24. April 2026, 13:12
Während Electrolux und die AEG sich hierzulande zu den Marktgewinnern zählen dürfen, kommen aus der schwedischen Konzernzentrale derzeit keine rosigen Nachrichten: Seit gestern sind bei der Hausgeräte-Größe Electrolux einige größere Änderungen klar, die vor allem die amerikanischen Märkte, aber auch ein Werk in Ungarn betreffen. Die Transformation sieht so aus: Fabriken müssen schließen, andere werden einen Mit-Eigentümer bekommen. Denn drei relativ langfristige Joint Ventures mit der chinesischen Midea Group gehören auch zum Programm.
Die neue strategische Partnerschaft wurde gleichzeitig mit den Quartalszahlen bekannt gegeben. Das erste Quartal 2026 verlief für Electrolux unterm Strich verlustreich.
Vor einem Jahr noch hatte Electrolux einen operativen Gewinn von gut 450 Mio SEK für das Q1 2025 vermelden können. Für das Q1 2026 musste der Konzern nun einen operativen Verlust in Höhe von 266 Mio SEK verkünden. Umgerechnet beträgt der Fehlbetrag etwa -24,5 Mio Euro.
Für Europa sah es so aus: Trotz eines eher mauen Hausgerätemarktes