Küchenquelle: Update aus Nürnberg

Küchenquelle

Update aus Nürnberg

28. November 2022, 9:23
Patrick Meyerle

Am Freitag hat das Nürnberger Amtsgericht Rechtsanwalt Patrick Meyerle (0911 999099-0) von der deutschland- und branchenweit bekannten Kanzlei Pluta zum vorläufigen Insolvenzverwalter der Küchen Quelle GmbH bestellt. Der Antrag war am Mittwochnachmittag eingegangen.

In einem kurzen Statement geht die Kanzlei zu Beginn der neuen Woche auf die Gründe für die wirtschaftliche Schieflage ein, die im Wesentlichen bekannt waren: „Hintergrund ist die schwierige wirtschaftliche Lage infolge massiv gestiegener Kosten für Energie, Rohstoffe und Materialien. Hinzu kommt die verzögerte Versorgung mit Elektrogeräten aufgrund von Lieferketten-Unterbrechungen. Die durchschnittliche Durchlaufzeit einer neuen Küche von der Bestellphase, über die Lieferung der Materialien und Geräte bis hin zur Montage beim Kunden erhöhte sich von vier auf über sechs Monate und führte so zu weiteren Kostensteigerungen. Diese enormen Belastungen sowie ein verändertes Kaufverhalten aufgrund des Ukraine-Kriegs und der hohen Inflation in Deutschland betreffen die gesamte Möbel- und Küchenindustrie.“

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Küchenquelle sich seit vielen Jahren in einem Umstrukturierungsprozess befindet. In der vorläufigen Insolvenz wird der Geschäftsbetrieb fortgeführt. Ziemlich dringend muss das Team des Verwalters, zu dem neben Meyerle die Rechtsanwälte Peter Roeger und Daniel Barth sowie der Diplom-Wirtschaftsjurist Holger Christian Buehler gehören, nun prüfen, ob und wie die Auslieferung bereits eingegangener Aufträge möglich ist. Mit überbordend vielen Neuaufträgen wird naturgemäß jetzt nicht zu rechnen sein.

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