03. August 2026, 13:50
Mit dem Einstieg bei Eggersmann ist Familie Finkemeier mit ihrem Holding-Chef Stefan Möller den ersten Schritt gegangen. Der Küchenhersteller Häcker steht weiter im Fokus der Familie, doch übergeordnet will man sich in einem sich konsolidierenden Markt und darüber hinaus in Position bringen.
Es ist Betrieb bei Häcker. In einem von Überkapazitäten in einem schwachen Marktumfeld geprägten Küchenjahr wachsen die Bäume nirgendwo in den Himmel. Jede ausgelieferte Küche ist harte Arbeit. Von selbst geht wenig. In Rödinghausen bei Häcker sind sie sehr aktiv, das muss man sagen. Mit Jan Finkemeier arbeitet sich die fünfte Generation nach vorne, als CDO. So wurde der Sohn von Jochen Finkemeier im vergangenen Herbst in Rödinghausen offiziell eingeführt. Neue Ziele sind definiert, die unendliche Liebe zum Fachhandel im Inland selbstredend ganz tief im Herzen. Der Umbruch im Handel wird natürlich genau analysiert, die Internationalisierung nochmal mit neuer Konsequenz vorangetrieben. Der zentrale Strategieschwenk aber lautet: Marke.
Auf der vergangenen Hausmesse stand da sehr zentral in der Hausaustellung ein Häcker-Store, so wie er aussehen könnte im Handel. Bisher gibt es aber keinen. Derzeit befänden sich sechs Stores – sowohl national als auch international – in der Entwicklungs- bzw. Umsetzungsphase, heißt es in Rödinghausen. Der Hüls-Store in Schwelm, der Mitte Juli mit Häcker-Logo außen dran eröffnet wurde, zählt nicht dazu.
Nach zwei harten Jahren