20. Januar 2022, 14:22
Von Einbruch ist in der amtlichen Umsatzstatistik für die Küchenindustrie auch zum Jahresende 2021 hin nichts zu spüren. Auch der November wurde mit 4,6 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr abgeschlossen, kann man aus den vom VdDK veröffentlichten Destatis-Zahlen ablesen. Kumuliert über die ersten elf Monate standen die Küchenbauer damit bei 5,333 Mrd Euro und 9,2 Prozent Plus, das zu einem großen Teil dem Exportgeschäft zu verdanken war. Während die Inlandsumsätze nur um 2,9 Prozent auf 3 Mrd Euro zulegten und in den Monaten August bis November leichte Einbußen gegenüber den hohen Vorjahreswerten zu verzeichnen waren, gab es im Export gewaltige Zuwächse. Mit 2,337 Mrd Euro Auslandsumsatz wurden wertmäßig 18,6 Prozent mehr Küchenmöbel exportiert.
In der gesamten Möbelindustrie summierten sich die Umsätze von Januar bis November auf 16,148 Mrd Euro und lagen damit um 2 Prozent über dem Vorjahreswert. Im Inland lieg ein leichtes Plus von 0,5 Prozent auf, im Ausland von 5,4 Prozent.