Pronorm

Küchenplanung auf Instagram

05. Mai 2021, 16:18
Fast 40.000 Follower: Interior-Influencerin Anette Laurim

„Wir sehen, dass sich die Kundenorientierung verändert“, sagt Pronorm-Vertriebsgeschäftsführer Roger Klinkenberg. Mit verschiedenen kleineren Marketing-Projekten wollen sie in Vlotho darum näher an den Endverbraucher ran. In Großbritannien, wo Pronorm mehr als Marke auftritt, während die Küchen hierzulande häufiger als Handelsmarken verkauft werden, ist das Unternehmen diesen Schritt im letzten Jahr schon gegangen. Da die Zeit seither stark von den Lockdowns geprägt war, ist es zu früh, über Erfahrungen zu sprechen. Aber nicht zu früh, auch auf dem deutschen Markt mit solchen Projekten zu starten. Klinkenberg: „Unser Auftritt war bislang sehr statisch, weil er rein über das Produkt ging. Wir wollen einfach sympathischer wirken und auch die Customer Journey beeinflussen.“

Dazu beitragen soll die Münchner Interior-Influencerin Anette Laurim, die allein auf Instagram rund 40.000 Follower hat, zu 80 Prozent Frauen. Ihren Style beschreibt sie als „eklektisch“, das ist ein bunter Mix aus Scandi, Boho, Midcentury und Glamour.  Zudem ist Laurim mit einem eigenen Blog namens Look! Pimp your room auf Pinterest und YouTube aktiv. Sie hat schon mit Namen wie Westwing zusammengearbeitet und besitzt laut ihrem Blog einen Miele-Kaffeevollautomaten. Einbauküchen waren bislang aber nicht im großen Stil Thema ihres Blogs. Was sich nun ändern soll.

Ab Mai wird die Influencerin nämlich in einem Münchner Küchenstudio eine Pronorm-Küche der Produktlinie Y-Line planen lassen, über ihr Einrichtungsprojekt bloggen und dabei auch die Alleinstellungsmerkmale der Y-Line hervorheben. Sie wird das Küchenprojekt von der Planung bis zur Montage über mehrere Wochen bzw. Monate medial begleiten. Die Zusammenarbeit mit Pronorm ist zunächst auf ein Jahr ausgelegt, auch bei einem Event auf der Herbstmesse in Vlotho wird Laurim dabei sein.

Der nächste Schritt in Sachen Endverbrauchermarketing, den Pronorm vor hat, ist das Storytelling über Instagram. Den Anspruch, zur Marke zu werden, habe man dabei nicht. „Man kann sich zwar Follower kaufen, aber wir wollen selbst unsere Erfahrungen machen“, sagt Klinkenberg. Und: „Wir brauchen das Feedback von Endverbrauchern und wollen natürlich mehr Views auf unserer Unternehmensseite generieren.“

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