Zum Hauptinhalt springen

Zehn Fragen an Yannick Lorentz

Präsent sein, wenn das Verkaufshaus zu hat

10. August 2026, 10:10
Yannick Lorentz

Über den Digitalpionier Küchenheld kam Yannick Lorentz 2021 in die Küchenbranche. Seit dem vergangenen Jahr ist er Geschäftsführer des Küchenheld-Spin-offs Planelio. Hinter der Plattform verbergen sich eine speziell auf den Küchenhandel zugeschnittene Lead-to-Sale-Software sowie Prozesslösungen. 

Wir haben nachgefragt, woran Planelio gerade arbeitet und was nach Yannicks Meinung das Erfolgsrezept des Systems ist.

1. Yannick, du kennst die Küchenbranche jetzt seit 2021. Was hast du dir vorher anders vorgestellt?

Mich hat damals an Küchenheld gereizt, dass es in dieser Branche kaum digitalisierte Prozesse gab und auch nur wenige junge Marken oder neue Konzepte. Was ich unterschätzt habe, ist das Produkt selbst. Mir war nicht klar, dass eine Küche beim Kunden im Kopf zum Beispiel mit einem Autokauf konkurriert. Dass es um einen fünfstelligen Betrag geht und der Entscheidungsprozess sich über Monate zieht.

2. Wie unterscheidet sich Planelio von bestehenden Warenwirtschafts- oder CRM-Anbietern?

Bei der Warenwirtschaft ist es einfach: Die fängt beim Auftrag an, das Planungsprogramm bei der Planung. Beides sind gute Systeme für das, was sie tun. Nur alles, was davor passiert und was danach mit dem Kunden zu tun hat, findet dort nicht statt. Die Anfrage, die Reaktionszeit, der Termin, das Nachfassen, die Info zwischen Auftrag und Montage. Bei den CRM-Anbietern ist es eine andere Geschichte. Große Systeme wie Salesforce können vieles, aber sie sind für alle Branchen gebaut und müssen mit viel Aufwand angepasst werden. Planelio ist ein einsatzfertiges CRM für Showroom-basierten Vertrieb, also für Möbel, Küche bald auch Projektgeschäft, das Marketing, Vertrieb und bald auch Service umfasst.

Der Trend geht ja

Sie möchten den kompletten Artikel lesen?  
 
Login
 
INSIDE-Küche-Abo abschließen

Anzeige

Login

Hier zum Newsletter anmelden: