24. September 2026, 9:09
Die Datenlage in der Küchenbranche ist lückenhaft. Alexander Wolf, Customer Success Consultant bei NIQ, erklärt im INSIDE-Interview, warum sich Branchen in ihrer Datentransparenz so stark unterscheiden, was ein repräsentatives Panel leisten kann und wo Verbraucherbefragungen an ihre Grenzen stoßen.
INSIDE: In einigen Bereichen der Möbelbranche tappen Marktteilnehmer mehr oder weniger im Dunkeln, wenn sie die Stärke von Wettbewerbern einschätzen wollen. Etwas besser schaut es schon im Küchensegment aus. Im Hausgerätesegment erheben Sie regelmäßig sehr detaillierte Daten.
Alexander Wolf: Marktdaten schaffen eine gemeinsame Faktenbasis für alle Marktteilnehmer. Gerade in Märkten mit hohem Wettbewerbsdruck sollten Entwicklungen objektiv eingeordnet und Entscheidungen auf Basis von Fakten statt Vermutungen getroffen werden. Das verbessert die Qualität von Entscheidungen erheblich. Je transparenter und strukturierter ein Markt ist, desto besser können Unternehmen ihre Strategien an Kunden- und Marktbedürfnissen ausrichten.
Womit, vermuten Sie, lassen sich die Unterschiede zwischen den Branchen mit guter Datenbasis und denen ohne begründen? Mit der Größe der Unternehmen?
Der Unterschied liegt weniger in der Größe einzelner Marktteilnehmer als vielmehr