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Unternehmensnachfolge: Brennpunktthema im Handel

Unternehmensnachfolge

Brennpunktthema im Handel

04. Oktober 2024, 13:15
Verbandsinterne Nachfolge: Früher Reddy Rheine, heute Lübbering

Neu ist das Thema nicht. Brennen tut’s dennoch und zwar immer heller: Die Sicherung der Unternehmensnachfolge ist zu einem der dringendsten Probleme im mittelständischen Küchenhandel geworden – wie generell im deutschen Mittelstand.

Gründe dafür, dass sich das Nachfolgeproblem immer mehr zuspitzt, gibt es viele. Der simpelste ist die Demografie: Während die Baby-Boomer nach und nach ins Rentenalter kommen und ihre Unternehmen übergeben müssen oder möchten, kommen aus jüngeren Jahrgängen immer weniger potenzielle Unternehmer nach. Viele Küchenhäuser werden noch von der ersten Generation geführt. Hinzu kommt: Der Fachkräftemangel und auch die Arbeitszeiten im Einzelhandel machen den Job des Unternehmers oder der Unternehmerin im Küchenhandel für die Töchter und Söhne nicht unbedingt attraktiv. In der aktuellen Marktlage noch weniger. Kinder von Küchenhändlern haben heute mehr als früher Alternativen zum Einstieg ins elterliche Unternehmen, denn gute Leute, klar, werden überall gebraucht.

Für Unternehmer auf der anderen Seite scheint manchmal ein Verkauf oder die Vermietung der Immobilie lukrativer als die Übergabe an einen Nachfolger. Besteht lediglich ein Mietverhältnis, geht das Ende manchmal auch ganz leise vonstatten, indem der Mietvertrag nicht verlängert wird.

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