30. März 2023, 9:17
Die französische Nummer 1 im Küchenmarkt, Schmidt Groupe, konnte 2022 nicht an das Megawachstum des Vorjahres (+27 Prozent) anknüpfen. Der Produktionsumsatz stieg trotz des höheren Preisniveaus nur leicht um 0,7 Prozent auf 724 Mio Euro. Der Handelsumsatz der Gruppe, in den u.a. auch E-Geräte einfließen, blieb mit 1,91 Mrd Euro ungefähr stabil (+0,3 Prozent) und entwickelte sich damit auch weniger gut als der französische Gesamtmarkt für Küchen, der laut dem Brancheninstitut Ipea um rund 3 Prozent gewachsen ist. Man kann sicher davon ausgehen, dass die deutsche Küchenmöbelindustrie in ihrem wichtigsten Exportmarkt weitere Marktanteile geholt hat.
Die Zahl der Exklusivpartner für die Marken Schmidt und Cuisinella legte insgesamt um 5,8 Prozent auf 856 zu. Überproportional um 20 Prozent gewachsen ist bei Schmidt im letzten Jahr das Geschäftsfeld Wohnwelten.
Weitere Zahlen: 1.898 (+6,2 Prozent) Mitarbeiter hatte die Gruppe im letzten Jahr, davon 188 am deutschen Standort Türkismühle. Investiert wurden 43 Mio Euro.