27. November 2024, 12:08
Uwe Kreidel hat mit 60 Jahren nochmal seine Koffer gepackt und ist nach Italien gezogen. Als CEO der neuen Hettich-Tochter Formenti & Giovenzana ist Kreidel ziemlich gefordert. Wie geht es ihm? Und was ist der Hettich-Plan bei FGV? Zwei Treffen mit dem langjährigen Hettich-Frontmann Kreidel am Rande der Küchenmeile und auf der Sicam.
Wäre Uwe Kreidel aus Bayern, wäre der Schritt nicht ganz so groß gewesen. Von Deutschlands Süden aus fährt man gerne und dauernd nach Italien. Kreidel ist aber Parade-Ostwestfale. Und von hier fliegt man eher nach Mallorca – oder gleich nach Amerika. Italien war – von Salone del Mobile und der Eurocucina mal abgesehen – nicht Kreidels erstes Sehnsuchtsland bis vor zwei Jahren, als der M&A-Prozess für die geplante Übernahme des italienischen Beschlagspezialisten Formenti & Giovenzana durch die Hettich-Gruppe losging. Kreidel war unter anderem neben den beiden Hettich- Holding-Chefs Jana Schönfeld und Michael Lehmkuhl sowie Hettich-Hauptgesellschafter Dr. Andreas Hettich und Logistikchef Sascha Groß Teil des M&A-Teams. FGV kennt Kreidel seit mehr als 20 Jahren. Ja, und so nahm irgendwie dann auch alles seinen Lauf.