Die Küchenbranche kennt ihre Probleme: Fachkräftemangel, schwacher Konsum, Digitalisierung, demografischer Wandel und künstliche Intelligenz sind längst diagnostiziert. Die entscheidende Debatte beginnt erst jetzt: Wie wird die Küche in zehn Jahren geplant, verkauft, produziert und montiert – und wer verdient dann eigentlich womit Geld?
Von Kirk Mangels
„Wir können so nicht weitermachen.“ Dieser Satz fiel beim 8. INSIDE Branchen-Gipfel in München sinngemäß immer wieder. Und es war schwer, ihm zu widersprechen. Fachkräftemangel. Digitalisierung. Konsumzurückhaltung. Demografie. Künstliche Intelligenz. Wir kennen die Symptome. Wir diskutieren sie inzwischen ziemlich routiniert. Wir wissen, wo es drückt, was teurer wird, welche Mitarbeiter fehlen und welche Prozesse komplizierter sind, als sie sein müssten. Nur bei einer Frage wurde es plötzlich leiser: Wie denn dann?