

  • Schlagzeile: Wieder als Duo
  • H1: Pino: Wieder als Duo

Nach zwei Jahren in Coswig verlässt Frank Eberle den zu Nobilia gehörenden Küchenbauer Pino wieder. Die Geschäftsführung bildet fortan wieder das bewährte Duo aus Jörg Deutschmann (Vertrieb) und Heiko Droste (Technik). Diese Meldung unserer Kolleginnen von Küchennews bestätigt Jörg Deutschmann kurz, auf dem Sprung in den Flieger zurück von einer Auslandsreise.

Eberle, der für den Ausbau des internationalen Geschäfts zu Pino gekommen war, verlässt das Unternehmen aus persönlichen Gründen und auf eigenen Wunsch.

 

  • Schlagzeile: Weichen neu gestellt
  • H1: Raumplus: Weichen neu gestellt

Der Bremer Maßfertigungsspezialist Raumplus hat im Vertrieb umgebaut. Mit 50-Prozent-Gesellschafter Nobilia will Raumplus-Inhaber Carsten Bergmann nun „auf die nächste Stufe“.

Es war viel los zuletzt bei Raumplus. Das lag nicht nur an der Veränderung im Gesellschafterkreis des Spezialisten für Gleittüren, Raumtrenner, Raumteiler, Schranksysteme und vieles mehr vor etwas mehr als zwei Jahren, als Uta Bergmann ihre Anteile an der Raumplus GmbH an Nobilia verkauft hat. ___STEADY_PAYWALL___Das lag vor allem auch am Markt.

Preise, Material, Investitionen in Maschinen und Hallenanbau: „Wir hatten schon Stress“, sagt Carsten Bergmann mit nordisch klarer Pointe. Der neue Gesellschafter (der auch im Sinne einer Nachfolgeregelung investiert hat) halte sich operativ raus, aber flankiere bei Prozessen und Systemen, im Qualitäts-Management und vor allem bei den Exportbemühungen.

Man habe auch ein Gespräch mit Finanzinvestoren geführt damals, berichtet Bergmann. Es hört sich aber nachhaltig so an, als wäre man froh, dass man am Ende mit Nobilia zusammengekommen ist. Rund 50 Prozent des Umsatzes – etwas mehr als 20 Mio Euro – macht Raumplus im Export. Die Spezialisten aus Bremen mit mittlerweile rund 130 Mitarbeitern sind auf einem Feld aktiv, auf dem nicht viele spielen können. Maßanfertigung auf den Millimeter bei Raumteiler-Systemen, die auch einem im Wohnen ehrgeizigen Küchenhersteller wie Nobilia weiterhelfen.

Früher hat man sich in Bremen eher als großer Tischler gesehen. Der Sonderwunsch, auch was die Möbel anging, war König. Heute, sagt Bergmann, wolle und müsse man eher wie ein Industriebetrieb denken. Das Volumen soll steigen.

Auf dem neuen Weg sind mit Dr. Herwig Mehrwald (vormals Festool und Stiebel Eltron) und auch René Spies (vormals Schramm und Interlübke) seit einem Dreivierteljahr nun zwei neue operative Köpfe an Bord. Der neue Raumplus-Geschäftsführer Mehrwald hat natürlich auch neue Ziele – neue Märkte zum Beispiel. Die Analyse des Heimatmarkts wiederum hat ergeben, dass man auch hier „nach vielen erfolgreichen Jahren“ anders agieren wolle.

Das Ergebnis war dann die Trennung von Bergmanns langjährigem Wegbegleiter Manfred Röse, der mit seiner Agentur Raumplus Agentur GmbH den Vertrieb über mehr als 25 Jahre aufgebaut und zusammen mit Beate Ladaje-Röse groß gemacht hatte. Spies rückte nun zum Jahreswechsel zum Leiter Vertrieb DACH auf. Die Kollegen, die für Röses Raumplus-Agentur auf Reisen waren, sind nun bei Raumplus direkt und festangestellt: Arndt Hähnel, Matthias Brinker und Jörg Schürmann. Mehrwald: „Die Entscheidung ist Herrn Bergmann und mir nicht leichtgefallen, aber wir versprechen uns natürlich auch was davon, in erster Linie eine noch direktere Kommunikation mit unseren vielen Kunden.“

Auch Röses sind über den Trennungsschmerz hinweg und werden sich in den nächsten Tagen im Markt mit einem neuen Tätigkeitsfeld zurückmelden.

  • Schlagzeile: Big in Wuxi
  • H1: Raumplus Nobilia: Big in Wuxi

Zahlenangaben in China sind mitunter mit Vorsicht zu genießen. So vermutlich auch das knackige Umsatzziel von 437 Mio US-Dollar bis zum Jahr 2026, das das Joint Venture Raumplus Nobilia in China ausgegeben hat. Dass in Wuxi dennoch eher geklotzt wird als gekleckert, zeigen aber die Bilder.

Zurzeit macht China Pause. Im Vorfeld des chinesischen Neujahrsfests am kommenden Wochenende, mit dem das Jahr des Drachen eingeläutet wird, wurde gerade das komplette Land heruntergefahren. Behörden und Fabriken haben geschlossen. China macht sich auf die Reise. Für die über mehrere Wochen andauernde Reisezeit rund um das Frühlingsfest sollen in diesem Jahr 9 Mrd Einzeltrips (Autofahrten, Flüge und Bahnreisen) geplant sein. Im Reich der Mitte, das war selbst in deutschen Gazetten in diesen Tagen immer wieder zu lesen, hofft man durch die Feiertage nicht nur auf einen Anstieg der Geburtenrate – im Jahr des Drachen geborene Babys dürfen dem Volksglauben nach ein besonders glückliches Leben erwarten. Man hofft auch auf eine Belebung des Konsums, auch im Möbelsektor.

In Wuxi, eine gute Autostunde von Shanghai entfernt, wurde Ende Juni das Headquarter von Raumplus Nobilia Asia-Pacific offiziell eröffnet. Mit 400 Gästen und Partnern wie Homag oder Leuco und großem Bahnhof auch aus Deutschland wurde am 28. Juni 2023 Eröffnung gefeiert.

Nobilia 9a

In Deutschland hat man diese Aktivitäten bewusst nicht an die große Glocke gehängt. Sie tangieren den europäischen Markt schließlich nicht, haben aber das Potenzial falsch verstanden zu werden.

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  • Schlagzeile: Teetrinker wollen keinen Kaffee
  

Spezial Neue Ideen

RMT soft

Teetrinker wollen keinen Kaffee

Nach und nach wird die zu Nobilia gehörende Softwareschmiede RMTsoft zu einem Dienstleister für Services entlang der gesamten Wertschöpfungskette ausgebaut. Im Mai steht der Launch einer Lagersoftware für den Küchenhandel bevor.

02.04.2024

Vertrieb und Business Development: Andrea Netenjakob (l.)
Zwei von vier ­Geschäftsführern: Dirk Fitzke (Mitte) und Dr. Stefan Wriggers (r.)

Weit mehr als Software hat das 2013 von Gerhard Stürmeyer gegründete Unternehmen RMTsoft aus Stuhr-Brinkum bei Bremen mittlerweile im Portfolio: Fehlererkennung für die Küchenplanung, Warenwirtschaftssystem, E-Commerce-Lösungen und Montagedienstleistungen. „Wir sind immer noch klein“, sagt Dirk Fitzke, der der vierköpfigen Geschäftsführung von RMTsoft neben seinem Job als Nobilia-IT-Chef angehört. „Aber wir arbeiten daran, größer zu werden.“ Klein bedeutet: rund 2 Mio Euro Umsatz und mehr als 5.000 Kunden in weit über 60 Ländern. Hauptzielmärkte sind momentan Frankreich, Belgien, UK, die Schweiz und Deutschland. Die Expansion in weitere Länder ist in Vorbereitung.

Gleichzeitig mit der geografischen Expansion wird auch das Portfolio weiter ausgebaut. Zugpferd in Stuhr ist weiterhin die Fehlererkennungssoftware Atak. Bei rund 5.000 Händlern kommt Atak inzwischen zum Einsatz. 2023 wurden circa 250.000 Planungen geprüft und dabei 1,5 Mio Fehler und Warnungen ausgegeben.

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Spezial Neue Ideen

RMT soft

Teetrinker wollen keinen Kaffee

Nach und nach wird die zu Nobilia gehörende Softwareschmiede RMTsoft zu einem Dienstleister für Services entlang der gesamten Wertschöpfungskette ausgebaut. Im Mai steht der Launch einer Lagersoftware für den Küchenhandel bevor.

02.04.2024

Vertrieb und Business Development: 
Andrea Netenjakob

Zwei von vier ­Geschäftsführern:
Dirk Fitzke und Dr. Stefan Wriggers


Weit mehr als Software hat das 2013 von Gerhard Stürmeyer gegründete Unternehmen RMTsoft aus Stuhr-Brinkum bei Bremen mittlerweile im Portfolio: Fehlererkennung für die Küchenplanung, Warenwirtschaftssystem, E-Commerce-Lösungen und Montagedienstleistungen. „Wir sind immer noch klein“, sagt Dirk Fitzke, der der vierköpfigen Geschäftsführung von RMTsoft neben seinem Job als Nobilia-IT-Chef angehört. „Aber wir arbeiten daran, größer zu werden.“ Klein bedeutet: rund 2 Mio Euro Umsatz und mehr als 5.000 Kunden in weit über 60 Ländern. Hauptzielmärkte sind momentan Frankreich, Belgien, UK, die Schweiz und Deutschland. Die Expansion in weitere Länder ist in Vorbereitung.

Gleichzeitig mit der geografischen Expansion wird auch das Portfolio weiter ausgebaut. Zugpferd in Stuhr ist weiterhin die Fehlererkennungssoftware Atak. Bei rund 5.000 Händlern kommt Atak inzwischen zum Einsatz. 2023 wurden circa 250.000 Planungen geprüft und dabei 1,5 Mio Fehler und Warnungen ausgegeben.

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  • Schlagzeile: Im Küchenherbst
  • H1: Im Küchenherbst

Während der Herbstmessen war die Nobilia-Beteiligung RMT Soft aus Stuhr-Brinkum bei Bremen als Familienmitglied in Verl präsent. Am Markt ist das inzwischen elfköpfige Team des Softwareanbieters seit 2013, zum Portfolio gehören „Atak“, „MSA“,„Workx“. Beim Planungs- und Auftragskontroll-Tool Atak wurde die Software zuletzt um 25 neue Prüf-Regeln ergänzt. Derzeit nutzen nach Firmenangaben etwa 4.000 Kunden diese Software.

Die hauseigene „Mobile Service App“ (MSA) und das zugehörige cloudbasierte Programm wurde ebenfalls im Nobilia-Ausstellungszentrum vorgeführt. MSA richtet sich an Küchenmonteure und kommuniziert mit den Planungssystemen von Carat, Compusoft sowie KPS. Mit im Gepäck hatte die Softwareschmiede zudem den neuen Prototyp der Montage-App. Die gewohnte bisherige Anwendung wird beispielsweise um eine Protokoll- bzw. Kommentarfunktion via Mikrofon oder die Integration eines kartografischen Routenplaners erweitert. Auch die Auftragsanfrage und -vergabe an Fremdmonteure wurde in der App vereinfacht, erweiterte Download-Optionen z.B. bei der Offline-Auftragsweiterbearbeitung eingebaut und die von den Monteuren abzuarbeitenden Checklisten übersichtlicher dargestellt.

  • Schlagzeile: Die nordische Software-Küche
  • H1: Die nordische Software-Küche

Südlich von Bremen, im niedersächsischen Stuhr-Brinkum, entwickelt die Nobilia-Tochter RMT Soft Lösungen für die Branche. Gearbeitet wird nicht in einem schicken Start-up-Quartier, sondern in direkter Kundennähe – über einem großen, inzwischen zu Culinoma gehörenden Küchenfachmarkt im Industriepark Stuhr. Wie es dazu kam und was das Softwarehaus aktuell umtreibt.

Im Gegensatz zu manchem anderen Softwarehaus startete RMT Soft nicht als IT-Start-up von Programmierern durch, sondern als Projekt eines besonders engagierten Küchenhändlers. „Am Anfang stand ein Problem: Gerhard Stürmeyer, Inhaber des damaligen Küchentreff-Marktes vor Ort, fand keine passenden Softwarelösungen für sein Haus“, sagt Dirk Fitzke, IT-Leiter in Verl und heute gemeinsam mit Gregor Soll auch Geschäftsführer bei RMT Soft. Also gründete Stürmeyer 2013 seine eigene Softwareschmiede. Die hat dann unter anderem ein Warenwirtschaftssystem programmiert. Ab 2015 wurde die Lösung Atak entwickelt, die Fehler in Küchenplanungen erkennt. „Atak ist heute noch unser Zugpferd“, so Fitzke. Durch dieses Projekt gab es dann schon die ersten weitergehenden Kontakte zu Nobilia. 

Als Firmengründer Stürmeyer und dessen Ehefrau ihre drei Küchentreffs an Culinoma verkauften und auch RMT Soft zum Verkauf stand, entschied sich Nobilia zuzugreifen. Der Küchenbauer übernahm alle Anteile. Auch andere Hersteller waren damals interessiert.

„Das Produkt Auftragsprüfung ist für Nobilia strategisch wichtig. Deshalb sind sie damals eingestiegen“, sagt Fitzke. Ins Geschäft der Tochter aus Norddeutschland mischen sie sich in Verl aber nicht ein. Fitzke: „Auch wenn wir eine komplette Nobilia-Tochter sind: Wir genießen hier den größtmöglichen Freiraum.“

Aktuell hat RMT Soft drei eigene Lösungen im Köcher. Atak ist die bislang bekannteste. Die Software nutzen mehr als 4.000 Kunden und über 10.000 Softwarenutzer, etwa 100 monatliche Neukunden kommen hinzu. Inzwischen gibt es Versionen in 14 Sprachen.

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  • Schlagzeile: Vierter Geschäftsführer
  • H1: RMTSoft: Vierter Geschäftsführer

Bei der Zahl der Geschäftsführer kann der Softwareanbieter RMTSoft nun mit der Mutter Nobilia mithalten. Neben Dirk Fitzke, Gregor Soll und Niko Winzenried wurde Dr. Stefan Wriggers, Head of E-Commerce Solutions, zum Geschäftsführer bestellt.

Wriggers will die E-Commerce-Plattform des Unternehmens „zur führenden für den europäischen Küchen- und Möbelfachhandel auf- und ausbauen.“ Dazu beitragen soll vor allem die Markteinführung des neuen Endverbraucher-Konfigurators „Multi-Fronten-Planer“ im Herbst.

  • Schlagzeile: 3D-Planer für Endkunden
  • H1: 3D-Planer für Endkunden
  • Schlagzeile: Für die Kunden von morgen

Wie kann man als Küchenhändler Millennials abholen? Beim Wildeshausener Verband Küchentreff haben sie sich in den letzten fünf Jahren intensiv über den Küchenhandel der Zukunft Gedanken gemacht. Das Ergebnis hat am 24.8. in Hamburg die Türen geöffnet.

Mit dem Start-up Roooms will Küchentreff stationären und Onlinehandel verknüpfen und frischen Wind in die Branche bringen. Nachdem die beiden Küchentreff-Geschäftsführer Marko Steinmeier und Daniel Borgstedt vor gut zwei Jahren zusätzlich zur Geschäftsführung von Küchentreff in die Geschäftsführungen der Rheinbacher Verbundgruppen Alliance und Küchenring eingestiegen waren, übertrugen sie das Projekt an Daniel „Bezi“ Bezikofer. „Daniel hat es zu seinem Baby gemacht. Er gehört auch genau zu der Generation, die wir ansprechen wollen“, sagt Daniel Borgstedt.

Bevor das Konzept von den Küchentreff- Händlern aufgegriffen werden kann, will der Verband es im Pilotstore in Hamburg in der Praxis testen. Borgstedt: „Wenn wir das neue Konzept direkt mit einem Händler umgesetzt hätten, hätte der erst später gesehen, ob es erfolgreich ist. Wäre es das nicht, würde es vielleicht scheitern, ohne eine weitere Chance zu kriegen.“ In Absprache mit dem Beirat hat man also beschlossen: Der Verband muss diesen Test selbst durchführen. Getreu dem Motto: „Einfach mal machen.“ Aus den Erfahrungen, die in Hamburg gemacht werden, soll das Konzept dann weiterentwickelt werden.

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  • Schlagzeile: Für klein und groß
  • H1: Sally auf dem INSIDE Branchen-Gipfel

Auf welchen Plattformen tummeln sich tendenziell eher die Kaufkräftigen? Facebook? Instagram? Pinterest? Auf welchen Plattformen findet man die genau nicht? Wo lohnt es sich, wirklich Gas zu geben in den sozialen Netzwerken? Und wo findet man eher nur die Doofis? Wie kommt man auch mit wenig Budget im besten Fall weit? Und wer lag mit großem Budget schon mal komplett daneben?

Ja, man kann sich in den sozialen Netzen schon mal verlaufen, auch wenn es heute Millionen von Social-Media-Experten gibt und sich fast jedes Unternehmen einen eigenen leistet. Und wenns die Cheffin oder der Chef selbst ist. Es gibt aber nicht viele, die von der ersten Stunde an dabei sind, so viel Erfahrung haben und so kurzweilig aus dem Nähkästchen plaudern können wie Sally und Murat Özcan.

„Mit großem Budget hast du in den sozialen Netzwerken noch lange keinen Erfolg“, sagt Murat Özcan, Geschäftsführer der Sally GmbH. Zusammen mit Sally Özcan hat Murat Özcan in den vergangenen 15 Jahren Sallys Welt aufgebaut. 150 Mitarbeiter arbeiten heute für die Sally GmbH. Sie bauen Social-Media-Strategien für Firmen im Food-, Lifestyle- und Livingmarkt. Für Kitchenaid, Nobilia, Bosch Hausgeräte und einige mehr steht Sally selbst in der ersten Reihe.

Über alle Kanäle verteilt hat Sally mehr als 6 Millionen Follower. Auf den 5. INSIDE Branchen-Gipfel am 25. April in München bringen Sally und Murat Özcan einen Werkstatt-Blick in Sallys Welt mit und viele Beispiele von erfolgreichen und erfolglosen Kampagnen – von kleinen Häusern, mutigen Mittelständlern und großen Konzernen.

Hier geht es direkt auf den 5. INSIDE Branchen-Gipfel in der Alten Kongresshalle auf der Theresienhöhe.

  • Schlagzeile: Vernetzt in Verl

Nach der Premiere im vergangenen Jahr, die beim Gerätebauer Samsung das noch zarte Pflänzchen Einbaugeräte stärker zum Wachsen bringen sollte, sind die Koreaner auch in diesem Jahr zu Gast im Partnerbereich der Nobilia-Hausmesse. Auf zwei Messeflächen sogar: Zum einen mit der Produktlinie Infinite Line, zum anderen im Smart-Home-Bereich.  Im „House of Nobilia“, einem komplett ausgestatteten Apartment, sind etliche smarte Lösungen auf Basis von Samsungs Smart-Home-Plattform SmartThings inbegriffen. Neu zur Messe: ein Nobilia Smart-Things-Starterpaket.

SmartThings ist laut Samsung inzwischen mit über 2.000 Geräten kompatibel, erst kürzlich wurde eine Partnerschaft zwischen Samsung und Bosch angekündigt, die zusätzlich die Anbindung der BSH-Lösungen Home Connect sowie Home Connect Plus ermöglicht. In Verl wird Samsung das anhand konkreter Alltagssituationen demonstrieren: Beim Betreten der Küche schaltet sich die Beleuchtung ein und das Radio beginnt zu spielen. Nach der Auswahl eines Rezepts werden die entsprechenden Einstellungen vom Tablet direkt an den Backofen geschickt. Wenn der Besuch klingelt, erscheinen die Gäste auf dem Display des Family Hub-Kühlschranks und ein Tastendruck öffnet automatisch die Tür. Für die Aufbewahrung gefährlicher Gegenstände können Schranktüren mit einem Multi-Purpose Sensor gesichert werden. Wenn dann Kinder den Schrank öffnen, erscheint eine Warnmeldung auf dem Tablet.

Nobilia wird Smart Things-Komponenten auch in seinem Verkaufshandbuch 2022 anbieten.

  • Schlagzeile: Die INSIDE Küchen-Hitliste
  • H1: Umsätze der deutschen Küchenhersteller 2021

Die mittlerweile achte INSIDE Küchen-Hitliste ist, das behaupten wir mit Stolz, das einzige Ranking im Markt, das nicht Äpfel mit Birnen vergleicht. Denn: Nur Umsätze nach Erlösschmälerungen werden aufgeführt. Im Zuge der inzwischen von vielen Unternehmen verfolgten Sortimentserweiterungen in andere Produktbereiche schleichen sich aber natürlich zunehmend Bad- oder Wohnmöbelumsätze ein. Tatsächlich erobert die Küchenindustrie allmählich das gesamte Haus.

Mehrere Jahre mit Bomben-Umsätzen hat die Branche nun hinter sich gebracht. 2021 hat die deutsche Küchenmöbelindustrie mit 8,7 Prozent Umsatzplus auf 5,708 Mrd Euro abgeschlossen. Der Export legte 2021 gar um 17,5 Prozent zu und hievte den Exportanteil der deutschen Küchenbauer auf knapp 44 Prozent. Kurzum: Bis zuletzt waren genug Aufträge für alle da. Das ändert sich gerade. Die Kaufbereitschaft lässt nach, das Geld wird knapp. Die Preise, auch für Küchen, steigen rasant. Hinzu kommen die überall aufgebauten neuen Kapazitäten der Küchenindustrie. Hersteller müssen nun die Balance finden zwischen auskömmlichen Preisen und einem Preisniveau, das die Kunden auch noch bereit sind zu zahlen. Wer das nicht schafft, wird unter die Räder kommen. Von den großen Küchenbauern wird so schnell wohl keiner ins Wackeln geraten. Auch von denen hört man aber in den letzten Wochen zunehmend besorgte Worte – um die Vielfalt in der Branche, um den „bunten Blumenstrauß“.

Ein Geschäftsführer eines Top-5-Unternehmens sagt es so: „Wir werden bald wieder Überkapazitäten haben und Preiskampf. Wir haben die Kostensteigerungen noch nicht voll weitergegeben, die Vorlieferanten geben nicht nach, weil sie ihrerseits Angst wegen der Gaspreise haben, wir erwarten extreme Lohnsteigerungen. Viele Hersteller haben, ebenso wie der Handel, in den letzten Jahren Sondertouren gefahren, Materialläger aufgebaut, Aufwand für Corona-Maßnahmen betrieben. 2022 wird bei uns allen ein riesiges Loch in die Erträge reißen. Bei vielen Kleineren ist die Marge ohnehin auf Kante genäht. Das macht schon Sorgen für die Zukunft.“ Ein anderer: „Was viele Unternehmen, nicht nur kleinere Küchenhersteller, auch Wohn- und Polstermöbelhersteller im kommenden Jahr erwartet, das macht mich sehr traurig.“

Auf die INSIDE Küchen-Hitliste für 2022 wird man mit Spannung blicken, gerade weil sich auch die unterschiedlichen Vorgehensweisen bei Preiserhöhungen und Teuerungszuschlägen in den Umsätzen niederschlagen werden. 2021 allerdings sind hauptsächlich die Großen größer geworden. Und Häcker ist an Nolte/Express vorbeigezogen.

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  • Schlagzeile: Culineo-Wiederbelebung
  • H1: VME: Culineo-Wiederbelebung

Was tun, um das Küchengeschäft anzuregen in diesen schwachen Monaten, mit den doch eher auch mauen Perspektiven fürs nächste Jahr? Der VME hat seinen Gesellschaftern auf der Ordermesse in Bielefeld in dieser Woche noch mehr Eigenmarken-Ideen an die Hand gegeben.

Das vor einem Jahr präsentierte Konzept „Take it“ für den Preiseinstieg wurde weiter angepasst, läuft als Ausstellungsküchen-Konzept mit Lieferanten wie Pino, Express oder Impuls. Zwölf Studios stehen im Handel, es sollen mehr werden.

Deutlich mehr Studios in kurzer Zeit werden es sicher beim Neustart der VME-Marke Culineo, die im Verband bereits eine längere Geschichte hat.

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