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INSIDE Küche

  • Schlagzeile: Nolte rüstet weiter auf
  • H1: Nolte Küchen: Ein Besuch im Werk Melle

Auf dem Weg zur INSIDE Safari haben wir am vergangenen Freitag noch bei Nolte Küchen im Werk Melle vorbeigeschaut. Fast genau ein Jahr zuvor hatten wir schonmal gemeinsam mit Technik-Geschäftsführer Rüdiger Schliekmann die damals noch leere, 13.600 qm große Halle durchschritten, in der jetzt gerade die neuen Anlagen eingefahren werden. Nach den Ferien werden die ersten Platten für Kundenkommissionen produziert, in den Stärken 40, 25 und neu auch 12 mm. 5.000 Arbeitsplatten kann Nolte Küchen künftig täglich fertigen, und es wurde noch Platz gelassen für eine mögliche zweite Ausbaustufe.

Die fertigen Platten gehen vollautomatisiert weiter in die neue Verpackungsanlage, die rein auf Kartonage setzt und diese flexibel zuschneidet, so dass wenig „Luft“ transportiert wird.  Die Entscheidung für Kartonverpackung war nicht nur eine Philosophiefrage – nach Frankreich muss schon bald styroporfrei geliefert werden und auch die XXXLutz-Gruppe arbeitet an entsprechenden Anforderungen an ihre Lieferanten. Nolte prüft daher gerade auch an anderen Stellen den Einsatz pappbasierter Materialien für die Verpackung, erklärt Thorsten Uetrecht, Leiter Technik und Mitglied der Nolte-Geschäftsleitung.

Nolte Verpackung

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  • Schlagzeile: Vollgas? Sparkurs?
  • H1: Eurocucina: Vollgas? Sparkurs?

Mitte April ist wieder Salone. Nächstes Jahr ist Küchenjahr in Mailand. Wer geht hin? Wer geht nicht?

Als die große internationale Küchenmesse war Mailand bis zu Pandemiebeginn für etliche exportorientierte deutsche Küchenbauer gesetzt. Auch wer 2022 dabei war, als die Messe wieder unter vergleichsweise normalen Bedingungen stattfinden konnte, war in der Regel zufrieden. Dann kam der Abschwung im Küchenmarkt weltweit. Ob es gerade deshalb sinnvoll ist, dabei zu sein oder ob eher auf Sparkurs gesetzt

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  • Schlagzeile: Jetzt schon zum 3. INSIDE Morning-Run anmelden!
  • H1: Jetzt schon zum INSIDE Morning-Run anmelden!

Am Sonntag während der Herbstmessen werden wieder früh morgens die Laufschuhe geschnürt zum inzwischen schon 3. INSIDE Morning Run. Da können wir schon bald von Tradition sprechen. 

Los geht es am 21. September, wieder um 6.45 Uhr, bei Nolte Küchen in Löhne zu einer lockeren 6-Kilometer-Runde – 3 Kilometer für die, die Walking bevorzugen. Hinterher Kaffee und vielleicht einen leichten Obstsalat, zurück ins Hotel und frisch geduscht zur Messe. Ist locker zu schaffen, wir haben es ja nun schon zweimal getestet – auch die Duschen im Löhner Schwimmbad für den Fall der Fälle.

Die ersten zwei Hände voll Anmeldungen sind bereits eingegangen, schon bevor wir die Anmeldung geöffnet hatten, was dem Engagement von Daniela Thies zu verdanken ist. Daniela ist nicht nur selbst passionierte Läuferin, sondern mit unfassbarem Ehrgeiz dabei, die Strecken zu testen und alles was dazu gehört, in Löhne vorzubereiten. Danke, Daniela!

Wir sehen uns in Löhne! Noch über zwei Monate Zeit zum Trainieren.

Bitte hier entlangzur Anmeldung!

  • Schlagzeile: Trio im Talk

Am späten Nachmittag des 25. April freuen wir uns auf eine außergewöhnliche Runde auf der Gipfel-Bühne: Melanie Thomann-Bopp, Geschäftsführerin Nolte Küchen, Nils Wagner, Gesellschafter des oberfränkischen Zulieferriesen Rehau und Kopf der Rehau New Ventures, sowie Kerstin Hochmüller, Geschäftsführerin des ostwestfälischen Spezialisten für Antriebstechnologie Marantec, werden über mit uns über ihre Gedanken, Überzeugungen und Pläne sprechen, die sie beim Umbau der Unternehmen treiben, die sie führen.

Der Arbeitstitel für den Talk: „Was wir verändern müssen und wollen und können.“ Wir werden eine große Bandbreite an Themen aufgreifen, die mittelständische Unternehmen im Auge haben sollten, um sich auf die Herausforderungen der Zukunft einzustellen: von der Kommunikation bis zum Marketing, von der unternehmerischen Führung über nachhaltige Produktstrategien bis zur ganzen Bandbreite an digitalen Prozessen.

Mit Hochmüller, Thomann-Bopp und Wagner sitzen, mal in nackten Zahlen gesprochen, über 4 Umsatzmilliarden auf der Gipfel-Bühne. Vor allem begrüßen wir in diesem Panel gegen 17.00 Uhr aber drei Menschen, die etwas zu sagen haben, die es anders machen, die Mut und Unternehmergeist mitbringen. Wir werden sie dazu befragen, was zu tun ist, um so behutsam und radikal wie nötig dem Veränderungsdruck nicht nur standzuhalten, sondern ihm offensiv entgegenzutreten. Vielleicht sogar so, um ihm einen Schritt voraus zu sein.

Wer noch nicht dabei ist, kann sich hier für die 5. Gipfel-Tour auf der Münchner Theresienhöhe anmelden.

  • Schlagzeile: Warten auf den Abschwung
  • H1: UMSÄTZE DER DEUTSCHEN KÜCHENHERSTELLER 2022

Prognostiziert hatten wir (und so viele andere) es schon lange. Schon das Jahr 2019 war hier im INSIDE Spezial Küche mit der Überschrift „Das Jahr nach den fetten Jahren“ versehen. Dann kam Corona und die fetten Jahre fingen erst richtig an – gemessen am Umsatz. Nun sind sie aber ganz offensichtlich wirklich vorbei, allerdings später als gedacht. Ablesen lässt sich das in den Umsatzzahlen der Hersteller 2022 noch nicht. Die Top 10 der deutschen Küchenmöbelindustrie, die wir in der jährlichen INSIDE Küchen-Hitliste nach Umsatzgröße bewerten, haben allesamt nochmal gut zugelegt. Zu einem großen Teil aufgrund des deutlich höheren Preisniveaus, aber auch, weil das Jahr 2022 noch durchaus gut gestartet war.

Nach den gigantischen Investitionen der vergangenen Jahre, die nicht nur bei den ganz Großen stattfanden, sondern eigentlich bei jedem Hersteller, der das bezahlen konnte, schwebt wieder das Wort Überkapazitäten als Drohbild über der Branche. Seit dem letzten Herbst sind mit Rational und Störmer zwei weitere Hersteller aus dem Markt ausgeschieden, davon profitierten andere aber nur punktuell. Wie wollen gerade kleine Unternehmen die Rückgänge überleben, wenn die Fixkosten hoch bleiben? Wie sollen all die neuen Werke nun ausgelastet werden? Im europäischen Ausland geht der Ausbau sogar noch weiter. Impuls-Vertriebschef Ulrich Spleth spricht nicht nur für das eigene Unternehmen, wenn er sagt: „Wir bleiben auf Wachstum gepolt. Wir werden die Ziele erreichen, nur eben später.“ Große Hoffnungen liegen dabei weiterhin auf dem Export.
2022 hatte die deutschen Küchenmöbelindustrie ihren Umsatz noch um 9,5 Prozent auf 6,2 Mrd Euro nach oben gehievt. Für den deutschen Küchenhandel hat die GfK 2022 noch ein leichtes Umsatzplus von 0,7 Prozent erfasst – bei 8,5 Prozent Mengenrückgang. Die Rahmenbedingungen für den Küchenmarkt haben sich seit dem Frühjahr 2022 zunehmend verschärft. Die amtlichen Umsatzahlen der deutschen Küchenmöbelindustrie weisen nach wie vor ein leichtes Plus aus, sind aber von Sondereffekten verfälscht und bedürfen Erläuterungen. Der Mengenabsatz liegt im bisherigen Jahresverlauf sowohl im Inland als auch im Ausland unterhalb der starken Vorjahre. Beim Umsatz gibt es Firmen, die noch am Vorjahresniveau kratzen oder leichte Steigerungen erfahren ebenso wie die mit spürbaren Rückgängen.

In Zukunft, das ist auch klar, werden Unternehmen nicht mehr nur an Umsatz und Ergebnis gemessen werden. Auch Aspekte wie Nachhaltigkeit, der Anteil weiblicher Beschäftigter und Führungskräfte und Fortschritte bei der Digitalisierung werden wichtiger. Mit einem Digitalindex für die wichtigsten Küchenmarken wollen wir uns auch an diese Bewertungen herantasten. Ganz traditionell haben wir aber auch dieses Jahr wieder die Hitliste der Top-10-Küchenhersteller in Deutschland nach Umsatzgröße erstellt.

UMSÄTZE DER DEUTSCHEN KÜCHENHERSTELLER 2021

Die mittlerweile achte INSIDE Küchen-Hitliste ist, das behaupten wir mit Stolz, das einzige Ranking im Markt, das nicht Äpfel mit Birnen vergleicht. Denn: Nur Umsätze nach Erlösschmälerungen werden aufgeführt. Im Zuge der inzwischen von vielen Unternehmen verfolgten Sortimentserwei-terungen in andere Produktbereiche schleichen sich aber natürlich zunehmend Bad-oder Wohnmöbelumsätze ein. Tatsächlich erobert die Küchenindustrie allmählich das gesamte Haus.

UMSÄTZE DER DEUTSCHEN KÜCHENHERSTELLER 2020

Die Zusammenstellung der zehn umsatzstärksten deutschen Küchenbauer, unsere mittlerweile achte INSIDE Küchen-Hitliste, ist inzwischen zur Tradition geworden. Um Vergleichbarkeit herzustellen, werden nur die Umsätze nach Erlösschmälerungen berücksichtigt.

UMSÄTZE DER DEUTSCHEN KÜCHENHERSTELLER 2019

Auch 2019 sind in der deutschen Küchenmöbelindustrie die Großen nochmal größer geworden. Aber nicht im selben Tempo wie in den von den Ausläufern der Alno-Pleite geprägten Vorjahren.

UMSÄTZE DER DEUTSCHEN KÜCHENHERSTELLER 2018

Speziell die großen Küchenmöbler wurden im letzten Jahr nochmal größer. Doch nicht nur die. Die mittlerweile fünfte INSIDE Küchen-Hitliste zeigt: Der Markt der Küchenbauer bleibt in Bewegung.

 

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UMSÄTZE DER DEUTSCHEN KÜCHENHERSTELLER 2021

Die mittlerweile achte INSIDE Küchen-Hitliste ist, das behaupten wir mit Stolz, das einzige Ranking im Markt, das nicht Äpfel mit Birnen vergleicht. Denn: Nur Umsätze nach Erlösschmälerungen werden aufgeführt. Im Zuge der inzwischen von vielen Unternehmen verfolgten Sortimentserwei-terungen in andere Produktbereiche schleichen sich aber natürlich zunehmend Bad-oder Wohnmöbelumsätze ein. Tatsächlich erobert die Küchenindustrie allmählich das gesamte Haus.

UMSÄTZE DER DEUTSCHEN KÜCHENHERSTELLER 2020

Die Zusammenstellung der zehn umsatzstärksten deutschen Küchenbauer, unsere mittlerweile achte INSIDE Küchen-Hitliste, ist inzwischen zur Tradition geworden. Um Vergleichbarkeit herzustellen, werden nur die Umsätze nach Erlösschmälerungen berücksichtigt.

UMSÄTZE DER DEUTSCHEN KÜCHENHERSTELLER 2019

Auch 2019 sind in der deutschen Küchenmöbelindustrie die Großen nochmal größer geworden. Aber nicht im selben Tempo wie in den von den Ausläufern der Alno-Pleite geprägten Vorjahren.

UMSÄTZE DER DEUTSCHEN KÜCHENHERSTELLER 2018

Speziell die großen Küchenmöbler wurden im letzten Jahr nochmal größer. Doch nicht nur die. Die mittlerweile fünfte INSIDE Küchen-Hitliste zeigt: Der Markt der Küchenbauer bleibt in Bewegung.

  • Schlagzeile: Der Einbruch ist da
  • H1: UMSÄTZE DER DEUTSCHEN KÜCHENHERSTELLER 2023

2023 ist das Küchenjahr geworden, das die Branche schon vor Corona gefürchtet hatte. Überstunden und lange Lieferzeiten sind längst passé. Die nach der AlnoPleite aufgebauten Kapazitäten sind bei weitem nicht ausgelastet. Die Hoffnungen der Küchenmöbelbauer liegen im ebenfalls schwächelnden Export, auf der Herbstbelebung und darauf, dass politische Maßnahmen endlich wieder Schwung in die Baukonjunktur bringen.

Dass der Sinkflug, der die Auftragseingänge der Küchenmöbelbauer schon Anfang 2023 erfasst hatte, nicht überall abrupt im Umsatz zu sehen war, lag überwiegend an Auftragspolstern aus dem Vorjahr. Spätestens im zweiten Halbjahr war das Drama dann flächendeckend sichtbar und setzte sich bis 2024 hinein fort.

Laut amtlicher Statistik, die im letzten Jahr allerdings offenbar durch Nachmeldungen ein wenig verzerrt war, schloss die Branche das Jahr 2023 mit einem leichten Minus von 0,3 Prozent auf 6,235 Mrd Euro ab. Mit Störmer und Warendorf schieden im Jahresverlauf zwei weitere Hersteller aus dem Markt aus. Die Rückgänge der einzelnen Unternehmen fielen zum Teil deutlich stärker aus, als das in der Statistik ablesbar war. Wer weiter zulegen konnte, gilt als Exot.

Für die INSIDE Küchen-Hitliste analysieren wir wie immer die Umsätze der Top-10-Küchenmöbelproduzenten in Deutschland nach Erlösschmälerungen – eventuelle Geräteumsätze inklusive. Hersteller mit Überschneidungen im Gesellschafterkreis fassen wir dabei zusammen – selbst wenn sie, wie beispielsweise Express Küchen oder Impuls, von der Umsatzgröße her auch allein das Potenzial hätten, im Ranking aufzutauchen. Schwierig: Nicht jeder legte für 2023 seine Umsätze mehr so detailliert offen wie vielleicht in früheren Jahren. Für uns Outsider bedeutete das Mehrarbeit. Wir sind aber überzeugt, dass wir uns auch diesmal wieder ganz gut angenähert haben.

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UMSÄTZE DER DEUTSCHEN KÜCHENHERSTELLER 2022

Prognostiziert hatten wir (und so viele andere) es schon lange. Schon das Jahr 2019 war hier im INSIDE Spezial Küche mit der Überschrift „Das Jahr nach den fetten Jahren“ versehen. Dann kam Corona und die fetten Jahre fingen erst richtig an – gemessen am Umsatz. Nun sind sie aber ganz offensichtlich wirklich vorbei, allerdings später als gedacht. Ablesen lässt sich das in den Umsatzzahlen der Hersteller 2022 noch nicht. Die Top 10 der deutschen Küchenmöbelindustrie, die wir in der jährlichen INSIDE Küchen-Hitliste nach Umsatzgröße bewerten, haben allesamt nochmal gut zugelegt. Zu einem großen Teil aufgrund des deutlich höheren Preisniveaus, aber auch, weil das Jahr 2022 noch durchaus gut gestartet war.

UMSÄTZE DER DEUTSCHEN KÜCHENHERSTELLER 2021

Die mittlerweile achte INSIDE Küchen-Hitliste ist, das behaupten wir mit Stolz, das einzige Ranking im Markt, das nicht Äpfel mit Birnen vergleicht. Denn: Nur Umsätze nach Erlösschmälerungen werden aufgeführt. Im Zuge der inzwischen von vielen Unternehmen verfolgten Sortimentserwei-terungen in andere Produktbereiche schleichen sich aber natürlich zunehmend Bad-oder Wohnmöbelumsätze ein. Tatsächlich erobert die Küchenindustrie allmählich das gesamte Haus.

UMSÄTZE DER DEUTSCHEN KÜCHENHERSTELLER 2020

Die Zusammenstellung der zehn umsatzstärksten deutschen Küchenbauer, unsere mittlerweile achte INSIDE Küchen-Hitliste, ist inzwischen zur Tradition geworden. Um Vergleichbarkeit herzustellen, werden nur die Umsätze nach Erlösschmälerungen berücksichtigt.

UMSÄTZE DER DEUTSCHEN KÜCHENHERSTELLER 2019

Auch 2019 sind in der deutschen Küchenmöbelindustrie die Großen nochmal größer geworden. Aber nicht im selben Tempo wie in den von den Ausläufern der Alno-Pleite geprägten Vorjahren.

UMSÄTZE DER DEUTSCHEN KÜCHENHERSTELLER 2018

Speziell die großen Küchenmöbler wurden im letzten Jahr nochmal größer. Doch nicht nur die. Die mittlerweile fünfte INSIDE Küchen-Hitliste zeigt: Der Markt der Küchenbauer bleibt in Bewegung.

  • Schlagzeile: Schlimmer wird’s nicht
  • H1: UMSÄTZE DER DEUTSCHEN KÜCHENHERSTELLER 2024

Je schlechter die Lage, desto dürrer die Auskünfte. Hart formuliert, doch so muss man die Informationspolitik der deutschen Küchenmöbelbauer für die vergangenen beiden Jahre wohl zusammenfassen. Wir haben uns nicht beirren lassen, uns reingekniet und durchgefragt und präsentieren sie wieder pünktlich zu den Herbstmessen: Die INSIDE Küchen-Hitliste!

Im ersten Halbjahr 2025 hat die deutsche Küchenmöbelindustrie die Talsohle endlich durchschritten – beim Auftragseingang. Das melden VDM und VdDK mit Blick auf die verbandsinterne Statistik. Der wertmäßige Auftragseingang lag bis Ende Juni um 3,6 Prozent über dem schwachen Vorjahr, und auch die Mengenentwicklung hat sich endlich stabilisiert.

Der Umsatz hinkt der Auftragsentwicklung noch etwas hinterher. So mussten die in der amtlichen Statistik erfassten 46 Hersteller ab 50 Beschäftigten im ersten Halbjahr nochmal ein leichtes Umsatzminus von 2 Prozent hinnehmen.

2024 war im Küchensegment ein weiteres Krisenjahr, wenn auch nicht ganz so drastisch wie in anderen Bereichen der Möbelindustrie wie Kasten- oder Polstermöbel. Die Küchenbauer schlossen das Jahr

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UMSÄTZE DER DEUTSCHEN KÜCHENHERSTELLER 2022

Prognostiziert hatten wir (und so viele andere) es schon lange. Schon das Jahr 2019 war hier im INSIDE Spezial Küche mit der Überschrift „Das Jahr nach den fetten Jahren“ versehen. Dann kam Corona und die fetten Jahre fingen erst richtig an – gemessen am Umsatz. Nun sind sie aber ganz offensichtlich wirklich vorbei, allerdings später als gedacht. Ablesen lässt sich das in den Umsatzzahlen der Hersteller 2022 noch nicht. Die Top 10 der deutschen Küchenmöbelindustrie, die wir in der jährlichen INSIDE Küchen-Hitliste nach Umsatzgröße bewerten, haben allesamt nochmal gut zugelegt. Zu einem großen Teil aufgrund des deutlich höheren Preisniveaus, aber auch, weil das Jahr 2022 noch durchaus gut gestartet war.

UMSÄTZE DER DEUTSCHEN KÜCHENHERSTELLER 2021

Die mittlerweile achte INSIDE Küchen-Hitliste ist, das behaupten wir mit Stolz, das einzige Ranking im Markt, das nicht Äpfel mit Birnen vergleicht. Denn: Nur Umsätze nach Erlösschmälerungen werden aufgeführt. Im Zuge der inzwischen von vielen Unternehmen verfolgten Sortimentserwei-terungen in andere Produktbereiche schleichen sich aber natürlich zunehmend Bad-oder Wohnmöbelumsätze ein. Tatsächlich erobert die Küchenindustrie allmählich das gesamte Haus.

UMSÄTZE DER DEUTSCHEN KÜCHENHERSTELLER 2020

Die Zusammenstellung der zehn umsatzstärksten deutschen Küchenbauer, unsere mittlerweile achte INSIDE Küchen-Hitliste, ist inzwischen zur Tradition geworden. Um Vergleichbarkeit herzustellen, werden nur die Umsätze nach Erlösschmälerungen berücksichtigt.

UMSÄTZE DER DEUTSCHEN KÜCHENHERSTELLER 2019

Auch 2019 sind in der deutschen Küchenmöbelindustrie die Großen nochmal größer geworden. Aber nicht im selben Tempo wie in den von den Ausläufern der Alno-Pleite geprägten Vorjahren.

UMSÄTZE DER DEUTSCHEN KÜCHENHERSTELLER 2018

Speziell die großen Küchenmöbler wurden im letzten Jahr nochmal größer. Doch nicht nur die. Die mittlerweile fünfte INSIDE Küchen-Hitliste zeigt: Der Markt der Küchenbauer bleibt in Bewegung.

  • Schlagzeile: Ein Ziel? Eine Vision?
  • H1: Klimaneutrale Küche: Ein Ziel? Eine Vision?

Über die Frage, was sich heute klimaneutral nennen darf, wird weiter viel gestritten. ­Labels sind unter Druck, Zertifikate keine echte Lösung. Aber mal anders gefragt: Ist die klimaneutrale Küche überhaupt ein strategisches Ziel, das im deutschen Vorzeigemarkt Küche forciert werden sollte? Wir haben mit Vertretern aus drei Disziplinen darüber gesprochen, die am Ende zum großen Ganzen entscheidende Bauteile bei­steuern: Nolte-Küchen-Geschäftsführerin Melanie Thomann-Bopp, Hettich-Geschäftsführer Uwe Kreidel und BSH-Vertriebschef Harald Friedrich.

INSIDE:Ein herzliches Willkommen nach Löhne, Kirchlengern und Berlin. Danke für Ihre Zeit. Herr Friedrich, Sie waren gerade auf der IFA und haben dort das Thema Nachhaltigkeit bei der BSH weit nach vorne gestellt. Wie wichtig ist es in Ihren Augen, wenn man einen Schritt weiter denkt, dem Kunden ein echtes klimaneutrales Gesamtprodukt, eine klimaneutrale Küche anbieten zu können?

Harald Friedrich:Die klimaneutrale Küche ist mir in dieser Formulierung mit Ihrer Anfrage das erste Mal begegnet. Klimaneutralität und Nachhaltigkeit haben für uns aber natürlich eine enorme Bedeutung. Wir produzieren seit dem Jahr 2020 in allen unseren Werken weltweit klimaneutral, nehmen die Sache sehr ernst. Die Thematik noch umfänglicher zu denken und bis hin zum Konsumenten zu transportieren, ist sicher eine gute Zielsetzung.

Ihnen ist der Begriff klimaneutrale Küche noch nicht begegnet? Wir haben ihn nicht erfunden.

H.F.: Wir wurden zumindest noch nicht wirklich ins Gespräch eingebunden.

Am Ende geht es aus Kundensicht um das Gesamtprodukt. Das besteht aus Geräten, aus Beschlägen, aus Spanplatten oder Echtholz. Der Gedanke, dass die deutsche Küchenbranche, die weltweit führend ist, hier ein Angebot machen sollte, ist eigentlich naheliegend. Wie sehen Sie das, Frau Thomann-Bopp?

Melanie Thomann-Bopp:Das Thema nimmt einen immer größeren Stellenwert ein. Früher hat es ausgereicht zu sagen, dass man gewisse Zertifizierungen hat. Dann kam das Thema klimaneutrales Unternehmen. Heute spüren wir immer stärker, dass der Kunde fragt: Gut, aber was ist nun genau mit meiner Küche? Wir müssen uns auf den Weg machen und das haben wir getan. Wir sollten ein klimaneutrales Produkt anbieten können. Es ist unser Ziel.

Klimaneutralität wird noch stark über Zertifikate gesteuert. Nochmal kurz zu Ihnen, Herr Friedrich, wie stark ist bei der BSH Klimaneutralität von Zertifikaten abhängig?

H.F.: Uns geht es natürlich nicht nur darum, möglichst wenig Geld für Zertifikate auszugeben, sondern unseren Energieverbrauch zu reduzieren und effizient zu sein. Wir setzen stark auf Anlagen, die den Strom für die Produktion selbst herstellen. Photovoltaik auf den Dächern unserer Werke ist da nur ein Beispiel. Den Rest müssen wir durch Zertifikate ausgleichen. Aber Zertifikate sind wirkungsvolle Instrumente. Man will die Kosten vermeiden und investiert noch stärker in Erneuerbare.

Bis wann will die BSH ohne Zertifikate auskommen?

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  • Schlagzeile: Das Glas ist halb voll
  • H1: Das Glas ist immer halb voll - die Küchenbranche macht sich Mut

„Die Gesamt-Gemengelage bleibt angespannt. Aber nicht so schlimm, wie es in der Bild-Zeitung steht.“ Das Zitat eines Managers aus der Küchenmöbelindustrie fasst ganz gut zusammen, was uns bei einem ersten Rundruf durch den Küchenmarkt zum Jahresstart als Stimmungsbild entgegenschlug. Zwischen eingeschlafenem Auftragseingang und neuen, vielfach nicht ausgelasteten Kapazitäten hat die Küchenbranche ihren Optimismus nicht verloren.

Viele haben in den Gesprächen dieser Tage darauf hingewiesen – und wenn man mal an die Jahre vor Corona und auch vor der kapazitätsverknappenden Alno-Insolvenz zurückdenkt, war das auch so: Der Jahresanfang war traditionell immer schwach im Küchenbusiness. In der Industrie wurden Zeitkonten abgebaut; und wenn Kurzarbeit angemeldet werden musste, dann im ersten Quartal. Sobald die Tage länger wurden, spätestens um Ostern herum, dann wurde die Branche wieder von einer guten Auftragslage überrascht. Und das kurioserweise jedes Jahr aufs Neue.

So sieht das auch Andreas Wagner, Chef des Küchenbauers Rotpunkt-Küchen, der in Bünde gerade 80 französische Kunden zu einer kleinen Hausmesse außer der Reihe zusammengetrommelt hat: „Bei uns selbst wird der Januar umsatzseitig besser als 2022, auch preisbereinigt. Auf der anderen Seite sehe ich jetzt, dass die Küchenbranche in die normale Saisonkurve zurückkehrt, die wir vor der Pandemie kannten. Und wenn ich die Kurve beispielsweise über die von 2017 lege, sehe ich denselben Verlauf – nur höher.“ In dasselbe Horn stößt Nobilia-Geschäftsführer Dr. Lars Bopf: „Die Corona-Jahre waren besondere Jahre. Alle Schwankungen, die man sonst im Jahresverlauf hat, waren verändert. Jetzt bewegen wir uns wieder im normalen Muster.“ Bopf legt allerdings ein Aber nach: „Dieses Jahr ist alles sensibler zu betrachten, weil bei vielen Verbrauchern ein extrem hohes Maß an Unsicherheit geherrscht hat. Diese Unsicherheit wird allmählich abgebaut, aber sie ist noch nicht ganz weg. Die Dynamik steigert sich hoffentlich. Ab Ostern geht es weiter.“ Bis dahin gelte es, „anspruchsvolle erste Wochen“ zu überbrücken.

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  • Schlagzeile: „Plötzlich ist alles wie immer“

Die Trends, Must-Sees und Talk-Abouts entlang der A30.

„Es herrschte große Aufregung im Vorfeld. Dann ging es los, und plötzlich ist alles wie immer - trotz der Umstände.“ Nicht nur Area30-Macher Michael Rambach wirkte in diesen Tagen in OWL sichtlich entspannt. Frohe Gesichter überwogen. Gemecker über die Maßnahmen gab es kaum, auch wenn der Messetag wie bei Nobilia oder Poggenpohl schon mal routinemäßig mit einem Teststäbchen in der Nase begann. Klar gab es auch Skurrilitäten: Wer hätte vor zwei Jahren gedacht, dass auf einer Möbelmesse mal Ordnungsamt und Zoll überprüfen, ob Gesichtsmasken getragen werden oder dass Besucher mit gefälschten Impfpässen nach Hause geschickt werden (hoffentlich Einzelfälle).

Schon zu Mitte der Messewoche konnte man sagen, dass die Besucherzahlen überwiegend zufriedenstellten, auch wenn sie logischerweise nicht das Niveau des letzten „normalen“ Jahres 2019 erreichten. Viele Händler reisten einfach mit weniger Personen, so dass die Zahl der Firmen, die die Messen besuchten, gar nicht mal so stark sank. Auch internationale Besucher waren mehr unterwegs als man vielleicht erwartet hätte.

Überthema Nachhaltigkeit

Dass Schwarz ist das neue Weiß ist, wissen wir nun schon seit ein paar Jahren. Dieser Hype hält sich hartnäckig in den Küchenausstellungen. Weitere Trends: Outdoor-Kochen, Sprudel- und Heißwasserarmaturen, farbliche Abstimmung von Materialien, Retro-Chic, Gold und Kupfer, Regale, Regale, Regale, Nischenregale, Licht (wie bei Pronorms I-luminate oder Ballerina mit der Nimbus-Kooperation) und viele Natur- und Recyclingmaterialien - von der Lavendelrückwand bei Rational über eine Recyclingglas-Keramikverbund-Arbeitsplatte bei Nobilia bis hin zur kunststofffreien Küche bei Beeck mit Linoleum-Fronten. Überhaupt wurde Nachhaltigkeit von vielen groß aufgehangen, ob mit Nachhaltigkeitspreisen oder Zertifikaten. Nur ein Beispiel: Rotpunkts FSC-Zertifizierung.

Anti-Fingerprint ist vom Endverbraucher gefragt. Muss man haben, auch wenn die Materialien teils so wenig fettfrei bleiben wie bügelfreie Hemden tatsächlich bügelfrei sind. Bei den E-Geräten hat sich in der Front der Glasanteil weiter erhöht, während Edelstahl zurückgeht. Das Design wird noch zurückhaltender, Displays bleiben im ausgeschalteten Zustand unsichtbar. Muldenlüfter sind für Gerätebauer zum Muss geworden, werden teils aber auch nur deswegen mit angeboten, weil man halt Vollsortimenter ist. Und im Armaturen- und Spülenbereich? Da ist es groß angesagt, zum Systemanbieter zu werden. Promotet Blanco als Vorreiter ja schon seit Längerem und kommt auch beim Handel gut an.

Selbstbewusst ins Wohnen

Nach ein paar Jahren des zaghaften Annäherns als „Ergänzung“, die vor allem im Export gefragt sei, haben einige große Küchenbauer nun beschlossen, beim Thema Wohnen Volldampf zu machen. Als „wichtigstes Thema“ wurde das Wohnen gar bei Schüller bezeichnet. Nolte in seinem neu eröffneten Forum und Nobilia haben fürs Living eigene Flächen vorgesehen, vorkonfigurierte Sets zusammengestellt, mit denen nicht nur Küchen-, sondern auch Wohnen-Verkäufer etwas anfangen können. Und auch mancher Wohnen-Einkäufer aus dem Möbelhandel reiste in diesen Tagen nach Verl oder Löhne. Sagen wir so: Es sieht nicht mehr nach umfunktionierten Küchenmöbeln aus, was in den Living-Kojen der Küchenmöbler steht.

Smart Home demokratisch

Das Thema Smart Home - früher mal ureigenes Thema der Geräteindustrie - findet inzwischen auch bei den Küchenherstellern statt. Auch wenn es noch immer Küchenmöbelbauer gibt, die es lieber ignorieren, sind da auch diejenigen, die das vernetzte Heim groß spielen. Zu letzteren gehört Nobilia. Gemeinsam mit Samsung will man das Thema einfach umsetzbar und damit marktfähig machen. Auch Naber arbeitet mit Samsung im Bereich Vernetzung zusammen. Schüller hat sich Christian Hartmannsgruber und Kimocon als Partner gesucht (Dazu mehr im INSIDE Spezial Zulieferindustrie, das mit dem INSIDE 1122 Mitte Oktober versandt wird.) Bei Pronorm in Vlotho war die „digitale Arbeitsplatte“ Steuerbar zu Gast, das jüngste Projekt des Innovationsnetzwerks Ambigence mit dem Kunststoffverarbeiter Coko aus Bad Salzuflen. Smart-Home-Anwendungen in der Küche und anderswo im Haus lassen sich über eine individuell belegbare Steuerung an der Arbeitsplatte bedienen.

Start-ups salonfähig

Bemerkenswert: Start-ups sind in der Branche angekommen und werden ernst genommen. Was kann die Küchenbranche von Start-ups lernen, wurde in diesen Tagen häufiger gefragt als umgekehrt. Schließlich ist jeder auf der Suche nach innovativen Lösungen, die begeistern.

Noch stärker als früher haben Holz-, Geräte- und Zubehöranbieter das Thema Service herausgestellt. In Zeiten, in denen die Anspannung der Kundschaft aufgrund von Lieferzeiten und Preisanhebungen zunimmt, wenigstens ein Zeichen. Preise, ja, die sind ein Riesenthema. Hoch einstellige Preiserhöhungsforderungen sind in keinem Bereich eine Seltenheit.

Sex, Crime und Alno

Gesprächsthemen entlang der A30: Häckers neue Rasterküche Concept130, die Luxusküchen von BT45 im IDF34 mit Gimmicks wie Waffenschrank und „Spielzimmer“ (als Alternative zum Hauswirtschaftsraum) und natürlich der Kauf der Marke Alno durch Arndt Vierhaus, den wir am Dienstag melden durften.

  • Schlagzeile: 3.800 Quadratmeter mehr

Nolte Küchen baut leise, und ganz ohne großes Tamtam gehen die aktuellen Bauprojekte über die Bühne (INSIDE 1108). Teil davon ist auch ein erweitertes Ausstellungszentrum, das sich Messebesucher vom 18. bis 24. September anschauen können. Über ein Jahr lang habe man daran gewerkelt, heißt es aus Löhne. Nun, so Geschäftsführer Eckhard Wefing, sei in der Ausstellung „mehr als doppelt soviel Platz“ – konkret sind 3.800 qm hinzugekommen.

Gezeigt werden soll in der erweiterten Ausstellung unter anderem auch „die Lust am Wohnen“. Heißt: Bäder von Nolte und „Wohnwelten für unterschiedliche Lebenssituationen“. Auch das Thema Landhausküchen soll in dem neuen Bereich viel Platz erhalten, genauso wie Tiny Kitchens, Hauswirtschaftsräume und eine Präsentation, die Anregung für die Gestaltung von Nolte Stores geben soll.

  • Schlagzeile: Neues bei Neo

Im neuen, um 3.800 qm erweiterten Nolte Forum, das am Freitag vor Messebeginn mit rund 250 Gästen eröffnet wurde (auf die traditionelle Party musste in diesem Jahr aus bekannten Gründen noch verzichtet werden) präsentierte Nolte Küchen seine Produkte dieses Jahr in insgesamt zehn Erlebniswelten. Teils für den Handel, teils für Verbraucher, die vom Handel auch in Löhne beraten werden können.

Die rund 70 Planungen verteilen sich auf zwei Etagen im neuen Forum. Bei den Neuheiten hat Nolte bewusst wieder vor allem auf Ergänzungen und Vollständigkeit gesetzt und die Themen der vergangenen Saison fortgeschrieben. Den Ton geben auch bei Nolte dunkle, gedeckte Farben an, beispielsweise der neue Graphit-Ton. „Graphit hat uns noch gefehlt“, sagt Entwicklungschef Ulrich Wostbrock.

„Küchenmöbel sind Wohnmöbel“ ist die Botschaft von Nolte Living.

Für diesen Bereich hatte Nolte sich kürzlich eine eigene Wort-Bild-Marke eintragen lassen. Im Wohnen hat der Händler die Wahl, auf zehn vorkonfigurierte Sets zuzugreifen oder sich bei der Planung aus dem kompletten Spektrum zu bedienen.

Die Schiene Nolte Neo, die 2014 „mit damals recht starrem Korsett“ eingeführt wurde, hat ein neues Logo bekommen. Den großen Auftritt soll Neo im nächsten Jahr auf der Eurocucina haben. Die neue Unterflurführung Avantech You von Hettich ist eins der gegen Aufpreis erhältlichen Features, die aus einer Nolte-Küche automatisch eine Neo-Küche machen. Weitere sind exklusive Fronten, eine höherwertige Ausstattung beim Apothekerschrank oder andere Griffformen.

Erwähnenswert: In der gesamten Ausstellung sind digitale Musterküchenschilder verbaut, über die sich zusätzliche Informationen wie alternative Frontausführungen oder Planungsvarianten abrufen lassen.

1,7 Mio Schränke im Jahr werden mittlerweile bei Nolte, weitere 1,1 Mio bei der Schwestergesellschaft Express-Küchen gefertigt, sagt Geschäftsführer Eckhard Wefing. Beim Umsatz müssen wir uns auf die eigene Schätzung verlassen. Die lag für 2020 bei treffsicheren 445 Mio Euro für Express und Nolte zusammen (s. INSIDE-Küchenhitliste im INSIDE Küchen Spezial Nr. 6).

  • Schlagzeile: Rendezvous zur Lage
  • H1: Nolte Küchen: Rendezvous mit Melanie Thomann-Bopp, Marc Hogrebe und Simon Hoecker

Nach dem plötzlichen Abschied von Vertriebsgeschäftsführer Eckhard Wefing in der ersten Augusthälfte war in der Branche für Sommer-Gesprächsstoff gesorgt. Warum? Wer macht’s? Wer nicht? Allesamt Fragen, auf die man in Löhne natürlich keine Antwort erwarten kann. Drin ist aber immerhin ein kurzes Gespräch mit der Geschäftsführung.

Melanie Thomann-Bopp, die Wefings Aufgaben vorübergehend zusätzlich zu ihrem kaufmännischen Ressort übernommen hat, und Technik-Geschäftsführer Marc Hogrebe geben im INSIDE-Gespräch ein kurzes Update zur Lage und zum Stand der Investitionen bei Nolte Küchen und bei der Schwestergesellschaft Express Küchen. Marketingleiter Simon Hoecker fasst die wesentlichen Messeneuheiten von Nolte zusammen.

Mit einem ordentlichen Polster ins Jahr gestartet, wird Nolte auch 2022 mit Umsatzwachstum abschließen. „Wir sind nach wie vor gut unterwegs“, so Melanie Thomann-Bopp, die aber auch darauf hinweist, dass sich das Umsatzplus aufgrund der bekannten Kostensteigerungen bei Material, Transport und Energie natürlich nicht voll im Ergebnis wiederfinden wird. Bei den Lieferzeiten sei man „im Mittelfeld“, sagt sie. Sprich: Manche sind schneller, andere haben noch deutlich längere Lieferzeiten. Die Neubesetzung der Vertriebsgeschäftsführer- Position wird bei Nolte, wenn sie denn geplant ist, wohl noch einige Zeit dauern. Bei Express Küchen wurde zum 1.9. Vertriebsleiter Heiko Maibach zum neuen Marketing- und Vertriebsgeschäftsführer befördert. Da die Formulierung zu den „unterschiedlichen Auffassungen über die weitere strategische Ausrichtung“ in der Mitteilung zu Wefings Weggang offensichtlich zu Nachfragen geführt hat, stellt Thomann- Bopp klar: „Ein grundsätzlicher Strategie-Shift ist nicht geplant.“ Wie die anderen Großen in der Branche hat auch die Nolte-Gruppe in den vergangenen Jahren viele Millionen für Investitionen in ihre Küchenmöbelunternehmen in die Hand genommen. Die Erweiterung bei Express Küchen in Melle, wo 12 Mio Euro investiert wurden, ist inzwischen umgesetzt (s. INSIDE Spezial Küche Nr. 5). Hier wurde die Produktionsfläche um 3.000 qm auf 15.000 qm erweitert. In Löhne wurde in den letzten Jahren im dreistelligen Millionenbereich investiert, berichtet Marc Hogrebe. Das neue Ausstellungszentrum feierte zur Hausmesse 2021 Premiere. Ganz frisch ist das Invest in mehr Oberflächenkompetenz. So kommt das Mattlackkonzept nun in Teilen aus eigenem Haus.

Große Investitionen stehen bekanntlich am Nolte-Standort Melle bevor. Hier will das Unternehmen seinen Betrieb in Richtung Süden um 12.500 qm erweitern. Wenn alle Genehmigungen durch sind, könnte im kommenden Jahr endlich mit dem Bau begonnen werden. Die Pläne sehen u.a. eine Steigerung der Ausbringungsmenge um 50 Prozent vor – Kapazitäten, die auch jetzt schon gut gebraucht werden könnten, schließlich muss Nolte in der Montage bereits teilweise in den Drei-Schicht-Betrieb gehen. Angesichts der in der Branche erwarteten Abschwächung könnte es sich für Nolte allerdings auch noch auszahlen, dass nicht so rasant aufgebaut wurde wie beim Wettbewerb. Bis in Melle der Spaten für den Neubau in die Erde gestochen werden kann, konzentriert man sich auf Ersatzinvestitionen, beispielsweise in der Fertigung von Arbeitsplatten, Wangen und Nischen.

Das Motto der diesjährigen Hausmesse – „Natürlich Nolte“ – soll sich nicht nur in der Optik der aktuellen Kollektion wiederfinden, sondern auch in der Unternehmenskultur, erklärt Marketingleiter Simon Hoecker.

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  • Schlagzeile: Mittendrin
  • H1: Nolte Küchen: Mittendrin

Das Messemotto „Natürlich Nolte“ bezog sich in Löhne nicht nur auf die Neuheiten. Nolte Küchen hat zur Messe auch seinen ersten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht, auf dessen Inhalte wir im Mitte Oktober erscheinenden INSIDE Spezial nochmal näher eingehen wollen.

Geschäftsführerin Melanie Thomann-Bopp, die seit dem Abschied von Eckhard Wefing neben dem kaufmännischen Bereich auch den Vertriebspart verantwortet, betont, dass man damit einen Überblick gebe, wie sich Nolte engagiert – nicht nur mit Zertifikaten, sondern auch mit täglichen Dingen.

Irgendwann würden eine Dokumentationspflicht und die Umsetzung entsprechender Maßnahmen ohnehin politisch festgesetzt werden. Da surfe man aktuell vor der Welle. Banken beispielsweise oder große Kunden forderten entsprechende Angaben bereits jetzt ein. „Nachhaltigkeit muss eine Leistungskennzahl werden wie Umsatz und Ergebnis“, sagt Thomann-Bopp. Ein weiterer Grund für das Engagement: Wer gute Mitarbeiter gewinnen will, muss in der Hinsicht transparent sein. „Die Mitarbeiter von heute brauchen das.“

Nachhaltigkeit beziehen sie in Löhne ausdrücklich nicht nur auf Umweltschutz, sondern auch auf soziale Themen wie Gemeinschaft. Beim Widufix-Lauf in Löhne stellte Nolte Küchen in diesem Jahr mit knapp 100 Leuten die stärkste Truppe, nachdem das Engagement in den Vorjahren etwas eingeschlafen war. Eingeführt wurden auch Onboarding-Tage für neue Mitarbeiter, an denen die Geschäftsführung teilnimmt, Deutschkurse zur Integration fremdsprachiger Produktionsmitarbeiter oder auch „Breakfast@Nolte“. Bei letzterem sind Mitarbeiter eingeladen, der Geschäftsführung Fragen zu stellen oder Anliegen zu äußern. Mittendrin sein ist Melanie Thomann-Bopp ein wichtiges Anliegen, sagt sie. Drum ist sie am Nikolaustag auch verkleidet durch die Produktion gelaufen – nicht mit Rute, sondern im Engelskostüm.

Auch Marketingleiter Simon Hoecker geht in der Kommunikation neue Wege. „Man hört Endverbrauchern bislang zu wenig zu“, sagt er und will das unter anderem dadurch ändern, dass das eigene Ausstellungszentrum regional zu Informationszwecken mehr in den Fokus gestellt wird. Dass Endkunden von der Darstellung der Küchen, die noch weit über die im Handel hinaus geht, ziemlich geflasht sein können, hat er an der Reaktion von Influencern gesehen, die zur Messe eingeladen waren.

  • Schlagzeile: „Tue Gutes und rede darüber“
  • H1: Nolte-Nachhaltigkeitsbericht: „Tue Gutes und rede darüber“

Mit seinem ersten Nachhaltigkeitsbericht greift Nolte Küchen wie auch schon Häcker einer Regelung vor, die voraussichtlich 2025 kommt. Nolte hat den Bericht, gültig für 2021 und zur Hausmesse veröffentlicht, an die Kriterien des Deutschen Nachhaltigkeitskodex angelehnt.

Ab 2025 soll Nachhaltigkeits-Reporting Pflicht für alle „großen Kapitalgesellschaften“ werden. Heißt: für Unternehmen mit Bilanzsumme größer als 20 Mio Euro, Umsatz über 40 Mio Euro und mehr als 250 Mitarbeitern, was auch einige Unternehmen aus der Branche betreffen dürfte. Eine bereits verabschiedete EU-Richtlinie muss bis Ende des Jahres in nationales Recht umgesetzt werden. Im Lagebericht in der Bilanz muss dann ein Nachhaltigkeitsbericht integriert sein.

Nolte-Küchen-Geschäftsführerin Melanie Thomann-Bopp, die seit dem Abschied von Eckhard Wefing neben dem kaufmännischen Bereich auch den Vertriebspart verantwortet, berichtet, dass Banken oder große Kunden entsprechende Angaben bereits jetzt einforderten. Geht es nach ihr, wird Nachhaltigkeit eine Leistungskennzahl wie Umsatz und Ergebnis.

Auch wenn Nolte sich in der Kommunikation traditionell eher zurückhält, hat man beim Thema Nachhaltigkeit das Motto gewählt „Tue Gutes und rede darüber“, so steht es im Vorwort des Berichts. Mal was Neues, den Löhnern so intensiv über die Schulter schauen zu dürfen.___STEADY_PAYWALL___

Weil es bei Nachhaltigkeit nicht allein um Umweltschutz geht (Nolte ist seit 2020 klimaneutral, bezieht seit 2021 Strom komplett aus erneuerbaren Energien und arbeitet momentan auch am klimaneutralen Produkt; FSC, PEFC und TSCA-Kriterien können sowieso erfüllt werden), haben sie in Löhne vier zentrale Handlungsfelder definiert: verantwortungsvolle Unternehmensführung, Engagement für die Umwelt, Engagement für die Menschen (z.B. Cultural Change Management) und Engagement für die Gesellschaft (beispielsweise für die Möfa, über die Karin-Nolte-Stiftung für Kinder in Not oder als Nothilfe-Partner).

Die Prinzipien zur Unternehmensführung sind in den Compliance-Grundsätzen – 2022 wurde ein Compliance-Management- System implementiert – und im Lieferantenkodex definiert. Ein Compliance-Officer und eine Datenschutzbeauftragte tauschen sich in wöchentlichen Jour-fixe-Terminen mit der Geschäftsleitung aus. Vor allem Preisabsprachen im Vertrieb werden als Risiko gesehen und würden logischerweise unterbunden. Seit Ende 2021 ist auf der Unternehmenswebseite ein „Hinweisgeber-System“ installiert, so dass eventuelle Vorfälle anonymisiert gemeldet werden können – was im Berichtszeitraum nicht vorkam.

Ab 2024 fällt Nolte in den Geltungsbereich des Lieferkettengesetzes und bereitet sich jetzt bei Datenerhebung und Risikomanagement darauf vor.

Nebenbei legt Nolte im Nachhaltigkeitsbericht ein paar Fakten offen, zum Beispiel dass der Einkauf 2021 ein Volumen von über 200 Mio Euro hatte. Davon entfielen 55 Prozent auf Holzprodukte wie Spanplatten, MDF und Fronten, 50 Prozent des Einkaufsvolumens entfielen auf Lieferanten im Umkreis von weniger als 100 Kilometer um Löhne herum. Holzabfälle werden in Löhne und am zweiten Standort Melle zur Energieerzeugung eingesetzt, wodurch die Standorte fast vollständig autark mit Wärme versorgt werden können. Haushaltsabfälle summieren sich auf 330 Tonnen im Jahr, Papier auf 420 Tonnen und Folie auf 1.120 cbm. Natürlich hat Nolte Küchen auch seine Klimabilanz erfassen lassen. Der Stromverbrauch machte 2020 mit 6.466 Tonnen etwa 62 Prozent vom CO2-Fußabdruck aus. Durch die Umstellung auf Ökostrom konnte der Abdruck dann deutlich reduziert werden. Wer sich für die Details interessiert, dem sei die komplette Lektüre des Nachhaltigkeitsberichts empfohlen. Einem klitzekleinen Nebensatz kann man übrigens entnehmen, dass in Löhne eine SAP-Einführung bevorsteht. Denkt man an die sich abschwächende Lage im Markt, könnte der Zeitpunkt dafür sicherlich schlechter gewählt sein.

  • Schlagzeile: Die Kaufkraft im Auge
  • H1: Nolte: Die Kaufkraft im Auge

Die aktuellen Prognosen zur sinkenden Kaufkraft haben den Ausschlag dafür gegeben, dass Nolte Küchen bei der diesjährigen Kollektion etwa die Hälfte seiner Neuheiten in den Preisgruppen 2 und 3 präsentieren wird.

Den Schritt zur Premiumausstattung könnten Endverbraucher und Endverbraucherinnen dann mit Nolte Neogehen, inzwischen als „Design-Upgrade“ statt als eigenständige Produktlinie gehandelt. Geschäftsführerin Melanie Thomann-Bopp nennt als Beispiel das Schubkasten- und Auszugssystem Neo Box.

Sowohl bei Nolte als auch bei Nolte Neowird der Trend zu Natur- und Erdtönen wieder berücksichtigt. Außerdem: neue Arbeitsplatten, Griffe sowie ein neues Relingsystem mit noch sparsamerer LED-Beleuchtung und vielen Kombinations-und Gestaltungsmöglichkeiten.

Als Highlight hebt das Unternehmen in seiner Vorabinfo zur Messe die neue Frontfamilie Artlinehervor, die die Rillenfront auch in Preisgruppe 2 bringt. Artlinewird in den Farben Stripe Wood Coffee und Stripe Wood Crema vorgestellt

  • Schlagzeile: Wieder ein Wechsel
  • H1: Melanie Thomann-Bopp verlässt Nolte Küchen

Heute Mittag wurde in Löhne der engste Führungskreis von Nolte und Express Küchen darüber informiert, dass Geschäftsführerin Melanie Thomann-Bopp das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlässt. Sie ist bereits freigestellt.

Thomann-Bopp hatte im letzten Jahr einige Veränderungen in Löhne angeschoben.

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  • Schlagzeile: Markenfilm und Webinar
  • H1: Nolte Küchen: Markenfilm und Webinar

Mehr Emotion als Produkt – nicht nur schöne Küchen. Im ersten Markenfilm des Küchenbauers Nolte geht es um das „Leben in der Küche“, das Nolte ja auch als Markenversprechen definiert hat. Zusammen mit der Agentur ROCC Film als Produktionspartner ist ein Spot entstanden, in dem die Protagonistin verschiedene Lebensphasen durchläuft. Im Hintergrund immer eine andere Nolte-Küche. Die Aussage: Während das Leben sich ändert und auch die Küchen, will Nolte ein verlässlicher Partner sein.

Als Kreativagentur war W&S Epic an Bord.

Der Film wird jetzt in den Social-Media-Kanälen rauf und runter gespielt werden und soll auch für den POS zur Verfügung stehen. Auch auf den Seminaren der Nolte Akademie und im Nolte Forum soll der einminütige Film abgespielt werden. „Wir sind eine Marke und agieren auch so“, sagt Marketingleiter Simon Hoecker.

Zum Nolte-Film auf Youtube geht’s hier entlang.

Nolte hat sich in der jüngeren Vergangenheit intensiv um seinen Markenauftritt gekümmert und in dem Zusammenhang auch umfangreiche Umfragen unter Endverbrauchern, aber auch Händlern durchführen lassen. Die Händlerbefragung soll künftig jährlich wiederholt werden. Eines der Ergebnisse war,

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  • Schlagzeile: Zuwachs im Export
  • H1: Nolte: Zuwachs im Export

Am 2. April hatte Kay de Heer, zuletzt als Nachfolger von Kai Menke (jetzt bei Baumann) Exportleiter bei Brigitte, seinen ersten Arbeitstag in Löhne. De Heer hat als Exportleiter bei Nolte Küchen angedockt. Neben den anderen Exportleitern wird er auf der Eurocucina in Mailand die Stellung halten.

  • Schlagzeile: Von Porta nach Löhne
  • H1: Von Porta nach Löhne

Seit Juni ist Torben Karasek weiterer Geschäftsführer der Nolte-Küchen-Auslandsgesellschaften. Karasek kommt von Porta, wo er in den letzten dreieinhalb Jahren den Posten des CFO hatte. Weitere Stationen in seiner Vita sind Hella und BMW, wo er viele Jahre tätig war.