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Küchen Aktuell: 25 Jahre und keine Rabatt-Party

Küchen Aktuell

Jubiläum ohne Rabatt-Party

16. Dezember 2021, 10:12
Die Gründer und ihre Idee: Claus Küpers, Karl Schmidt

In Jubiläumszeiten ist bei großen Händlern eigentlich klar, was Sache ist: Aktion, Aktion, Aktion. Beim größten reinen Küchenhändler im Land, der Braunschweiger Küchen Aktuell GmbH, haben die Mitarbeiter gerade zum Start ins Jubiläumsjahr - 25 Jahre werden die Braunschweiger alt - einen Brief der Gründer Karl Schmidt und Claus Küpers bekommen. Küpers schreibt darin eher über die nächsten 25 Jahre. Ja, auch die zwei Gründer werden noch lange dabei bleiben.

Es ist viel zu tun. Der Umsatz des Marktführers ist auch in diesem Jahr wieder mächtig gestiegen. Flächenbereinigt um 9 Prozent – inklusive des neuen Markts in Hanau um mehr als 10 Prozent. Mit rund 340 Mio Euro rechnen die Küchen-Aktuell-Chefs für 2021. Die Erfolgsgeschichte geht weiter – und kann, so scheint‘s, nur durch fehlendes Personal gebremst werden. In den nächsten drei Jahren wollen Schmidt, Küpers und die beiden Co-Geschäftsführer Sascha Küpers und Andreas Puchta rund 600 Mitarbeiter einstellen, in allen Bereichen des Unternehmens. Wenn das gelingt, hat Küchen Aktuell 2.000 Mitarbeiter. Gerade sind es knapp unter 1.400.

Küpers: „Wir sind derzeit nicht nur Küchenhändler, sondern ein Bauunternehmen. Wir befinden uns mitten in einer extremen Expansionsphase.“ In Brühl verzögert sich die Eröffnung zwar etwas, kommt aber im Frühjahr. In Weiterstadt nahe des ehemaligen Verbandskollegen Segmüller wird im nächsten Jahr ebenfalls eröffnet. Direkt danach starten die Küchen-Aktuell-Macher mit Neubauten in Kiel, in Flensburg und im Osten Berlins. Mit dem Erweiterungsbau am Stammsitz in Braunschweig geht es ebenfalls voran. Dort kommen nicht nur 30 Prozent mehr Verkaufsfläche dazu, sondern vor allem Büros für die IT-Abteilung, die mächtig aufgestockt werden soll. Erweiterungen sind auch an den Standorten in Halstenbek und in Tempelhof geplant. Rabatte zum Jubiläum? Küpers: „Ach, da fällt mir nicht viel ein. Das dürfen die anderen machen.“ Lieber plant Küpers für Mitte des nächsten Jahres zahlreiche große Mitarbeiterevents. Die Planung und Durchführung ist Chefsache.

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