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AMK-Wirtschaftspressekonferenz: Es kann nur besser werden

AMK-Wirtschaftspressekonferenz in Köln

Es kann nur besser werden

20. Mai 2025, 14:20
Volker Irle

Alle zwei Jahre ist die Interzum nicht nur globaler Hot-Spot für alle an Möbelentwicklung, -design und -technik Interessierten. Sie ist im Zweijahresrhythmus auch Gastgeber für die AMK-Wirtschaftspressekonferenz. Und auf dieser haben AMK-Geschäftsführer Volker Irle, die Vorstandssprecher Bernd Weisser (Nobilia) und Michael Mehnert (Siemens Hausgeräte) sowie Markus Wagenhäuser von der GfK zum Messestart am Dienstag Wirtschafts- und Fachpresse wieder auf den aktuellen Stand in Sachen Küchenkonjunktur gebracht. Kurz: Die Lage bleibt angespannt, man hofft jedoch auf mittelfristige Erholung.

 „2025 erwarten wir eine Phase der Stabilisierung – und ab 2026 eine spürbare Erholung des Marktes“, so Irle. „Die politische Kurskorrektur, sinkende Baupreise und angekündigte Investitionsmaßnahmen der neuen Bundesregierung lassen auf eine Erholung ab Ende 2025 oder im Laufe des Jahres 2026 hoffen“, erklärte Bernd Weisser. Und auch Michael Mehnert bleibt optimistisch: „Die Situation bleibt anspruchsvoll, doch es gibt berechtigte Hoffnung.“

2024 ist der Umsatz der deutschen Küchenmöbelindustrie um 8,23 Prozent auf 3,04 Mrd Euro gesunken. Der Export schrumpfte mit -4,38 Prozent nicht ganz so stark. Im ersten Quartal 2025 ging der Umsatz nochmals leicht um 1,8 Prozent zurück. Der Küchenfachhandel startete jedoch mit gestiegenen Auftragswerten (+11 Prozent) bei leichten Mengenrückgängen (-2,7 Prozent).

Auch der Absatz von Einbaugeräten entwickelte sich verhalten. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum lagen sowohl Absatzmenge als auch Umsatz leicht im Minus. Markus Wagenhäuser, Leiter des Bereichs Großgeräte bei der GfK, erklärte, dass der Rückgang im unteren und mittleren Preissegment besonders stark ausfiel. Wachstum zeigte sich hingegen vor allem bei hochwertigen Geräten mit hoher Energieeffizienz. Auffällig: Der Anteil der besonders sparsamen Energieeffizienzklassen A, B und C bei Geschirrspülern stieg im ersten Quartal 2025 laut GfK auf 43 Prozent – gegenüber 34 Prozent im Jahr 2023.

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