Beeck Küchen

Kein Greenwashing

14. September 2021, 16:11
Tristan Beeck

In Bad Oeynhausen gibt‘s regelmäßig Besonderes zu sehen, beim Küchenbauer Beeck, der vor einigen Jahren schon mit einer Leichtbauküche in seiner Ausstellung auf sich aufmerksam machte. In diesem Jahr ist es keine Leichtbauküche, sondern eine, bei der man das Thema Nachhaltigkeit „hart auf die Spitze getrieben hat“, wie Junior-Chef Tristan Beeck sagt.

Auf den 2.400 qm Ausstellungsfläche wird nämlich eine Küche gezeigt, bei der der Korpus aus Spanplatten besteht, die mit dem Blauen Engel zertifiziert sind. Schubkästen und Auszüge sind aus Massivholz. Als neue Front kommt Linoleum dazu, das größtenteils aus nachwachsenden Rohstoffen besteht, ein faserverstärkter Kohlenstoff auf Leinöl-Basis. „Weitestgehend organische Füllstoffe, weitestgehend frei von Giftstoffen“, sagt Beeck. „Und es hat natürlich eine angenehme Haptik, dazu anti statische und antibakterielle Eigenschaften.“ Außerdem wird auf eine Kunststoffkante verzichtet. Die Besteckeinsätze sind aus Hanf und Kenaf, der Mülleimer aus Sperrholz. Auch sonst nimmt man das Thema Nachhaltigkeit in Bad Oeynhausen ernst: Mehr als die Hälfte des eigenen Energiebedarfs wird beispielsweise durch eine eigene Solaranlage gedeckt. „Wir kaufen keine CO2-Zertifikate“, sagt Beeck. Greenwashing wolle man auf keinen Fall betreiben.

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