„Kleine Revolution“

INSIDE-Podcast zur Lage

02. August 2021, 16:36
Bianca Pollentzke-Kunkel

Der 2. INSIDE-Podcast ist da: In „Zur Lage“ geht es dieses Mal um die Frage, ob der Küchenmarkt durch Corona digitaler geworden ist. Der 3. Podcast ist schon in Vorbereitung.

Zum Start von INSIDE Küche im März ist der erste INSIDE-Podcast „Zur Lage“ erschienen. Thema war im Frühjahr: der kleine Rummel und Boom um die Outdoorküchen. Nun ist der zweite Podcast raus. Sein Thema: Wie stark ist der Digitalisierungsschub im Küchenmarkt durch Corona?

Küchen-Keie-Verkaufsberaterin Bianca Pollentzke-Kunkel sagt: „Es hat eine kleine Revolution stattgefunden.“ Für die Küchenverkäuferin ist speziell die Online-Nachbearbeitung der Küchenplanungen eine erhebliche Zeitersparnis. Viele Kunden würden es, so Pollentzke-Kunkel, als „komfortabel“ empfinden, online mit dem Händler in Kontakt zu bleiben und nicht mehrmals im Küchenstudio aufschlagen zu müssen.

Natürlich ist Corona nur ein Grund von vielen, weshalb der bislang noch sehr analoge Küchenmarkt digitaler wird. Burkhard Schreiber, Geschäftsführer bei Kesseböhmer: „Es ist einfach der Lauf der Zeit.“ Was man aber natürlich schon sagen kann: Die Pandemie hat den Schub etwas beschleunigt. „Vor allem der Endkunde hat eine Akzeptanz gegenüber digitaler Tools entwickelt und somit steigt die Erwartungshaltung gegenüber dem Handel. Um dieser Erwartung gerecht zu werden, muss der Händler nun weiter in digitale Werkzeuge investieren. Noch wird der Handel dem Anspruch der Endkunden nicht gerecht“, sagt Sebastian Kiefer. Und genau das ist der Punkt: Der Handel muss hier einen großen Schritt auf die Kunden zugehen, denn die sind vielfach digitaler als so mancher Fachhändler sich das wünscht.

„Küchenverkaufen wird nach der Pandemie anders sein als davor.“ Das sagt Andreas Günther, Geschäftsführer der MHK-Tochter Carat. Digitale Werkzeuge ermöglichen es heute den Endkunden auch über „alternative Konzepte“ abzuholen. Dass nicht alle nützlichen digitalen Tools im Küchenmarkt bereits im Einsatz sind, liegt auch daran, dass die Geschäfte weiterhin blendend laufen und somit wenig Zeit ist vor Ort am Point of Sale, neue digitale Schritte im Arbeitsalltag zu integrieren: „Der digitale Auftritt ist heute das wichtigste Schaufester hin zum Endkunden“, sagt Ballerina-Geschäftsführerin Heidrun Brinkmeyer. Im Fachhandel sowieso.

Auch Kesseböhmer geht neue digitale Wege und sucht den direkten Kontakt zum Endkunden. Die Zusammenarbeit mit der Influencerin Sally wird gerade in den letzten Details ausgearbeitet. Auf Sallys Youtube-Kanal finden ihre Fans bereits ein Kesseböhmer Video und auch auf der Website www.sallys-shop.de taucht Kesseböhmer auf. Kesseböhmer-Geschäftsführer Schreiber setzt „große Hoffnung“ auf diese Kooperation. Wie kam es eigentlich dazu? Und warum setzt der Beschlaghersteller aus Bad Essen nach Größen wie Bosch Hausgeräte und Nobilia nun auch auf die Influencerin aus Waghäusel? Im Podcast beantwortet Schreiber unter andrem diese Fragen. Hören Sie mal rein. Die gut 15-minütige Folge finden Sie entweder direkt auf www.inside-kueche.de oder überall dort, wo es Podcasts gibt. Zum Beispiel hier auf Spotify.

Der 3. INSIDE-Podcast Zur Lage wird zum Start in den Messeherbst herauskommen.

Verwandte Artikel

Anzeige

Newsletter

INSIDE Wohnen Verlag GmbH
Destouchesstr. 6
80803 München

Telefon: (089) 38 35 670
Telefax: (089) 34 21 24

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vertrieb
Projekte