Die ersten Messebesucher waren bereits vor dem Wochenende im Bega-Messezentrum in Lügde aufgeschlagen. „Es wird immer früher“, sagte Bega-Boss Thorsten Hilpert am Samstag vor Ort.
Ein Segment, in dem die Gruppe trotz des schwierigen Marktumfelds derzeit zulegen kann, ist die Küche. Einen großen Anteil daran hat die Arbeit von Bega-BBK-Geschäftsführer Simon Kreft.
Das diesjährige Messemotto : „Move 2026“. Kreft dazu: „Wir glauben, dass es unabhängig vom Marktumfeld immer wichtig ist, in Bewegung zu sein und seine Handelspartner mit tollen neuen Produkten und mutigen Ideen zu begeistern“, sagt Kreft.
Auf der Messe setzt Bega BBK auf einen Mix aus „Evolution und Innovation“. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Thema Lack. Bega BBK will das Material in niedrigere Preislagen bringen und damit, wie Kreft es formuliert, „Lack demokratisieren“. Die Qualitäts- und Designvorteile des Materials sollen dabei erhalten bleiben.
Auch Glas, Möbel mit Metallelementen sowie abgerundete Lösungen für Bad und Küche sind in Lügde zu sehen. Ein Hingucker ist eine zerlegte Küchenecke, für die das Unternehmen nach eigener Aussage bislang keine vergleichbare Lösung im Markt gesehen hat.
Im Eingangsbereich der Ausstellung zeigt Bega zudem ein Studiokonzept, das von verschiedenen Unternehmen der Gruppe ausgearbeitet wurde. Es veranschaulicht, wie sich unterschiedliche Produkte und Ideen zu einer gemeinsamen Verkaufsfläche zusammenführen lassen. „Wir wollen unsere Handelspartner mit neuen Ideen und echten Problemlösern inspirieren“, sagt Kreft. Entscheidend sei jedoch, dass neue Produkte nicht nur günstig, sondern auch markt- und massenfähig seien und für Industrie, Großhandel und Handel wirtschaftlich funktionierten. Gerade bei neuen Ideen setzt Bega deshalb auf den Austausch mit seinen Handelspartnern.
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