Amazon soll am eigenen intelligenten Kühlschrank arbeiten

Amazon

Smarter Kühlschrank

16. März 2022, 9:02
Amazon Spheres: Headquarter in Seattle

Hinter den Küchen-Kulissen rumort es: Der Internet-Riese Amazon soll sich Gedanken zum eigenen intelligenten Kühlschrank machen und ist auf Lieferantensuche. Verschiedene Quellen in den USA und hier haben im vergangenen Herbst schon und auch kürzlich wieder vermeldet, dass Amazon einen smarten Kühlschrank auf den Markt bringen will. ___STEADY_PAYWALL___Auch der Codename, unter dem dieses noch immer sehr geheimnisvolle Vorhaben kursiert, ist bekannt: „Project Pulse“.

Natürlich soll der schlaue Kühler mit Alexa-Technik ausgestattet sein und unter einer Amazon-Eigenmarke segeln. Zudem soll er intelligent sein - er lernt anhand dessen, wann und womit er befüllt oder leer gefuttert wird, selbst zu haushalten. Er soll einen Überblick über die eingelagerten Lebensmittel geben und kann selbstständig nachbestellen oder Kaufvorschläge machen. Außerdem kann er Rezeptideen anbieten, damit vor Ablauf des Haltbarkeitsdatums von Joghurt, Hühnchen oder Schweineschwarte noch schnell was Leckeres zubereitet werden kann.

Möglich machen soll das die im Land der unbegrenzten Möglichkeiten schon einige Zeit eingesetzte „just walk out“-Technik von Amazon. In seinen automatisierten 200 Quadratmeter großen Supermärkten „Amazon Go“ meldet sich damit der Kunde via Smartphone und App an, Amazons KI-System erkennt, wann welches Produkt aus dem Regal genommen wird, befördert es in den virtuellen Einkaufskorb, rechnet übers Amazon-Konto ab und der Kunde marschiert wieder raus aus dem Geschäft, ohne an der Kasse anzustehen. Genau so soll es dann vor und hinter den Kühlschranktüren zugehen; die Konsumgewohnheiten werden verfolgt und auf Grundlage der Daten könnten Bedarfsvorhersagen getroffen werden.

Laut Computerbild soll das Team hinter dem Kühlschrank auch das gleiche sein, das für die Umsetzung von Amazons kassenlosen Supermärkten verantwortlich ist. Über den Starttermin ist noch nichts bekannt. Nach über zwei Jahren Entwicklungsarbeit, bei der der Internet-Riese sich wohl auf die Computer- und Softwaretechnologie konzentriert, ist Amazon nun angeblich auf der Suche nach einem Lieferanten. Gespräche mit einigen großen Hausgerätemarken hätten bereits stattgefunden, heißt es.

Zielgruppe sind kaufkräftige Kunden mit einer Vorliebe für große, hochpreisige

Geräte, die beispielsweise von Samsung oder LG bereits recht erfolgreich bearbeitet werden.

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