AEG (mit Video)

Kein Greenwashing

08. Juli 2021, 9:50
Electrolux in Nürnberg

Mitte Juni war Michael Geisler, Geschäftsführer Deutschland und Österreich beim E-Gerätebauer AEG/Electrolux, zu Gast im Videointerview auf INSIDE Küche.  Man lernt nie aus: Im Gespräch mit Geisler haben wir unter anderem erfahren, dass man 40 Liter Wasser sparen kann, wenn man verschwitzte Wäsche dampft statt sie zu waschen.

Wir wollten wissen, an welchen Schrauben man bei Electrolux dreht, um nachhaltiger zu werden. 85 Prozent des CO2-Abdrucks eines E-Geräts entfallen auf die tatsächliche Nutzung des Produkts, sagt Geisler. Noch wichtiger als Einsparungen in der Produktion und in der Logistik sind also Einsparungen im Gebrauch - durch energieeffiziente Geräte, aber auch durch deren richtige Nutzung, also durch Aufklärung von Verbrauchern.

Der schwedische Mutterkonzern hat als Ziel ausgegeben, bis zum Jahr 2030 Klimaneutralität zu erreichen. Das soll nicht über CO2-Kompensation geschehen, sondern aus eigener Kraft. Eines von vielen Beispielen auf dem Weg dorthin: Die Emissionen der Produktionsstätten wurden seit 2015 bereits um 70 Prozent reduziert. Beim Energieverbrauch geht es etwas langsamer: Der wurde an den Produktionsstandorten seit 2005 um 45 Prozent verringert, was aber einer jährlichen Ersparnis von 70 Mio Euro entspricht. Schon eine Hausnummer!

 

 

 

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