Naber (mit Video)

Immer „eigener“

06. Mai 2021, 10:34
Outsider im Interview mit Lasse Naber und Jürgen Heilen (unten)

Der Zubehörspezialist Naber aus Nordhorn steuert direkt auf die 100 Mio Euro zu. Mit einem unerwartet satten Plus von 15 Prozent wurden im letzten Jahr 95 Mio Euro Umsatz erreicht. Im zweiten Halbjahr konnte nochmal richtig aufgeholt werden. Corona hat auch dem B2B-Webshop einen Boost verschafft: Knapp 10 Mio Euro Umsatzanteil entfielen darauf. In Nordhorn arbeiten sie an einer technischen Erweiterung.

Im Videointerview mit INSIDE Küche sprechen Inhaber Lasse Naber und Marketingleiter Jürgen Heilen unter anderem über die zunehmende Bedeutung der eigenen Entwicklungsabteilung. 35 Prozent des Umsatzes machen die Eigenentwicklungen mittlerweile aus - von der Lüftungstechnik, wo man komplett auf eigene Produkte setzt, über die Lichttechnik bis hin zum Stuhlgestell. Gefertigt wird nach Möglichkeit bei europäischen Lieferanten. 

Nur ein Beispiel für die zahlreichen Eigenentwicklungen aus dem Hause Naber: Die Modulküche Concept Kitchen, mit der Naber vor ein paar Jahren ein Vorreiter war, als Modulküchen noch vielfach belächelt wurden. Ein Relaunch ist in Planung. Die aktuelle Version der Concept Kitchen ist knapp 90-mal platziert, mehr im Ausland als im Inland. Man bleibt dran an dem Thema - gerade jetzt wo es endlich eins wird im Markt.

Den Ausfall der stationären Messen im vergangenen Jahr hat Naber mit eigenen „Messefahrzeugen“ kompensiert, mit denen der Außendienst direkt die Kunden ansteuerte. Ging auch, macht aber weniger Spaß, so der Tenor. Momentan bereitet Naber sich auf die Area30 im ostwestfälischen Küchenherbst zu. Parallel dazu soll das Konzept mit den Händlerbesuchen vor Ort fortgesetzt werden.

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