05. März 2026, 10:42
Wie sieht der Küchenmarkt morgen aus? Weiß keiner. Entscheidend für die Branche ist, zumindest Teil der Lösungen zu sein.
„Haben Sie sich mal gefragt, ob Ihr Geschäftsmodell, so wie es heute ist, in fünf Jahren noch funktioniert?“ Diese Frage wird Outsiderin Eva Ernst am Nachmittag des 12. Mai ihren Talk-Gästen auf der Gipfelbühne stellen. Die passende Antwort parat haben werden dann sicherlich: Carolin Möbius (Xanocs), Helen Mellert (Helen die Küchenfee), Stefan Pallesch (Küche Creativ) und Bernd Weisser (Nobilia).
Ende Februar – wir haben es bereits angerissen – haben wir mit einer Gruppe von Leuten aus dem Markt als Vorbereitung auf den Gipfel-Talk ein wenig „gebrainstormt“. Um Missverständnisse zu vermeiden: Nicht mit den Gipfel-Gästen.
Zu Gast in Nobilias Montageakademie haben wir über aktuelle und mögliche Veränderungen und über Brennpunkte gesprochen – ohne Publikum, damit wirklich alle Beteiligten offen sind. Die spitzen Kommentare von außerhalb über einen neuen „Geheimbund“ haben wir dafür gern in Kauf genommen.
Die Runde bestand aus Leuten, die im Markt etabliert unterwegs sind, und solchen, die eher disruptive Ansätze verfolgen. Die meisten glauben aber, dass diese eher nicht aus dem Markt selbst kommen wird, sondern auf den rasanten (auch technischen) Veränderungen weltweit aufbaut und die Strukturen komplett verändert.
Im Küchenmarkt selbst geht es ja selten so fix. Die Gruppe innerhalb der Endkundschaft, die sich von den heute etablierten Strukturen nicht mehr angesprochen fühlt, wächst aber jährlich. Irgendwann wird dann der Kipppunkt erreicht sein.
Darüber wurde gesprochen bei dem Treffen in Verl:
Werden wir „von außen“ überholt?

Brille auf: Einige Zitate aus der Brainstorming-Session