Miele

„Achterbahnfahrt“

11. Februar 2021, 13:32

Der Geschäftsverlauf der Miele Gruppe habe 2020 einer „Fahrt mit der Achterbahn“ geglichen, meldet der Gütersloher Gerätekonzern aktuell. „Vielversprechend“ zeigte sich der Jahresauftakt, von „deutlichen Einbrüchen“ waren die Monate März bis Mai geprägt, im Sommer folgten „starke Nachholeffekte“, doch am Ende kam es schließlich zu einer „herausragend zweiten Jahreshälfte“. Die sich bei einigen Produktgruppen zum Leid vieler Händler in Lieferverzögerungen mit bislang kaum gekanntem Ausmaß auswirkten. Vor allem auf Waschmaschinen, Trockner und Geschirrspüler muss weiterhin gewartet werden.

Alles in allem kletterte der Umsatz der Miele Gruppe im Jahr 2020 auf 4,5 Mrd Euro, was einem Plus von 6,5 Prozent entspricht. Gut zulegen konnte Miele in Deutschland. Dort sprang der Umsatz um 8,8 Prozent auf 1,33 Mrd Euro. Aber auch im Rest von Zentraleuropa und China hat Miele seinen Umsatz einen deutlichen Push geben können. In den USA und Großbritannien dagegen stagnierte der Umsatz auf Vorjahresniveau. Unter der Produktgruppen haben vor allem Staubsauger, Kühlgeräte und die frisch eingeführte Generation 7000 den Umsatz angekurbelt.

Dass Miele das Jahr 2020 mit solch guten Zahlen abschließen konnte, liegt nicht zuletzt auch am Rückenwind einer Sonderkonjunktur. So profitierten viele Hausgeräte-Hersteller im vergangenen Jahr von einer erhöhten Nachfrage, weil viele Menschen – bedingt durch Lockdown und Homeoffice – mehr Zeit in den eigenen vier Wänden verbracht haben. Die Folge, auch für Miele: Eine hohe Auslastung in den Werken, Sonderschichten und verlängerte Lieferzeiten.

Verwandte Artikel

Anzeige

Newsletter

INSIDE Wohnen Verlag GmbH
Destouchesstr. 6
80803 München

Telefon: (089) 38 35 670
Telefax: (089) 34 21 24

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vertrieb
Projekte