Quooker (Video)

Die Hälfte drauf

26. Januar 2022, 15:00
2021 auf der Area30: Daniel Hörnes

48 Prozent Umsatzwachstum sind selbst im dynamischen deutschen Küchenmarkt eine Hausnummer. Die Quooker Deutschland GmbH hat es mit ihren Heißwasser- und Sprudelarmaturen im vergangenen Jahr auf 50 Mio Euro Umsatz gebracht. Längst ist Quooker auch in Deutschland in der Breite des Handels vertreten, nicht mehr ausschließlich beim Küchenfachhandel, auch im Möbelhandel. Europaweit setzt die niederländische Gruppe 280 Mio Euro um. Daniel Hörnes, Geschäftsführer von Quooker Deutschland, war in dieser Woche zu Gast im INSIDE Küche-Talk. Zu hören gibt's das kurze Interview auf unserer INSIDE-Talk-Podcast-Seite oder bei Spotify und Co. - zum Video geht's hier:

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Bei kochendem Wasser aus dem Hahn ist Quooker zwar der Pionier, allerdings inzwischen bei weitem nicht mehr der einzige Anbieter. Von Grohe über Hansgrohe, Grohe bis Blanco und Franke lässt man es sprudeln, filtern, entkalken oder kochen. Daniel Hörnes, seit 2013 Geschäftsführer von Quooker Deutschland, versucht das Bestätigung zu sehen. „Wir werden unseren Weg nicht verlassen“, sagt er. „Es ist ein absolutes Kompliment, dass andere aufspringen.“ Als negative Seite sieht er allerdings: „Nicht alles, was in den Markt kam, war schon ausreichend getestet. Das kann zu einem Imageverlust der Produktkategorie führen.“ Und: Quooker selbst investiere „Unsummen“ ins Marketing bis hin zur TV-Werbung. Davon profitieren auch andere.

2014 schon hat Quooker Deutschland den Schwerpunkt seines Marketings im Endkundenbereich gesetzt, da man den Eindruck hatte, beim Handel schon ausreichend bekannt zu sein. Ein Testlauf für eine TV-Kampagne 2015 war allerdings zu früh, sagt Hörnes heute mit ausreichend Abstand. „Wir waren noch nicht groß genug und der Handel nicht ausreichend durch uns geschult.“ Der nächste Test 2017 verlief dann erfolgreicher, so dass Quooker seit 2018 zweimal jährlich für zwei Monate (im Januar/Februar und September/Oktober) im Umfeld von Kochshows und Co. im TV zu sehen ist.

Weil das Quooker-Deutschland-Team schnell wächst, soll im Herbst eine neue Zentrale in Korschenbroich bezogen werden. Dort werden neben 2.500 qm Bürofläche 1.500 qm Fläche im Hochregallager zur Verfügung stehen. Während Neuware ab Werk aus Holland versandt wird, werden Serviceteile in Deutschland vorgehalten.

50 Leute arbeiten zurzeit für Quooker in Deutschland, allein im letzten Jahr kamen 15 neue dazu. Bundesweit sind zehn festangestellte Außendienstler unterwegs, und das Serviceteam mit 15 Personen, die 85 Prozent des Serviceaufkommens selbst abwickeln.

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